krasseste diagnose wo gibt ?

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Remedias
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Re: krasseste diagnose wo gibt ?

Beitragvon Remedias » Di 12. Apr 2011, 21:06

Hallo submarine,
bin gerade sehr berührt durch dein schweres Schicksal.
Ich war gerade mal ein halbes Jahr krank, da habe ich schon Frührente gekriegt.
Und bei dir dauerte es so lange.
Du hattest auch eine wirklich schwierige Kindheit.
Wie geht es dir jetzt? Unterstützt dich jemand?

liebe Grüße Remedias

submarine
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Re: krasseste diagnose wo gibt ?

Beitragvon submarine » Do 14. Apr 2011, 18:04

Du hattest auch eine wirklich schwierige Kindheit.
Wie geht es dir jetzt? Unterstützt dich jemand?
Hallo

naja, durch die Frührente geht es mir jetzt ganz annehmbar, allerdings bin ich sozial komplett isoliert und lebe in sehr ärmlichen Verhältnissen. Am meisten belastet mich die Frage wie es erreiche, dass mir die Frührente nicht wieder weggenommen wird, denn wenn ich wieder in die Fänge der ARGE und/oder in eine RPK zurück geschickt werden sollte, sehe ich ganz klar die nächste existenzbedrohende Krise auf mich zurollen, daher meine erneuten Suizidvorbereitungen :cry: Bisher war die Vorbereitung aufs Sterben leider immer der einzige Weg zum Weiterleben für mich, ich wünschte das würde irgendwann mal aufhören, aber mir ist klar dass ich selber dafür auch was tun muss.

Allerdings habe ich auch noch kein Konzept für die Zukunft als Frührentner, momentan lebe ich nur in der Gegenwart und beschäftige mich hauptsächlich damit, meine körperlichen Zipperlein in den Griff zu kriegen und meine neuerdings schubweise auftretenden "Erinnerungen" (oder wie immer man das nennen will) zu verarbeiten. Das lastet mich eigentlich derzeit ganz gut aus, zumal allein der Alltag für mich schon Stress genug ist, vor allem wegen meiner Menschenangst. "Unterstützen" tut mich niemand, das möchte ich auch derzeit gar nicht. Der sozialpsychiatrische Dienst hat mir eine Unterstützung angeboten, aber das was die da so alle unter Unterstützung verstehen, erlebe ich eher als blödes Daherreden, Themaverfehlung und "Verschlumpfungs-Versuch". Ich glaub mittlerweile, die werden nicht nur von der Pharma-Mafia bezahlt sondern auch ausgebildet. Was anderes als "Pillen", "Psychose", "Rückfall", "Krisenplan" und im Extremfall noch "Rembrandt ?" verstehen die da nicht. :???:

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Remedias
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Re: krasseste diagnose wo gibt ?

Beitragvon Remedias » Do 14. Apr 2011, 18:13

Hallo submarine,
ja, die Medikamentengläubigkeit unserer Helfer hat was Religiöses - wenn man dagegen ist, wird man als Ketzer verbrannt.
Ich bin auch Frührentnerin, habe aber keine Angst, das mir die Rente wieder weggenommen wird.
Warum sollte das geschehen? Hat sich irgendwas verbessert in der letzten Zeit? Das müsste ich aber mitgekriegt haben.
Ich glaube, du brauchst dir auch keine Sorgen zu machen. Du sagst halt dem Amtsarzt oder wer dich sehen will, wie es um dich steht und dann bekommst du die Rente weiter bewilligt. Das letzte mal wollten sie mich nicht einmal sehen; meine Psychiaterin musste nur ein Papier ausfüllen - und weiter geht´s mit dem Geld. Wieso sollte es bei dir anders laufen?
liebe grüße Remedias

submarine
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Re: krasseste diagnose wo gibt ?

