Psychose ohne Medikamente

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exodus
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Psychose ohne Medikamente

Beitragvon exodus » Do 17. Feb 2011, 15:59

Vor ein paar Jahren diagnostizierte ein Psychiater nach einem 10 Minutengespräch das erste Mal quasi offiziell eine paranoide Schizophrenie (Verdacht). Der Psychiater schickte mich woanders hin, wo letztlich undifferenzierte Schizophrenie festgestellt wurde. "Auf jeden Fall psychotisch."

In dieser ambulanten Einrichtung wurde mir nahe gelegt, Neuroleptika zu nehmen. Mit einer geringen Dosis anfangen, vielleicht reicht das und nach einem Jahr kann man wieder absetzen, ich hätte gute Chancen. Ich könne dann die Prüfungen in meinem Studium besser bestehen, weil ich mich besser konzentrieren könne.

Es wurde aber auch fest gestellt, dass der Erstkontaktmoment vielleicht einen etwas verzerrten Eindruck gemacht hat und ich vielleicht einfach einen sehr schlechten Tag gehabt haben könne. Aber alles in allem galt "Auf alle psychotisch"

Es kam zu einem Gespräch zu dritt mit dem leitenden Arzt und dem Psychologen. Ich sollte nun dazu bewegt werden, eine neuroleptische Behandlung anzufangen. Nachdem er einige einschätzende Sätze über meine Erlebnisse von dem Psychologen gehört hatte, fragte er sinngemäß mich "Haben Sie Freunde, haben sie guten Kontakt zu anderen Menschen?" Er fragte dies mit einer Gestik, dass es gerade zu lächerlich ist, in meinemFall keine Medibehandlung anzufangen und dass solche Fragen sich eigentlich erübrigten. Er fragte auch, ob andere Familienmitglieder psychisch krank wären. Ich erzählte ihm einige Dinge, die ich beobachtete oder die mir erzählt wurden, z.b. dass mein Opa angeblich Schlaftabletten zum Einschlafen brauchte und anderes. Ich wusste nicht, ob der Arzt mir wirklich zu hörte. Er sagte darauf: Also gibt es auch so etwas wie eine famliäre Häufung oder irgendso etwas.

Ich weiss nicht, ob ich wegen dieser Entscheidungssituation auf die Frage nach den Freunden log und sagte ja ich habe Freunde, nicht viele, aber schon. DIe Wahrheit war aber, dass ich kaum Freunde hatte, und von den wenigen sollte ich mich später auch trennen. Ich konnte leider keine kontinuierlichen neuen Bekanntschaften, geschweige denn Freunde in der Uni aufbauen.

Es stand eine Holzkiste in der Mitte, wo Flyer und Krims Krams lag. Einmal knarrte sie laut und die Scharniere ächzten. Ich sagte zu mir: So viel Spannung ist im Raum, aber das können sie nicht warhnehmen. Ich traf die Entscheidung, keine neuroleptische Behandlung zu machen. Mir wurde klar gemacht, dass ich deutlich mehr therapeutische Behandlung bekommen würde, wenn ich welche nähme. Es sei so gedacht, dass Pschotherapie überhaupt erst möglich gemacht würde, wenn ich NL nähme. Sonst macht P.therapie keinen Sinn. Es sei nicht so gedacht, dass ich keine Medis nähme. Ich wurde dann aber doch in ein 1-Jahres-Programm medikamentenfrei aufgenommen. Es gab sporadische Gespräche, Fragebögen und ein bischen Ergotherapie, wo ich praktische persönliche Probleme bearbeitet habe und dann auch noch einen kognitiven Test. Nach einem Jahr schlief das alles ein. Es kam noch ein Anruf, aber es kam nicht zu einer Fortführung.

