Menschen mit SVV-Syndrom (selbstverletzendem Verhalten)

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68lilith
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...

Beitragvon 68lilith » Di 11. Jan 2005, 20:46

ich bin svv´lerin hab es aber schon länger nicht mehr getan.
(naja, wenn ich genau hinsehe, dann hab ich schon etwas in der richtung an silvester getan).
habe unter vielen anderen auch die diagnose borderline, aber ich denke (und viele andere auch, das sie nicht zutrifft) wohl eher ne soziale phobie, ne esstörung und depressionen...aber im prinzip ist es mir auch egal was auf meiner akte steht.
ich hab damit angefangen als ich 13 war und jetzt bin ich 22...hab es ca 8 jahre lang getan.
meinen armen und beinen sieht man es an.
ich hab noch oft denn druck etwas in der richtung zu tun, aber ich versuche andere lösungen dafür zu finden.
Trotz Mistrauen, Angst und alledem
es kommt dazu trotz alledem
dass sich die Furcht in Widerstand
verwandeln wird trotz alledem.
hannes wader

68lilith
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Beitragvon 68lilith » Mi 12. Jan 2005, 20:29

ja, teilweise war es schon recht tief, aber meistens eher viel. musste auch nur einmal genäht werden.
es war dreimal so schlimm das ich mich nicht mehr richtig unter kontrolle hatte, da hab ich auch daran gedacht im gesicht zu schneiden, im endeffekt hab ich mir dann alle 3 mal die haare ganz abgeschnitten. das letzte mal war kurz vor weihnachten...ich hing sehr an meinen haaren und wollte nie wieder eine glatze haben.

sport habe ich auch als guten ersatz entdeckt, aber in maaßen:wink: , und extrem scharfes essen...ingwer kauen, pepperoni und so.
und eine verlagerung in den esstörungs bereich :cry: also fressanfälle.
es gibt viele andere arten so etwas zu tun außer sich zu schneiden, denk ich...
früher bin ich auch oft gegen wände gelaufen.
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Luka
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SVV und Stigmata

Beitragvon Luka » Mi 9. Feb 2005, 15:08

Hallo zusammen,

bevor ich mich hier als SVV-lerin oute und mich kurz vorstelle, sollte ich mich zunächst einmal bei Dir, Leonardo, entschuldigen.
Schon so lange wollte ich etwas zu Deinem Thread beitragen und etwas zu meinem Bild schreiben. Viel weiter, als bis zu dem festen Willen es zu tun bin ich jedoch nicht gekommen bisher. Tut mir leid.

Nun aber zu meiner Person. Ich bin weiblichen Geschlechtes, 29 Jahre alt, gebürtige Schleswig-Holsteinerin, und ja, ich verletze mich (eigentlich seit ich denken kann) zumindest seit ich 5 Jahre alt bin, selbst. Zwischendurch gab es mal ein paar Wochen, ja auch schon ein paar Monate am Stück, an denen ich es nicht getan habe, aber das SVV zieht sich durch mein ganzes Leben.
Ausgelöst wurde es unter anderem durch M*ssbr**ch in der Kindheit, sowie durch emotionale Vernachlässigung durch meine Eltern.
Das sind jetzt nur zwei Gründe, die dazu führten... das ganze gestaltet sich eigentlich sehr viel vielschichtiger, aber für eine kurze Vorstellung und für das Verständnis meines Bildes reicht es sicherlich aus.

Ich habe das Bild „Stigmata“ bereits vor einigen Jahren gemalt.
Der Akt ist dabei eine Fotographie eines zu dem Zeitpunkt noch relativ makellosen Körpers. "Verunstaltet" wurde er auf Leinwand, als experimentelle Malerei mit Öl und anderen diversen (Mal-)Mitteln. Die Verwandlung des anfänglichen Aktes vollzog sich dabei über mehrere Jahre und erst jetzt (vor ein paar Wochen) habe ich ihn (so wie er jetzt ist) fertiggestellt.
Ich glaube nicht, daß ich noch etwas daran ändern werde.

Es ist ein Frauenkörper – ein Körper, der das nach außen kehrt, was ich im Inneren fühle. Demütigung, Scham, Schande, Bloßstellung vor aller Welt, und unerträglicher Schmerz.
Diese Gefühle sind jedoch nach außen nicht sichtbar. Einzig und allein ein paar Narben älterer Wunden, die ich mir zum Teil selbst zugefügt habe, oder die mir zugefügt wurden, lassen Rückschlüsse auf diese Gefühle zu.
Ich bin mit diesen äußerlichen und inneren Wunden allein gelassen worden. Sie wurden nicht oder nur zum Teil richtig versorgt. Es gab niemanden, der mich getröstet hätte, oder aber der sich gekümmert hätte. Es hat niemand meine Not gesehen oder wollte sie nicht sehen. Also bin ich verstummt. Habe mir meinen eigenen Raum gesucht und mich um mich selbst gekümmert.

