Neuroleptika gegen Grübeln

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Chack84
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Neuroleptika gegen Grübeln

Beitragvon Chack84 » Di 21. Aug 2018, 17:58

Hallo Leute,

ich bin neu hier in diesem Forum und habe momentan ein gewaltiges Problem.

Kurz zum Hintergrund: Ich bin seit 10 Jahren in psychiatrischer Behandlung wegen Ängsten und starken Zwängen. Die Zwänge haben bei mir immer deutlich überwogen.

Ich bin kürzlich von einer WbfM in den ersten Arbeitsmarkt gewechselt, da ich mich wunderbar stabilisiert habe. Jetzt bin ich auch recht stabil, habe aber ein anderes Problem.

Seit letztes Jahr August habe ich einen komplexen Eingriff im Oberkiefer. Folge waren und sind: Starke Benommenheit ("Wattegefüh"), Koordinationsstörungen, Taubheitsgefühle in den Gliedern. Die Symptomatik beschränkt mich sehr in meiner aktuellen Lebensqualität.

Mittlerweile habe ich diverse Untersuchungen gemacht (Blutuntersuchung, Neurologie, MRT-Kopf, HNO, Chiropraktik, Orthopäde, Schmerztherapeut).

Auch habe ich verschiedene Maßnahmen unternommen, die alle nicht den erwünschten Erfolg hatten: Wärme- und Schmerzcremes, Schwindelmedikamente, Muskelrelaxans, etc.

Es hört sich durcheinander an, aber das ist es momentan auch und langsam gestehe ich mir schweren Herzens ein, was auch meine Psychiaterin teilt, dass die Beschwerden psychischer Natur sind. Mittlerweile beobachte ich ständig meinen Körper, ziehe mich sozial zurück, habe auch Ängste.

Meine Ärztin hat mir vor rund 3 Wochen Omipramol verschrieben. Ich bin jetzt auf 200 mg.

So ergibt sich meine derzeitige Medikation:

1) 200 mg - Opipramol
2) 20 mg - Escitalopram
3) 200 mg - Pregabalin
4) 10 mg - Zolpidem als Bedarf (mittlerweile aber auch Dauermedikation).

Jetzt wären meine Fragen: Wann wirkt Opipramol gegen derartige Symptome? Und: Ist es sinnvoll, ein Neuroleptikum, dass sediert, einzunehmen? Wäre ein derartiges Neuroleptikum geeignet, die Phase, bis Opipramol wirkt, durch Sedierung zu überbrücken? Einfach dass ich die Körperbeobachtung abstellen kann? Was ist eine geeignete Medikation?

Mittlerweile ist es so, dass sich alles nur noch um diese Benommenheit dreht, ich bin fixiert darauf und habe Ängste und es ist ein Zustand, der mir immer mehr zur Last fällt.

Ich habe die Vermutung, dass das Pregabalin (Ängste) und Escitalopram (Zwänge) bei mir nicht mehr anschlagen, da ich oft abgesetzt und wieder angesetzt habe. Das würde ich heute nicht mehr machen, da jedes mal die Zwänge und Ängste zurückkamen.

Jetzt sind es eher somatoforme Symptome mit Ängsten oder durch Ängste verursacht.

Ich bin sehr medikamentenerfahren und könnte mir aufgrund früherer Erlebnisse vorstellen, dass ein Neuroleptikum sinnvoll sein könnte.

Mir ist bewusst, dass hier keine konkreten Empfehlungen ausgestellt werden können, aber ich brauche Erfahrungswerte.

Am nächsten Dienstag habe ich einen Termin bei meiner Ärztin und würde gerne mit ihr drüber reden.

Für EURE Hilfe bin ich sehr dankbar.

Mit lieben Grüßen

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Laura
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Re: Neuroleptika gegen Grübeln

Beitragvon Laura » Mi 29. Aug 2018, 16:42

Uta a.k.a. fluuu ist kein Therapeut, sondern unser langlebiger, kontaktverarmter Forentroll, der sich nach seiner Sperrung hier wieder mit einem anderen nickname angemeldet hat. Wenn man "fluuu" bei google eingibt, kann man noch andere seiner dubiosen Internet-Aktivitäten verfolgen. Mittlerweile zweifle auch ich an, ob er denn überhaupt wenigstens die Heilpraktikerschule (die jeden Deppen nimmt!!) besucht hat, wie er immer beteuert. Uta/fluuu behauptet dauernd irgendetwas, z. B. auch dass er es ohne psychiatrische Hilfe, bzw. nur mit "Selbstheilung" aus seiner bipolaren Erkrankung rausgeschafft hat. Man sieht ja, auf welche Weise ihm das gelungen ist, auch wenn er in diesem Beitrag noch ziemlich gemäßigt reagiert hat und ein newbie fast auf ihn reinfallen könnte.

