Menschen mit SVV-Syndrom (selbstverletzendem Verhalten)

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Chaefer
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Beitragvon Chaefer » Mo 18. Sep 2006, 00:31

Hallo moni

danke für deine Antwort. Siehst du, soweit habe ich gar nicht überlegt. Es ist gut, dass es Menschen wie dich gibt, die auch noch über den nasenspitz hinaus denken! :wink:

Also liebe Leute, antwortet nicht auf meine blöde Frage. War wohl ein bisschen zu stark in Schwung.

Grüessli Claudia
Die grösste Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen.

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Stille
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Beitragvon Stille » Di 19. Sep 2006, 11:58

Hallo,

ich möchte doch einmal etwas dazu schreiben. Als ich anfing mich vor ca. 20 Jahren zu verletzen, dachte ich, ich wäre der einzige Mensch auf der Welt, der so etwas Bescheuertes tut. Ich wusste nicht einmal warum ich es tat. Nur eines war mir klar, danach ging es mir erst einmal besser. Die innere Spannung löste sich und ich konnte wieder „atmen“. In Zeiten wo es mir gut geht brauche ich es nicht, da komme ich mit meinen inneren Konflikten und dem Druck ganz gut klar. Aber immer gut ging es mir leider nicht. In letzter Zeit hat sich mal wieder alles zugespitzt und ich schaffe es nicht dem allen souverän Stand zu halten. Natürlich weiß ich nun, dass ich damit nicht allein bin, seitdem das Internet als Informationsquelle zur Verfügung steht. Es ist auch gut hier zu erfahren, dass es Menschen in „meinem Alter“ gibt, die dieses Problem haben. Sonst wäre ich ja wieder allein mit all dem schlechten Gewissen und dem Gefühl der Hilflosigkeit.

Claudia, ich verspüre keinen Schmerz dabei, nur eine Art Erleichterung. Das birgt natürlich auch eine gewisse Gefahr, weil man es in diesen Momenten nicht kontrollieren kann und auch die Hemmschwelle des Schmerzes wegfällt.

Ich hoffe Moni du verzeihst, dass ich so offen darüber geschrieben habe. Ich verstehe dich. Noch immer schäme ich mich sehr, wenn mein Mann mich anschaut und sagt „…was hast du wieder getan?!“ Ich würde damit gern aufhören.

LG
Stille
Nur weil du paranoid bist, heißt das nicht, daß sie nicht hinter dir her sind ;-)

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moni
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Beitragvon moni » Di 19. Sep 2006, 22:49

Hallo miteinander

Es gibt nichts zu verzeihen, Stille ... :) ... Ich wollte ja auch nicht für die Allgemeinheit definieren, was denn <zurückhaltend sein> zu bedeuten hat. Das soll jede(r) mit sich ausmachen. Ich finde deine Fragen auch überhaupt gar nicht blöd, Claudia - das meinte ich nicht, und das möchte ich dir noch sagen! Hmm ... vielleicht wäre mit <Sorgfalt> auch besser ausgedrückt gewesen, was ich meine, als mit <Zurückhaltung> ... :roll:

Meinen Post habe ich auch nicht aus Scham heraus geschrieben, obwohl auch ich mich oft - nicht immer, aber manchmal eben schon - des SVV schäme. Aber gerade deshalb ist es eigentlich wichtig, aus den Schatten von Scham und Schuld, Überforderung und Ohnmacht, Angst und Verzweiflung herauszutreten.

Ja Stille, es ist auch mein Ziel, mir meiner selbst sicher genug zu werden, um rechtzeitig andere Wege zu gehen. Während der stationären Zeit im Sommer habe ich intensiv daran gearbeitet. Ich glaube, mir hilft nur die Vorsorge - um den "Point of no Return" rechtzeitig abfangen zu können. Und genau das muss ich auch wirklich wollen. Bei beidem traue ich mir noch nicht ganz über den Weg. Aber es gibt nichts anderes, als immer wieder daran zu arbeiten - zu üben eben - Gelegenheiten dazu gibt einem das Leben genug ...

