Henne oder Ei bzw. vorbeugen?

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Llllleona 5x.2
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Henne oder Ei bzw. vorbeugen?

Beitragvon Llllleona 5x.2 » So 1. Okt 2017, 21:56

Öfter hab ich gelesen, dass verschiedene Neuroleptika Gehirnatrophie hervorrufen. Gehört hab ich auch (von meiner Therapeutin), dass auch Psychosen, v.A. der 1. psychotische Schub, massive Gehirnatrophie bewirkt. Also ist das jetzt so, dass man sich nicht so ganz schlüssig ist darüber, ob erst das Gehirn unter Psychose schrumpft oder erst Neuroleptika als eine Antwort auf Psychose das Gehirn weniger schrumpfen lässt oder erst eine Psychose auftritt und mit Neuroleptika gemeinsam tritt Schrumpfung auf oder vielleicht gibt es noch eine andere Erklärung...

Nun stellt sich für mich die Frage: kann man einer Hirnatrophie bei einer herannahenden Psychose vorbeugen? Bspw. ist es ja auch mit der Intelligenz so, dass ab einem Punkt die Intelligenz beginnt abzunehmen (lassen wir mal die kristalline Intelligenz wie z.B. Wortschatz aus dem Spiel, die mit zunehmendem Alter zunimmt) und je höher das vorher errichte Level ist, desto mehr Intelligenz bleibt nach einer gewissen Zeit über. Bzw. ist ja Gedächtnis auch ein Teil der Intelligenz und bspw. manche Schauspieler lernen noch bis ins hohe Alter ganze Drehbücher auswendig, also funktioniert bei denen das Gedächtnis offenbar noch recht gut :cool:

Könnte in ähnlicher Weise auch bei Psychosen vorgebeugt werden? z.B. Länder & Städte der Erde auswendig lernen, eine neue Sprache lernen...?

Bzw. stelle ich mir das so vor: In einer Psychose werden gewisse Neuronen(-bahnen) nicht mehr durchblutet weil andere Bereiche gerade wichtiger sind und deshalb sterben sie oder stirbt ein Teil ab. Ist es vorhersagbar, welche Teile absterben und wenn ja, könnte man da nicht versuchen, in dem Bereich besonders viele Verbindungen herzustellen, damit ein Teil von dem übrigbleibt? Bzw. vielleicht sterben jene Neuronen ab, die am wenigsten verwendet worden sind bis zum Zeitpunkt des Ausbruchs einer Psychose?

Weiß nicht, ob ich manchmal an der Grenze einer solchen herumwandle. Manchmal sieht es danach aus, dann wieder nicht. Vielleicht ist es ja auch so, dass ich, nachdem es danach aussieht, doch immer wieder die Kurve kratze und dadurch die weniger funktionalen Bereiche bei mir auf diese Weise doch zu integrieren schaffe. Hm, weiß nicht.
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fluuu
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Re: Henne oder Ei bzw. vorbeugen?

