Fixierung in der Vorsorgevollmacht

karre
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Registriert: So 23. Mär 2008, 17:13

Fixierung in der Vorsorgevollmacht

Beitragvon karre » So 25. Jan 2009, 03:52

Hallo,

ich schreibe heute zum ersten Mal hier, ich habe mich die letzte Zeit in dem Forum ganz gut eingelesen und möchte hier zum Thema Fixierung mal was loswerden, die Meinungen gehen dazu ja ganz erheblich auseinander.
Also ich persönlich habe in meiner Vorsorgevollmacht über den Anwalt festlegen lassen daß ich bei Suizidversuchen und der diagnostizierten Notwendigkeit zur Ruhigstellung statt medikamentöser Ruhigstellung und Behandlung die Fixierung vorziehe weil ich zu früheren Zeitpunkten oftmals und u.a. auch anaphylaktoide bis anaphylaktische (Schock-)reaktionen auf Medikamente hatte und das möchte ich natürlich nicht mehr erleben müssen.

Weiterhin ist es bei mir so daß ich nach einem Suizidversuch nur an einem erneuten solchen gehindert werden kann durch Fixierung, zudem bedingt durch meine Begleiterkrankungen mit Knochenschwund außerdem schwere Knochenbrüche in Kauf nehmen müßte sollte ich z.B,. aus dem Bett fallen oder mir bei den bei mir häufigen Krampfanfällen ungewollte Selbstverletzungen zuziehen und darauf habe ich ebenfalls keine Lust.
Was ich damit zum Ausdruck bringen möchte ist, daß es wie z.B. in meinem Fall auch eben Menschen gibt die in gewissen Situationen sogar dankbar sind rechtzeitig fixiert zu werden um weitere Verletzungen und auch Suizid zu verhindern.

Mir persönlich ist es bei einigen Zwangseinweisungen leider auch schon passiert daß ich sozusagen pauschal fixiert worden bin, was ich auch weniger schön finde, aber es ist halt leider immer und überall so daß es halt immer drauf an kommt welches Personal und vor allem welche Ärzte bzw. Verantworliche man dort antrifft.

LG
Karre

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