Schaden durch ISTDP?, Intensive psychodynamische Kurzzeittherapie nach Davanloo

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Laura
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Re: Schaden durch ISTDP?, Intensive psychodynamische Kurzzeittherapie nach Davanloo

Beitragvon Laura » Fr 28. Sep 2018, 16:41

Heute ist Freitag. fluuu hat mal erzählt, dass er freitags Großuhren repariert. Da kommt er wenigstens mal an die frische Luft, wenn schon immer noch nicht unter Menschen. Ich nehme doch an, dass diese Werkstatt nicht in seinem Domizil ist.
Es ist o. k., wenn nicht alles supertoll ist. Wenn alles supertoll wäre, dann wäre alles nur noch o. k.

irgendsojemand
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Re: Schaden durch ISTDP?, Intensive psychodynamische Kurzzeittherapie nach Davanloo

Beitragvon irgendsojemand » Fr 28. Sep 2018, 16:47

Es gibt auch einen fluuu in einer Partnerbörse. Der fluuu dort ist anscheinend Sozialarbeiter.
Lustig, finde ich :-)

mamschgerl
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Re: Schaden durch ISTDP?, Intensive psychodynamische Kurzzeittherapie nach Davanloo

Beitragvon mamschgerl » Fr 28. Sep 2018, 16:53

@fluu
...und ja, es wäre schön, wenn ich es dir verbieten könnte, hier zu schreiben, aber das kann nur der Admin und sogesehen hast du damit Herrn Engels beleidigt, denn er allein hat die Macht, dir das Schreiben in diesem Forum zu verbieten und dich zu sperren.
Ich kann lediglich darum ersuchen und es auch begründen, obwohl, dafür muß man nur deine Texte lesen, da erübrigt sich ohnehin jede weitere Begründung.

@irgendsojemand
Ich habe kurzzeitig daran gedacht, wieder mit der Therapie fortzufahren, aber es ist für mich auf Dauer unerträglich, jemandem soviel von mir preisgeben zu müssen, damit er mir helfen kann. Alles hat seine Grenze, diese Grenze kann ich einfach nicht übergehen, denn das wäre gleichbedeutend mit seelisch nackt und ohne Schutz vor ihm zu stehen, das geht überhaupt nicht.
Sowas setzt ein solch rückhaltloses Vertrauen voraus, das ich nie für irgendjemanden aufbringen kann.
Der Therapeut hätte mich dann in der Hand, doch wer gibt mir die Sicherheit, daß er wirklich in meinem Sinne handelt und nicht sein Ding durchziehen will?
An diesem Punkt bin ich angelangt, als ich die letzte Therapie beendet habe. Als ich feststellen musste, daß ich mich total ausziehen müsste, um weiterzukommen, aber ich mich von der Therapeutin nicht verstanden gefühlt habe. Welchen Sinn hätte es gehabt, ihr nach dem Mund zu sprechen und mich selbst aufzugeben?
Ich kann mich nicht neu erfinden, das, was war, wird nie weniger an Schrecken für mich behalten und Details darüber ständig hervorzurufen und sie immer und immer wieder genüßlich von allen Seiten zu betrachten, machen sie auch nicht weniger grauenvoll.
Es muß auch anders gehen, aber ich glaube, ich muß mich alleine damit arrangieren...
L.G. mamschgerl

mamschgerl
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Re: Schaden durch ISTDP?, Intensive psychodynamische Kurzzeittherapie nach Davanloo

Beitragvon mamschgerl » Fr 28. Sep 2018, 16:55

Fluu all over the world ... :shock:

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Laura
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Re: Schaden durch ISTDP?, Intensive psychodynamische Kurzzeittherapie nach Davanloo

Beitragvon Laura » Fr 28. Sep 2018, 19:40

Ich befürchte, so schnell werden wir fluuu hier nicht los werden...