Beitragvon submarine » Mi 27. Apr 2011, 17:37

Ahoi,
Ich bin auch Frührentnerin, habe aber keine Angst, das mir die Rente wieder weggenommen wird.
wenn ich die Rente auf Dauer und nicht auf Zeit hätte, würde mich das natürlich auch nicht mehr beunruhigen :roll:
Warum sollte das geschehen?
Aus dem selben Grund aus dem man von Autos überfahren wird: Shit happens.
Hat sich irgendwas verbessert in der letzten Zeit?
ich weiß nicht was in in den Akten steht, und bekomme vorraussichtlich auch keine komplette Akteneinsicht (aufgrund der Persönlichkeitsrechte, z.B. der Ärzte, bzw. wegen des Datenschutzes, der abgelaufenen Aktenarchivierungsfristen, der "versehentlichen", "zufälligen" Verschusselung von Akten durch Archivmitarbeiter usw.). Also fordere ich lieber auch gar nicht erst Akteneinsicht, weil ich annehmen muss dass mir das eher schaden würde.

Also weiß ich auch nicht auf welcher Grundlage die Rente überhaupt bewilligt wurde und infolgedessen wäre es reines Wunschdenken, dass die Rente weitergezahlt wird nur weil sich "nichts geändert" hat, auch wenn mir das jeder so erzählt wie du. Aber was heißt das überhaupt, "nichts hat sich geändert", wer will das bestimmen und wie ? An der Aktenlage hat sich sowieso nicht viel geändert, und ein Gutachter wird mich, wie alle seine Vorgänger, ohne Kenntnis der kompletten Sachverhalte garantiert wieder nur als "schüchtern" einstufen... :silly:
Das müsste ich aber mitgekriegt haben.
Ist das dein Ernst ?
Ich glaube
glauben tu ich auch immer so einiges. Grundzipiell bin ich aber kein sonderlich gläubiger Mensch... O:)
Du sagst halt dem Amtsarzt oder wer dich sehen will, wie es um dich steht und dann bekommst du die Rente weiter bewilligt. Das letzte mal wollten sie mich nicht einmal sehen; meine Psychiaterin musste nur ein Papier ausfüllen - und weiter geht´s mit dem Geld. Wieso sollte es bei dir anders laufen?
z.B. weil ich keinen Psychiater hab, bzw. schon, aber nur einen zu dem ich nur gehe weil ich ein Attest für meinen Antrag auf Weiterzahlung haben will, und da wollte der halt nur was von sozialer Phobie usw. reinkritzeln, das würde meiner Sache aber nicht nützen sondern schaden. Anderenfalls müsste der erst mal meine ganzen Akten anfordern und durchackern, was aber Arbeit wäre, und arbeiten tun Ärzte nur äußerst ungern, deswegen haben die ja studiert, so dass der das nur täte wenn ich bei ihm auch richtig in "Behandlung" wäre, er also angemessen Reibach mit meiner Notlage machen würde.

Das will ich aber nicht weil ich keine Behandlung brauche, ganz im Gegenteil. Außerdem glaube ich nicht dass in den "offiziellen" Akten das entscheidende überhaupt drinsteht, höchstens so verklausuliert dass man es wieder ins Gegenteil umdeuten kann, denn sonst bräuchte ich ja nur qua Paragraphen (notfalls qua Anwalt) die Akten anfordern und könnte die alle vor Gericht ziehen, wg. Freiheitsberaubung (fehlendes Gerichtsurteil), Körperverletzung, Medizinrecht (ungültige Einwilligungserklärung), Misshandlung Schutzbefohlener (Behandlung gegen die Regeln der ärztl. Kunst), Versicherungsbetrug (getürkte Angaben bei der Abrechnung mit der Kasse meines Vaters) usf. ... :evil:

Roger and Over
Zuletzt geändert von submarine am Mi 27. Apr 2011, 17:41, insgesamt 1-mal geändert.

submarine
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Re: krasseste diagnose wo gibt ?

Beitragvon submarine » Mi 27. Apr 2011, 17:39

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Re: krasseste diagnose wo gibt ?