Beitragvon fluuu » Mo 2. Okt 2017, 13:27

Hallo,
das sind sehr interessante Gedanken und regen das Denkvermögen an.
Jedoch viel wichtiger ist ob die grundlegenden Dinge im Alltag positiv von der Hand gehen wie Hausarbeit,
Einkaufen, Kochen, Abwaschen, gut mit dem Geld wirtschaften, Freunde treffen und andere Sozialkontakte
pflegen usw. Wenn das alles passiert ist, denn das hat starke Auswirkung auf das Gehirn was die notwendigen
Belange des Lebens angeht, kann man sich den Kopf darüber zerbrechen ob bei einer Psychose das Gehirn
schrumpft und ob man dem vorbeugen kann. Auf jeden Fall kann man der Psychose vorbeugen und die
Dinge des Lebens wie oben beschrieben, so organisieren, dass eine Psychose (Flucht aus der Realität)
nicht notwendig ist. Wer Freude in den alltäglichen Dingen hat, warum sollte er fliehen wollen?
Das betrifft die gesamte Lebenshaltung, wer sich wohl fühlt in der Position für die er sich entschieden hat
braucht keine Flucht. Das bezieht sich auf alle Bereiche, auch auf die psychische Störung denn auch sie
kann man so gestalten, dass man damit gut leben kann und nicht vor den eigenen Gefühlen oder
Gedanken fliehen muss. Der Glaube an diese Kraft die negativen Gefühle beeinflussen zu können,
versetzt in das Vertrauen die inneren Konflikte vor Ort lösen zu können. Da erscheint dann das Problem
ob das Gehirn bei der Psychose schrumpft oder nicht eher als banal, zumal bekannt ist, dass das
Gehirn viel mehr Masse hat als von einem sterblichen Menschen genutzt wird. Der Effekt auf das Leben
besteht also weniger darin wie groß das Gehirn ist, als viel mehr wie es genutzt wird.
Die Psychose ist ein starkes Gewitter im Gehirn und bringt alles durcheinander aber es ist zuvor über
viele Jahre in einem langen Prozess angelegt worden. Die Antwort darauf sind Neuroleptika,
sie haben auch einen starken Einfluss auf den Gehirnstoffwechsel, sollen aber das große Chaos
wieder in eine Ordnung führen damit wenigstens die grundlegenden Lebensfunktionen wieder vom
Gehirn gesteuert werden. Allem voran der Atem als die wichtigste Lebensenergie die bei einer
Psychose bekanntlich auch in Mitleidenschaft gezogen ist.
Ich würde auf ein Stück Gehirn verzichten wenn ich dafür mit zwar weniger Intelligenz aber mehr
gesunder, schlichter und wohlfühlender Lebensführung bedacht bin.
Mein Ziel ist nicht der Tollste oder Klügste zu sein sondern so wenig Symptome wie möglich zu haben.
Ich will meinen eigenen Schweinehund besiegen, der schwerste Gegner überhaupt.
Dafür ist nicht Gehirnmasse entscheidend, der Schweinehund ist ein ganz doofes Vieh aber gerade
deshalb so gefährlich, sondern neben den Gedanken vor allem Empfindungen.
Es sind eher die Gefühle die über Sieg oder Niederlage entscheiden und dann erst die Gedanken.
Vor allem macht es mir mehr Spaß wenn es so ist und es emotional ist und nicht nur eiskalt rational.
Oder anders gesagt, um die Gefühle gut gestalten zu können wäre ich bereit etwas Intelligenz aus
dem rationalen Gehirn abzugeben denn es gibt doch nichts schöneres als empfinden zu können.
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Re: Henne oder Ei bzw. vorbeugen?

Beitragvon Llllleona 5x.2 » Di 3. Okt 2017, 21:49

Ob wir nur einen kleinen Teil des Gehirns für uns nutzen, bezweifle ich stark. Zum Denken vielleicht - so etwas hat mal durch die Medien gegeistert. Aber würden wir den "Rest des Gehirns", der über diese 10 % hinausgeht (?) würde uns viel verloren gehen - Gefühle, autonome Körperfunktionen, implizite Verhaltensmuster, etc. Hm... dann würde es uns ja gar nicht mehr geben...

Ob man wirklich einer Psychose vorbeugen kann, indem man versucht, eine gute Lebensqualität zu haben, weiß ich nicht, dafür weiß ich zu wenig über Psychosen. Auf jeden Fall denk ich, können Eltern vorbeugen, dass ihre Kinder mal psychotisch werden, wenn sie älter werden. Schlimme Traumata verhindern oder ein Familiengefüge realisieren, die die Kinder nicht emotional erstickt und in anderen Gefügen außerhalb der Familie nicht "dysfunktional" werden lässt.

Als Erwachsener als "identifizierter" Betroffener kann man sowas vielleicht verhindern, indem man sich nicht überfordert und indem man für zunehmende Ichstärke sorgt (mithilfe von unterschiedlichen Unterstützungsmöglichkeiten). Ansonsten hat man wahrscheinlich kontinuierlich von der Kindheit übers Jugend-- bis ins Erwachsenenalter ein Verhaltensmuster entwickelt, das gewisse psychische Dinge vielleicht vorprogrammiert - Burnout, Depression, vielleicht auch Psychose. Aber der Weg zu einer Psychose wie auch andere psychische Schwierigkeiten sind wohl eher weniger eine aktive Entscheidung. Außerdem soll man auch oft nicht erkennen, wenn man selbst psychotisch ist - das zeigt wiederum, dass das keine aktive Entscheidung ist. Gehirnschrumpfung find ich nicht banal - stell dir vor, du verlernst das Sprechen weil die entsprechenden Gehirnzellen abgestorben sind. Oder das bewusste Empfinden. Dann bringt mir Gesundheit auch nicht mehr viel...