Wo ihm ausgewichen werden kann, wird ihm auch ausgewichen, oder warum sonst würde er seine Handy-Nummer und auch seine Wohnadresse (?) konstant so öffentlich machen? Keine Sau ruft ihn an, keine Sau interessiert sich für ihn. Auf seiner "Beratungs"-Homepage kann man das nicht einsehen und höchstens vermuten (außer dass er seinen Lebenslauf mal wieder unglaublich aufgeschönt hat), aber wenn man mal auf einen Google-Link zu seinem Facebook-Account klickt, kann man sehen, dass ihm in geschlagenen zwei Jahren niemand, niemand, niemand einen Kommentar hinterlassen hat. Zumindest keinen, den er nicht hätte löschen wollen.

In einem anderen Forum hat er übrigens mal geschrieben - also bevor er auch dort gesperrt wurde - er stünde kurz davor, seine Ausbildung zum Heilpraktiker abzuschließen, gedenke aber nicht, eine Praxis zu eröffnen, da er sonst aus dem EU-Rentenbezug fallen würde. Aber es gehe ihm ja sowieso eher um die Auseinandersetzung mit der Psyche! Manchmal befürchte ich in seinem Drang, anderer Leuts Seelen "studieren" zu wollen, steckt mehr als nur Verzweiflung und Einsamkeit. Manchmal klingt er erschreckend machtbesessen.
Es ist o. k., wenn nicht alles supertoll ist. Wenn alles supertoll wäre, dann wäre alles nur noch o. k.

mamschgerl
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Re: Schaden durch ISTDP?, Intensive psychodynamische Kurzzeittherapie nach Davanloo

Beitragvon mamschgerl » Fr 28. Sep 2018, 20:28

Ja, das ist er wohl. Auf Augenhöhe kann er nicht kommunizieren, da alle anderen, besonders die Betroffenen, geistig und sowieso weit unter ihm angesiedelt sind.
Vor längerer Zeit habe ich mal bemerkt, daß er sich auf seiner Homepage gerne in einem Atemzug mit bekannten Größen nennt, besonders gerne mit Katharina Witt, weil sie ebenso wie er 1965 geboren wurde...sowas verbindet natürlich ungemein ( oh je...ich bin auch Baujahr 1965, daß mich bloß keiner im gleichen Atemzug mit fluu nennt, das habe ich nicht verdient ). Daß Bücher, von anderen weitaus kompetenteren Personen geschrieben, das wiedergeben, was er immer schon gesagt und gedacht haben will, zeugt seiner Meinung nach ja auch von einer Seelenverbundenheit, die offenbart, welches Genie sich unter seiner Schädeldecke befindet.
Geltungsdrang, Selbstverliebtheit, Größenwahn, Selbstüberschätzung, Narzismus, Realitätsverlust, Menschenverachtung...und was nicht noch alles... finden sich zusammen und heraus kommt das einzig Wahre: fluu...
Er schreibt selbst, daß er durch das Leid, die Wut und geistige Minderbemitteltheit der Betroffenen förmlich aufblüht und sowas wie Liebesgefühle entwickelt. Ja, es ist erschreckend und Menschen wie er sollten keine Plattform bekommen, sie sind gefährlich. Man braucht hier nicht nach den Ursachen zu forschen oder irgendwo einen humanen Kern zu finden hoffen, fluu ist nicht mit "normalen" Maßstäben bzw gängigen, sozialen Gesichtspunkten beizukommen, bei ihm gibt es keine Antenne, keine Empfangsstation für solche niederen Empfindungen. Er ergötzt sich daran, Böses und Gemeines zu verbreiten, er ist einfach so, jeder Erklärungsversuch ist völlig sinnlos, es gibt keine Erklärung dafür.
Es gibt eben nun mal Soziopathen, Psychopathen, fluus....

irgendsojemand
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Re: Schaden durch ISTDP?, Intensive psychodynamische Kurzzeittherapie nach Davanloo

Beitragvon irgendsojemand » Sa 29. Sep 2018, 08:32

@mamschgerl:

Ich kann es nachvollziehen, dass man durch Erfahrungen, die man während einer Therapie macht, den Mut verlieren kann und sich das nicht mehr geben mag. Ich kenne es ja von mir.

