Risperdal als Depot

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stephan-m
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Risperdal als Depot

Beitragvon stephan-m » Di 5. Apr 2005, 21:10

Hallo Forum.

Ich werde mit Riperdal Consta (Depotspritzen) behandelt und habe seit dem ständige Fortschritte gemacht. Die Spritzen werden seitlich über dem Po "in den Speck" gespritzt und pieken nur ganz wenig, manchmal sogar überhaupt nicht.

Seit ich so behandelt werde hat sich mein Zustand ständig gebessert, da ich bei dieser Behanldungsform kaum Nebenwirkungen habe außer ein wenig Müdigkeit, die aber wohl immer bei sowas auftritt.
Das Risperidon wird sehr sacht in den Körper abgegeben, so dass man kaum etwas davon merkt. Es ist also um Längen besser, als Tabletten einzunehmen, bei denen man stets eine "kleine chemische Keule" abbekommt, weil das Risperidon schneller in den Körper überführt wird.
Auch braucht man sich um die Medikamenteneinnahme keinerlei Gedanken machen, nur alle 14 Tage ganz kurz zum Arzt (die Spritzen gibt mir mein Hausarzt, die Dosierung erledigt mein Psychiater, beide stehen in Kontakt miteinander) und sich einen kleinen Pieks abholen. Wartezeit bei meinem Doc nur jeweils etwa 10 bis 15 Minuten, Gabe der Spritze dauert auch nur etwa 10 Minuten, so dass nach einer halben Stunde alles für weitere 14 Tage erledigt ist und man seine Erkrankung getrost vergessen kann (größter Vorteil).

Wem also angeboten wird, eine Depotspritze zu nehmen, der sollte das tunlichst einmal ausprobieren, er wird überrascht sein, wie wenig Nebenwirkungen auftreten, vorausgesetzt, die Spritzen sind nicht zu hoch dosiert und man vertrug das Risperdal auch schon als Tablette so einigermaßen.

Das Depot gibt es in drei Dosierungen, die je nach Wohlbefinden ausgewählt werden.

Wenn es einem trotzdem mal plötzlich schlecht geht (plötzlicher Stress ---> Chaos im Kopf "keimt" auf), so kann man ganz einfach über ein paar Tage hinweg auch noch zusätzlich Tabletten nehmen und diese dann wieder reduzieren, übrig bleibt dabei dann hinterher wieder die normale Depotdosis der Spritze und man kann bis zur nächten Spritze die Erkrankung wieder getrost vergessen.

Alles in allem ist die Spritze sehr human, man kommt damit sehr gut zurecht und wird nicht täglich an das Medikament erinnert. Somit braucht man nicht ständig über seine Erkrankung zu reflektieren und zumindest bei mir geht es seit der Depotbehandlung stetig aufwärts, ich wage sogar wieder an eine Heilung zu denken.

Wenn man in Urlaub fährt und ausgerechnet ein Spritzentermin in diesen Zeitraum fällt, so kann man einfach eine Spritze mit nehmen und am Urlaubsort einen Arzt aufsuchen,, der einem die Spritze zum regulären Termin verabreicht. Somit gibt es da keine Probleme und man bleibt sogar mobil.

Die Spritzen werden vom Arzt in einem kleinen Heftchen dokumentiert, damit man nicht mit den Terminen durcheinanderkommt und auch mit der Dosierung nicht. Wenn man also das Heftchen immer bei sich trägt, so wird einem auch unterwegs nichts passieren können.

Fragt da einfach bei Eurem Doc mal nach, einen Versuch ist es auf alle Fälle Wert, denn
es geht einem viel besser als mit Tabletten.
Viele Grüße,

Stephan

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Franz Engels
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Beitragvon Franz Engels » Mi 6. Apr 2005, 15:05

Hallo Schneewittchen

Ich möchte Sie freundlich an die hier üblichen Umgangsformen erinnern:

1. Begrüßung
2. Normale Schriftgröße für gewöhnliche Mitteilungen

Besten Dank für die Beachtung und freundliche Grüße

Franz Engels (Webmaster)
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Beitragvon stephan-m » Mi 6. Apr 2005, 15:38

So ein Blödsinn !

Ich habe lediglich von meinen positiven Erfahrungen berichtet.

Kannst ja weiter Pillen schlucken, wenn Du magst und weiterhin ständig an Deine
Erkrankung erinnert werden und an der Dosierung herumfummeln.

Ich jedenfalls muss drei Schichten "kloppen" und da kommt man mit den Pillchen ganz schön durcheinander. Mit Depot sind drei Schichten oder sonstwie abartige Arbeitszeiten kein Problem.

