elontril 300mg

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mamschgerl
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elontril 300mg

Beitragvon mamschgerl » Di 6. Sep 2016, 07:49

hallo,
wollte mal in die runde fragen, ob irgendjemand erfahrung mit der langzeiteinnahme von elontril 300mg gemacht hat und wenn, wurde elontril in dem fall für depressionen oder ptbs oder beides verschrieben, wie es bei mir der fall ist?
tom sawyer hat mal geantwortet, daß elontril mit amphetaminen vergleichbar wäre, was sich sicher auch in der höheren dosierung bemerkbar machen würde, bei 300mg jedoch kann ich bei der wirkungsweise keine ähnlichkeiten entdecken. finde ich gut so, denn ich habe keine lust, aufgedreht herumzulaufen.
aber ehrlicherweise muss ich auch gestehen, daß ich gar nicht weiß, wie amphetamine wirken, daher kann ich im grunde gar nichts vergleichen.
da aber elontril gerne für raucher, die eben das aufgeben wollen, ca. 9 wochen verabreicht wird, um die entzugssymptome zu lindern und dann nicht mehr, versuche ich zu verstehen, wieso man es bei depressionen und ptbs als langzeitmedikament verschreiben kann.
weiter muss ich sagen, daß es keine stimmungsaufhellende wirkung gibt, sondern eher eine wachere aufnahmefähigkeit, was an sich o.k. ist, aber andererseits dem zustand gleichkommt, als würde ich keine medikamente nehmen. Nachteil ist einfach, daß sich alle symptome wieder voll entfalten können.
es stellt sich mir hier die frage, warum ich überhaupt elontril nehmen soll, wenn es die symptome nicht eindämmt und sich bei mir also eher wieder verschlechterungen des gesamtzustands zeigen?
und ganz übel: durch die einnahme von venlafaxin im vorfeld habe ich innerhalb drei jahre fast 50 kg zugenommen, was ich eigentlich durch elontril ( off lebel gerne bei adipositas als appetithemmendes mittel hergenommen ) wieder in den griff bekommen wollte, nur leider nutzt es überhaupt nicht, da meine fressanfälle nicht durch hungergefühle hervorgerufen werden...
hat vielleicht irgendjemand eine idee, welches medikamt symptome lindern kann, ohne daß ich wieder wie fremdgesteuert herumlaufe, gleichzeitig aber auch so, daß die fressanfälle ( auch ein symptom ) weniger werden?
wäre für tipps dankbar, denn ich werde im internet nicht wirklich fündig.
danke im voraus.
l.g. mamschgerl

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