Hilfe!!!!!!!! ich könnte heulen!!

Verzweifelt
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Hilfe!!!!!!!! ich könnte heulen!!

Beitragvon Verzweifelt » So 22. Jun 2008, 16:38

Hallo..

ich habe vorhin von meiner freundin erfahren, dass sie zwangseingesperrt wird!! sie hat sich mit ihrem freund gestritten..am telefon..sie war auf einer brücke wo nur züge durchfahren..sie hätte einen nervenzusammenbruch am telefon..sei ausgerastet..ein augenzeuge hätte einen krankenwagen gerufen..die haben sie mitgenommen..und nun soll sie in 2 wochen abgeholt werden..sie hat keine andere wahl..sie möchte nicht dahin..ich bin eigentlich dafür das sie eine therapie macht..aber NICHT SO!! ihr gefällt es dort nicht..sie hat angst dort..sie hat die betten dort gesehen mit den schnallen..sie meinte die menschen dort machen mir sehr viel angst..dort hat sie menschen gesehen die WIRKLICH SEHR KRANK sind..sie hat total angst davor hat aber keine andere wahl..innerhalb 2 tagen wurde also entschieden das sie mindestens 4 wochen dort bleiben soll...sie dürfe nur 2 std pro tag raus und das nur im hof..ICH HABE TOTAL ANGST DAS ICH SIE VERLIERE!! ich weiss das es ihr schlecht geht...ich möchte aber nicht das sie DORT HIN GEHT!! wo sie angst hat!! ich habe ANGST das es ihr dort schlechter gehen wird..es ist ja wie im KNAST dort!! ich kann mich erinnern..als wir jünger waren haben wir uns mal unerhalten übers gefängnis usw..sie meinte sie würde selbstmord machen! lieber selbstmord als keine freiheit!! UND DAVOR HABE ICH ANGST!! ICH HABE ANGST DAS DIE ÄRZTE DORT MEINE FREUNDIN ZUR SELBSTMORD SOZUSAGEN ZWINGEN!!

was kann ich nur tuuuuuuuuuunnnnnnnnnnnn??????????

einen anwalt aufsuchen? die können sie doch nicht einfach einsperren ohne gerichtliche genehmigung!

Sie war noch nie bei einem richtigen pychiater! wäre das nicht erstmal sinvoller? ihr get es sehr schlecht..sie hat sich auch oft die arme aufgschlitzt..sie hat sich oft selbst veletzt, geraucht, gekifft, getrunken aber eigentlich nur um ihren freund AUFMEKSAMK AUF SIE ZU MACHEN!! weil er ihre nicht genug aufmerksamkeit gibt!! es ist so eskaliert das sie echt alles versucht..das sie bis an ihre grenzen geht..sie macht das aus trotz! sie braucht wirklich hilfe..ICH BIN JA NICHT DAGEGEN!! aber ich bin dafür das sie erstmal zu einem guten psychiater geht!! ich habe sie oft versucht zu überreden zum psychiater zu gehen..sie war einmal bei einem psychiater..der sich lustig über ihre probleme gemacht hat!

Ihr geht es schlecht aber sie ist dennoch bei klarem verstand..sie ist NORMAL! sie sieht es ein das es ihr schlecht geht sie steht dazu..sie verleugnet es nicht!


ich bin sooooo verzweifelt..ich könnte echt AUSRASTEN!!

sie ist meine freundin, meine schwester mein ein und alles!! ICH WILL SIE NICHT VERLIEREN!!

Hilfe!!!!!!! könnt ihr mir bitte weiterhelfen!! was soll ich nur tuuun????





Tut mir leid fals ich rechtschreib- und grammatikfehler habe aber ich bin mam zittern!!