Solche schwierigen Situationen sind für mich vor allem Nächte, in denen ich allein bin. Das wird bald wieder der Fall sein - ab nächstem Samstag, für 10 Tage. Und ich gestehe, ich habe Angst davor. Ich möchte das, was ich gelernt habe, nicht wieder aufs Spiel setzen - auch nicht all die Wochen, die ich bis jetzt durchgehalten habe, trotz schwierigen Momenten. Also muss ich vorsorgen. Mir diese 10 Tage und Nächte wahrscheinlich richtig planen. Etwas, was mir überhaupt nicht entspricht und mich auch grade ein wenig überfordert - hmm ... oder positiver formuliert: mich extrem herausfordert ... - ich bin eher ein Typ, der seine Zeit nur grob und auch flexibel plant und ansonsten nimmt, was eben kommt. So überlege ich zurzeit, wann mit wem mich zu treffen, und wann ich doch alleine sein werde, und was dann - denn "Dauerbesuch" würde ich auch nicht ertragen. Bis jetzt hat das Ganze aber irgendwie noch nicht wirklich Gestalt angenommen, und das fängt an, mich zu stressen.

Vielleicht sehe ich einfach auch den Wald vor lauter Bäumen grade nicht. Weil ich mir selber nicht wirklich traue. Aber vielleicht hat ja jemand noch eine Idee dazu?

Liebe Grüsse

moni
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden.
Hermann Hesse

gill
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Beitragvon gill » Mi 27. Sep 2006, 19:23

Hallo!

Ich bin neu hier. Heute bin ich zufällig auf dieses Forum gestoßen. Ich habe nach jemandem gesucht, mit dem ich mich über solche Dinge wie SVV austauschen kann, ohne gleich entsetzte Blicke zu ernten oder zu intime Fragen beantworten zu müssen, nur um zu merken, dass meine Antwort nicht verstanden wird.
Irgendwie war es ein tröstliches Gefühl, die Beiträge zu lesen und dabei zu merken, dass man nicht alleine auf der Welt ist mit seinen wirren Gedankengänge, die man selber nicht verstehen oder ordnen kann.

Das Schneiden ist für mich eine Art von Befreiung. Der Schmerz ist nicht schlimm, eher angenehm.
Es ist wie wenn man in die zum Zerreißen gespannte Haut eines Luftballons mit einer Nadel hineinsticht. Sofort entweicht die Luft und mit ihr alle Spannung. Zurück bleibt nur ein schlaffer Rest, ein müder Fetzen, der ruhig liegen bleibt. Müde, leer, entspannt, friedlich, ruhig; erlöst von der quälenden Anspannung und dem unerträglichen Druck. Das quälende Gefühl schrumpft zusammen, wie die Haut des Luftballons, mit jedem Tropfen Blut.
Ein Pflaster legt sich wie ein Trost über die Wunde, es gibt ein Gefühl von Geborgenheit und Schutz.
Für Momente bleibt nichts als Ruhe und tiefe Erschöpfung, Wunden lecken nach einem großen Kampf. Nun kann ich schlafen.

Das klingt alles positiv. Für mich ist SVV in erster Linie eine positive Erfahrung. Schlimm wird es erst durch die Schuldgefühle, die Scham und die Blicke anderer, dass man das Gefühl hat, Geschichten erfinden zu müssen, weil die Wahrheit niemand verstehen würde.
Freunde sagen, es sei ein falscher Trost, der nur oberflächlich hilft. Aber manchmal kann ich alles nicht mehr ertragen und es ist alles, was mir übrig bleibt.

Eure Gill

gill
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Beitragvon gill » Mi 27. Sep 2006, 19:24

:oops:

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Stille
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Beitragvon Stille » Do 28. Sep 2006, 00:22

gill .. ich hätte es nicht besser beschreiben können

lg
Stille
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danny
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Beitragvon danny » Do 28. Sep 2006, 21:41

Hallo Leute,

wenn ich Eure letzten Beiträge lese, muss ich sagen, das ihr hier genau die Grenze überschreitet, die Claudia schon angeschnitten hat.