Aber ich kenne solche destruktiven Antworten schon aus anderen Foren und das scheint bei den betreffenden Erkrankungen immer gleich zu sein ("Rigidität"), ging es mir doch selber so.
Da muss man eben erst mal durch, dann sieht man das anders.
(Kann aber Jahre dauern... ggfs. mal den DOC wechseln)

Natürlich kommt man sich erst einmal vor wie ein Versuchskaninchen, bis die DOCs das passende Medikament in der passenden Dosierung herausgefunden haben. Es mag wohl auch DOCs geben, die das einfach nicht hin bekommen. Aber wenn es dann klappt, so wie bei mir und man fast ganz beschwerdefrei leben kann, so ist das doch schön.

Die Hälfte der Nebenwirkungen sind eh Placeboeffekte, weil so viel Zeugs auf dem Beipackzettel steht, was alles passieren kann. Fakt ist die Müdigkeit und Mattheit, die ja auch immer ein wenig gewollt ist. Die Gewichtszunahme dürfte wohl zu einem guten Teil darauf zurückzuführen sein, das man mit dem Medikament doch sehr ruhig gestellt ist und sich nicht mehr so viel bewegt und sehr viel mehr schläft. Würde man sich zum Ausgleich zum Sport "quälen" (wozu man natürlich meistens kaum Lust haben wird), so würde es auch keine Gewichtszunahme geben.

Bei mir war es so, dass sich etwa 10 Kilo dazu gepackt haben, aber das neue Gewicht trotzdem nicht immer weiter ansteigt, sondern bei diesen 10 Kilo mehr bleibt. Das deutet ganz darauf hin, dass ich mich seit Risperdal nicht mehr so viel bewege.

Aber wie gesagt, wenn Du gerne weiterhin Pillen schlucken willst, wo die Nebenwirkungen tatsächlich stärker sind, dann viel Spaß...

Übrigens habe ich auch sehr gute Erfahrungen mit dem Landeskrankenhaus in Königslutter gemacht, in das ich vor etwa 1 1/2 Jahren freiwillig "geflüchtet" bin.

Schöne Grüße und vielen Dank für die sehr gute Betreuung, falls dies hier jemand
von dort liest. Schöne Grüße an die drei Ärztinnen der Station 20 und vor allem an Dr. Schmiech, Haus 7 . Schöne Grüße auch an Station 23 (Selbsterfahrungsguppe) und an das Bergkaffee ("Psychoselehrgang"), sowie die Sorthalle (Tanzen) und natürlich an den Küchenchef (Kochen). Viele Grüße auch an den Werkraum im Keller in Haus 7. Das war eine wirklich sehr angenehme Atmosphäre in diesem "Bastelstübchen" ;-) ... Ihr habt alle perfekt gearbeitet !

Und für alle zum Nachdenken (!): Vielen Dank an die AOK Niedersachsen, das Ganze war und ist gewiss überhaupt nicht billig !

Ich wurde also extrem gut behandelt und konnte nach ein paar Wochen mit sehr guten
Startbedingungen meine alte Arbeit mit gutem Geld und ohne Versetzung an einen anderen Arbeitsplatz (Lohnverlust oder gar Arbeitsplatzverlust) wieder aufnehmen (Trotz drei Schichten).

Das zeigt einmal wie gut man wieder hergestellt werden kann, wenn das Umfeld passt, in dem man im akuten Stadium behandelt wird. Natürlich gehört das ermittelte Medikament leider dazu.
Viele Grüße,

Stephan

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Beitragvon Franz Engels » Mi 6. Apr 2005, 17:05

Hallo Schneewitchen

Können Sie kurz ausführen, worin Sie den Verstoß sehen und auf welches Reglement Sie sich beziehen?

Danke und freundliche Grüße

Franz E ngels (Webmaster)
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Beitragvon Isa » Mi 6. Apr 2005, 17:23

Hallo Stephan,

ich bin absolut froh, daß auch mal was Positives über Risperdal consta geschrieben wird. Ich selbst habe eigentlich auch gute Erfahrung und kaum Nebenwirkungen, allerdings hasse ich die 14-tägigen Injektionen, auch wenn´s schnell geht. Ich hab´jedes Mal einen Riesenbammel vor der Spritze und das hat sich in dem ganzen Jahr seid ich das Depot bekomme nicht verbessert. Seit Januar erhalte ich die höchste Spritzdosis von 50 mg. Aber es geht mir gut damit.
Bin echt froh, daß es dir auch gut geht damit. Es gibt hier auch ein Thread, indem fast ausschließlich Horrornachrichten über Risperdal drin stehen. Wenn man das liest, wird einem ganz anders. In der Klinik, in der ich mir ambulant die Spritze geben lasse, gibt es noch mehr Patienten, die Risperdal consta bekommen, aber ich habe keinen Kontakt zu ihnen, sehe immer nur die Packungen im Kühlschrank und nach Nachfrage habe ich auch die Antwort bekommen, daß es noch mehr Leute gibt, die das Depot gut vertragen. Was mich noch interessieren würde, ist, wie machst du das im Urlaub? Die Injektion soll doch maximal nur eine halbe Stunde zu Zimmertemperatur aufbewahrt werden. Wie hält man das Medi denn kühl, soll ja in den Kühlschrank. Würde ich gerne wissen.