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fluuu
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Beitragvon fluuu » So 22. Jun 2008, 17:47

Hallo,

wenn Deine Freundin psychische Probleme hat die sie allein nicht gelöst bekommt und ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen muss kannst Du nichts weiter Tun als sie zu Besuchen und zu Lassen.
Sie kann sich nur selbst wiederfinden da hilft ihr Dein geäußerter Besitzanspruch nichts, auch ein Richter kann sie Dir nicht als Besitz zuerkennen. Du musst sie lassen und darauf Vertrauen, dass ihr geholfen wird und sie wieder zu Dir kommt wenn es ihr besser geht. Du solltest ihr die völlig freie Entscheidung lassen und Lernen mit diesem Schicksalsschlag umzugehen. Trauere um den Verlust aber klammere Dich nicht an die Bindung.
Selbst wenn sie einen erfolgreichen Selbstmordversuch unternimmt, Du kannst es nicht verhindern.
Ich weiß, es klinkt hart aber die einzige Chance die Du hast ist sie zu lassen dort wo sie ist und die Überzeugung zu haben, sie wird wieder gesund auf Dich zukommen.

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Remedias
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Beitragvon Remedias » So 22. Jun 2008, 19:47

Hallo @Verzweifelt,
vertrau erstmal darauf, dass deiner Freundin geholfen wird. Ohne Vertrauen ist alles nix.
Ich bin auch schon gegen meinen Willen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Aber heutzutage sehe ich ein, dass es das richtige war und bin nicht mehr böse. Auch wenn es mir damals wie im Gefängnis vorkam: eingesperrt und ohne Ausgang. Deine Freundin war vermutlich sich selbstgefährdend.
Weiter wird nix passieren; die Psychiatrie ist nicht schlimm und ihr braucht keine Angst zu haben.
liebe Grüße Remedias

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Reh
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Beitragvon Reh » So 22. Jun 2008, 19:47

So ganz habe ich die Geschichte nicht verstande. Ärzte können deine Freundin nicht zwingen, in eine Klink zu gehen. Ich verstehe auch nicht, warum sie nicht gleich eine Einweisung bekommen hat. In welchem Bundesland / Land lebt sie?

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deepnight
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Beitragvon deepnight » So 22. Jun 2008, 21:33

Naja, wenn sie schon auf der Brücke gestanden hat, hat sie ja ganz deutlich gemacht, daß sie Hilfe braucht. Erstmal eben auch Hilfe dabei, sich selbst nichts anzutun. Klar, es ist nicht angenehm, plötzlich nicht mehr frei zu sein, aber es ist auch ein Schutz vor einer vielleicht spontanen Suizidhandlung.

Gruß, Helene
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Remedias
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Beitragvon Remedias » Mo 23. Jun 2008, 14:52

Hi, @keksekekse, jetzt jag´ doch @verzweifelt nicht noch Angst ein; sie hat es bereits schwer genug.
lieber Gruß Remedias

Peggy Kaiser
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Re: Hilfe!!!!!!!! ich könnte heulen!!

Beitragvon Peggy Kaiser » Di 26. Mär 2013, 08:55

Ich halte es nicht so für sinnvoll

Es ist sehr schwer jemanden aus der Psychiatrie herauszuholen , der keine Pat-verfg. hat.

1. Sie braucht dringend einen Anwalt....
2. Sie muss einen Pat.verfg. machen wo drin steht das sie sich expliziet gegen eine Zwangseinweisung
in er geschlossenen Psychiatrie ist... und gegen Zwangsmedikation
3. Sie braucht einen Therapeuten , oder ähnliches der genau der selben Ansicht ist oder es
zumindest respektiert deine Pat.verfg. und
im Falle eines Falles es so handhabt das er Andere Möglichkeiten und/oder humanere Zwangsmittel
hat die eine Einweisung in einer Psychiatrie verhindern. Ich würde ihr raten... sog. Wochenendmodule zu
nehmen, diese gibt es extrem selten... aber auch ich fahre in einer anderen Stadt, um so eine Möglichkeit
in Anspruch zu nehmen. KEINE REINE Gesprächstherapie, da ich der Meinung bin es müssen Praktische
Elemente zwingend eingebaut sein..