Der Glaube an die Kraft, negative Gefühle beeinflussen zu können oder wie man mit ihnen umgeht, damit sie nicht das eigene Leben dominieren und man eine gewisse Lebensqualität hat, ist wohl wichtig, aber ebenso wichtig wie die Fähigkeit, wahrnehmen zu können, wenn man das alleine nicht schafft! Das Wegsperren dieser ist wohl wie eine Gefühlsamputation und man beraubt sich eines wichtigen Teils von sich selbst. Das ist auch eine Art Flucht...
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Re: Henne oder Ei bzw. vorbeugen?

Beitragvon fluuu » Mi 4. Okt 2017, 13:35

Natürlich ist das Wegsperren von Gefühlen auch eine Art Flucht aber wenn das psychische Symptome verhindert
wird eine medizinische Behandlung nicht notwendig und so wird man in der Wirtschaftsgesellschaft gut angesehen.
In der Kommunikation sind Menschen mit verdrängten Gefühlen unangenehm aber klar im Kopf.

Es gibt so viele Ängste was man alles bedrohlich finden kann, da spielt auch die Imagination eine große Rolle.
Wer sich klein halten möchte weil er ständig von irgendetwas in Schach gehalten wird und das braucht um das
Gleichgewicht zu halten tut sicher gut daran. Schrumpfendes Gehirn ist ein Klassiker, genauso wie die Angst
lebend begraben zu werden worauf man im Sarg eine Anlage zum Klingeln installieren lässt.
Diese Angst fälschlich zu Tode zu kommen ist überall verbreitet, seit Jahrhunderten und zeigt vor allem Menschen
die ein Problem mit ihrem eigenen Leben haben, sie können den Moment nicht genießen, sie wollen ewiges Glück.
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Re: Henne oder Ei bzw. vorbeugen?

Beitragvon Llllleona 5x.2 » Fr 6. Okt 2017, 19:33

Symptom verhindern kann Wachstum verhindern, den es braucht, um gesünder zu werden, um das Symptom eigentlich automatisch abzulegen oder vermindern (so kann man auch klein gehalten werden). Ist es nicht unfair, dass die Wirtschaft, um die es sich hauptsächlich dreht in unserer Gesellschaft, darauf aufgebaut ist, die Natur und den Menschen auszubeuten, sodass man krank wird oder krank aufwächst und es dann auch im Erwachsenenalter unerwünscht ist, sich diesen Wachstum zurückholen zu wollen, indem man sich Zeit nimmt für sich und Unterstützung, die einen fördert und das entstehen lässt, was entstanden wäre, wenn in Kindheit und Jugend im elterlichen Haus genug soziale/emotionale Ressourcen vorhanden gewesen wären?

Glaubst du wirklich, dass, wenn eine Studie gestartet werden würde, die erheben soll, wovor die meisten Menschen Angst haben, viele angeben, Gehirnschrumpfung und tot begraben werden? Ich nämlich nicht. (weil du schreibst, Angst vor Gehirnschrumpfung wäre der Klassiker).

Klingel im Sarg find ich kreativ.
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Re: Henne oder Ei bzw. vorbeugen?