Das ist ein Grund, warum ich mich verletze. Die inneren Wunden sind noch da, aber ich komme nicht an sie heran. Also verletze ich mich. (Ich vermeide dabei bewusst das Wort „Ritzen“, denn es ist mehr als das. Es sind keine oberflächlichen Wunden, die ich mir mit Klingen zufüge, und ich verletze mich zudem auch noch auf andere Arten.
Ich verletze mich also und kehre meine inneren Wunden nach außen. Und erst dann ist es mir möglich, sie zu versorgen und mit mir selbst fürsorglich umzugehen.

Ein anderer Grund ist Bestrafung für Dinge, die mir angetan wurden und zu denen ich geschwiegen habe.
Ich habe geschwiegen, also bin ich schuldig daran und hasse mich dafür. Die „logische“ Konsequenz ist das SVV.


Tja, ich weiß nicht, was ich zu diesem Zeitpunkt noch schreiben kann. Vielleicht kommt später mehr dazu.

Luka
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Jasi
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Beitragvon Jasi » Mi 9. Feb 2005, 17:38

hey Luka,

deine Gedanken und deine logische Konsequenz scheinen für dich wie eine Art Therapie, genauso das Malen, übrigens ein sehr "schönes" Bild, wenn ich das mal so flappsig sagen darf....mein Leben war auch nicht immer einfach und in manchen Stellen kann ich dich nachvollziehen....SVV jetzt nicht, denn dazu glaube ich hat mir der "Mut" gefehlt oder der Haß, der Ekel, einmal war ich so in Gedanken, die mich innerlich aufwühlten, dass ich mich unbewußt angefangen hab an den Händen zu kratzen...bis heute habe ich immer noch zwei fette Narben an den Händen, die nicht zu übersehen sind, was mich immer wieder zurückerinnern wird an die damalige Situation und die Gedanken, als ich die Wunden gesehen hab, war ich zuerst mal ziemlich "zufrieden" und mit meinem Problem "glücklich", es hat mich nicht mehr so sehr genervt, ich hatte ja quasi ne Ablenkung...musste mich um meine Wunden kümmern....aber das war es dann auch...ich finde es gut, dass du momentan darüber sprechen kannst und dich nicht ganz isolierst...denn dass ist das schlimmste was du machen kannst....bist oder warst du in psychiatrischer oder psychotherapeutischer Behandlung deswegen? Sorry, wenn ich zu aufdringlich bin...ich würde nur mehr über SVV erfahren, da in meinem Freundeskreis selber eine Freundin davon betroffen ist, sie redet aber noch nicht wirklich darüber und ich habe Angst irgendetwas falsch zu machen oder etwas falsches zu dagen...

Grüßle Jasi

Luka
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Beitragvon Luka » Do 10. Feb 2005, 15:18

Hallo Jasi,

zunächst einmal danke für Dein Kompliment für das Bild.
Ich kann gut nachvollziehen, daß Du Dir unsicher im Umgang mit Deiner Freundin bist.
Auch ich habe manches Mal Schwierigkeiten die richtigen Worte zu finden, wenn ich versuche mit anderen "Selbstverletzern" umzugehen.
Genauso verschieden, wie die Gründe für SVV sind auch die Menschen, die es ausführen und genauso unterschiedlich ist der Umgang mit diesem eigenen kranken Verhalten.
Jasi hat geschrieben:...ich finde es gut, dass du momentan darüber sprechen kannst und dich nicht ganz isolierst...denn dass ist das schlimmste was du machen kannst....bist oder warst du in psychiatrischer oder psychotherapeutischer Behandlung deswegen?
Ich habe aufgehört, meine Wunden und Narben zu verstecken.
Natürlich binde ich es niemandem direkt auf die Nase, aber ich gehöre nicht (mehr) zu den Menschen, die im Hochsommer mit langen Ärmeln und Hosen herumlaufen, damit keiner einen anspricht.
Lediglich im Beruf halte ich es so, wie z.B. andere es mit Tätowierungen tun, wenn sie mit anderen Menschen zu tun haben. Aber das auch nur, wenn es von mir erwartet wird, oder es einfach angebracht erscheint.