Bsp. können sein: Ich betone dies sind nur Beispiele Jeder Klient braucht etwas anderes:

-Klient sehr gestresst ---- Möglichkeiten -Bogenschießen , Meditation, Entspannungsmusik
-Klient wenig Selbstbewusstsein: --- Bergsteigen und anderes .Aufgaben wo ein Ziel/Ergebnis erreicht werden soll... Ziel kann man erreichen . man kann etwas schaffen.
und so weiter und so fort... es gibt ganz indiviutelle Möglichkeiten..
-reflektieren: Tagebuch schreiben... weitere Schreibaufgaben , indem man sich selbst Reflektieren muss....
-andere Formen der Gefühle auszudrücken: Maltherapie. Ergotherapie. Gestalttherapie. Musiktherapie
-Körperliche Therapien: Körpertherpie, Sport/Kampfkunst, KBT, Physiotherpie, Shiatsu, Massagen,
-Sonstiges: Naturtherapie, Survival, unterstützte Tiertherapie, Wander, usw. usf.

Im Akutfall Möglichkeiten, die können sein:

1. Therapieplanänderungen... die angepasst sind auf ihr Akutproblem , dies immer in Absprache geschehn sollte zu den Klienten

2. verstärkte "Kontrolle" durch den Therapeuten, sollte ein Modultherapie / Wochendmodul mit Übernachtung sein sollte.

3. Welche Wege kann man gehen, wenn es wieder einmal Akut wird? Sprich wenn sie merkt das sie wieder "von der Brücke" springen will... . Nach Lösungen finden , die ihr vorhaben abbringen soll .. oder wie sie sich selbst
abbringt.....

4. das heisst zu schauen...

Wie kann sie ihr Problem angehn?
Warum will sie springen?
Was würde es Verändern , wenn sie springt?
....usw.

-einen Ort schaffen , indem sie sich wohlfühlt... Helle Räume , Geborgenheit vermitteln soll dieser Ort...
Keine Panikauslösenden Dinge...

-Genauere Probleme angehen. Was ist geschehen ? Ihr die Situation erzählen lassen.
Wie geht es ihr gerade? Was fühlt sie was empfindet sie?
-LÖSUNGEN FINDEN UND VERFESTIGEN. -Was kann sie jetzt im Hier und Jetzt für sich etwas tun,
damit es ihr besser geht? Musik hören , spazieren gehen, Kreative Möglichkeiten, Gefühlsbrief schreiben,
Wutbrief. "auf was bin ich wütend". Tiere , Natur,
Unternehmung.... ect ect.. Therapeut kann Vorschläge machen. Die Entscheidung trifft die Klientin.
-Bei Klienten die sich ritzen, ihnen etwas mit Händen machen lassen, was sie tun können. Das können kreative
Tätigkeiten sein, Arbeiten mit Händen erledigen.... so das sie/er wieder lernt das man mit den Händen
etwas sinnvolles machen und erreichen kann.

-Berührungen durch den Therapeuten gegenüber den Klienten können sehr hilfreich sein. solange der Klient es selbst möchte.

6. Fixierung/Festhalten: Nur in Akuten NOTFALL!!! Nach Rechtsprechung darf dies JEDER!
-Versuchen auf den Klienten einzugehen... Diese Maßnahme erklären, warum sie sein MUSS:
- In ruhiger Sprache sprechen, Keine hecktischen unruhigen Worte.
-Keine Schuldzuweisungen machen.
-Nicht ohne Beobachtung belassen. Bei einer Fixierung ist der Klient hilflos und der Therapeut verantwortlich.
-Lösungen finden, dass es nicht zu einer Zwangseinweisung in einer Psychiatrie kommen muss
-Im Gespräch und Kontakt verbleiben, da eine Fixierung immer eine Re-Trauma-Erfahrung darstellt.
-KEINE langen Fixierungen.... Kurze.. Nicht immer aber meist beruhigen sich Klienten innerhalb
einer halben Stunde auch wieder. Wenn nicht sogar schon früher.
-Zwangsmaßnahmen/Therapeutische Maßnahmen immer protokollieren.


Aber wie schon erwähnt damit es erst gar nicht so weit kommen MUSS weder zur Zwangseinweisung weder noch zu einer Fixierung , denn auch wenn sie noch so kurz gehalten wird, ist sie dennoch ein Trauma
und ein gravierender Einschnitt in die Persönlichkeit.


Dies alles sind Schritte und Wege und basieren nicht auf Richtigkeit und stures einhalten.. Dies sind Ratschläge und Tipps meinerseits... Man kann sie für richtig halten oder aber auch für falsch ..
Ich betone... nocheinmal... Jeder Klient ist anders, Jeder Klient verhält sich anders, und dem entsprechend ist auch Jede Reaktion anders.


