Lithium

Hier hinein gehören alle Fragen und Beiträge zum Thema Psychopharmaka, medikamentöse Therapie, Dosierung, Kombinationstherapie, Unverträglichkeiten, Wechselwirkungen etc.
SuMu
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Beitragvon SuMu » Di 6. Mai 2008, 07:02

hi
ich würde grundsätzlich nichts trinken, wenn ich psychopharmaka nehme!
viele Grüße
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fluuu
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Beitragvon fluuu » Do 8. Mai 2008, 14:53

SuMu hat geschrieben:es kann nebenwirkungen geben, was schreibst du für einen mist?
Der Mist ist die dumm Ignoranz von Betroffenen hier im Thread die nicht wahrhaben wollen, dass meine Langzeitstudie von 20 Jahren was Lithiumeinnahme angeht, ein Körpereigenes Metall und Spurenelement, zum Ergebnis hat, keine Nebenwirkungen.
Bin heute weitestgehend stabil und arbeite inzwischen selbst mit psychisch chronisch Kranken zusammen und versuche Lösungen zu finden die ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen ohne am Nabel der Fremdsuggestion zu hängen. Das ist nicht einfach aber möglich.
Meine erfolgreiche Einnahme von Lithium lässt sich nicht leugnen auch wenn andere Menschen andere Erfahrungen machen.

gruß fluuu
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SuMu
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Beitragvon SuMu » Do 8. Mai 2008, 18:59

hi fluuu,
es ist schön, dass du damit gut zurechtkommst und keine Nebenwirkungen hast, andere haben aber mit Lithium heftigste Nebenwirkungen!
viele Grüße
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Remedias
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Beitragvon Remedias » Fr 16. Mai 2008, 19:54

Hallo an @alle,
und nochmals vielen Dank für die Antworten.
Ich habe gelesen, Lithium ist ein Spurenelement, das auch in Nahrungsmitteln vorkommt, aber die therapeutischen Dosierungen sind um ein wesentliches höher.
Mittlerweile habe ich die ersten Voruntersuchungen für die Lithiumeinnahme abgeschlossen; mich aber noch nicht entscheiden können.
liebe Grüße Remedias

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fluuu
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Beitragvon fluuu » Sa 17. Mai 2008, 14:39

SuMu hat geschrieben:hi fluuu,
es ist schön, dass du damit gut zurechtkommst und keine Nebenwirkungen hast, andere haben aber mit Lithium heftigste Nebenwirkungen!
...ich weiß, andere haben auch noch ganz andere Probleme die ich nicht mehr habe. Aus dieser Selbsterfahrung nehme ich meine Argumente als Beispiel für eine Lösung, die eigene individuelle Lösung muss natürlich jeder selber finden.

Nebenwirkungen sind ein überall vorkommendes Phänomen bei nicht achtsamen Umgang von Stoffen.
Achtsam heißt dem Körper aber auch dem Geist mit viel Gespür geben was ihm fehlt und nicht nur worauf er gerade Lust hat, bei Menschen mit Defiziten.
So lassen sich unangenehme und unliebsame Nebenwirkungen von Stoffen für das Leben weitestgehend aushalten oder gar ausblenden, denn Stoffe die unangenehm aber notwendig sind für die Gesundung bekommen einen Sinn und somit auch eventuelle Nebenwirkungen. Aber Nebenwirkungen mit Sinn sind ja keine Nebenwirkungen sondern Wirkungen und die sind zu was gut.

Es muss nicht jeder Lithium schlucken aber jeder Kranke sollte den Stoff für sich finden der ihm auf dem Weg zur Gesundung behilflich ist. Es kann auch ein Glas Wasser sein. (kann es nicht lassen, noch ein kleiner Scherz, die Nebenwirkung von Wasser in zu hoher Dosis ist Sauerstoffmangel und führt zum Ersticken)

Gerade bei Lithium lasse ich mir nicht reinreden, habe viel erlebt und bin mir sicher, würde ich 20 Jahre lang ein anderes Mittel nehmen, hätte ich die selbe Erfahrung gemacht. Es hängt nicht vom Stoff allein ab, es geht um den Umgang mit sich, der Krankheit und dem Medikament.

gruß fluuu
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Remedias
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Beitragvon Remedias » Sa 17. Mai 2008, 14:55

Du meinst @fluuu, es kommt auch auf die eigene Einstellung an, ob man Nebenwirkungen hat oder nicht? Habe ich dich da richtig verstanden?
liebe Grüße Remedias

kranksinddiepsychiater
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Beitragvon kranksinddiepsychiater » Sa 17. Mai 2008, 22:48

Hi Remedias,

also, grundsätzlich bin ich ja gegen diese ganze NL und Co-Kacke, aber bei Lithium fand ich überzeugend, dass mir einer gesagt hat, dass er damit 7 Jahre klinikfrei geblieben ist. Außerdem hat Lithium weniger Nebenwirkungen als vieles Andere. Liebe Grüße!

Love
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Beitragvon Love » Mi 21. Mai 2008, 00:26

Es wurde mal festegestellt, das Menschen die Lithiumstarkes Trinkwasser konsumieren, eine
besonders niedrige Selbstmordrate haben.
Danach kam man auf die Idee, uns damit zu stabilisieren. Quillonum habe ich damals gefuttert,
aber ich hatte den Eindruck die machen Depressionen
und weg damit.

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monk
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pillen sind wie das abendmahl...

Beitragvon monk » Mo 14. Jul 2008, 23:36

ich nehme seit 2005 zwangsweise lithium und solian...

mittlerweile schmeisse ich die dinger nur noch weg und nehme nur noch medis vor der blutspigelkontrolle.
auch gehe ich nicht dvon aus, eine schizzoaffektive störung zu haben, ich hatte was anderes. etwas exogenes, was schon lange vorbei ist.

immer wenn ich die medis nicht nehme, gehts mir gut, habe aber gemerkt, dass mit dem absetzen vorsicht, vorsicht maßgeblich ist.
das märchen vom lithium haltigen trinkwasser erzählen mir die ärzte immer noch> sonst haben sie keine argumente.

ich vergleiche pillen mit oblaten...
unter den 100% psychisch kranken, brauchen wahrscheinlich nur 15% medikamente.
aber genau wie die kirche, die ihre dummen schafe mit oblaten füttern, füttert die seilschaft von ärzten und pharma industrie eben die angeblich oder wirklich kranken.

wenn ich selbstgemachten mistelaufguss trinke gehts mir am besten.

viele grüße

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Remedias
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Beitragvon Remedias » Di 15. Jul 2008, 10:38

Hallo, @Monk, was heißt das, du nimmst es zwangsweise?
Bist du noch in der Psychiatrie?
Ich habe mich übrigens doch gegen Lithium entschieden.
lieber Gruß Remedias

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monk
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meine auflagen zu einer endlassung...

Beitragvon monk » Di 15. Jul 2008, 19:20

hallo remedias,

zwangsweise heißt... ich war in der forensik und meine endlassungsvoraussetzungen sind,

von ärzten behandelt zu werden, deren meinung ich nicht akzeptiere.
also medis bekommen, in den mülleimer schmeißen und zwei tage vor angekündigter blutentnahme nehmen...

grüße
nach se6 jahren wieder auf dem weg in die freiheit... und nun bekommen sie ihr fett.

I´m renitend and resistand


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