Knilli und ich und Ilka

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ilkaEP1977
Beiträge: 4
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Knilli und ich und Ilka

Beitragvon ilkaEP1977 » Fr 1. Feb 2019, 13:24

Hello again... :mrgreen:
Achtung, extra lang und vielleicht Trigger...!!!


Diagnosen usw...

Geboren 1977 in Berlin,
Verheiratet seit 2009 (Beginn 1999) ohne Kinder,
EU - Rentnerin seit 2012,

Diagnosen: Rosazea (Beginn ca 1992 durch Verhütung mit Pille) inclusive Augen ca 2001 deswegen Augen OP 1998, Diabetes 2 seit ca 2007, Epilepsie 2015 (Beginn ca 1988) und Muskelrheuma 2008 (seit ca 19989),

Diagnosen ab 2008, Entwicklung seit ca 1982 ab Vorschule: Ängste, chronische Depression, Persönlichkeitsstörungen inklusive Denkstörungen und leichte Psychosen, Zwänge,

2008 Rheumatologie stationär Treuenbrietzen,
2008 Asklepios Teupitz stationär,
2009 Asklepios Tagesklinik KW,
2009 medizinische Rhea,
2009 berufliche Reha,
2010 - 2011 Rhea Umschulung (leider abgebrochen),
2011 - 2012 Geschäftskundenservice im Call Center

Seit 2012 bin ich relativ stabil und medikamentös gut eingestellt.
Es fehlt mir generell noch die tägliche Motivation für ein Leben mit meiner Umwelt in der Öffentlichkeit.
Zuhause komme ich relativ gut alleine klar.
Meine Wohnung alleine verlassen ist weiterhin für mich leider Drama pur.

2018 habe ich nach ca 10 Jahren Solian abgesetzt wegen der körperlichen Nebenwirkungen, es hat sich seitdem psychisch nix verändert.
Allerdings ist meine ständige Müdigkeit weniger geworden und ich komme leichter aus meinen Träumen und daher auch besser aus meinem Bett, vor allem in der Regel nun wieder Morgens statt erst ab Mittags.
Außerdem habe ich nicht mehr jede Nacht Körperschmerzen.


Diese Entwicklungen gibt es seit meiner Kindheit und seit 1989, meiner Pubertät, kamen Selbstmord Gedanken dazu...

Denkhemmung
Das Denken wird subjektiv als unregelmäßig gebremst, verlangsamt oder blockiert empfunden, als ob es gegen einen inneren Widerstand vollzogen werden müsse. Im Unterschied zum verlangsamten Denken geht es hier um die Empfindung der betroffenen Person, nicht um eine Fremdwahrnehmung.

Umständliches Denken
Wesentliches kann nicht von Nebensächlichem getrennt werden. Der inhaltliche Zusammenhang des Denkens ist hier zwar stets gewahrt, verliert sich aber in unwesentlichen Details. Das Denken wirkt weitschweifig, pedantisch oder kleinkrämerisch und ist nicht straff auf eine Zielvorstellung ausgerichtet.

Perseveration
Der gleiche Gedanke muss immer wieder gedacht werden, er wiederholt sich wie in einer Schleife und das Denken bleibt daran haften. Im Gespräch werden zuvor gemachte Worte und Angaben häufig wiederholt, selbst wenn sie nicht mehr in den aktuellen Zusammenhang passen. Vorkommen möglich z. B. bei schizoaffektiver Depression, bei Schizophrenie, Zwangsstörungen oder auch bei Frontalhirnsyndrom.

Grübeln
Unablässige, gedankliche Beschäftigung mit häufig unangenehmen Themen, die nicht zielführend ist. Es wird aus der Beschreibung des introspektiven Erlebens des Betroffenen erfasst. Im Kontrast zum eingeengten Denken ist im Gespräch der Wechsel auf andere Themen ohne Schwierigkeiten möglich.

Gedankendrängen (auch Gedankenjagen)
Der Betroffene fühlt sich dem Druck vieler verschiedener Einfälle oder Gedanken ausgeliefert. Ähnlich der Ideenflucht, nur geht es hier um die Empfindung der betroffenen Person, nicht um eine Fremdwahrnehmung. Gedankendrängen wird als mögliches Symptom bei Manie und Schizophrenie erwähnt.

