Forensische Institiutsambulanz

Hier besteht die Möglichkeit zum fachlichen Austausch über Psychiatrierecht, Fragen der psychiatrischen Begutachtung etc
Anne1553
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Forensische Institiutsambulanz

Beitragvon Anne1553 » Sa 8. Feb 2014, 02:21

Kennt sich jemand aus mit dem Thema?
Giebt es fristen wielange ein Patient dort behandelt wird oder
ist das wie die Unterbringung in der Forensik unbefristet?
Welche Rechte haben die Behandler dort gegenüber dem Patienten?
Haben die zb das recht sich in Betreuungs und Wohnungsangelegenheiten
einzumischen oder andere dinge die, sie eigendlich nichts angehen?
Eigendlich sind die doch nur für die behandlung der angeblichen Erkrankung
zuständig oder sehe ichdas falsch?
Lg Anne

Mavros
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Re: Forensische Institiutsambulanz

Beitragvon Mavros » Sa 8. Feb 2014, 10:02

Hey, verstehe bitte nicht falsch, dass ich an dieser Stelle Wikipedia nenne. Tatsächlich findest du dort alle Informationen, nach denen du fragst.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ma%C3%9Fregelvollzug

Wegen privater Regelungen kannst du einen gesetzlichen Betreuer beauftragen, einen Antrag beim Gericht stellen, d. h. dann über den Sozialen Dienst deiner Klinik.

Es gibt Kliniken, die unter keinen Umständen zu empfehlen sind, darüber kannst du auch in diesem Forum einiges erfahren und ansonsten wende dich an Initiativen und Verbände, die den in den Psychiatrien Geschädigten mit Rat und Tat zur Seite stehen.


Liebe Grüße
Mavros
"Die Deutung des Unangenehmen als Machenschaft der Außenwelt macht aus dem Unangenommenen etwas Unannehmbares."

Dr. med. Michael Depner - seele-und-gesundheit.de

Anne1553
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Re: Forensische Institiutsambulanz

Beitragvon Anne1553 » Sa 8. Feb 2014, 10:41

@ Mavros
Die sache ist die das sich die lieben leute von dieser Forensischen Institutsambulanz sich überall einmischen!
Ich selbst würde nie auf die idee kommen einen Betreuer zu beantragen und das die leute in dieser Ambulanz
nichts angeht ob ich einen kriegen soll!
Danke aber von der Forensik selbst weiss ich schon genug!
Ich suche informatione zur Forensischen Institutsambulanz.
Diese darf man sich leider nicht aussuchen das Gericht legt das fest!
Ich schlage vor du wendest dich testmässig mal selbst an diese vereine
die gängige Antwort wird sein da können wir auch nicht helfen da Forensikpatienten
sogut wie keine Rechte haben usw. Jetzt muss ich erstmal wissen zu was die von der
Forensischen Institutsambulanz berchtigt sind!
Lg Anne

Mavros
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Re: Forensische Institiutsambulanz

Beitragvon Mavros » Sa 8. Feb 2014, 11:54

Anne,
ich nehme an, hier ist niemand von Beruf her im Maßregelvollzug tätig, ich kann dir die Seite des BPE empfehlen - "Rechtsberatung & Rechtsvertretung in Psychiatriesachen", dort kannst du anrufen. Vielleicht wirst du dabei mehr Glück haben als in den vorherigen Anlaufstellen. Möglicherweise kann ich dir morgen etwas mehr dazu schreiben, denn da treffe ich jemanden, der dort beschäftigt gewesen ist. So weit ich weiß, kann man auch in der Forensik Akteneinsicht verlangen, und dann könntest du dich noch gezielter informieren. Warum denkst du gesetzliche Betreuung wäre für dich nicht lohnenswert? Bei etwas Glück findest du gerade im gesetzlichen Betreuer einen Helfer, der deine Interessen vertritt.

Gruß, Mavros
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Anne1553
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Re: Forensische Institiutsambulanz

Beitragvon Anne1553 » Sa 8. Feb 2014, 12:23

Naja a) hab ich es grad erst geschaft die betreuung los zu werden!
b) dient diese den Forensikern nur dazu auch noch den rest der paar
freheiten die da sind zu rauben!
Warum sonst wollen die gleich einen neuen Betreuer für mich haben?
Ich behaupte mit einer Haftstrafe wäre ich besser dran gewesen mit der
Resozialisierung! Allein schon zwecks Arbeitsamt wegen arbeit! Ausserdem
hatt man im Knast wenigstens möglichkeiten ne Ausbildung nach zuhohlen!
Und bei einer normalen Haftstrafe ist nach der verbüssung ruhe hab jedenfalls
noch nicht gehört das es Knastambulanzen giebt! Im Übrigen stammen diese
Gesetze aus der Nazizeit auch schon bei wikki gelesen! Nur zu diesen Ambulanzen
steht da nichts!