Bitte beschreibt diese Selbstverletzungen nicht als etwas Verherrlichendes. Die letzten Beiträge klingen so, als sei es etwas tolles für Euch - positive Erfahrung? Bedenkt, das ihr gerade so noch andere Menschen dazu animieren könntet, das sie es probieren und so wie Ihr in diese schreckliche Spirale gelangen.
Andere, die es auch tun könnten genau durch Eure Beiträge getriggert werden, es doch mal wieder zu tun. Als sei es eine Lösung - eine Behandlung. Das ist es aber nicht

SVV ist ein schlimmes und gefährliches destruktives Verhalten. Hat man erst einmal angefangen ist es schwer rauszukommen. Da hilft nur eine Therapie mit einem kompetenten und erfahrenen Therapeuten.

Bitte zügelt Euch doch mit Euren detaillierten Beschreibungen. Ihr tut Euch damit keinen Gefallen und auch nicht dem Leser. Die Dinge gehören in die Therapie. Gill, Du beschreibst es als etwas schönes. Je mehr Du das machst, desto mehr glaubst Du das auch und damit wird es immer schwerer es abzustellen.

Gruß Danny

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Lydia
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Beitragvon Lydia » Do 28. Sep 2006, 22:42

Hallo Danny,

dass Betroffene durch ihr SVV eine Art Erleichterung verspüren und somit in dem Moment ein positives Gefühl haben, ist doch nichts Neues oder Verherrlichendes. Man kann das in jedem Artikel über dieses Thema lesen. Es ist doch gut, wenn Betroffene hier die Möglichkeit haben, sich ohne Scham- und Schuldgefühle, Belehrungen und blöde Bemerkungen von Anderen, auszutauschen.
Ich finde deinen erhobenen Zeigefinger mit der Bitte, die Schreiber mögen sich doch zügeln, übertrieben und gerade im Hinblick auf die in den vorhergehenden Beiträgen beschriebenen Scham- und Schuldgefühlen, deplaziert.

Gruß
Lydia

danny
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Beitragvon danny » Fr 29. Sep 2006, 03:06

hallo Lydia,

Ich möchte nicht die Kommunikation darüber hemmen. Allerdings finde ich diesen Grundtenoer von Gill, SVV sei für sie etwas sehr positives zu einfach. Da es nichts positives ist. Diese positive Beschreibung war mir zu einseitig und bietet SVV gerade als Lösung. Und genau an dem Punkt wird was für mich überschritten, was riskant ist. Alles was vorher geschrieben wurde fand ich absolut im Rahmen. Und ich denke, die Schreiber sollten sich schon Gedanken machen, wie eventuell ein sehr labiler Leser darauf reagieren könnte. Ansonsten kann man einen solchen Austausch, wenn er denn derart detailliert erwünscht ist auch in einem geschlossenerern Rahmen machen.

Immer wieder habe ich von Ärzten gesagt bekommen, das ich vom Krankheitsbild her in dieses Verhalten passen würde, ich mache es aber ncit. Das was aber beschrieben wird, was teilweise an Empfindungen abläuft, kenne ich auch. Wenn ich mich jetzt zu sehr in einem solchen Beitrag hineinversetzen würde, wenn ich gerade in einer sehr labilen Situation bin, könnte es sein, das auch ich das auf einmal als Lösungsansatz sehen könnte, ohne das der Rest von mir sich noch dagegen wehren kann.

Es geht mir nicht darum das Thema nicht zur Diskussion zu Stellen. Allerdings finde ich das Claudia (Chaefer) absolut Recht hatte mit ihrer Bemerkung und wollte diese nochmal ins Bewußtsein holen.