Trotzdem ist da der Impuls in mir, dir irgendwie Mut machen zu wollen. Vielleicht gibt es da draußen doch einen Menschen, der mit der mitgehen könnte? Und der nackt zeigen auch nur in diesem Ausmaß einfordert, wie du bereit bist es zu geben ?
Würde ein Therapeut zu mir sagen, ich MÜSSE mich komplett nackt zeigen, dann wäre das für mich schon wieder ein k.o. Kriterium.
Geht es nicht in einer Therapie auch darum, die eigenen Grenzen zu erkennen und auch auf sie zu hören?
Klar, manche Grenzen will man ja auch erweitern. Aber eben nicht alle.

Und wenn es darum geht traumatisches in der Therapie erhzählen zu müssen - gibt es nicht inzwischen auch immer mehr Theras, die davon absehen, es sogar als schädlich ansehen?

Ich würde mir wünschen, du findest einen Weg/einen Thera, der es leisten kann deinen Weg mit dir zu gehen. Für mich wünsche ich mir das auch...
Ist schwer, wenn man eigentlich den Glauben an Therapie an sich fast ganz verloren hat, vor allem generell an das funktionieren können nicht mehr glaubt (leider mein aktueller Stand)...

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Laura
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Re: Schaden durch ISTDP?, Intensive psychodynamische Kurzzeittherapie nach Davanloo

Beitragvon Laura » Sa 29. Sep 2018, 13:40

Hallo irgendsojemand!

Was Dein thread bei mir angeregt hat, einfach weil es aus Deinen Zeilen herauszuspüren ist, ist, dass man doch wenigstens selber die eigene Verletzlichkeit respektieren muss und dementsprechend denjenigen Menschen aus dem Weg gehen muss, die ausgerechnet besonders verletzliche Leute besonders hart anpacken wollen. Denn diese Leute hätten selber nicht den Mumm, sich mit "hard asses" anzulegen und diese hart ranzunehmen, obwohl es bei denen eher Sinn machen würde.

Meinen "Pille-Palle" mag sich nicht jeder anhören, aber vermutlich nicht nur deswegen, weil er nicht spektakulär genug ist (womit man am ehesten einen Hilfsbedarf legitimieren kann und wovon sich Helfer dann auch am ehesten Lob und Ehre erhoffen können), sondern weil einfach viele Leute diesen "Pille-Palle" selber von sich kennen, und nicht daran erinnert werden wollen, da sie diesen eigenen "Pille-Palle" auch noch nicht für sich gelöst haben.

LG

Laura
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irgendsojemand
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Re: Schaden durch ISTDP?, Intensive psychodynamische Kurzzeittherapie nach Davanloo

Beitragvon irgendsojemand » Sa 29. Sep 2018, 19:33

Danke Laura für deinen Beitrag :-)

Ich finde ja immer: wer nicht das Leben eines anderen gelebt hat, der darf sich nicht zu sehr rausnehmen, meinen zu wissen, wie es im anderen aussieht.
Und dann sollte man auch vorsichtig sein anderen Pillepalle zu unterstellen.
Sagt man dir, deine Probleme wären Pillepalle? Therapeuten? Fände ich schon krass...

Die Probleme von anderen empfindet man wahrscheinlich oft als geringer wie die eigenen, geht mir öfters so (äh, Ausnahme z.B bei fluuu. Sorry, das musste gesagt sein), aber auch nur weil man damit eben selbst keine Probleme hat.

Ja, man sollte wohl gucken, was man sich selbst gibt. Auch, was man für eine Therapie haben mag.

irgendsojemand
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Re: Schaden durch ISTDP?, Intensive psychodynamische Kurzzeittherapie nach Davanloo

Beitragvon irgendsojemand » Sa 29. Sep 2018, 21:52

Fluuu, du bist zum schießen

Ich hab die Meldung an den Administrator dann mal für dich übernommen. Gerade geschehen.

mamschgerl
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Re: Schaden durch ISTDP?, Intensive psychodynamische Kurzzeittherapie nach Davanloo

Beitragvon mamschgerl » So 30. Sep 2018, 10:07

Ja, er ist zum Schießen...wie schön, daß man bei dem Spruch freie Interpretationswahl hat...( ein Schelm, wer Böses dabei denkt ).Ich hoffe also, daß Herr Engels unsere Bitten erhört und uns von dem bösartigen Troll - zumindest vorübergehend - befreit. Er wird es sowieso wieder schaffen, hintenrum reinzukriechen und er kann ja auch nicht anders, manchmal erinnert er mich an einen Grottenolm, der durch dunkle Höhlen und Gänge schleimt...

