Hilft Solian wirklich?

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Franz Engels
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Hilft Solian wirklich?

Beitragvon Franz Engels » So 22. Sep 2002, 10:29

Hallo. Erst einmnal möchte ich Sie als Administrator dieser Website herzlich im Forum "Psychiatriegespräch" begrüssen. Ich hoffe, dass die Forumsgemeinde allmählich grösser wird, sodass Sie auf Ihre Frage wirklich eine repräsentative Antwort erhalten. Ich selber habe sehr unterschiedliche Erfahrungen mit der Wirkung dieser Substanz, schätze allerdings das sehr günstige Nebenwirklungsprofil.

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deepnight
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Beitragvon deepnight » Mi 3. Dez 2003, 09:10

Ich nehme Solian als Rückfallprophylaxe schon seit längerer Zeit und bin sehr zufrieden. Vor allen hat es nicht diese horrende Gewichtszunahme, die ich vorher mit Taxilan hatte und durch die ich zusätzlich noch einen insulinpflichtigen Diabetes bekam :twisted: . Ich weiß auch von anderen Betroffenen, daß sie mit Solian sehr zufrieden sind. Mein Sohn allerdings wurde von Solian und auch anderen Atypika aggressiv. War ziemlich unerträglich. Er hat jetzt eine Kombination aus Haldol, Leponex und Melperon.

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deepnight
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Beitragvon deepnight » Fr 5. Dez 2003, 14:55

Er bekommt 15 mg Haldol, 300 mg Leponex und 175 mg Melperon, 1 Akineton retard, dazu braucht er aber auch noch relativ oft Bedarf. Er ist nicht so hoch eingestellt worden, um ihn zu quälen, sondern weil es ihm anders noch viel viel schlechter geht. Er hat den schweren chronischen Verlauf der Schizophrenie erwischt. Wir haben schon versucht, zu reduzieren, aber es geht ihm dann sehr schlecht. Mit der jetzigen Medikation haben wir für ihn das Beste herausgeholt und er hat im Gegensatz zu vorher ein relativ wenig gequältes Leben. Klar, die Menge der Medis schockiert erstmal und ich wäre wohl auch halbtot, wenn ich das nehmen sollte, aber meinem Sohn merkt man nicht viel an. Er verträgt das ziemlich gut. Der individuelle Stoffwechsel ist halt verschieden und mancher ist mit 2 mg Haldol abgefüllt unsd ein anderer spürt erst bei 30 mg etwas.


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