Unerklärbare Hochphase bei Absetzen von Sertralin ?

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lindongirl
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Unerklärbare Hochphase bei Absetzen von Sertralin ?

Beitragvon lindongirl » Do 21. Apr 2016, 12:04

Hallo ihr lieben ,
Ich wollte euch von einem erlebnis berichten welches mich stark beschäftigt in letzter zeit ! Ich nahm längere Zeit Sertralin 50 mg und amisulprid 75 mg ein ..nebenwirkungen waren ..schlechte konzentration , fast keine motivation , verarmtes gefühlsleben konnte gesprächen nicht so richtig beiwohnen und hohe licht und geräuschempfindlichkeit . Ich konnte zwar arbeiten gehen , wirkte von aussen auch normal , machte scherze , doch innerlich fühlte ich mich einfach nicht wie ein ganzer mensch !
Nunja dann setzte ich Sertralin langsam ab und auf einmal ging es mir 7 Tage richtig gut ..ich hatte Motivation , Gefühle von Freude und auch alles andere hat wieder prima funktioniert ! Dann nach 7 tagen ..wars wieder vorbei ..keine Motivation mehr etc . Nebenwirkungen sind zwar besser geworden vor allem Lichtempfindlichkeit und Konzentration ..obwohl es noch besser ginge ! Ich kann mir das einfach nicht erklären und mein Psychiater sich auch nicht ..ich wünschte mir ihr hättet vielleicht eine plausible Erklärung dafür ! Würde mich sehr freuen ! Liebe Grüße

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fluuu
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Re: Unerklärbare Hochphase bei Absetzen von Sertralin ?

Beitragvon fluuu » Mo 25. Apr 2016, 10:46

Hallo,
in dem Fall wäre die Vorgeschichte wichtig warum es zum Verabreichen von Sertralin und Amisulprid gekommen ist.
gruß fluuu

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Tom Sawyer
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Re: Unerklärbare Hochphase bei Absetzen von Sertralin ?

Beitragvon Tom Sawyer » Mo 25. Apr 2016, 13:03

Die Erfahrungsberichte von Betroffenen im Entzug von Antidepressiva sind sehr unterschiedlich. 50 mg Sertralin kalt absetzen ist auf jeden Fall ein Kraftakt für den Körper und führt oft zu heftigen und manchmal lang anhaltenden Entzugssymptomen, die auch verzögert eintreten können. Um das zu vermeiden oder zumindest abzumildern soll normalerweise langsam ausgeschlichen werden. Zu den beschriebenen Entzugssymptomen gehören auch Stimmungsschwankungen. Wenn sich das mit den nachlassenden Nebenwirkungen überlagert und noch andere psychoaktive Substanzen dazwischen funken, wie in dem Fall das Neuroleptikum, bekommt man das kaum zugeordnet. Und dann gibt es ja noch die sogenannte Grunderkrankung resp. Vorgeschichte, der die Symptome schnell geordnet werden. Das klingt bei Dir nicht unbedingt nach den bekannten typischen Erscheinungen des SSRI-Absetzsyndroms, aber ich würde mich auch in der Richtng weiter informieren. Insgesamt scheint es ohne Sertralin besser zu gehen, was ja schon ein schöner Erfolg ist.


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