Hallo ich bin Neu

Hier besteht die Möglichkeit zum fachlichen Austausch über Psychiatrierecht, Fragen der psychiatrischen Begutachtung etc
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fluuu
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Re: Hallo ich bin Neu

Beitragvon fluuu » Mo 1. Feb 2010, 12:07

... wünsche Dir, dass Du durchhalten kannst und die Situation
mit Deinem Freund weiterhin bestehst.
Manchmal ist Täter und Opfer in einem selbst so stark
ausgeprägt, dass es zu Problemen führt und niemand ist
Schuld. So etwas gibt es, nicht einmal so selten, jedoch
meistens läuft der innere Kampf glimpflig ab und es fällt
nicht weiter auf.
Nur selten kommen Mitmenschen zu Schaden, das ist schlimm,
jeder Vorfall ist einer zu viel aber letztlich ist dieses Gut und
Böse in jedem Menschen mehr oder weniger, dessen sollten
wir uns bewusst sein.

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sonnemond
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Re: Hallo ich bin Neu

Beitragvon sonnemond » Mo 1. Feb 2010, 14:32

Mein Freund gehts soweit auch ganz gut dort, er hat bis jetzt stufe 5 erreicht.
Bis zum Sommer wird er auch mal raus dürfen und wenn das gut geht dann dürf er auch alleine raus aber nur im gelände, aber das is sooooo groß und man kann auch einiges machen, da freu ich mich jetzt schon.
Seit gestern hat er Küchendinst, das hat er jetzt eine Woche er findet es auch ganz gut da er was zu tun hat.
Sämtliche lebensläufe hat er auch schon geschrieben wie zb Tatverlauf, Suchtverlauf usw, die Therapeuten sind super zufrieden und haben sogar schon gesagt er soll langsamer machen und er soll doch auch mal fehler machen. Aber mein Freund ist immer sehr korekt in allen und versucht wenig fehler wie möglich zu machen.
Ich hoffe das die Zeit schnell vergeht und wir beide das schaffen, ich liebe ihn sehr aber das zerrt auch ganz schön an den nerven, ich habe 3 Kinder einer davon hat ADHS, meine Mutter hatte vor 3 Monaten ein SAB und man kann ihr nicht mehr Helfen, sie kommt nachhause das ist alles bissi viel in letzter Zeit.

Oft denke ich , ich bin ein steh auf Mänchen oder woher ich die Kraft nehm.

Ich bete jeden tag das die zeit vergeht und unsere beziehung nicht kaputt macht, so oft sieht man wie schnell eine Beziehung kaputt geht wenn sowas passiert, aber ich will stark sein für uns und weil ich auch weiß wie mein Freund ist er ist echt ein sau Lieber kerl , hat sich immer um Arbeit gekümmert hat ein gesellenbrief usw, er is einfach abgeru.... in der Zeit wo wir nicht zusammen waren, das waren 3 Moante und in diesen 3 Monaten hat er Mist gemacht.

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Feuerchen
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Re: Hallo ich bin Neu

Beitragvon Feuerchen » Mo 1. Feb 2010, 23:22

Entschuldige,

was ist den SAB?

Liebe Grüße
Feuerchen

sonnemond
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Re: Hallo ich bin Neu

Beitragvon sonnemond » Di 2. Feb 2010, 08:51

Ein Sab ist eine Subarachnoidalblutung, oder auch Hirnblutung genannt, Hirnschlag. Meine mUtter ist deswegen jetzt Schwerbehindert leider hat es sier schwer erwischt.

Telephium
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Re: Hallo ich bin Neu

Beitragvon Telephium » Di 2. Feb 2010, 13:18

Mal wieder eine Gelegenheit für Dich Fluu Deine "Opferkeule" rauszuholen, obwohl es in Skys Beitrag garnicht darum ging, was Du nun zum Erbrechen wiederholst.

Wenn Opfer genauso aufgefangen würden, wie Täter und ihnen dieselbe Aufmerksamkeit gegeben würde, dann würde es weniger Täter geben.

Opfer sind nach einer erfahrenen Gewalttat nie in der Lage sich die passenden Hilfsmöglichkeiten zu suchen. Es will sie auch keiner.