Beitragvon mamschgerl » Fr 6. Okt 2017, 19:58

Ich habe mir gerade auf youtube wieder einige Beiträge angesehen, die Arte oder WDR gezeigt hat, Dokus über die Marketingtricks, finanzielle Verstrickungen von Ärzten und Pharmaindustrie, aber auch dem Unwissen mancher Ärzte, Psychologen und Psychiatern hinsichtlich der verheerenden Nebenwirkungen und dem Wiederaufleben alter Medikamente mit neuem Namen.
In den Beiträgen kommen verantwortungsbewusste Psychiater zu Wort, die diese Machenschaften und Geldgeschäfte anprangern, denen Betroffene zum Opfer fallen.
Wir sind den Worten und Beteuerungen ausgeliefert, wenn uns Ärzte etwas verschreiben, weil wir Hilfe suchen und uns in gutem Glauben an diejenigen wenden, von denen wir uns aufgrund ihres Berufsstandes fachmännischen Rat erhoffen.
Selbst harte Drogen bringen nicht soviele Opfer hervor, wie die durch Tabletten entstandenen Abhängigen.
Wieviele Psychosen, Depressionen, Angstzustände etc etc etc durch den falschen Gebrauch von Psychopharmaka entstanden sind, lässt sich gar nicht mehr feststellen, doch dafür gibt's dann ja wieder Pillen, die gerne und schnell verschrieben werden. Als Laie glaubt man natürlich, was der Arzt diagnostiziert, es ist ein Teufelskreis und es ist zutiefst beunruhigend.
Was mich freute: ein Klinkarzt, der aufgrund subtiler Druckausübung durch Pharmavertreter aufgrund zu wenig verschriebener Medikamente berichtete, daß nun keinerlei Präsente, durch Pharmakonzerne gerne bezahlte Weiterbildungskurse, Prämien oder irgendetwas in der Art von Zuwendungen mehr angenommen werden, weder von ihm noch von der gesamten Klinik.
Es gibt sie noch, die Unbestechlichkeit.

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Re: Henne oder Ei bzw. vorbeugen?

Beitragvon fluuu » Sa 7. Okt 2017, 00:08

So ein dummes, zusammenhangloses, primitives und schwachsinniges Geschwafel. Wer sich youtube Videos reinzieht
wie eine Spritze Heroin und den ganzen Mist glaubt und dann hier wiedergeben muss hat so dermaßen einen an der Waffel,
da kann ich nur jedem Arzt, Therapeuten und vertrauensvollen Menschen empfehlen einen großen Bogen zu machen
um sich nicht selbst verletzend ins Unglück zu stürzen. Aber hier in der Psychoecke darf sich jeder so viel auskotzen wie
er will, es lindert den Wahn ein wenig. Mir macht so viel Stumpfsinn bei Usern richtig gute Laune und ich liebe meine
Arbeit mit psychisch kranken Menschen, vor allem wenn Sie so völlig daneben liegen wie hier.
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Re: Henne oder Ei bzw. vorbeugen?

Beitragvon mamschgerl » Sa 7. Okt 2017, 00:49

Oh je, fluu, kannst du immer noch nicht lesen? Beiträge von arte und von dem WDR habe ich geschrieben, man kann sich auf youtube natürlich auch anderes ansehen und da scheinst du dich ja gut auszukennen...und wer sich hier gerade auskotzt, sich über andere ätzend auslässt und seinen Frust herauslässt, kann man an deinem Beitrag sehr gut erkennen.
Wir wissen alle, daß du dich hier nur selbst zu heilen versuchst, denn deine "Therapie " findet in Schlimmerem ihre Wurzeln.
Und übrigens, in puncto zusammenhanglosem, primitivem und schwachsinnigem Geschwafel kann ich dir niemals das Wasser reichen, da bleibst du einsame Spitze, keine Angst.
Und was du hier als Arbeit mit psychisch Kranken siehst, ist nichts anderes als dein unbändiger Wunsch, deine Bedeutungslosigkeit aufzupeppen, aber gegen diese Kraft des Selbstbetrugs kommt niemand an, daher kotz dich nur weiter aus, wenn es dir hilft, mir machen deine abfälligen Gedankenrülpser nichts aus.
Ich sagte ja bereits, Menschen, die so reagieren, fühlen sich in der Regel in ihrer Ehre gekränkt, obwohl, hast du überhaupt eine?

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Re: Henne oder Ei bzw. vorbeugen?

Beitragvon Llllleona 5x.2 » Mo 9. Okt 2017, 20:21

Hallo Mamschgerl!

Danke für die Hinweise, werde mir das ansehen! Ich glaube, auf Arte hab ich mir mal eine Doku über Transgenerationale Weitergabe von Traumata angesehen. Und: ja, das ist mehr als eine Frechheit, dass Ärzte so unverantwortlich mit dem Vertrauen und Unwissen von Menschen in psychischen Notlagen umgehen!