Während dieser ganzen Zeit macte ich eine Psychotherapie bei einer Frau, die,man kann sagen, prinzipiell gegen Medikation eingestellt war. Sie hielt mich auch nicht für psychotisch. Ich habe diese Linie nicht überschritten. Ich hatte mit ihr einen nicht unkomplizierten, aber relativ kontinuirlichen Kontakt. Ich hörte nie externe Stimmen, wenn ich in meiner Wohnung war und im Wald spazieren. Meine Probleme fingen auf der Straße an, im Hörsaal, im Bus, beim Einkaufen, in Parks, bei Studentenjobs. Ich fühlte mich oft sehr allein. Dies war das Grundproblem. Ich war so allein, dass ich ausgehungert war nach Kommunikation. Ich befürchtete aber, dass ich niemanden kennen lernen kann, wenn ich in diesem so leidenden und elenden Zustand das normale Kennen lernen überfrachtete. Die Therapeutin stellte fest, dass der Familienkontakt abgegrenzter sein sollte und so dass er mir gut tut und dass der Kontakt mit bestimmten Freunden und Bekannten vielleicht nicht so gut ist. Eigentlich kifften die meisten, schon von Jugendzeit her, einer meiner Freunde nahm auch härteren Stoff. Also leuchtete mir das schon ein. Aber ich war nicht in der Lage neue Leute kennenzulernen. Und wenn ich nicht zu Familie und alten Freunden zurückkehrte, blieb ich ganz allein. Ich weiss noch, dass zu der Zeit mein Herz manchmal weh tat und am WOchenende spürte ich, wie sich mein Hals zuschnürte aus Einsamkeit.

Ich lernte dann meine Freundin kennen. Ich hatte eine sehr schöne Zeit mit ihr. Ich weiss nicht, ob es jetzt noch so schön ist. Andere neue Bekanntschaften oder Freunde habe ich immer noch nicht machen können. In der Zeit konnte ich mein Studium abschließen. Es hat ziemlich lang gedauert, aber ich konnte es sehr gut abschließen. Nun habe ich Angst, keinen Arbeitsplatz zu finden. Und wenn ich einen finde, habe ich Angst tatsächliches Mobbing nicht von Einbildung unterscheiden zu können. Ich bahne eine neue Psychotherapie an, diesmal Psychoanalyse. Es könnte auch sein, dass eine Gruppentherapie oder eine Therapie gegen Sozialphobie besser ist, vielleicht verhaltenstherapeutisch.

P.S.
Ich habe nicht, was man herkömmlich Krankheitseinsicht nennt. Ich gebe aber zu, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass ich mindestens einmal Stimmen gehört habe, die wohl nur ich gehört habe. Ich finde die Trennung zwischen Realität und Wahn nicht so leicht zu machen, ähnlich auch die Untershciedung gesund/krank Ich habe mich damit viel beschäftigt, aber ich konnte das Problem bis jetzt nicht lösen. Ich glaube nicht an die Auffassung, dass psychotische Symptome nichts mit der Realität zu haben. Welche Realität? muss man fragen. Wessen Realität? Woher kann ein anderer Mensch überhaupt wissen, was die Realität eines noch anderen ist? All die statistischen Untersuchungen sind im Hinblick auf bestimmte Fragen eigentlich zu grob. Die positivistisch, empirisch gefasste Wissenschaft ist zwar dominant an den Universitäten, aber es gibt auch viel Kritik. Mir ist klar, dass hier die Tür geöffnet ist für all die Esoterik der Welt, wo oft "anything goes" das Motto ist. Ich bleibe aber immer auch ein Skeptiker. Ich versuche mich der Wahrheit auf eine andere Weise anzunähern. Ich bin teilweise ein Forscher in eigener Sache und glaube, dass ich Dinge herausfinden kann, die für auch für Menschen außer mir von Beduetung sein können. Ich versuche letztlich Brücken zu bauen.