Dazu kommt, in den Opferberatungsstellen, wie der Weisse Ring, arbeiten die Leute ehrenamtlich.

In der Forensik werden die den Täter helfenden Leute gut bezahlt.

Und diese Umstände haben herzlich wenig damit zu tun, dass Deiner Meinung nach "Opfer" grundsätzlich fröhlich in einer Rolle verharren und es nur an ihnen liegt, sich darauf zu befreien.

Wobei nach meiner Erfahrung sind es sowieso Täter, die sich in so einer "Opferrolle" sehen, so wie Du sie jedem der Gewalt erlebt hast, andichtest.

@Sonnemond

Und Dir würde ich sagen wollen, konzentrier Deine Kraft lieber auf Dein Leben und das Deiner Kinder, als Dein Leben nun auf das dieses Mannes auszurichten. Der wird gut versorgt. Aber was ist mit Dir?

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Re: Hallo ich bin Neu

Beitragvon sonnemond » Di 2. Feb 2010, 14:32

Ich weiß nicht warum hier ein paar über Opfer sprechen, klar darf man diese Menschen nicht vergessen.
Ich werde warten auf ihn, ja bis auf ihn hat sonst auch nicht wirklich einer auf mich geschaut und meine Kinder.

Was genau Wiederhole ich den, nur weil ich sage das es mein Freund dort gut geht, rechst du dich auf weil er Täter ist tztztz, jeden das gleiche Recht und nochmal mein Freund ist kein Schwerverbrecher kein Kinderschänder oder sonst was wo man echt über Opfer sprechen kann.

Er ist dort wegen einer Therapie, auf §64 nicht §63 daaaanke

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Re: Hallo ich bin Neu

Beitragvon Telephium » Mi 3. Feb 2010, 13:29

@elwand
Und mit dieser vermeintlichen Legitimation als Stellvertreter der Opfer ziehen die Empörten mit Mistgabel und Dreschflegel los, um nach Tätern zu suchen, um ihren von woanders hergeholten Frust mit Täterenergie an einer für sie moralisch stigmatisierten Menschengruppe auszulassen und letztendlich die Opfer alleine zu lassen, vielmehr alleine als diejenigen, die auch in Tätern vollwertige Menschen sehen
Du spinnst doch.

Zum einen bin ich kein Stellvertreter für "Opfer".
Zum anderen bin ich wie andere der Meinung, dass es keine definitiven Opfer oder Täter gibt, sondern beides miteinander zusammen hängt.

Es nervt nur wenn jemand daher kommt und schreibt sinngemäss: "Juchhu ich bin die sowieso und mein Freund ist in der Forensik" und dann kommt jemand anderes - eben ein "Fluu" - und schwaffelt was von der Faszination die Insassen in der Forensik ausüben usw.

Gut, ich habe kapiert, dass die Threadstarterin im Prinzip ganz andere Probleme hat und wahrscheinlich hier eher Gesprächspartner und Entlastung sucht.

Trotzdem haben ja auch andere ihre Meinung zu dieser "Faszination" für sogenannte "Täter" geschrieben.

Und es ist nunmal eine Tatsache, dass die Hilfsangebote die es gibt nur sehr schwer für Opfer von Gewaltverbrechen zu erreichen sind.
Es gibt nichts Niedrigschwelliges - ausser vielleicht den Weissen Ring und dort arbeiten die Leute ehrenamtlich.

Oder kennst Du andere Einrichtungen, die sich sofort um Opfer kümmern?

Bei den Tätern sieht das nunmal ganz anders aus. Die werden aufgefangen und können ihre "Opferrolle", die sie in den meisten Fällen zu Tätern gemacht hat, therapeutisch von gut bezahltem Personal bearbeiten in der Forensik.

PS: Deine Art zu schreiben zeugt von einem sehr hohen Machtanspruch..

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fluuu
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Re: Hallo ich bin Neu

Beitragvon fluuu » Do 4. Feb 2010, 01:48

... es hat keinen Zweck, jede sachliche öffentliche Debatte über
die Insassen der Forensik wird gerade mit persönlichen Frustrationen
vermischt und das ergibt ein Niveau auf der Ebene von Primitiven.
Da mache ich etwas Anderes um meinen Geist zu bemühen...
Die Insassen der Forensik und das es sie überhaupt gibt hat ganz
viel mit der modernen Zivilisation zu tun, mit feigen Leuten die
sich selbst nicht ausstehen können wie es auch hier im Forum gibt,
besonders dieser neunmalkluge oberschlaue Vorposter.
Eine ganz feiges, hinterhältiges und heuchelndes Wesen.