Beitragvon Remedias » Mi 27. Apr 2011, 18:09

Hallo submarine,
meine Akten habe ich noch nie einsehen dürfen.
Als ich das letzte Mal sie sehen wollte, hat mir der Arzt nur gesagt: "WEnn Sie mit einem Anwalt kommen - dann ja." und hat es mir verweigert.
Das obwohl es ja einige Urteile zu diesem Thema gibt. Aber Recht haben ist ja nicht immer gleich Recht bekommen.
Hast du Neuigkeiten über deine Rente erfahren?
Meiner Meinung nach wäre es wichtig, dass du dir einen "festen" Psychiater suchst. Ich bin bei einer PIA (Psychiatrische Institutsambulanz) also einer psychiatrischen Klinik angeschlossen und wenn die sagen, es ist schlimm, dann ist es auch schlimm, und keine Rentenstelle wird dagegen sprechen.
Ich habe zwar die Rente unbefristet, aber alle zwei Jahre wird das überprüft. Da ist es hilfreich, einen Psychiater an der Seite zu haben.

liebe Grüße Remedias

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Re: krasseste diagnose wo gibt ?

Beitragvon submarine » Mo 2. Mai 2011, 19:49

Ahoi
Das obwohl es ja einige Urteile zu diesem Thema gibt. Aber Recht haben ist ja nicht immer gleich Recht bekommen.
wieso, was gibt´s´n da schon großartig für Urteile ? Ich dachte das ist immer dasselbe, der eine fordert seine ihm zustehende informationelle Selbstbestimmung, und die Gegenseite, also die Ärzte, ebenfalls. Und das geht dann solang hin und her bis die schwarzen Rockschöße von Heerscharen durch lange Gerichtsfluren eilender, wild gestikulierender Anwälte vom Zahn der Jahrhunderte zerfressen, das Puder in ihren weißen Perücken vergilbt, das Mobiliar der Gerichtssäle vom Holzwurm zernagt, die Fenster von Spinnweben vedunkelt und die fraglichen Teile der Akten durch etliche Jahrhundert-Hochwasserschäden vollständig unleserlich verschimmelt, von der gefürchteten Aktenmilbe (zoolog. milbus archivis germanicus destructor vulg.) im Laufe der Generationen endgültig zerfressen oder vom institutseigenen Hausgespenst gespenstischerweise und wie von Geisterhand verschwundibus sind. Hui-Buh ! :-"
Hast du Neuigkeiten über deine Rente erfahren?
nein, die Rente läuft noch bis März kommenden Jahres. 5 Monate davor bekomme ich ein Anschreiben von der Renten-Ver(un)sicherung, da ist der Antrag und alles dabei. Nächste Woche hab ich mal wieder´nen Termin beim SpDi in der Sache, ich nehme an der wird mir ungefähr dasselbe sagen wie Du, oder das ähnliche. Denn der SpDi selber hatte mich ja eben zu dem Dottore geschickt zu dem ich jetzt hingehe wegen des Attests. Allerdings war mit dem Dottore nur noch 1 Termin geplant, im Ottobre, und dann sollte das mit dem Attest eigentlich schon geritzt sein.
Sollte. Ich frage mich jetzt aber ob das nicht alles für die Füße ist. Das mit der Institutsambulanz hatte mir der SpDi auch schon empfohlen gehabt. Aber was soll ich`n ich da ? Die wollen mir doch eh wieder alle nur ihre sinnfreien Chemo-Produkte verhökern, oder dem Hilfesuchenden irgendwelche angebl. "Symptome" einsuggerieren. Was anderes haben diese Reserve-Christusse doch nie gelernt, für was anderes gibt´s keine Kohlen und überhaupt, wenn die anfangen täten wirklich mal einem zu helfen würden die ja selber in Schwulitäten kommen. Das ist wie bei der Zuhältermafia, wenn da einer aus der Reihe tanzt und seine Zwangshuren zu gut behandelt, kriegt er nicht nur Stress mit den anderen Huren, sondern auch mit der Mafia und den Freiern. Vor allem mit der Mafia. Und außerdem kann der dann bald nicht nicht mehr mit dem Nobelhobel durch den Sperrbezirk kutschieren, und das ist ja der eigentliche Grund warum jemand Doktor äh Zuhälter wird, was hast du gedacht. Ich hatte mal das lehrreiche Vergnügen mit 2 angehenden Jungärzten ein paar Jahre in einer Studenten-WG zu leben, und einen waschechten Zuhälter hab ich auch mal einen ganz gut kennengelernt, da denkt man sich so seinen Teil... :-k