Ideenflucht bzw. Gedankenflucht
Das Denktempo kann erhöht sein. Dem Betroffenen gehen in kurzer Zeit sehr viele Gedanken durch den Kopf, teilweise auch mehrere Gedanken gleichzeitig. Dabei sind die Assoziationen gelockert und die Gedanken sprunghaft. Die Themen werden ständig gewechselt und der Betroffene kann nicht bei einem Gedankengang bleiben. Vorkommen häufig bei Manie und auch bei Gesunden, insbesondere unter Einfluss von stimulierenden psychoaktiven Substanzen wie Alkohol, Koffein, Cannabis oder Amphetamin.

Nichtigkeitswahn
Die betroffene Person hält sich für außergewöhnlich minderwertig, unwichtig, im Extremfall (nihilistischer Wahn) für gar nicht existent, selbst wenn sie von ihrem Umfeld besonders geschätzt und beachtet wird.

Eifersuchtswahn
Der Betroffene ist in einem extremen, pathologischen Maße eifersüchtig auf den Ehe- bzw. Lebenspartner oder den Lebensgefährten. Er interpretiert Ereignisse nicht rational nachvollziehbar als Beweis für einen Treuebruch. Eifersuchtswahn wird häufig bei Alkoholkrankheit und Demenz diagnostiziert und in einen Zusammenhang mit Gewalt gegen den Partner bzw. die Partnerin gestellt.

Der Eigengeruchswahn ist die wahnhafte Vorstellung eines schlechten und auf andere Menschen abstoßend wirkenden Körpergeruchs. Alternative Bezeichnungen sind Bromosis oder Bromidrosiphobie für die unbegründete Furcht, schlecht zu riechen.

Die anankastische (zwanghafte) Persönlichkeitsstörung (F60.5) ist gekennzeichnet durch Gefühle von Zweifel, Perfektionismus, übertriebener Gewissenhaftigkeit, ständige Kontrollen, allgemein große Vorsicht und Starrheit in Denken und Handeln, die sich als Unflexibilität, Pedanterie und Steifheit zeigt.
Typisch ist des Weiteren die übermäßige Beschäftigung mit Details und Regeln, so dass die eigentliche Aktivität oftmals in den Hintergrund tritt. Es können beharrliche und unerwünschte Gedanken oder Impulse auftreten, die nicht die Schwere einer Zwangsstörung erreichen.
Die Fähigkeit zum Ausdruck von Gefühlen ist häufig vermindert. In zwischenmenschlichen Beziehungen wirken Betroffene dementsprechend kühl und rational. Die Anpassungsfähigkeit an die Gewohnheiten und Eigenheiten der Mitmenschen ist eingeschränkt. Vielmehr wird die eigene Prinzipien- und Normentreue von anderen erwartet.

Menschen mit zwanghafter Persönlichkeitsstörung sind meist übermäßig leistungsorientiert und perfektionistisch. Daher erweisen sie sich im Arbeitsleben als fleißig, übermäßig gewissenhaft und übergenau, wobei der überstrenge Perfektionismus die Aufgabenerfüllung mitunter verhindert. Ihre Angst vor Fehlern behindert die Entscheidungsfähigkeit der Betroffenen. Etwa ein Prozent der Gesamtbevölkerung ist von einer anankastischen Persönlichkeitsstörung betroffen.

Die ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung oder auch selbstunsicher-vermeidende Persönlichkeitsstörung (F60.6) ist gekennzeichnet durch übermäßige Sorge bis hin zur Überzeugung, abgelehnt zu werden, unattraktiv oder minderwertig zu sein. Folgen davon sind andauernde Angespanntheit und Besorgtsein, der Lebensstil ist wegen des starken Bedürfnisses nach Sicherheit starken Einschränkungen unterworfen. Teilweise sind Betroffene überempfindlich gegenüber Ablehnung oder Kritik.

Die passiv-aggressive Persönlichkeitsstörung ist gekennzeichnet durch ein tiefgreifendes Muster negativistischer Einstellungen und passiven Widerstandes gegenüber Anregungen und Leistungsanforderungen, die von anderen Menschen kommen. Sie fällt insbesondere durch passive Widerstände gegenüber Anforderungen im sozialen und beruflichen Bereich auf und durch die häufig ungerechtfertigte Annahme, missverstanden, ungerecht behandelt oder übermäßig in die Pflicht genommen zu werden.

See you... Bye...
Leben und leben lassen... :mrgreen:

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Demnächst mehr und bei Gelegenheit immer mal wieder Updates...

Psychologie Selbsthilfe Gruppen Talk...
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