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Re: Hallo ich bin Neu

Beitragvon Telephium » Do 4. Feb 2010, 19:02

Fluu Du projezierst.

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Re: Hallo ich bin Neu

Beitragvon sky » Fr 5. Feb 2010, 07:00

hallo,

tut mir leid, sonnemond, daß es hier ausartet, hat auch nicht direkt mit dir etwas zu tun.

elwand, keine ahnung, wo du lebst oder ob du ernsthaft und öfters mal versucht hast, eine therapie zu bekommen. scheint fast, daß nicht, zumindest scheinen deine erfahrungen ganz andere zu sein als meine und die von vielen anderen.
Der Einstieg in die chromatische Finanzdiskussion: Am Ende steht meistens die Erkenntnis, dass ALLE Gefängnisse hinausgeworfenes Geld bedeuten und alle Delinquenten eh nur eine Belastung wären. Was folgt, ist das Für und Wider der Todesstrafe. Also ich bin teilweise nicht für die Todesstrafe und zwar aus Prinzip. [...]
Strafe als Event mit Happyend. Lasst uns die linke Sandale in die Luft erheben und wir sind glücklich. Ich mein, Dumme eignen sich doch viel besser als Opfer... (um auch mal im Plural zu argumentieren) Wir lagen vor Stalingrad. So hoch war der Schnee!
nicht neu bei dir, dennoch grinsen muß : einfach nur herrliche beispiele der kunstgriffe. trägt zwar absolut nicht viel bei zu einer guten auseinandersetzung mit dem thema bei, aber erscheint zumindest so ;)
Deine Sicht sky macht aus realen Opfern noch wesentlich hilflosere eingebildete Opfer. Nach dem Motte, einmal Opfer immer völlig hilfloses und bedürftiges Opfer nur geschlagen und geschunden.
nein, ob ein opfer diese haltung entwickelt, hängt nicht von mir ab.
Jedes Opfer sollte die Chance bekommen wenn es den Angriff überlebt ein aktiver Täter des eigenen Lebensinhaltes zu werden ohne Abhängigkeiten. Es muss jedoch von sich aus wollen sonst passiert nichts.
genau, es sollte die chancen bekommen und nicht darum kämpfen müssen.
es wollen sehr viele opfer hilfe, aber sie sind oft nicht mehr fähig, entsprechend zu handeln, sich um hilfe zu kümmern, hilfe anzunehmen und zuzulassen, zu vertrauen, etc.
ganz zu schweigen davon, daß es lange wartezeiten gibt, etc. lies dich doch mal durch die foren.
wollen muß man auch können. ein kind, das zb gelernt hat, daß es zu schaden kommt, wenn es vertraut, erlernte hilflosigkeit - nur ein paar stichpunkte, hinter denen aber sehr viel steckt und hilfe fast unmöglich macht. viele kommen erst jahre und jahrzehnte später in die behandlung.
Der Straftäter dagegen der eine Gefahr für die Allgemeinheit ist wird zwangsweise therapiert und behandelt, er hat keine andere Chance zu überleben als sich damit abzufinden.
das stimmt so nicht. zum einen kann er sich gegen die therapie wehren, muß dann eben die konsequenzen wie zb eine längere haftstrafe in kauf nehmen. aber er hat die wahl und seine entscheidungsfähigkeit, etc ist nicht so gebrochen wie bei vielen opfern.
keine andere chance als damit zu überleben ?
er hat die wahl eine therapie zu machen. viele können im gefängnis abschlüsse und berufsausbildungen nachholen. sie werden versorgt, haben zwar einschränkungen, aber werden versorgt und müssen nicht nach hilfe suchen und um einen platz kämpfen.

