was passiert bei Verhaltenstherpie?

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Josef12
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was passiert bei Verhaltenstherpie?

Beitragvon Josef12 » Sa 10. Jan 2015, 03:42

Hallo liebe Forenmitglieder,

ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin. Sitze schon den ganzen Freitagabend vor dem PC.
Ich hoffe es kann mir jemand einen Tipp geben oder mir zumindest dabei helfen zu verstehen,
was gerade vor geht in meinem Leben.
Ich persönlich habe keine psychischen Probleme. Aber es geht um meinen Sohn.
Er ist ist jetzt neun Jahre alt, wohnt bei meiner Exfrau. Sie hat das alleinige Sorgerecht.
Wieso und warum ist velleicht zu viel und würde den Rahmen hier sprengen.
Auf jeden Fall hat mein Sohn Probleme mit seinen Mitschülern, bzw. in der Schule.
Wenn es irgendwie Äger gibt, ist er immer mit dabei. Seine Noten gehen ständig weiter
Richtung fünf. Er ist eigentlich ein pfiffiges Kerlchen. Kann auch was, hatte früher nie Probleme in der Schule.
Aber seit Sommer wird es immer schlimmer. Er lässt sich nichts mehr sagen, zumindest von meiner Ex.
Da ich ihn nur alle zwei Wochen sehen kann, habe ich natürlich nur begrenzten Einfluss auf das Ganze.
Naja, lange Rede, seine Mutter und seine Lehrerin sind der Meinung, dass er zum Psychologen gehen sollte.
Er hätte kein richtiges männliches Vorbild. Jetzt hat meine Ex einen Termin ausgemacht, bei einem Therapeuten.
Ich soll an den Gespräche Teilnehmen.
Meine Frage, was kommt da auf mich zu. Was heißt denn Verhaltenstherapie? Ich habe in den letzten Jahren so viel
Sress gehabt mit Sorgerecht und Trennung. Wir haben eigentlich eine gute Lösung gefunden. Und ich hab Angst, dass
jetzt wieder Probleme entstehen. Soll ich an dem Termin Teilnehmen? Muss ich mich darauf irgendwie vorbereiten?
Guckt euch doch mal die Webseite an von dem Therapeuten und sagt mir, ob ich mir Sorgen machen muss, dass
ich wieder der Sündenbock bin.
www.verhaltenstherapie-schmich.de
Ist das ein neutrales Gespräch? Muss ich hin oder soll ich sagen, macht das ohne mich`????

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fluuu
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Re: was passiert bei Verhaltenstherpie?

Beitragvon fluuu » Do 15. Jan 2015, 00:02

Es geht um den Sohn, das gesunde Leben des Kindes steht auf dem Spiel und dafür soll die Therapie helfen.
Es gibt nichts besseres als eine systemische Familientherapie an der alle Familienmitglieder teilnehmen
die zur Verfügung stehen, manchmal ist jemand gestorben, derjenige wird virtuell mit einbezogen.
Es geht bei der Therapie um den Jungen und nicht um Sie lieber Vater, machen Sie sich keinen Kopf,
kneifen die Beine zusammen und gehen da hin als der Erzeuger dieses Kindes, mehr nicht.
Wenn Sie nur an Sündenbock denken haben Sie verloren aber Sie sind der Verursacher des Kindes
und somit verantwortlich für das Meiste (Gene) was den Jungen ausmacht, denn noch ist er von
der Umwelt nicht ausschließlich geprägt, noch gibt es Hoffnung ihn auf den richtigen Weg zu führen.
Dafür ist diese Therapie mit allen Familienmitgliedern notwendig.
Die Website schaut durchaus Vertrauen erweckend aus, klar und informativ.
Ein junger Mann als Psychologe der das Gespräch moderieren wird und vielleicht weiß wie sich ein Vater fühlt,
auf jeden Fall weiß er wie man sich als Sohn eines Vaters fühlt.
gruß fluuu

kostenlose psychosoziale Online-Beratung
www.seelegut.de

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monikaa
Beiträge: 35
Registriert: Mi 14. Jan 2015, 00:01

Re: was passiert bei Verhaltenstherpie?

Beitragvon monikaa » Do 15. Jan 2015, 22:12

Ich stimme Fluuu zu. Sie sollten schon hingehen. So schlimm ist es nicht.
Nichts ist so sehr für die gute alte Zeit verantwortlich wie das schlechte Gedächtnis.


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