Nun zur Sache:
Lieber Chack,

da ich eine andere Diagnose habe als Du (nämlich Schizophrenie), bin ich über die medikamentöse Therapie bei Ängsten und Zwängen nicht sehr informiert. Früher wurden in erster Linie Tranquilizier wie Tavor und Valium eingesetzt, aber so wie sich die Neuroleptika verfeinert haben, gibt es inzwischen auch eine Reihe von Neuroleptika und anscheinend auch Anti-Depressiva, die man zur reinen Beruhigung einsetzen kann und bei denen das Suchtpotenzial nicht so stark ist wie bei Benzos.

So, wie Du Deine Beschwerden beschreibst, klingt es nach einer Sache, die keiner so genau wissen kann. Ich meine, psychosomatische Ursachen kann wohl so ziemlich immer unterstellen, dennoch steht da immer noch eine körperliche Behandlung im Raum, da die Seele unglaublich lange brauchen kann, um "auf Vordermann zu kommen". Da könnte auch eine Psychotherapie für den seelischen "Hausputz" so viel nun auch nicht bewirken, da da ja nur gebabbelt wird. Ich weiß nicht, was ich Dir zu Deinen Beschwerden sagen soll, außer Dir gute Besserung zu wünschen und dass Deine Ärztin schon das Richtige für Dich veranlassen wird.

Liebe Grüße

Laura
Es ist o. k., wenn nicht alles supertoll ist. Wenn alles supertoll wäre, dann wäre alles nur noch o. k.

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Re: Neuroleptika gegen Grübeln

Beitragvon mamschgerl » Mi 29. Aug 2018, 19:59

...mit Entsetzen musste ich feststellen, daß Ulf Spuhl alias fluu alias Uta schon seit mindestens 10 Jahren sein Unwesen treibt. Dieselben Beleidigungen, dieselben Sprüche, dieselben inkompetenten Besserwissereien und dieselben erlogenen Qualifikationen...es ist unglaublich, aus wievielen Foren er schon rausgeflogen ist und wie oft er es geschafft hat, vernünftige und ernsthafte Diskussionen und Erfahrungsaustausche nachhaltig zu sabotieren.
Ich habe den vorangegangenen Beitrag seinerseits nicht gelesen ( wie gesagt, er steht auf meiner Liste der Ignorierten, deren Texte bei mir nicht mehr angezeigt werden ) und werde das auch bestimmt nicht nachholen.
Nur eines noch, er hat bereits in einem anderen Thread offen zugegeben, daß er keinerlei abgeschlossene Ausbildungen nachweisen kann, da er keine hat. Er ist kein Therapeut, kein Berater, kein Heilpraktiker, er ist einfach ein sehr kranker Mensch, dem es ein unbändiges Vergnügen bereitet, negative Aufmerksamkeit zu erlangen, das braucht er zur Selbstbefriedigung ( ...ein Ferkel, wer jetzt doppelsinnig denkt ).
Wäre er nicht so penetrant und destruktiv, mitunter gefährlich für jene, die glauben, was er von sich gibt, müsste man nicht vor ihm warnen. Anscheinend tummelt er sich in jedem Forum ( egal, welcher Art ), wo er seine Ergüsse loswerden kann und das eben so lange, bis er wieder einmal gesperrt wird, dann sucht er sich ein neues oder schleicht sich, wie hier, unter einem anderen Namen wieder rein.
Lieber Herr Spuhl, bleiben Sie doch einfach auf Ihrer eigenen "psychosozialen Berater" - Internetseite, da können Sie Ihren Mist an den Mann/ die Frau bringen, die sich zu Ihnen verirrt...oder klickt gar am Ende niemand mehr die Seite an?
(...was nicht wirklich verwunderlich wäre bei den Allgemeinplätzen an Ratschlägen, die man genausogut aus den Wochenhoroskopen der BILD ziehen könnte...)

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Re: Neuroleptika gegen Grübeln