Grüße, Leona

@fluuu: bist du wo "ang'rennt?" Erstell doch einen Beitrag mit wüsten Beschimpfungen, dort kannst du dich dann jederzeit austoben, anstatt User zu beschimpfen, die dich nicht einmal angesprochen haben in einem Beitrag...
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Re: Henne oder Ei bzw. vorbeugen?

Beitragvon fluuu » Di 10. Okt 2017, 00:19

Ich beschimpfe hier im Forum alles was sich so äußert, dass es der psychischen Störung Vorschub leistet
anstatt das Leid zu lindern. Auch wer ahnungslos und unbewusst das tut bekommt meinen Widerstand.
Das ist der einzige produktive und die Gesundheit fördernde Sinn. Würde sich jemand die Krankheit überwindend
äußern, würde ich sehr positiv und liebevoll reagieren, das war hier früher öfter der Fall aber aktuell
sehe ich da nicht die geringste Möglichkeit, im Moment wird ausschließlich die Krankheit verteidigt und
versucht Ausreden zu finden warum es nicht geht. Diese Haltung beschimpfe ich ausschließlich.
Mir macht das Spaß, ich sehe da kein Problem und ich bin überzeugt wer die negativen Gefühle verstärkt
kann liebevolle Streicheleinheiten nicht erwarten, da braucht es energische Gegenwehr.
Ich liebe die Selbstreflexion und die Kritik denn sie führen zu produktiver Entwicklung.
Trösten und psychisch kranke Menschen mit Mitleid versehen müssen andere Menschen, ich tue es hier im Forum nicht.
Ich tröste lebende Meschen die eine Chance zur Gesundung haben nicht, ich tröste sterbende Menschen.
gruß fluuu

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Re: Henne oder Ei bzw. vorbeugen?

Beitragvon mamschgerl » Di 10. Okt 2017, 02:45

Fluu,
da du mich angegriffen hast, ohne den Text genau zu lesen bzw. wirklich verstanden zu haben, was hier auf den Prüfstand gestellt wird, muß ich leider wiederholen, daß du allein dadurch weit weg bist von irgendeiner Eignung, auch nur ansatzweise irgendjemandem helfen zu können, was zu tun dir ja so am Herzen liegt.
Deine so vehemente Verteidigung der Chemie, hier insbesondere der Psychopharmaka, ist am Ende nichts anderes als die Verteidigung einer Praxis, die dem Betroffenen nach langjährigem Konsum die Möglichkeit nimmt, bewusst und selbstbestimmt seine Krankheit und vor allem deren Symptome in den Griff zu bekommen.
Ein selbsternannter Psychotherapeut wettert gegen psychisch Kranke, die mit ihren Problemen leben wollen, ohne diese durch Medikamente zu unterdrücken, bezeichnet das als Angriff auf geltende psychiatrische Grundsätze ( ? )
und darüber hinaus diese Menschen auch noch als Ignoranten, die krank bleiben wollen?
Mann oh Mann, einen solchen Verfechter und Fürsprecher wünscht sich die Pharmaindustrie, bekommst du etwa Geld dafür, wenn du allen einzureden versuchst, daß alle Leiden nur mit Chemie zu beheben sind? Man könnte es fast annehmen, aber du gehst ja weit darüber hinaus, du nimmst es sogar persönlich.
Wieso bist du so versessen darauf, daß man Pillen schlucken soll, du widersprichst dir sogar selbst, nur um irgendwie deine Ansicht durchzusetzen, lässt keine andere Meinung zu, stellst wirre Behauptungen auf, wirst beleidigend, versuchst dann alles wieder einmal als die einzig wahre "fluu - Therapie" zu verkaufen, alles nur, um Betroffene davon zu überzeugen, daß sie nicht ohne Pillen leben können?
Wieso liegt dir soviel daran, diejenigen, die ohne Medis und ohne Abhängigkeit ihr Leben in den Griff bekommen und die sich bewusst ihrer Krankheit stellen wollen, was auch das Ziel vieler Therapien darstellt, als Menschen anzuprangern, die krank bleiben wollen und sich gegen eine Heilung stellen würden?
Ach ja, genau, dir macht das alles einfach nur Spaß, dabei ist es dir auch vollkommen gleich, daß du dir selbst immer wieder widersprichst, Hauptsache, dagegen wettern, egal, ob deine Ausbrüche Hand und Fuß haben, darum geht es dir gar nicht, sondern nur um deinen Spaß geht's hierbei.
Sorry, aber wenn du spielen und deine verqueren und absonderlichen Genüsse ausleben willst und vielleicht auch musst, solltest du dir einen wirklich guten Fachmann suchen, der dir helfen kann, eventuell bekommt man deine Störungen auch mit guter Psychopharmaka wieder in den Griff, langfristig und am besten lebenslang eingenommen, kommst du damit bestimmt wieder in die Spur. :silly:

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Re: Henne oder Ei bzw. vorbeugen?

Beitragvon fluuu » Do 12. Okt 2017, 13:31

Genau, ich bin real Pharmavertreter, das ist ein besserer Drogendealer, verteile Pillen und verdiene sehr viel Geld damit.
So viel, dass ich das Forum zuscheißen könnte, tue ich aber nicht weil das Menscheln so reizvoll ist.
mamschgerl Dir haben sie so sehr ins Gehirn geblasen, dass nur noch Irresein übrig ist, ich vermute, Du bist den ganzen Tag am Kichern.
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Re: Henne oder Ei bzw. vorbeugen?

Beitragvon mamschgerl » Do 12. Okt 2017, 19:39

Aber natürlich, fluu. Ich kichere den ganzen Tag, besonders über deine Reaktionen, die so herrlich naiv und dumm sind, besonders kichere ich immer wieder darüber, wie toll du es fertigbringst, dich jedesmal selbst anzupinkeln und es noch nicht mal raffst.
Aber Intelligenz kann man von dir eben nicht erwarten, immer nur das übliche an Beschimpfungen und Hirnlosigkeiten.
Wenn du wenigstens Marihuana legalisieren wolltest, um Schmerzpatienten und vielen im Endstadium an Krebs erkrankten Menschen zu helfen, aber nein, du plädierst weiter für Psychodrogen und -gifte und willst jeden mit der Psychokeule erschlagen. #-o
Haust es sich gut in deiner Höhle?

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Re: Henne oder Ei bzw. vorbeugen?

Beitragvon Llllleona 5x.2 » Fr 13. Okt 2017, 18:44

@Mamschgerl: Tut mir leid, dass dich fluuu in meinem Beitrag so niederträchtig beschimpft, das verdienst du auf keinen Fall!

@fluuu: du musst ordentlich verbittert sein und viel Hass in dir aufgestaut haben, wenn du dermaßen andere Personen beschimpfst, die dir nichts getan haben. So eine vehemente Verteidigung einer Linie erinnert mich schon fast an Sekte. Hast du mal davon gehört, dass es oft mehrere Meinungen zu einem Thema gibt? Selbst in Wissenschaften gehen Meinungen oder Theorien manchmal auseinander.
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Re: Henne oder Ei bzw. vorbeugen?

Beitragvon mamschgerl » Fr 13. Okt 2017, 22:40

Hallo Llllleona,
es freut mich, daß du fluus seltsame Ansichten ebenso kritisch betrachtest, aber für ihn brauchst du dich nicht zu entschuldigen. So weit kommt's noch, daß sich jemand für seine Verfehlungen fremdschämt.
Man kann nun mal nichts gegen seine Beiträge tun und er kümmert sich einen Dreck darum, irgendwo sachlich zu bleiben oder gar echte Argumente zu bringen, das ist nun mal nicht sein Ding, am Ende kann er vielleicht sogar nichts dafür, wer weiß schon, welche Probleme er hat?
Aber durch seine Art verspielt er sich das letzte Quentchen an Verständnis für seine Komplexe und schließlich sagt er ja selbst, daß es ihm ungeheuren Spaß bereitet, Menschen zu provozieren und zu beleidigen.
Wenn das nicht krank ist...
Aber trotzdem danke für deinen Beistand, denn Beistand tut immer gut.
Liebe Grüße
mamschgerl


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