@Laura
...wie kannst du nur sagen, daß dein "Pillepalle" niemanden interessieren könnte? Ich denke, daß nicht nur meine Wenigkeit deine Beiträge gut findet...überhaupt bin ich der Meinung, daß dieses Forum für Betroffene genau dafür wie geschaffen ist, um negatives und positives rauszulassen und genau das auch von allen so verstanden wird, weil jeder auf seine Weise mit seinem Problem umgehen muß. Wenn ich mich an meine Lage erinnere, dann nicht dadurch, daß hier jemand von seinen Schwierigkeiten erzählt, wo sonst stößt man auf andere Menschen, die so gut verstehen, was in einem vorgeht?
@irgendsojemand
...ja, es gibt diese Phasen, in denen man sich verloren und alleine fühlt, die aussichtslos und endgültig in ihrer Sinnlosigkeit wirken, aber ich für meinen Part finde, daß ich ohne Therapie besser dran bin.
Was erzählt ein Therapeut, wenn man sich so fühlt? Er gibt tausende von blödsinnigen Tipps: in schwer depressiven Phasen solle man rausgehen, womöglich Sport treiben, sich nur mit Dingen abgeben, die positive Lebensgefühle hervorrufen....äh, sorry, wenn ich in einer schwer depressiven Phase stecke, dann ist genau das unmöglich, wäre es möglich, würde ich nicht in einer schwer depressiven Phase stecken.
Es sind diese intelligenten Ratschläge und Phrasen, die einem reingedrückt werden und erkennen lassen, wie wenig dieser Mensch davon weiß und versteht.
Es gibt keine Therapeuten mit psychischen Störungen in ihrer Vorgeschichte, also können sie auch niemals ( wie etwa die Streetworker, die sehr wohl wissen, wovon sie reden ) verstehen, daß all ihre Ratschläge in akuten Phasen nichts als Nonsens sind.
Was bewirken solche Tipps? Im schlimmsten Fall verliert man gänzlich den Glauben daran, jemals wieder aus diesem Loch herauszukommen, weil man eben nicht dazu fähig ist, diese Tipps in die Tat umzusetzen, das Gefühl des Versagens und der eigenen Schuld wird noch größer.
Daher fühle ich mich in diesem Forum wesentlich besser aufgehoben als bei einem Therapeuten, weil hier niemand ( bekannte Ausnahmen ausgeschlossen ) darauf ist, dem anderen zu schaden.
Das einzige, was mir in wirklich schlimmen Phasen hilft ( ob Depressionen, Angst- und Panikattacken und weiteren ungeliebten Symptomen ), ist der mit aller Gewalt hervorgerufene Gedanke in seiner schlichten, unumstößlichen Wahrheit, dem einfach nichts entgegenzusetzen ist: auch diese Phase geht vorbei.
L.G. mamschgerl

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Re: Schaden durch ISTDP?, Intensive psychodynamische Kurzzeittherapie nach Davanloo

Beitragvon irgendsojemand » So 30. Sep 2018, 12:37

mamschgerl hat geschrieben: So 30. Sep 2018, 10:07
Es gibt keine Therapeuten mit psychischen Störungen in ihrer Vorgeschichte
Glaubst du? Ich glaube, dass sogar ganz viele Therapeuten früher psychische Störungen hatten oder es auch noch haben während sie praktizieren. Sehe da auch eine große Gefahr drin.
Allerdings nicht generell.
Wenn ein Therapeut z.B. selbst mal Panikattacken hatte, dann kann er/sie bestimmt viel besser Tips geben, als wenn diese Erfahrung fehlen würde. Habe ich selbst mal erlebt. Mit dieser Person wusste ich einfach, sie weiß von was sie spricht und sie hat nie Murks erzählt.
Andere heftigere psychische Störungen eines Therapeuten fände ich dann eher beängstigend. Es braucht ja z.B. niemand einen narzistischen Therapeuten oder so.
Die Störung des Therapeuten dürfte halt möglichst nicht sein Verhalten in der Therapie (negativ) beeinflussen