bei ofern stellt sich eher die frage, ob sie es überleben und viele sterben an den folgen der tat im gegensatz zu den tätern.
Somit hat das Opfer nach der Attacke zu der es unfreiwillig gezwungen wurde mehrere Möglichkeiten zur Wahl das Leben zu gestalten.
eben nicht. das mag evtl ein täter so sehen, der nicht erkennt, was er einem opfer alles angetan hat - schlimm genug.
Der Täter hat nur eine, sich dem Zwang der Gesetzes beugen und bei der Therapie mitarbeiten.
eben auch nicht.
davon abgesehen empfinden es gefängnisinsassen meist als eine sehr schöne abwechslung, zb in der ergotherapie etwas zu malen oder ähnliches.
Nach meiner Ansicht steckt in jedem Menschen ein Täter, gegen Andere oder gegen sich selbst und ist somit auch ein Opfer.
Sich immer für gut halten und nur die Anderen sind immer die Bösen ist genauso weit von der Wahrheit entfernt wie sich immer für schlecht halten und nur die Anderen sind die Guten.
natürlich.
Wenn Opfer genauso aufgefangen würden, wie Täter und ihnen dieselbe Aufmerksamkeit gegeben würde, dann würde es weniger Täter geben.
ein guter und wichtiger ansatz wäre, ja - aber leider ist es noch nicht so weit.
Und mit dieser vermeintlichen Legitimation als Stellvertreter der Opfer ziehen die Empörten mit Mistgabel und Dreschflegel los, um nach Tätern zu suchen, um ihren von woanders hergeholten Frust mit Täterenergie an einer für sie moralisch stigmatisierten Menschengruppe auszulassen und letztendlich die Opfer alleine zu lassen, vielmehr alleine als diejenigen, die auch in Tätern vollwertige Menschen sehen.
klingt für mich wie von einem armen täter.
es geht hier nicht um stellvertretertum, sondern um persönliche meinungen.
täter sind vollwertige menschen, aber sie haben eben mist gebaut, andere menschen schwer verletzt, traumatisiert, etc - dafür noch mitgefühl bekommen, ist wohl etwas viel verlangt.
es gibt zuhauf opfer, die nicht zum täter werden.
und wären die opfer ausreichend versorgt, bliebe sicher auch mehr für die täter übrig, aber so wie es derzeit ist - wofür die täter jedoch nur wenig können, sondern ua die politik mit schuld ist - ist es einfach eine schieflage.

ich kann dir nur in soweit recht geben, daß täter meist auch irgendwann opfer waren. womit wir wieder beim anfang wären und was meine aussage nur unterstützt : bekämen opfer mehr hilfe, gäbe es weniger leiden und auch weniger täter.

viele grüße, sky
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Re: Hallo ich bin Neu

Beitragvon Telephium » Fr 5. Feb 2010, 11:50

@elwand

Auf meine Fragen kannst Du wohl keine Antwort geben.
Ich stehe auf dem Standpunkt: Tätertherapie ist Opferschutz. Die Kehrseite ist, wenn dem Opfer zu sehr und zu schnell geholfen wird, dann wird sein eigenes Schutzverhalten abtrainiert. Beispiel Bergwacht: Leute gehen mehr Risiko ein, weil sie wissen, es gibt die Bergwacht, die aber damit mehr und gefährlichere Einsätze hat. Und wenn ich WEISS, als Opfer bekomme ich automatisch schnell Zuwendung, derer es mir gebricht, dann werde ich doch unterbewusst Situationen suchen, um Opfer zu werden.
Stattdessen bringst Du völligen Quatsch.

Es gibt kein Schutzverhalten, dass jemanden davon abhalten würde, der ein "tätliches Verhalten" ausüben will.

Das Bergwachtbeispiel ist völlig daneben. Leute die Skifahren oder Berge besteigen machen das freiwillig. Zudem gibt es für Witterungsverhältnisse keine Forensik :mrgreen:

(Was für eine Schwachsinnsdiskussion. ......für wie blöd hältst Du eigentlich die Leute? Du intervenierst doch und manipulierst therapeutisch, das sieht jeder...)

Leute, die grade in den Fokus eines Arschloches geraten, der sie vergewaltigen oder sonstwie körperlich schädigen will, gehen in der Regel ihrem normalen Alltag nach.

Es sei denn es sind SMler oder ähnlich Gestörte, da würde Dein Argument passen.