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Remedias
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Re: Psychose ohne Medikamente

Beitragvon Remedias » Do 17. Feb 2011, 18:02

Hallo, exodus,
wenn du ohne Medikamente klar kommst, dann bleibe dabei.
Meine Erfahrungen mit NL sind eher negativ: sie verursachen mir verschiedene Ängste, das Kognitive ist eingeschränkt. Sie greifen ganz schön in den Körperstoffwechsel ein.
Du hast ja immerhin ein Studium geschafft, also kann es mit der Psychose auch nicht so schlimm gewesen sein.
An was liegt es deiner Meinung nach, dass du während des Studiums keine Freunde bekommen hast?
(Ich kann ja nur von meiner Studienzeit sagen, dass es die offenste Zeit meines Lebens war und ich sehr viele Bekannte bekommen hatte; es gab auch viele Feiern und viel Kontakt.)

liebe Grüße Remedias

exodus
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Re: Psychose ohne Medikamente

Beitragvon exodus » Do 17. Feb 2011, 21:01

Hallo Remedias,

Es ist schwer zu sagen, wie schwer meine psychotischen Phasen waren. Dass ich in meiner Wohnung und wenn ich mich allein wähnte, keine Positivsymptomatik hatte, spricht dafür, dass es bei mir im Vergleich zu einigen anderen nicht so schlimm war.

Aber ich habe Zustände durch gemacht, die so ähnlich wie Krieg waren, wie ich mir das vorstelle. Ich hatte nur den Halt, mir das alles erklären zu können, z.B. durch die Ansätze, die ich in der Therapie kennen gelernt habe. Ich musste das als eine Art nachholende Entwicklung verstehen und dem Stress entgegensetzen.