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Lydia
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Beitragvon Lydia » Fr 29. Sep 2006, 07:43

Hallo Danny,

ich glaube, dass man einen "SVV´ler" nicht darüber belehren muß, dass Selbstverletzungen nicht die Lösung aller Probleme ist. Das ist nämlich auch zu einfach.
Wie du schon geschrieben hast, ist SVV ein destruktives Verhalten. Jemand, der ansonsten nicht Betroffen ist, wird durch diesen Austausch nicht dazu animiert. Es wird doch keiner "SVV´ler" , weil er/sie es mal gerade hipp findet.
Wenn es einem nicht gut geht, besteht immer die Gefahr, dass man hier im Forum oder sonstwo getriggert wird. Natürlich sollten Schreiber Rücksicht nehmen, wenn andere sich durch Beiträge gestört fühlen, aber wer zu labil ist, um diesen Austausch hier zu verfolgen, der sollte soviel Selbstverantwortung besitzen, diesen Thread gar nicht erst zu öffnen. Der Thread trägt doch einen eindeutigen Titel.
Ich finde es jedenfalls nicht ok, dass du forderst, den Austausch in einen geschlossenen Raum zu verlegen. Es geht hier nicht um dich, Danny, sondern um die Betroffenen. Und die sind, soweit ich es mitbekommen habe, froh, endlich mal eine Plattform gefunden zu haben, wo sich nicht nur Jugendliche oder junge Erwachsen über diese Thematik, sondern eben auch "ältere" Betroffene austauschen. Und auf deren Bedürfnisse sollte man vielleicht auch mal Rücksicht nehmen. Belehrungen und Ausgrenzungen werden sie andernorts wohl schon zur Genüge erfahren.

Gruß
Lydia

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Stille
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Beitragvon Stille » Fr 29. Sep 2006, 11:35

Liebe Danny,

ich glaube nicht, dass ein einziger von uns in diesem Thread gedankenlos geschrieben hat. Ich finde die Beiträge sind alle überlegt und mit einer entsprechenden Zurückhaltung geschrieben. Eine Verherrlichung unseres Verhaltens kann ich beim besten Willen nicht entdecken. Natürlich schreibt Gill, dass es bei ihr positive Gefühle auslöst. Ohne eine bestimmte positive Konditionierung würde das sicher niemand machen. Aber ich kann nur für mich sprechen.

In diesem Forum werden öfter Themen behandelt, die bei dem einen oder anderen bestimmt Gefühle auslösen (triggern). Das ist nicht zu vermeiden. Schreibt jemand über seine Alkoholsucht, dann könnte ja jmd zum trinken animiert werden. Schreibt jmd über Missbrauch, weckt das sicher in den einen oder anderen Erinnerungen und ungute Gefühle. Aber wenn nicht hier darüber schreiben, wo dann? Wie soll ich mit jemanden in einem privaten Raum darüber schreiben, wenn ich die Menschen denen es betrifft gar nicht kenne. In unseren Leben werden wir immer wieder diese Ereignisse finden und wir können nicht immer ausweichen. Hier kannst du es. Ich weiß z.B. für mich, dass wenn es mir nicht gut geht, es besser ist, bestimmt Seiten nicht aufzurufen. Keine davon aber betrifft dieses Forum hier.

Natürlich weckt mein Tun bei Vielen Unverständnis. Ich verstehe das sogar. Warum verletzt sich jemand freiwillig?! Es hat doch Konsequenzen von Narben angefangen bis zur Ausgrenzung. Ich habe solange über so viele Dinge geschwiegen und bin mir in meinen Gefühlen immer noch nicht sicher ob es gut ist zu reden oder ob ich besser für immer geschwiegen hätte.

Danny, wir haben doch schon mal darüber gesprochen. Eigentlich finde ich es nicht gut von deinem Therapeuten zu sagen, dass Selbstverletzung zu deinem Krankheitsbild passt. Irgendwie kommt mir das komisch vor. Denke daran, es ist immer einfacher mit etwas gar nicht erst anzufangen, als irgendwann mal aufzuhören.