Grüße, Isa
Oh Mensch lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel nichts mit dir anzufangen.
Augustinus

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Beitragvon stephan-m » Do 7. Apr 2005, 08:27

Hallo Isa,

also da muss ich sagen, das Problem hatte ich noch nicht, denn ich hatte stets einen Kühlschrank im Urlaub. Aber ich könnte mir auch vorstellen, dass man das Risperdal
bei dem Arzt abgibt, der einem die Spritze im Urlaub gibt. Sollte eigentlich kein Problem sein.

Ich mache das auch hier zu Hause so. Mein Hausarzt bewahrt mein Risperdal bei sich in der Praxis für mich auf. So brauche ich zu Hause noch nicht einmal auf die Spritzenpackung schauen, wenn ich den Kühlschrank öffne.

Ich lasse mir immer gleich eine 5-er Packung aufschreiben, denn dafür braucht man dann auch nur 1 mal 10 Euro zubezahlen. Und wenn man die Spritzen einzeln holt, so wären es ja jedesmal 10 Euro das summiert sich dann ganz schön.

Übrigens kommt es bei der Spritzengabe auch auf den Arzt an, denn aus Erfahrung kann ich sagen, dass jeder DOC anders piekt. Beim einen "zwiebelt" es recht ordentlich und der nächste hat ein "Händchen" dafür und man merkt gar nichts. Da gibt es doch schon große Unterschiede.

Ich habe auch festgestellt, dass die Spritzen mit jedem Mal weniger zu spüren sind.
Ich glaube, man gewöhnt sich daran, wenn man öfters gepiekt wird. Und wenn es immer der gleiche DOC macht, so findet er auch eine immer bessere Stelle.

Wenn Du solch einen Bammel vor der Spritze hast, liegt es möglicherweise daran, dass sie nicht richtig angesetzt wird und daher schmerzt. Wie gesagt, da gibt es bei den DOCs sehr große Unterschiede. Der eine kann es und der andere eben nicht.

Ich freue mich, dass Dir das Consta ebenfalls gut bekommt, allerdings war eine 50-er Dosis bei mir doch zu stark und wurde wieder auf 37,5 festgelegt, was ich sehr gut
vertrage.

Ich hatte auch erst großen Bammel vor der Piekerei, aber das hat sich inzwischen gelegt
und ist zur Routine geworden. Es gefällt mir inzwischen besser, als immer diese Tabletten zu schlucken mit dem zugehörigen "Keuleneffekt" immer eine halbe Stunde später.

Übrigens wurde auch bei mir die Dosis im Januar kurzzeitig auf 50 mg erhöht. Ich bin der festen Meinung, dass der Schlechte Zustand mit der Jahreszeit und (so meine ich) mit dem Sonnenstand zusammenhängt. Bei mir gibt es nämlich stets noch eine kritische Phase so etwa gegen August/September, wo der Sonnenstand ähnlich dem im Januar/Februar ist (Tag-Nacht-Gleiche). Bei einem ganz bestimmten Sonnenwinkel geht es mir einfach "sauschlecht". Wenn dieser Winkel über- oder unterschritten ist, ist alles wieder in Ordnung und das Risperdal kann radikal reduziert werden, da passiert gar nichts. Ich kenne das nun bei mir seit etwa 15 Jahren, seit dem Ausbruch der Krankheit.
Es ist immer die "gleiche Leier".

Da jetzt im April der kritische Sonnenstand überschritten ist, mache ich mir über mich keine Sorgen, da passiert nichts bis zum Herbst.

Eigenartig, was ?
Kennst Du das auch so ähnlich ?
Viele Grüße,

Stephan

Isa
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Beitragvon Isa » Do 7. Apr 2005, 10:52

Hallo Stephan,
eigenartig ist es schon, daß eine Verschlechterung mit dem Sonnenstand zusammenhängt, aber jetzt, nachdem du das geschrieben hast, fällt es mir auch auf. vor zwei Jahren war die schlimmste Zeit bei mir mit Beginn des Sommers,bwz. im August, Rückfall im Winter, allerdings zog es sich bis März hin, dann Krise im August, dann wieder Ruhe bis Januar diesen Jahres und jetzt gehts mir auch wieder gut. Vielleicht hast du recht mit dem Sonnenstand, es wäre immerhin eine Erklärung.