Es ist wirklich interessant in diesem Forum zu lesen, was für verzerrte Weltbilder grade offensichtliche Profis haben...

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Re: Hallo ich bin Neu

Beitragvon fluuu » Mo 8. Feb 2010, 00:38


Leute, die grade in den Fokus eines Arschloches geraten, der sie vergewaltigen oder sonstwie körperlich schädigen will, gehen in der Regel ihrem normalen Alltag nach.

Es sei denn es sind SMler oder ähnlich Gestörte, da würde Dein Argument passen.

Es ist wirklich interessant in diesem Forum zu lesen, was für verzerrte Weltbilder grade offensichtliche Profis haben...
Wer haut denn hier einen Korken nach dem anderen raus, einem Hirn entspringend mit einem Weltbild eines kleinen plumpem Mitläufers
aber nicht der psychologischen Problematik würdig.

So absurd ist das Beispiel für die Gesellschaft nicht, dass die Opferrolle gesucht wird um Hilfestellung zu kriegen und die
Verantwortung und Entscheidung nicht übernommen werden muss. Opfer und schwach sein heißt es wird geholfen und gerettet,
ist wesentlich bequemer als Täter im eigenen Leben zu sein und für Entscheidungen die Konsequenzen zu tragen.

Wie gesagt, die Opfer-Täter-Diskussion ist eine Gratwanderung denn beides steckt in jedem Menschen und so ist der Unterschied
zu einem Insassen der Forensik und jedem anderen nicht groß, jeder ist Opfer und Täter, es wirkt sich nur unterschiedlich aus.

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Re: Hallo ich bin Neu

Beitragvon Telephium » Mo 8. Feb 2010, 11:27

So absurd ist das Beispiel für die Gesellschaft nicht, dass die Opferrolle gesucht wird um Hilfestellung zu kriegen und die
Verantwortung und Entscheidung nicht übernommen werden muss. Opfer und schwach sein heißt es wird geholfen und gerettet,
ist wesentlich bequemer als Täter im eigenen Leben zu sein und für Entscheidungen die Konsequenzen zu tragen
Das habe ich auch nie bestritten, dass es das gibt.

Ich wehre mich nur dagegen, das so zu verallgemeinern, wie es hier getan wird.

Denn im Kontext Gewalttäter oder Vergewaltiger und Opfer ist diese Betrachtungsweise absurd und gibt quasi dem Opfer die Schuld an dem was ihm passiert ist.

Diese Sichtweise bewirkt in diesem genannten Kontext weder für ein Opfer, noch für den Täter m.E. therapeutisch irgendwas Heilsames.

Sicherlich gebe ich Dir recht, dass niemand sich ewig als Opfer sehen sollte, auch wenn er es einmal geworden ist (in dem von mir beschriebenen Kontext), aber erstmal ist er es und da kann man nicht von Opferrollen sprechen und Bedenken äussern, dass dieser Mensch nur deswegen Opfer geworden ist, um Hilfestellungen zu bekommen.

In anderen Bereichen mag Deine These ja richtig sein. Aber nicht im o.g.

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Re: Hallo ich bin Neu

Beitragvon fluuu » Mo 8. Feb 2010, 12:40

Natürlich werden in der Forensik psychisch kranke Straftäter behandelt,
es sind Täter die die Grenze des Gemeinwohls überschritten haben und Hilfe
brauchen damit die Opfer geschützt werden.

Warum ist für mich die Beschäftigung mit seelischen Abgründen so interessant?
Weil ich dadurch als Opfer für psychisch kranke Straftäter weitestgehend
immun bin und das lässt sich auf das gesellschaftliche Täter-Opfer-Thema
verallgemeinern. Wer sich als Opfer immun macht und als Täter eine
humanistische Gesinnung hat braucht nichts fürchten und muss nichts zerschlagen
auch nicht sich selbst.

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Re: Hallo ich bin Neu

Beitragvon Telephium » Di 9. Feb 2010, 17:40

Gelöscht:

Da dieser Beitrag nur wieder zu Deskreditierungen gegen meine Person von Fluu benutzt wird.
Zuletzt geändert von Telephium am Do 11. Feb 2010, 19:40, insgesamt 2-mal geändert.


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