In diesem Sinne

Mit freundlichen Grüßen

P. Kaiser

felix
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Re: Hilfe!!!!!!!! ich könnte heulen!!

Beitragvon felix » Sa 30. Mär 2013, 15:15

Ich verstehe Deine Aufregung nicht. Sei doch froh das ihr geholfen wird. Kein Stress mit der Krankenkasse, Krankenschein inklusive, sie könnte sich 4 entspannte Wochen machen. Sie hat es sich mit der Aktion von der Brücke springen wollen, selbst eingebrockt.
Offenbar war sie so daneben, das sie es gar nicht mitbekommen hat, das der Richter sie zur Unterbringung angehört hat. Er hätte sie ja auch für 6 Wochen einsperren können. Im übrigen schützt eine Patientenverfügung nicht gegen eine Zwangseinweisung.
Wenn sie nicht rumtobt und sich oder andere zu verletzten droht, wird sie nicht gefesselt.
Erfahrungsgemäß gibt man Selbstmordkandidaten die Chance in einiger Zeit zu sich zu kommen und die Klinik beantragt keine Verlängerung der Unterbringung.
Ich würde an Eure Stelle erst mal kooperieren und mit den Ärzten reden, bevor ich Anwaltsschritte etc unternehme.
Nutzt halt die Chance zum Beginn einer Therapie. Von dort kann vielleicht auch leichter eine weitere Therapie erfolgen.
Insoweit kann eine Unterbringung auch ein Glücksgriff sein
Hast Du mit den Ärzten geredet?

Peggy Kaiser
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Re: Hilfe!!!!!!!! ich könnte heulen!!

Beitragvon Peggy Kaiser » So 31. Mär 2013, 18:56

Ich verstehe Deine Aufregung nicht. Sei doch froh das ihr geholfen wird. Kein Stress mit der Krankenkasse, Krankenschein inklusive, sie könnte sich 4 entspannte Wochen machen. Sie hat es sich mit der Aktion von der Brücke springen wollen, selbst eingebrockt.
Offenbar war sie so daneben, das sie es gar nicht mitbekommen hat, das der Richter sie zur Unterbringung angehört hat. Er hätte sie ja auch für 6 Wochen einsperren können. Im übrigen schützt eine Patientenverfügung nicht gegen eine Zwangseinweisung.
Wenn sie nicht rumtobt und sich oder andere zu verletzten droht, wird sie nicht gefesselt.
Erfahrungsgemäß gibt man Selbstmordkandidaten die Chance in einiger Zeit zu sich zu kommen und die Klinik beantragt keine Verlängerung der Unterbringung.
Ich würde an Eure Stelle erst mal kooperieren und mit den Ärzten reden, bevor ich Anwaltsschritte etc unternehme.
Nutzt halt die Chance zum Beginn einer Therapie. Von dort kann vielleicht auch leichter eine weitere Therapie erfolgen.
Insoweit kann eine Unterbringung auch ein Glücksgriff sein
Hast Du mit den Ärzten geredet?

Bullshit lasst euch so etwas hier nicht einreden... Zwangseinweisungen in einer Psychiatrie bringen erfahrungsgemäss gar nichts. !!!!!!!! wenn ich sowas hier lesen muss wird mir ganz schlecht echt ey

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fluuu
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Re: Hilfe!!!!!!!! ich könnte heulen!!

Beitragvon fluuu » Fr 5. Apr 2013, 12:21

Hallo Peggy Kaiser,

komm wieder runter, wenn Dir von dem was wir hier schreiben so schlecht wird ist Deine Überlebenschance eher gering,
es gilt sich zu wappnen den Dingen gegenüber die wirklich bedrohlich sind wie z.B. ausgeführter Suizid.
Man kann natürlich verschiedene Blickwinkel haben ob von der Brücke springen wegen einem momentanen Schmerz
besser ist als eine Zwangseinweisung mit Chancen auf einen positiven Verlauf des Daseins.
Es hängt von der moralischen und philosophischen Bewertung des eigenen Lebens ab.
gruß fluuu

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