Nur mal nebenbei ich bin weder ein Sittenverbrecher noch Mörder oder sonst extrem
brutal oder so! Deswegen denke ich ne Haftstrafe häts auch getan!
Ich verweise mal auf die UN Konvention die auch die liebe Frau Merkel unterschrieben hatt!
Lg Anne

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Re: Forensische Institiutsambulanz

Beitragvon Mavros » Sa 8. Feb 2014, 13:09

Ich habe mitbekommen, dass gescheiterte Therapiemaßnahmen in der Forensik zum Eintritt der Haftstrafe führen, weiß allerdings nicht, wie das mit den Auflagen genau geregelt ist? Vielleicht kannst du da mal weiter recherchieren.

Der Rest was du schreibst - klar, kann man ja auch hier nachlesen, auf halbem Weg stecken geblieben :wink: ja - so ist es und scheinbar kann das niemand so schnell ändern. Ich kommentiere das als eine Katastrophe.

http://www.aerzteblatt.de/archiv/25936/ ... -geblieben

Es ist immer wieder die liebe Angst im Hintergrund, für die ist der Mensch besonders anfällig. Sie steckt hinter hinter den hinaus gezögerten Reformen wie hinter den Milliarden Euros an griechische Bänker. Wünsche trotz allem gutes Durchhaltevermögen an alle in der Forensik. Du musst dich auch nicht rechtfertigen, mindestens seit Jahrzehnten weiß man, dass sich niemand aus Spaß in eine ungünstige Lage begibt und auch auf welche Einflüsse psychische Störungen und Kriminalität zurück zu führen sind. Nur ein Idiot kann Einzelne stigmatisieren. Sorry.

:cool:
Gruß
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Re: Forensische Institiutsambulanz

Beitragvon Anne1553 » Sa 8. Feb 2014, 13:35

Meinte auch nur das ich der meinung bin es wird zu schnell mit Diagnosen und unterbringungen herumgeworfen wird! Angeblich dient das dann nicht der bestrafung! Ich selbst finde jemand im und nach dem Knast hatt mehr rechte! Ich denke Forensik und deren Ambulanzen sind kriminelle Vereinigingen! Du magst es anders sehen aber das ist eben meine Meinung! Es ist ja auch so das Forensikpatienten nach entlassung automatisch 5 Jahre Führungsaufsicht erhalten die auflagen legt die Forensik fest das Gericht quatscht nur nach! Naja wie gesagt wäre nun wissenswert welche Rechte diese Ambulanz hatt da die ja nur für die nachbehandlung zuständig sein soll sowet ich weiss!

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Re: Forensische Institiutsambulanz

Beitragvon Anne1553 » Sa 8. Feb 2014, 13:53

Das ein scheitern der Therapie in einen Haft eintritt führt kenne ich so nur beim 64er!
Sonnst heisst es bis zum Tode in der Forensik bleiben!

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Re: Forensische Institiutsambulanz

Beitragvon Mavros » Sa 8. Feb 2014, 22:43

Das wünsche ich niemandem. Ich glaube das ja, habe schon viele Berichte gelesen. Wenn man alle Ungerechtigkeiten der Welt aufzählen sollte, wäre die Liste lang, aber die Tatsache, dass du und ich und viele andere darüber schreiben bedeutet, dass das nur eine Seite einer Medaille ist.
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Re: Forensische Institiutsambulanz

Beitragvon Anne1553 » Sa 8. Feb 2014, 22:59

Ich denke das gehört verboten! Das Gesetz giebt andere strafen her und könnte auf die Forensik verzichten und auch auf die folge behandlung mit diesen Ambulanzen! Was ist dann bitte die 2. Seite der Medallie? Ich sehe nicht weshalb man diese Forensik dulden sollte!

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Re: Forensische Institiutsambulanz

Beitragvon Mavros » So 9. Feb 2014, 00:27

Guck, da war was in Gießen -

http://deutsche-direkthilfe.de/demo-in- ... bschaffen/

Und in Österreich wollen sie das auch nicht.

Die zweite Seite ist, dass ein Mensch auch anders sein kann, dass er nicht unterdrückt und sieht und erkennt, wenn ein anderer das macht. Wenn es die zweite Seite nicht geben würde, wären alle Psychopathen. So sind es nur Einige, also die bessere Wahl von den zwei Möglichkeiten. Dass es keine dritte Option gibt, ist nicht unsere Schuld. So meinte ich das.
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Re: Forensische Institiutsambulanz