Was meinen Studiumabschluss betrifft, hatte ich die besondere Bedingung, dass ich in ziemlicher Nähe zur Uni wohnte. Wenn es zu viel wurde, bin ich nach Hause und konnte mich beruhigen. Ich konnte, wenn es nicht anders ging, in meiner Wohnung lernen. Ich konnte Büchereien und Verwaltung durch gezielte Blitzoperationen quasi "hinter den feindlichen Linien" erledigen. Ich weiss nicht, ob ich die Energie für weitere Wege gehabt hätte. Wenn ich doch versuchte, in der Uni zu lernen, hatte ich das Problem, dass ich mich z.B. vor den Gängen in die Mensa fürchtete. Ich hatte eine Zeit lang die Wahrnehmung, dass die Menschen, die mich auf den Wegen sehen konnten, schlecht über mich redeten. Es gab Zeiten, wo ich Leute angesprochen habe, ob sie etwas zu mir gesagt haben. Es gab solche und solche Fälle, aber in einigen Fällen habe ich wohl sehr laut Stimmen gehört. Ich vermutete, dass ich eine andere Wahrnehmungsebene errreicht habe, ähnlich wie Synästhetiker. Ich beschäftigte mich viel mit den Effekten des menschlichen Blicks. Ich stellte für mich fest, dass sich meine Gedanken und Gefühle verändern, wenn mich jemand anschaute, ohne dass ich es wusste. Ich konnte gewisse Dinge voraus sehen. Ich war besonders empfindlich für diese Fremdeinflüsse, wenn es mir nicht gut ging und sehr isoliert war. (Meine Isolation ermöglichte es mir aber auch sher genau unterscheiden zu können, was mein Bewusstseinszustand ohne menschliche Fremdeinflüsse ist .) War ich auf dieser Empfindlichkeitsebene angekommen, konnten diese Dinge passieren. Ich meinte, dass nur derjenige, der auf dieser Ebene, die ganz unten ist, aber Elemente von ganz oben beinhaltet, angekommen ist, diese Dinge wahrnehmen kann. Ich kam für mich zu dem Schluss, dass gewisse Dinge real sind, obwohl sie nicht normal sind. Ich beobachtete außerdem einen Zusammenhang zwischen Stimmen und dem Angeblickt werden. Wie gesagt, es war es häufig ein schlechtes Reden über mich, eine Art Verfolgung durch Stimmen, die sagen. "Da ist er wieder." "Da ist er"
"Da ist dieser Typ". "Guck mal wie der läuft" etc. Es war nicht leicht, dann normal weiterzugehen. Es war wie Krieg. Diese Kommentare waren wie Gewehrfeuer, die mich immer in den empfindlichsten und verletzbarsten Moment trafen. Ich wurde zerschossen in der Uni und anderswo. Ich ging aber immer weiter. Über Nacht ging das nicht weg. Ich war sehr stark damals in diesem fundamentalen Zustand der Schwäche. Zu der Frage nach Realität oder Halluzination kann ich sagen, dass es Situationen gab, in denen wirklich Leute schlecht über mich redeten. Meine Therapeutin sprach auch davon, dass sich einiges, was ich erzähle, nach Dissoziation anhört. Ich dissoziierte und dann konnten Leute über mich reden. Einmal habe ich ein Gruppenprojekt mit fremden Leuten gemacht, außerhalb der Uni, und ich dissoziierte. Die Leute sprachen miteinander über mich. Sie rätselten über mich. Der eine sagte: "Was ist mit dem ... der ist irgendwie ... komisch ... was bitte ist das" Dann sagte der andere: "Der hat nen Hau (=nicht ganz dicht)." Sie versuchten rauszukriegen, was mit mir los ist. Das alles war am Rand der normalen Möglichkeiten und ich zog Leute unwillkürlich in diese Twilight-Zone der Existenz. Für mich steht fest, dass dies wirklich passierte. Das ist nicht das einzige, wo das passierte. Da dies mehr als einmal passieren konnte, verselbstständigte sich dies. Leute brauchten nicht mehr wirklich etwas zu sagen, ich konnte ihre Urteile über mich lesen und sie nahmen die Form von sinnlichen Wahrnehmungen an. Eine neue Form der Wahrnehmung bildete sich. Ich dachte auch viel über Evolutionspsychologie nach. Was bedeutete dies alles im Kampf ums Überleben? Ich war der AUffassung, dass alle Menschen einen zivilisatorischen Firniss haben, nach dem darwinistische Thesen vulgär erscheinen und sich selbst disqualifizieren müssen. Aber ich war überzeugt, dass das Leben im soziobiologischen Sinn ein Kampfs ums Überleben ist und dass sich die Frage nach Überlebensfitness in jeder Situation neu stellte. In den härtesten Zeiten hatte ich nicht das Know-How zur Kooperation. Dies beantwortet auch schon mal ein wenig die Frage, warum ich keine neuen Bekannten und freunde finden konnte. Ich wusste nicht, was ich im überlebenstechnischen Sinn anbieten kann. Ich sah außerdem die Möglichkeit den Kampf ums Dasein zu transzendieren. Ich respektierte eigentlich nur Handlungen, die über das Schema des Kampfes ums Dasein hinausgingen. Jemand, der mir Respekt zollt, nur, weil er einen potenziellen Eigennutzen sieht, war nicht vertrauenswürdig. Ich berechnete voraus, dass zukünftige "Tauschvorgänge" immer mehr zu meinem relativen Nachteil geraten würden. Deshalb zog ich es vor, nicht im herkömmlichen Sinn zu kooperieren und blieb ein EInzelkämpfer. Die Tauschvorgänge schienen oft zu meinem Nachteil konzipiert zu sein. Im Interpretationsrahmen meiner Therapie lernte ich, dass Situationen wie oben geschildert ("der hat nen hau etc.) möglicher Weise schon eine viel längere Vorgschichte haben, die bis in meine Kindheit zurück reichten. Ich lernte sehr viel auszuhalten, indem ich mir verständlich machte, dass dies in meinem Hirn festgebrannte Situationen und Atmosphären sind, die aus der fernen unbewussten Vergangenheit stammen und sich nun wiederholten. Ich versuchte die Kohärenz des Ichs zu bewahren, indem ich eine ganze Realität sich total ausbreiten liess (musste) und doch die Hoffnung auf ein heiles und wertvolles Ich bewahrte.