Ich selber neige immer mehr zu der Auffassung dass ich das alles nur über mehrere Prozesse klären kann, nämlich einen gegen meinen Vater, einen gegen die Psychiatrie (beide nach dem Strafgesetz) und einen gegen Bund und Land (Verwaltungs- und Sozialgerichtsverfahren nach dem OEG), allerdings stehe ich da dann allein gegen die Mafia, also gegen eine Unheilige Allianz aus gerichtlichen Gutachtern und sonstigen Pharmalobby-Adepten (auch "Psychiater" genannt), sowie einer deutschen Rechtslage die solchen (Galgen-)Vögeln wie mir keine juristische Existenzberechtigung zu gewähren scheint.

Sobald diese ganzen Schweinepriester merken, dass ich einen Prozess gegen sie führen werde, aus dem sie nicht straffrei rauskommen würden, bin ich meine Rente garantiert schlagartig los, und vom Obdachlosenasyl aus, unter der erbarmungslosen Knute des Jobcenters (denn ohne Kostenübernahme durch die ARGE gibt´s ja auch kein Obdachlosen-Bett, nur ein Bett im Kornfeld ) werde ich niemals solche Marathon-Prozessiererei durchhalten, das ist so klar wie Kloßbrühe. #-o

Also bin ich zu irgendwelchen Mauscheleien gezwungen, aber genau aus dieser Betrügerei will ich eigentlich raus. Schließlich hab ich damit auch nicht angefangen, sondern mein Vater. Und es spricht einiges dafür, dass sich dieser Auffassung auch ein Richter anschließen könnte, denn meine Erinnerungen werden immer konkreter. Und es könnte sehr gut möglich sein dass ich zumindest für etwa die Hälfte meiner Erinnerungen auch eines Tages mit einer Belastungszeugin aufwarten kann, nämlich meiner alten Mutter, sofern meine Familie es nicht schafft dieselbe in den Wahn zu treiben (was die bereits mit allen Mitteln am versuchen sind) und rechtzeitig entmündigen zu lassen. :evil:

Ich denke ich werde versuchen müssen, die Psychiatrieärzte dazu zu zwingen mir zu helfen, indem ich die alle knallhart anzeige. Und genau da wird es dann uncool, wenn ich gleichzeitig mit anderen Ärzten kooperiere, die mir eine Schizo-Diagnose auf die Stirne brennen, denn wie soll ich mit einem diagnostischen Deppenschild auf der Deppenmütze glaubhaft meine Claims gerichtlich durchsetzen ? Allerdings muss ich erst mal die Rente durchbringen und dann erst prozessieren, denn andersrum halte ich einen Prozess niemals durch.
Und da beißt sich die Katze in den Allerwertesten. Und das nervt. :mad:
Meiner Meinung nach wäre es wichtig, dass du dir einen "festen" Psychiater suchst. Ich bin bei einer PIA (Psychiatrische Institutsambulanz) also einer psychiatrischen Klinik angeschlossen und wenn die sagen, es ist schlimm, dann ist es auch schlimm, und keine Rentenstelle wird dagegen sprechen.
Ich habe nicht den Einruck dass man das auf meinen Fall übertragen kann. Sicher könnte ich mich bei der Mafia liebkind machen, das ist schon klar. Aber mal ehrlich: Sehe ich so aus ? :mrgreen:
Notfalls gehe ich eben wieder auf Tauchstation, aber wenn dieser Casus eintritt, wird es für einige Mafiosi nicht weniger gefährlich. Jeder hat ja schon mal was von diesem "Rambo" gehört. Allein werde ich nicht sterben, das ist ein Gelübde. Ich denke die Rechtslage in Dfutschland wird sich ändern müssen... :fadein: Und plötzlch werden einige Leute sich an den Mythos von Odin, Thor und und dem Hammer erinnern. Ich bin nämlich kein Tor, sondern ein Thor.

[gluck gluck - und weg is das UBoot wieder]


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