Beitragvon Anne1553 » So 9. Feb 2014, 01:03

Dann frage ich dich was mache ich bitte gegen allein dagegen wenn ein Netzwerk aus Forensik, Bewährungshelfer und dem Betreuten wohnen in das entlassene Forensikpatienten gern gesteckt werden unterdrückt? Wer weiss denn ob es diese ganzen krankheiten giebt die einen angedichtet werden? Einen nachweis auf wissenschaftlicher basis habe ich nich erhalten! Und obwohl ich der psychologin aus dieser tollen ambulanz wiederlegt hab das ich nicht die störung haben kann die mir da angehängt wird hatt sie erst dran festgehalten und 5min später gemeint dann ist es halt ne andere. Sie hatt die frechheit besessen mich als paranoid darzustellen. Klar das krankheitsbild wechselt auch mal so nebenbei! Die Medikamente wird man auch nicht wieder los da wird behauptet man kommt nur so git zurecht weil man diese nimmt! Ich denke für Gesetzesbrüche sollte es niemals Forensik als Urteil geben und auch nich deren Ambulanz! Wie kann ein Staat die frechheit besitzen Gesetze aus Nazizeit zu verwenden und dann scheinheilig zu gewissen Tagen die Opfer des Ns Regims betrauern! Auch heut fallen der Psychiatrie/Forensik Behinderte und Kranke zum Opfer es wird nur schleichender gemacht und besser vertuscht! Google mal Holger Zierd!

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Re: Forensische Institiutsambulanz

Beitragvon Mavros » So 9. Feb 2014, 11:07

Ja, kann ich dir sagen: Gericht, Krankenkasse, dann Verbände wie BPE, Psychiatrieopfer u. ä. Nach der Entlassung "darf" man sich womöglich einen Therapeuten selbst aussuchen? Die eigene Befreiung aus dem Modus der Opfer-Trance bewirkt meistens eine positive Resonanz und irgendwo, irgendwann, findet man mit Sicherheit eine, der Situation angemessene, Unterstützung. Holger Zierd - Riesenpech, klar gibt es vor allem unter Wissenschaftlern viele, die die Verabreichung von Psychopharmaka als Körperverletzung betrachten, s. auch viele Berichte zur - nebst der Schädigung anderer Organe - neuronal bedingten Wesensänderung.

Wenn wir schon dabei sind - zu den Opfern der Psychiatrie-Gewalt sind u. a. auch Lobotomie-Opfer zu zählen, prominentestes Beispiel Rosemary Kennedy. Den Hass auf Minderheiten/Andersartige haben Nazis nicht erfunden, sich haben nur Rahmenbedingung geschaffen. Guck unter Jesse Washington, das ist lange vor ihrer Zeit gewesen, und es ist auch nicht der erste oder einzige Fall in der Geschichte gewesen. So agiert man bedingt durch Angst, geht mit Hass konform und die Gier, die das kompensieren soll, spielt in unserer Zeit beispielsweise bei der Zerstörung der letzten Ökosysteme eine markante Rolle. Es scheinen sich viele an diesem Angst-Kreislauf zu beteiligen. Eine Institution namens Psychiatrie gibt es eigentlich nicht, es sind immer Einzelne, die unter einer institutionellen Schirmherrschaft ihre private Ziele befolgen, s. auch dazu - Die Zukunft der Psychiatrie von Manfred Spitzer. Psychiatrie geht auch anders.

Gruß, Mavros
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Re: Forensische Institiutsambulanz

Beitragvon Anne1553 » So 9. Feb 2014, 13:55

Entschuldige bitte aber ich denke nicht das Holger Zierd nur pech ist!
Ich halte wenig davon Psychiatrie als mittel der Strafe anzuwenden da es das Leben der/des Betroffenen zu sehr beeinträchtigt! Es sollte dem Patienten selbst überlassen sein wie und weshalb er sich behandeln lässt! Und nicht dem Gerichten obliegen! Nein man darf sich den Therapeuten nicht aussuchen wenn das Gericht diese Forensik Ambulanz auferlegt hatt! Was wohl dem dient das Patient auch ja weiterhin als Geisteskrank gehalten wird! Könnte ja sonst sein das rückwirkend festgestellt wird das man gesund ist bzw der grad der krankheit nicht ausreichend war um in der Forensik zu landen! Ein grund ist für die auch das andere Therapeuten etwas an den Medikamenten ändern! Und das Gerichte den Patienten helfen hab ich noch nicht erlebt! Der Patient kann sich nur durch ein neues Gutachten in dem diese störung nicht festgestellt bzw der grad der erkrankung als nicht ausreichend für die Forensik ist! Das kostet locker mal 4000€ das geld hatt man nicht mal einfach rumliegen! Naja die vereine wo ich mal angefragt hatte helfen da wie gesagt nicht wirklich weiter! Ich meinte auch nicht das vor den Nazies keine opfer in der Psychiatrie gab sondern wollte auf die scheinheiligkeit/doppel Moral des Deutschen staates hinweisen die da heisst ach die schreklichen Nazies während heute noch deren Gesetze verwandt werden!


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