Die Einrichtung, von der ich schrieb, sah all dies nicht mehr "als ohne NL klar kommen." Sie hielten meine Lebensqualität für niedrig. Ich sah das ähnlich, aber wehrte mich gegen solche Feststellungen, weil ich an Fortschritt ohne NL glaubte. Und an einigen Punkten ist sicherlich Fortschritt eingetreten.

WIe ist nun meine Prognose? Es gibt ein paar Bücher über nicht mit NL bzw. gar nicht (psychotherapeutisch) behandelte Menschen mit Psychoseerfahrung (z.b. von Thomas Bock). Ich hatte den Eindruck, dass einige dieser Menschen Nischen geufnden haben, die aber teilweise eher im sozialen Abseits zu verorten sind, Z.B. im Obdachlosenmilieu oder als ein irgendwie Geduldeter, der in der Nachbarschaft bekannt ist und eben geduldet wird und der auch nicht mehr will als in Ruhe gelassen werden, insbesondere von der Psychiatrie. Manche vermeiden jeglichen Kontakt mit der Psychiatrie und deshalb weiss man auch nicht viel über sie. Wenige fanden zum normalen Leben zurück nach meinem Eindruck. Das allein kann mich also nicht hoffnungsvoll stimmen. Aber es gibt viele Fälle, in denen NL genommen werden, die auch nicht mehr arbeiten können und viele soziale und alltagsmäßige Probleme haben + körperliche Probleme usw.

Wie Du schriebst, meine auch ich, dass NL nicht gerade oberflächlich wirken. Sie sind wohl auch sehr viel tiefgreifender als ADs. Einer der Gründe, warum ich keine NL nehmen wollte, war, dass ich nicht glaubte, dass sie nicht meine Persönlichkeit verändern würden. Einige waren der AUffassung, dass ich krankhaft verändert bin, dass eine Krankheit dabei ist, meine Persönlichkeit zu verändern, mit der Gefahr, dass das psychisch wie hirnphysiologisch progredient ist. Ich stellte mir vor, dass die meisten Psychiater und Psychologen meine Situtaion so einschätzen würden, wenn sie nur gewusst hätten, was ich wirklich erlebte. Also mied ich auch diese, so gut es ging. Ich vertrat so ziemlich die diametral entgegengesetzte AUffassung, dass das, was ich erlebe, der treueste Ausdruck meiner Persönlichkeit, meines Wesens oder meines Charakters ist. Klar: Zweifel bleiben, ob ich wirklich richtig lag. Aber die hätte ich sicher auch gehabt, wenn ich NL genommen hätte.

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Remedias
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Re: Psychose ohne Medikamente

Beitragvon Remedias » Fr 18. Feb 2011, 15:55

hallo exodus,
doch, was du beschreibst, klingt schon nach ziemlicher psychose. Daher bewundere ich es mit deinem Studium; nicht viele Menschen hätten das geschafft. Jetzt stellt sich mir die Frage, ob es wirklich notwendig war, dass du dich so quälst? Man hätte mit einer kleinen Dosis NL vielleicht schon dir helfen können, denn was du beschreibst, ist vorallendingen die psychotische Reizoffenheit und da wirken NL eigentlich ganz gut, sie dämpfen und schirmen ab.Aber man muss einen Arzt suchen, der auch dafür ist, wenig eine geringe Zeit zu verschreiben. Meine Erfahrung ist eher, dass die Ärzte wollen, dass man viel nimmt und das möglichst lebenslang.

liebe Grüße Remedias

bernd12
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Re: Psychose ohne Medikamente

Beitragvon bernd12 » Do 24. Feb 2011, 13:14

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