Zu den Spritzen nochmal: wie transportiert man das Risperdal bis zum Urlaubsort, wo es dann in den Kühlschrank kann, die Transportzeit beträgt ab eigenem Kühlschrank bis zum Urlaubsort bei uns dieses Jahr so um die 15 Stunden habe ich nachgerechnet. Und das Medi soll nur ca. eine halbe Stunde ohne Kühlung sein. Scheint kompliziert zu sein. Kann man im Flieger das Medi abgeben? Und dannach ist auch jede Kühltasche wieder warm. Ich überlege, ob ich die Spritze nicht einmal ausfallen lasse. Ist weniger kompliziert. Wäre allerdings mit deiner Theorie des Sonnenstandes nicht gut verträglich. Wie lange bekommst du eigentlich schon Risperdal? Ich ziemlich genau einem Jahr. Weißt du was über eine Langzeitanwendung? Oder weißt du schon, wie lange du es nehmen mußt?

Grüße, Isa
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Augustinus

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Beitragvon stephan-m » Do 7. Apr 2005, 20:50

Hallo Isa,

ich bekomme das Risperdal schon seit etwa 8 Jahren, vorher 7 Jahre lang Triperidol, was es inzwischen nicht mehr gibt. Ich muss das Risperdal möglicherweise immer nehmen, aber mindestens noch 5 Jahre.

Langzeitwirkungen gibt es dabei nicht, jedenfalls nicht bei mir. Ich bin allerdings recht früh ergraut, was aber wohl eher Vererbung sein könnte, aber so genau weiß das wohl keiner.

Zu dem Risperdal in dem Flieger. Vielleicht kannst Du ja im Urlaub auf Tabletten umsteigen
und tatsächlich eine Spritze auslassen. Zu Hause steigst Du dann wieder auf die Spritze um. Wenn die Tabletten richtig dosiert sind, dürftest du kaum Beschwerden haben, denke ich. So würde ich das mit der Kühlung lösen.

Natürlich könntest Du auch beim Hersteller anfragen, die bieten ein Kontaktformular für sowas an: www.janssen-cilag.de

Wenn die dir das mit der Kühlung nicht sagen können, dann niemand.

Ich jedenfalls hoffe, noch eine weitere Dosierung herunter gehen zu können, das wäre dann die schwächste Spritze, mit der ich die 5 Jahre wohl sehr gut leben könnte.
Mit 37,5 mg bin ich zwar geistig voll da, aber eben immer sehr müde. Vielleicht tut es ja die nächst geringere Dosierung auch. Aber das wägt dann mein Psychiater ab,der ist sehr gut und mit dem komme ich ebenfalls gut klar.

Ich lasse übrigens die Spritzen von meinem Hausarzt machen, weil der sehr viel dichter dran seine Praxis hat als der Psychiater. So habe ich nicht so viel Fahrerei. Beim Psychiater ist die Wartezeit auch immer so ewig lange und bei meinem Hausarzt wie gesagt nur so etwa 15 - 20 Minuten, wenn überhaupt.

Ich finde, das ist eine tolle Kombination mit der ich gut leben kann.

Besser wäre es natürlich ohne Medikamente, aber das steht bei mir leider in den Sternen, weil ich in den 15 Jqahren, seit ich damit zu kämpfen habe immer mal wieder einen leichten bis mittleren Rückfall hatte. Ich hatte allerdings auch Tabletten, die ich wegen der 3 Schichten nicht ordentlich eingenommen hatte und öfters auch einfach mal vergessen hatte. Ebeso ist es mit öfers mal passiert, dass ich die Dosis aus Versehen zwei mal genommen habe, was ja alles keineswegs gut ist.

Wie gesagt, seit dem Depot geht es mir ganz langsam von Monat zu Monat besser, ich werde immer müder, was ja darauf hin deutet, dass das Risperdal immer bessser wirkt, so dass man es vielleicht doch noch einmal reduzieren kann, irgendwann.

Ich bin schon gespannt auf den Herbst, ob ich wieder einen Rückschlag erlebe oder diesmal durch komme. Ich hatte auch bereits 2 Jahre irgendwann in der Vergangenheit, wo ich nicht einen einzigen Krankheitstag zu verzeichnen hatte, noch nicht einmal Schnupfen. Da möchte ich wieder hin kommen und ich bin da ganz zuversichtlich.
Hängt ja auch immer davon ab, ob man Stress ausgesetzt ist , oder nicht und ob der Stress positiv ist oder negativ.

Da für mich persönlich nichts weiter anliegt die nächsten Jahre, werde ich wohl auch kaum größerem Stress ausgesetzt sein, so dass alles schon klappen wird.

Ich bin jedenfalls froh, mich für das Gepieke entschieden zu haben, ich habe bislang nur Vorteile davon. Und an die "Arztrennerei" gewöhnt man sich, bei mir ist montags eben immer DOC-Tag.
Viele Grüße,

Stephan


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