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Re: Schaden durch ISTDP?, Intensive psychodynamische Kurzzeittherapie nach Davanloo

Beitragvon irgendsojemand » So 30. Sep 2018, 12:47

mamschgerl hat geschrieben: So 30. Sep 2018, 10:07 Ja, er ist zum Schießen...wie schön, daß man bei dem Spruch freie Interpretationswahl hat...( ein Schelm, wer Böses dabei denkt ).
Grins :-)
Ich dachte tatsächlich nichts böseres. Ich musste einfach wirklich nur eines nach seinen letzten Worten: grinsen. Ich habe mich sogar an meinem Apfelsaft verschluckt ;-) Um dann wieder ernster zu werden und zu denken: mei... das ist ja schon arg...

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Laura
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Re: Schaden durch ISTDP?, Intensive psychodynamische Kurzzeittherapie nach Davanloo

Beitragvon Laura » So 30. Sep 2018, 15:33

tera hat geschrieben: Sa 29. Sep 2018, 20:40 So schnell ist man in aller Munde und wird zum Rockstar, zumindest unter Psychos, mich widert diese Aufdringlichkeit an.
Ich bitte eindringlich darum, dass jemand Franz Engels den Admin dieses Portals anschreibt und mich sperren lässt,
es ist mein tiefstes Bedürfnis und mein größter Wunsch in meinem ureigensten Interesse.
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Es ist o. k., wenn nicht alles supertoll ist. Wenn alles supertoll wäre, dann wäre alles nur noch o. k.

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Re: Schaden durch ISTDP?, Intensive psychodynamische Kurzzeittherapie nach Davanloo

Beitragvon mamschgerl » So 30. Sep 2018, 15:49

Stimmt schon, daß es Therapeuten mit Störungen gibt, aber dann haben sie die verschwiegen. Es ist eine ausdrückliche Vorgabe, daß man kein Therapeut werden kann mit entsprechender Vorgeschichte.
In der Klinik war der Chefarzt der psychosomatischen Abteilung ( mein erster Aufenthalt ) jemand, mit dem ich mich gut unterhalten konnte. Er gab vor, selbst ein Burnout hinter sich gebracht zu haben und daß er diesbezüglich manches anders sehe als vorher. Übrigens fühlte ich mich in dieser Abteilung ( obwohl sie meine PTBS diagnostizierten und der Meinung waren, mich aufgrunddessen nicht adäquat behandeln zu können ) wesentlich besser als bei meinem zweiten Aufenthalt in der Traumaabteilung.
Was ich damit meine, ein bereits praktizierender Psychiater kann natürlich im Laufe seines Berufslebens Bekanntschaft machen mit der ein oder anderen Störung, manche beenden dann auch ihre Laufbahn, manche ( wie dieser Chefarzt ) sind durch ihr Berufsumfeld in guten Händen, die ihn unterstützen können. Er sagte selbst, daß er nur in der Klinik weitermachen kann und es als selbstständiger Psychotherapeut wohl nicht schaffen würde.
Nur eben das Gros der Therapeuten weiß nicht, wovon die Betroffenen überhaupt reden. Meine ehemalige Therapeutin sprach auch mal in einem schwachen Moment davon, daß sie unter Angstzuständen leide, was aber nun mal nichts mit schweren Depressionen zu tun hat geschweige denn mit PTBS und deren Folgeschäden. Daher fühlte ich mich sehr oft unverstanden und ihre Vorschläge zur Überwindung meiner Symptome waren darum auch entsprechend daneben.
Aber wie gesagt, das alles ist für mich persönlich nicht mehr so schlimm, wenn ich mal etwas verinnerlicht habe, dann ist es okay und ich kann mich mit den Gegebenheiten dann auch abfinden.
Hat zwar Jahrzehnte an Zeit gebraucht, aber besser spät als nie, oder? :mrgreen:


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