Beitragvon mamschgerl » Mi 29. Aug 2018, 20:23

Hallo chack,
dieses Wattegefühl hatte ich von Anfang an, als ich zum ersten Mal ein AD genommen habe, Citalopram. Als die Höchstdosis erreicht war, aber keinerlei Besserung hinsichtlich meiner PTBS, Depression und Angstattacken sowie einiger anderer Symptome, eintrat, wechselte man auf Venlafaxin, was gut gegen meine Rückenschmerzen half, aber am Ende kamen die, wie auch alle anderen Symptome, trotz Höchstdosis wieder sehr stark zum Vorschein. Also wechselte man auf Bupripion, was mich dann sehr aggressiv werden ließ und schließlich setzte ich von einem Tag zum anderen dieses Medikament ab. Die sedierenden Medis wie Mirtazapin und Seroquel gegen meine Schlafstörungen nahm ich nur einmal, jetzt nehme ich überhaupt keine mehr.
Ängste, Panikattacken, Depression, Schlafstörungen, Heulanfälle, etc etc ertrage ich lieber mit vollem Bewusstsein, da ich dann auch gezielter damit umgehen kann. Vier Medikamente auf einmal einzunehmen, halte ich für sehr riskant, soll eines jeweils das andere unterstützen oder dessen Nebenwirkungen dämpfen? Du schreibst, daß du sehr medikamentenerfahren bist, was natürlich auch wieder traurig ist, denn so ist es schwierig herauszufinden, welche du tatsächlich brauchst und welche nicht.
Ich wünsche dir, daß deine Ärztin verantwortungsvoll mit den Verschreibungen umgeht und deine Vorbehalte ernst nimmt. Übrigens wurde mittlerweile öffentlich, daß die neuen ADs und Neuroleptika nicht unbedingt besser als die schon jahrelang erprobten sind, sie sind eben neu und müssen auf den Markt...
L.G. mamschgerl

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Re: Neuroleptika gegen Grübeln

Beitragvon Laura » Mi 29. Aug 2018, 21:01

er ist einfach ein sehr kranker Mensch, dem es ein unbändiges Vergnügen bereitet, negative Aufmerksamkeit zu erlangen, das braucht er zur Selbstbefriedigung ( ...ein Ferkel, wer jetzt doppelsinnig denkt ).
*oink-oink* :D :D :D . Das denke ich schon längst, dass fluuus Selbstheilung und seine Selbstbefriedigung ein und dasselbe sind! So gesehen wird die Sache nie zum Abschluss kommen; jeden Tag aufs Neue praktiziert er diese Selbstauseinandersetzung per Handbetrieb und unter Beschmutzung von mindestens zehn Kilo Kleenex-Tüchern! Also echt, umweltfreundlich ist das nicht! [-(
Es ist o. k., wenn nicht alles supertoll ist. Wenn alles supertoll wäre, dann wäre alles nur noch o. k.

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Re: Neuroleptika gegen Grübeln

Beitragvon mamschgerl » Mi 29. Aug 2018, 22:19

:lol: :lol: :lol:

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Re: Neuroleptika gegen Grübeln

Beitragvon Laura » Do 30. Aug 2018, 21:54

fluuu, Du wurdest hier gesperrt und hast Dich wieder reingeschmuggelt, also stell Dich nicht schon wieder als Märtyrer dar. Offensichtlich ist Dir einfach gar nichts peinlich! Das erklärt auch Deine hartnäckige Aufdringlichkeit.
Es ist o. k., wenn nicht alles supertoll ist. Wenn alles supertoll wäre, dann wäre alles nur noch o. k.

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Re: Neuroleptika gegen Grübeln

Beitragvon mamschgerl » Fr 31. Aug 2018, 09:43

Fluu, du hast nie für andere gelitten, deswegen wird sich deine Praxis auch wieder erübrigt haben, denn die Heuchelei dahinter bemerkt man, bzw Frau, ziemlich schnell. Du bist eben einer, der sich am Leid anderer aufgeilt, das bleibt nicht unentdeckt, und wer will das schon? Diese Patientinnen sind schließlich gekommen, um einen verständnisvollen und emphatischen Zuhörer für ihre Probleme zu haben und nicht, um einen offensichtlich Kranken und dessen Gelüste zu befriedigen, der sein Sabbern kaum verkneifen kann; das Positive, in das du deren Leid verwandelst, bezieht sich ja einzig und allein auf dich. Übrigens, sei froh drüber, daß du dich im virtuellen verstecken kannst wie auch mit deiner Website, auf die du als noch nicht gesperrter fluu immer hingewiesen hast. Die Nennung deines Namens ist also keineswegs eine Ehre ( denn die würde ich dir nie zuteil werden lassen ), sondern allenfalls eine Warnung für alle, damit sie nicht auf dich hereinfallen.
Ich habe dir zwar jetzt wieder eine Steilvorlage geboten, an der du dich wieder befriedigen kannst, aber das macht mir nix. Ich denke, ich bin sehr sozial eingestellt und gönne jedem - sogar dir - ein kleines ( wenn auch psychisch krankes ) Glücksgefühl, ich vergebe mir nichts dabei.
Ach ja, von dir wird man immer dann beleidigt und als krank bezeichnet, wenn man dich enttarnt und entlarvt hat, also danke, daß du mir wieder recht gegeben hast. :mrgreen:
So, und jetzt landest du wieder da, wo du hingehörst, zu den "Ignorierten".


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