Nochmal eine Bitte um Begriffs/Diagnoseerläuterung

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Jannymh
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Nochmal eine Bitte um Begriffs/Diagnoseerläuterung

Beitragvon Jannymh » So 8. Aug 2010, 13:53

Hallo,

wäre vielleicht jemand so nett, mir den Begriff "selbstunsichere Persönlichkeit mit regressiven Zügen" zu erläutern?

Wenn ich diese Teildiagnose (die im übrigen im Rahmen einer Depression und sozialen Phobie gestellt wurde) suche, spuckt das WWW immer nur den Begriff "ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung" aus...

Mir ist daher nicht ganz klar, ob diese Teildiagnose einfach nur besonders akzentuierte Persönlichkeitszüge benennt, oder ob ein Psychologe/Psychater mit dieser Umschreibung schon eine Störung mit Krankheitswert meint? :-k
Leider ist bei der Diagnose keine Klassifizierung nach dem ICD/DSM erfolgt.

Wäre schön, wenn jemand mir weiterhelfen könnte.

THANKS!

Jannymh
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Re: Nochmal eine Bitte um Begriffs/Diagnoseerläuterung

Beitragvon Jannymh » So 8. Aug 2010, 17:29

Auf jeden Fall und sowieso! :wink: :wink:

cake
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Re: Nochmal eine Bitte um Begriffs/Diagnoseerläuterung

Beitragvon cake » So 8. Aug 2010, 19:03

Aber ich bin cola :-k
Was nun? Bewege ich mich jetzt rückläufig? :-k
Ein Kompromiß, das ist die Kunst, einen Kuchen so zu teilen, daß jeder meint, er habe das größte Stück bekommen. (Ludwig Erhard)

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Jannymh
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Re: Nochmal eine Bitte um Begriffs/Diagnoseerläuterung

Beitragvon Jannymh » So 8. Aug 2010, 20:04

Nö, natürlich nicht.
Denn schließlich bewegt sich doch jeder Mensch sowieso nur zu der ihm eigenen Melodie --- egal, ob sie nun bluna, cola oder sonstwie genannt wird. :infinity:

Mir persönlich wäre es halt nur wichtig zu wissen, "auf welcher Tonleiter meine Melodie" eigentlich spielt.....und im Moment kann ich die Fachfrau die es wissen müsste (und mir dann auch bestimmt erklären würde) leider nicht dazu befragen, da sie in Urlaub ist....

Aber der Tag ist ja noch jung. Vielleicht hat ja doch jemand eine Erklärung für mich.... [-o<

cake
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Re: Nochmal eine Bitte um Begriffs/Diagnoseerläuterung

Beitragvon cake » So 8. Aug 2010, 20:20

:-k :-k Ich denke Du bist auf dem Wege der Besserung.
Oder wie schätzt Du dich selber ein? :wink:
Ein Kompromiß, das ist die Kunst, einen Kuchen so zu teilen, daß jeder meint, er habe das größte Stück bekommen. (Ludwig Erhard)

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Jannymh
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Re: Nochmal eine Bitte um Begriffs/Diagnoseerläuterung

Beitragvon Jannymh » So 8. Aug 2010, 22:38

Hmm,

meine Thera spricht von kleinen Fortschritten - und da ist auch was dran, allerdings kommt das jetzige Gefühl oder Zustand noch lange nicht die Zeit heran, an dem meine Abwehrmechanismen noch gut funktionierten - und ich (wenigstens nach außen hin) eine bestimmte Fassade aufrecht erhalten konnte....

Das war letztendlich, wenn ich ganz ehrlich bin, natürlich kein super-tolles Leben, aber ich bin irgendwie doch (trotz aller Einschränkungen) damit viele Jahre zurecht gekommen.
Danach hatte ich dann eine Phase, in der mir so alles ziemlich egal war.
Ich saß quasie in meiner großen grauen Gewitterwolke, ohne das mich irgendwas wirklich berührte...

Jetzt, mitten in der darauf in Angriff genommenen Gesprächstherapie, fühle ich mich emotional sehr oft wie ein Schilfblatt im Wind. Da reichen im Alltag schon kleine Dinge aus, die alte Wunden nur streifen, um mich richtig runter zu ziehen. Manchmal kann ich auch nicht mal einen genauen Auslöser für die Traurigkeit nennen, die da in mir hochsteigt.

Ich weiß nicht so recht, ob ich es als eine Verbesserung ansehen soll, so wenig Kontrolle über meine Gefühle zu haben. Mich unter allen Umständen in der Gewalt zu haben, war mir halt immer sehr wichtig.

Ich bin mir auch sehr unsicher darüber, wohin mich das alles letztendlich noch führen wird....

Viele Ursachen und Zusammenhänge werden einem ja im Laufe einer Gesprächstherapie klar, aber ob ich am Ende zu dauerhaften Veränderungen fähig sein werde????

Im Moment versuche ich leider immer noch oft, mich und mein Verhalten überhaupt erst mal zu verstehen... :silly: ...und natürlich auch die Diagnose!


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