Die Möglichkeit so offen mit meinem kranken Verhalten umzugehen, habe ich zu einem sehr großen Teil meiner Therapie zu verdanken - so viel dazu, ob ich in Therapie war.
Zudem habe ich das Glück in einer schon sehr lange andauernden und glücklichen Beziehung zu leben.
Auch wenn mein Mann mein SVV nicht versteht, und nach eigener Aussage: "sicher niemals verstehen" wird, so hat er gelernt damit umzugehen. Er verzweifelt nicht mehr daran, auch wenn es ihn jedes Mal aufs neue trifft und er weiß, daß es meine Art ist, von schlimmeren Dingen abzusehen.

Ich weiß nicht, ob das was ich geschrieben habe weiterhilft, aber ich hoffe es.

Liebe Grüße,

Luka
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Jasi
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Beitragvon Jasi » Fr 11. Feb 2005, 17:17

Danke....

ein bisschen ja....schön, dass du trotz allem dein Leben lebst und freut mich zu hören, dass du so einen verständnisvollen Partner hast....gibt´s nicht oft :cry: :wink:

Grüßle Jasi

Luka
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Nach langer Internetabstinenz...

Beitragvon Luka » Do 12. Mai 2005, 13:11

...genauer gesagt seit Anfang Februar hatte ich weder Telefon noch einen vernünftigen Zugang ins Netz,
ist nun unser Umzug vollbracht und unsere Telefonleitung wurde auch endlich wiederentdeckt. :roll:

@Leonardo: scheinbar ist Dein Thread wieder in Vergessenheit geraten?! Schade - ich hatte mich auf einen weiteren Gedankenaustausch mit Dir gefreut. Naja, man sagt ja, was lange währt wird endlich gut. Vielleicht kriegen wir beide das ja nochmal auf die Reihe.
Auf jeden Fall hoffe ich, daß es Dir in den letzten Monaten gut ergangen, und alles im Grünen Bereich ist.

@Jasi: Danke. Ja, mein Mann ist wirklich eines der größten Geschenke, die ich in meinem Leben erhalten habe. In Deiner Antwort klang durch, daß es Dir in dieser Hinsicht nicht so gut geht. Ich hoffe, daß es mittlerweile wieder ein wenig freundlicher für Dich aussieht.

LG, an euch beide,

Luka
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Luka
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Re: Was lange währt wird endlich gut ...

Beitragvon Luka » Fr 13. Mai 2005, 07:38

Hallo Leonardo,

danke für den herzlichen Empfang.

Ich wünsche Dir, daß Du den restlichen Umzug gut über die Bühne bringst. Ich kann sehr gut nachempfinden, wie viel Arbei und Streß ein solcher Umzug macht. Unserer hat selbst drei Monate gedauert, bis es hier einigermaßen wohnlich wurde und war kraftraubend ohne Ende.
Es gab einige Rückfälle in massives SVV und die Beziehung zu meinem Mann (auch ein Messie) wurde auf eine harte Probe gestellt, als es darum ging sein ganzes Gerümpel in zwei Kellerräumen und sein Arbeitszimmer unterzubringen, ohne daß wir gleich wieder die ganze Wohnung mit Elektroschrott und anderen Dingen zugemüllt hatten.
Aber es ist vollbracht... möge es Dir leichter von der Hand gehen.

Ich bin gespannt, was Du mir bezüglich Deiner "Sperren" berichtest und freue mich schon auf Deine PN.

Hm, was ein treffen angeht, müssen wir einfach mal schauen, wann und wie es sich mal ergibt. Time will tell...

Liebe Grüße an snow und Dich,

Luka
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Silent
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Beitragvon Silent » Di 13. Jun 2006, 15:28

Bin ebenfalls SVV´lerin. Seitdem ich 16, 17 bin.

Ich ritze zwar nicht wer weiß wir tief, aber die eine oder andere Narbe hab ich auch.

Wenn ich mich in die Ecke gedrängt fühle und nicht mehr weiter weiß, richte ich meine Aggressionen gegen mich. Mal mehr mal weniger.

Hab auch schon mal zum Messer gegriffen, nicht geschnitten eher mit der Spitze nur gebohrt.

Ich bin zur Zeit BU, ich kann nicht lange laufen wegen einem Knick-Plattfuß inkl. Sehnen Ruptur. Teilweise schmerzt der Fuß schon nach wenigern Metern normalen gehens, an joggen oder ähnliches ist nicht zu denken, ich werde darauf immer so wütend, und würd mir am liebsten was nehmen und die Achillessehne, in die der Schmerz mittlerweile strahlt, kappen. Es ist zur Zeit nicht operabel....

