Was tun bei solchen Wahnvorstellungen?

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brottrunk
Beiträge: 1
Registriert: Fr 24. Aug 2018, 17:25

Was tun bei solchen Wahnvorstellungen?

Beitragvon brottrunk » Fr 24. Aug 2018, 17:41

Hallo erstmal!

Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen: Ich habe 8 Jahre lang Clozapin, Abilify und Ergenyl genommen und dann selbstständig innerhalb einer Woche die Tabletten allesamt ausgeschlichen. Ich habe mich zuerst total befreit gefühlt und wurde dann ziemlich manisch nach und nach. E hörte gar nicht mehr auf, bis es dann sogar ins nymphomanische überging, wofür ich mich heute - unter Medikation - sehr schäme. Ich entwickelte heftige Wahnvorstellungen, die sogar jetzt noch unter Medikation mit Seroquel 150 mg prolong bestehen. Das ist mir so unangenehm alles, weil ich immer ein korrekter, wesentlicher und vor allem ordentlicher Kerl war, der von allen immer geschätzt wurde. Wie kann es sein, dass man so herunterkommt und das so plötzlich? Ich möchte mein Abitur machen, aber das gestaltet sich gerade äußerst schwierig, weil ich immer "psychopathischer" werde - vor allem ohne Medikation - . Ich möchte das Seroquel gerne selbstständig erhöhen, weil die entschuldigung, schreckliche Psychiatrie einfach nicht die Not am Mann sieht, und ich glaube sowieso nicht möchte das ICH Abitur mache, weil sie denken, dass ich es eh nicht schaffe, weil es vermutliche eine manische Entscheidung war. Das ist und war es aber definitiv nicht! Ich möchte etwas aus mir machen und nicht - so wie es dir Psychiater wohl selten sehen - ständig krank und ohne Geld sein. Wer kann mir helfen?
kann ich das Seroquel bis Montag selbständig mal erhöhen, ich halte meinen Zustand nicht mehr aus?
Ich habe verschiedene Bedarfsmedikamente da und auch mal bekommen, welche kann ich verwenden unter Seroquel? Tavor, Melperon?

Ich hoffe ihr könnt mir helfen

Danke

brottrunk

truongnghia33069
Beiträge: 7
Registriert: Sa 17. Feb 2018, 18:50

Beitragvon truongnghia33069 » Sa 25. Aug 2018, 07:35

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mamschgerl
Beiträge: 1105
Registriert: Mi 27. Apr 2016, 06:53

Re: Was tun bei solchen Wahnvorstellungen?

Beitragvon mamschgerl » Sa 25. Aug 2018, 08:53

Hallo brottrunk,
nach acht Jahren Medikamentation alles komplett wegfallen zu lassen, war ein ganz schönes Risiko und ich glaube, daß deine Psyche wie auch dein körperlicher Zustand sehr darunter gelitten haben. Eigenmächtig mit gerade diesen Medis herumzuexperimentieren, halte ich für sehr gefährlich, da machst du mehr kaputt, als dir lieb ist und eventuell zieht das auch irreparable Schäden nach sich. Du vergisst, obwohl du es anmerkst, die Nebenwirkungen, die diese Medis noch hervorrufen. Versuch lieber, einen Arzt zu finden, der dir beim Ausschleichen hilft und allenfalls mit dir gemeinsam ein Medikament findet, das die Wahnvorstellungen eindämmen kann. Im übrigen sind Wahnvorstellungen manchmal auch durch Medikamente hervorgerufene Nebenwirkungen, das musst du unbedingt herausfinden, aber wie gesagt, gemeinsam mit einem Arzt, der dir wirklich helfen will.
Ich finde es toll, daß du dein Abitur nachholen willst und denke, es ist völlig unerheblich, ob dieser Entschluss in einer manischen Phase oder nicht gefasst wurde, wichtig ist doch der Grund, warum du das durchziehen willst und den halte ich für ausschlaggebend. Da zeigt sich doch klar, daß es nicht ein spontaner Einfall war und das solltest du dir nicht ausreden lassen. Selbst, wenn es nicht gelingen sollte, so hast du es wenigstens versucht und etwas unternommen, anstatt zu resignieren.
Aber bitte, laß das mit dem eigenmächtigen Erhöhen der Dosis oder der zusätzlichen Einnahme von anderen Medis, auch das sofortige Absetzen kommt nicht gut, wie du selbst erfahren hast. Nochmal, du zerstörst mehr, als daß es dir helfen könnte.
L.G. mamschgerl

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Laura
Beiträge: 4454
Registriert: Sa 25. Sep 2004, 07:09

Re: Was tun bei solchen Wahnvorstellungen?

Beitragvon Laura » Di 28. Aug 2018, 14:49

Hallo brottrunk!

Da Seroquel nicht das richtige Medikament für mich ist, was mir von ärztlicher Seite bisher auch immer geglaubt wurde, kann ich Dir aus eigener Erfahrung nicht sagen, ob sich gravierende Wechselwirkungen ergeben würden, wenn Du Dir dabei noch ab und zu eine Tavor oder Melperon einfahren würdest. Und selbst wenn, dann wäre das ja immer noch nur für mich und meinen Organismus gesprochen. Die Ärzte haben so ein großes Nachschlagewerk, aus dem sie bei einem bestimmten Medi immerhin sagen können, dass bislang keine Wechselwirkungen bekannt geworden sind oder aber auch diese und jene. In Beipackzetteln steht werden die Wechselwirkungen nicht unbedingt auf andere Medikamente bezogen. Bei Wechselwirkungen wird auch eher an Dinge wie Alkoholismus oder Adipositas und andere körperliche Begleiterkrankungen gedacht.

Aus meinem klitzekleinen Blickwinkel wundert es mich eher noch, dass Du neben dem sehr müdemachenden Seroquel zusätzlich Medikamente anführst, die eine beruhigende bis schlafanstoßende Wirkung haben. Da Du Dich selber als halbakut mit noch vorhandener Krankheitseinsicht beschreibst, ist es ja auch nur folgerichtig, dass Du etwas brauchst, um "runterzukommen". Du wirst ja beim Seroquel hoffentlich nicht schon an der Höchstdosierung angekommen sein? Die Frage mag ja abwegig sein, aber ich dachte gerade daran, dass bei Michael Jackson postum bekannt wurde, dass ihm nur noch Betäubungsmittel zu Schlaf verhelfen konnten und er einmal ein bisschen zu viel davon abbekommen hat. Über Sigmund Freud wird Ähnliches gesagt, nur dass es zu Freuds Zeiten, also bis ins Jahr 1939, wenn mich nicht alles irrt, es sowieso keine Psychopharmaka gab, so wie wir sie heute kennen.

Habe ich Dich überhaupt richtig darin verstanden, dass Du meinst, dass Du in Deinem Zustand eigentlich mehr Sedierung nötig hättest, dies einem Arzt aber entweder nicht bekannt ist oder bedenklich erscheint? Bist Du überhaupt bei einem Psychiater in ambulanter Behandlung oder warst Du erst vor Kurzem noch in der Klinik und zehrst von dem Rezept oder den Medikamentenpackungen, die man Dir bei der Entlassung mitgegeben hat?

Viele Grüße

Laura
Es ist o. k., wenn nicht alles supertoll ist. Wenn alles supertoll wäre, dann wäre alles nur noch o. k.


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