LG
Stille
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Lydia
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Beitragvon Lydia » Fr 29. Sep 2006, 15:18

Hallo Schneewittchen,

was haben Piercing und Tatoos mit den Verhaltensmustern bei SVV zu tun?

Aber schön, dass du aus dem Buch "Sakrileg" was fürs Leben gelernt hast. :wink:

Gruß
Lydia

danny
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Beitragvon danny » Fr 29. Sep 2006, 15:30

Hallo Stille,

erst einmal, es war nicht mein Therapeut, der mich auf SVV angesprochen hat, sondern andere Therapeuten, in der Klinik. Sie haben mich alle gefragt, ob ich es tue, da es zu den anderen Symptomen passen würde und waren aber froh, das es nicht zutrifft. Es hängt mit dem Selbsthass besonders auf den Körper zusammen. Ich fand es nicht schlimm, das sie das gesagt haben. Mein behandelnder Therapeut hat nie etwas in die richtung gesagt und mich auch nicht danach gefragt. Er ist der Auffassung, das ich selbst schon erzähle, wenn es etwas zu sagen gibt und wenn ich es nicht tue, die Zeit nicht reif ist. Aber ok.

Das ist ein äußerst sensibles Thema. Ich kann es gut verstehen, das ihr für Euch die Anonymität wählt um endlich Dinge auszusprechen. Ja, es war Gills Beitrag der bei mir die kritik verursacht hat. Nein, ich habe nicht geschrieben, das ihr gedankenlos ward. Ich weiß, das es gerade für Dich, Stille, ein großer Schritt ist, darüber zu sprechen.
Besser fände ich es aber zum Beispiel, wenn diese Details eher in einem abgeschlossenen Forum besprochen würden, in das zum Beispiel die Lurker keinen Zugang haben. Vielleicht wäre das ja für Euch ein guter Kompromiss. Denkt mal drüber nach. Ihr könnt das schreiben, wonach Euch ist, aber die Gefahr, das andere Leute es lesen, bei denen es nicht geeignet wäre, ist reduziert. Vielleicht könnte man das bei Bedarf mal mit F. E. besprechen.
Angesichts dessen, das Claudia selbst schon sowas geschrieben hat, das es riskant ist alles im Detail hier in der Öffentlichkeit auszusprechen, denke ich nicht, das ich alleine mit der Einschätzung dastehe.
Ich möchte Euch keine Maulkorb erteilen. Vor allem denke ich, das es für einige wertvoll ist, es endlich aussprechen zu dürfen, sich es zu trauen. Aber es ist nunmal bei dem Thema so, das gerade junge instabile Menschen doch vor dem Thema etwas geschützt werden sollten, damit sienicht noch aus diesem Forum anregungen bekommen. Klar, orte der Anregung gibt es genug wenn man sucht...

Liebe Grüße
Danny

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Lydia
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Beitragvon Lydia » Fr 29. Sep 2006, 15:31

Hallo Ente,

ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass jedes Tatoo und Piercing etwas mit SVV zu tun hat. Wohl aber, wenn es extrem ist, also große Flächen des Körpers tätowiert oder eben extrem gepierct sind.
Aber das kann man dann wohl weder moderat nennen, noch ist es wirklich gesellschaftlich anerkannt.

Gruß
Lydia

danny
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Beitragvon danny » Fr 29. Sep 2006, 15:35

Hallo Schneewittchen,

ich hoffe, Dein Beitrag war nicht an mich gerichtet. Es ist nicht mein Ziel Druck auf andere auszuüben. Auch stehe ich nicht mit einem drohenden Zeigefinger da um andere wegen ihres Verhaltens zu bestrafen. Ich weiß, es ist ein Krankheitssymptom, das man eben nicht einfach so mal unterlassen kann. Falls das so rüber kam, möchte ich hier nur kurz sagen, das ist nicht so zu verstehen ist, was ich geschrieben habe.

Schöne Grüße
Danny


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