Noch kann ich diesen "Drang" abwehren....
Ich bin noch zu jung um schon ein Krüppelchen zu sein :-(

Wolfskind
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Beitragvon Wolfskind » Sa 26. Aug 2006, 16:23

SVV verdanke ich einen "emotional-instabielen Anteil" in meiner ansonsten - endlich - borderline freien Diagnose.

meine erfahrung ist, das auch von betroffenen selbst, oft svv mit borderline gleichgesetzt wird.

was mir aufgefallen ist, es gibt sehrwohl menschen über 30 (mich selber eingeschlossen) die mit svv probleme haben. ich kenne auch noch andere "ältere" menschen. es ist also nicht nur ein problem von jüngeren.

ich habe nie mein svv durch ritzen nachgegeben, obwohl ich das auch mal als harmlosere alternative zu meinen verbrennungen versucht habe. narben, ja narben habe ich leider einige heftige...

Marion
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Beitragvon Marion » So 27. Aug 2006, 15:56

Hallo ihr
Ich bin noch neu hier im Forum ohne sw. muß aber was dazu schreiben. Ich bin Krankenschwester bin manisch depressiv und hab bis letzten monat in einem psychosomatischen Krankenhaus gearbeitet. Ja es gibt viele mit SVV die älter als 30 sind . die älteste die ich kenne ist 50.
Es ist schwer eine Diagnose zu finden und es stimmt die meisten fallen in das bild eines borderliners. welche Diagnose hast du denn jetzt? Würd mich mal interessieren.
Meisten steht einfach ein schwereres Krankheitsbild dahinter.Die ältere mit SVV hat die Diagnose Multiple Persönlichkeitsstörungen. Fast alle anderen sind Borderliner.
Liebe Grüße, Marion

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Beitragvon Marion » So 27. Aug 2006, 15:57

Hallo ihr
Ich bin noch neu hier im Forum ohne sw. muß aber was dazu schreiben. Ich bin Krankenschwester bin manisch depressiv und hab bis letzten monat in einem psychosomatischen Krankenhaus gearbeitet. Ja es gibt viele mit SVV die älter als 30 sind . die älteste die ich kenne ist 50.
Es ist schwer eine Diagnose zu finden und es stimmt die meisten fallen in das bild eines borderliners. welche Diagnose hast du denn jetzt? Würd mich mal interessieren.
Meisten steht einfach ein schwereres Krankheitsbild dahinter.Die ältere mit SVV hat die Diagnose Multiple Persönlichkeitsstörungen. Fast alle anderen sind Borderliner.
Liebe Grüße, Marion

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Beitragvon Chaefer » So 17. Sep 2006, 18:42

Hallo ihr alle

ich komme wie ein alter D-Zug hinterher. Aber wie ich schon irgendwo geschrieben habe war ich 4 Wochen in der Klinik.
Ich gehöre da wohl zu den ganz alten Svvler. Ich fing mich mit 36 an zu schneiden.
Meine Frage an alle: merkt ihr etwas, wenn ihr euch schneidet? Bei mir ist es eher so, dass ich wie dissoziere, also wegtrete, und es dann mache. Ich brenne mich mit der Zigarette oder schneide mich. Ich merke es erst später, wenn ich wieder " bei mir" bin. Geht es euch gleich, oder merkt ihr die Schmerzen, wenn ihr euch schneidet?

Liebe Grüsse

Claudia
Die grösste Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen.

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bollero
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Beitragvon bollero » So 17. Sep 2006, 19:32

Hallo,

ich bin kein SVV, aber mich schmerzt es innerlich. Gleichzeitig bin ich sehr froh diese Offenheit mit zu erleben. :cry: In meiner Therapiezeit kannte ich eine die es ebenfalls getan hat und die ich schon sehr mochte. Ich hoffe für alle dies nicht
Eine Lösung zu finden, die es sicherlich gibt! :-s
Ich bin für die Einführung eines Naturtages, einen autofreien Sonntag im Frühling.

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Beitragvon moni » So 17. Sep 2006, 22:31

Hallo zusammen

Claudia ... für mich sind solche Details etwas sehr Privates, Intimes. Es gehört nur mir - und allenfalls in die Therapie. Ich würde darüber niemals in einem öffentlichen Forum schreiben, sehe darin auch keinen Sinn. Vielmehr habe ich ein ungutes Gefühl bei dem Gedanken, dass hier andere, besonders auch Nichtbetroffene oder Gefährdete, damit konfrontiert, u.U. verschreckt oder erst recht animiert werden können. Diese Ebene - die Fragen, die du hier stellst - werden wohl sowieso nur Betroffene wirklich nachvollziehen können. Deshalb fände ich es besser, zurückhaltend zu sein in Bezug auf Methoden und deren (Aus-)Wirkungen.

Viele Grüsse

moni
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden.
Hermann Hesse


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