Mein Roman "Gaslighting" ist endlich erschienen!

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fluuu
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Re: Mein Roman "Gaslighting" ist endlich erschienen!

Beitragvon fluuu » So 10. Dez 2017, 10:33

Sag ich doch, Kinderkacke im Kopf.
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mamschgerl
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Re: Mein Roman "Gaslighting" ist endlich erschienen!

Beitragvon mamschgerl » So 10. Dez 2017, 21:38

:sleeping: :sleeping: :sleeping:
( Jetzt hätte ich doch fast meinen Einsatz mit meinen Schnarchmännchen verpasst, sorry, aber mit Kinderkacke im Kopf kann das schon mal passieren, daß man was übersieht... :mrgreen: )

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fluuu
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Re: Mein Roman "Gaslighting" ist endlich erschienen!

Beitragvon fluuu » Mo 11. Dez 2017, 11:16

Natürlich, man kann auch einen Schokoladenpudding aus Kinderkacke kredenzen, zumindest versuchen kann man es.
Wie das ankommt wird man dann sehen. Man kann alle Unfähigkeiten an sich loben aber die Konsequenzen...
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Remedias
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Re: Mein Roman "Gaslighting" ist endlich erschienen!

Beitragvon Remedias » Mo 11. Dez 2017, 13:26

Diesen thread habe ich völlig überlesen.... :mrgreen:

Pola, dir herzlichen Glückwunsch zur Veröffentlichung und die guten Kritiken.
Ich weiss wie schwierig es ist, einen Verlag zu finden, ich schriftstellere, seit ich 18 bin. Damals war man allerdings noch auf Verlage angewiesen. Mittlerweile gibt es sehr gute Selbstverlage und die Möglichkeit online zu publizieren, das heisst nicht, dass die Bücher schlechter sind, sondern dass sie nur eine Nische bedienen.
Fluuu, falls du es ernst meinst, empfehle ich dir epubli kdp amazon und Libri/Tolino. Aber auch wenn die Veröffentlichung kostenlos ist, solltest du dir ein professionelles Lektorat gönnen. ( biete meinen Service an :wink: ) und eventuell auch eine Graphikerin zum Entwurf des Titelbildes . (Mamschgerl? :) )

liebe Grüße Remedias

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Re: Mein Roman "Gaslighting" ist endlich erschienen!

Beitragvon Remedias » Mo 11. Dez 2017, 13:37

Ich sonne mich in der Beachtung dieser in die Jahre gekommenen und psychisch angeschlagenen Damen,
jedoch genau betrachtet ist diese überschwängliche Zuwendung peinlich und ich schäme mich dafür.
Ignoranz von diesen alten giftigen Schnepfen wäre mir um ein vielfaches lieber aber man bekommt die
Wünsche nicht immer erfüllt jedoch ich versuche es tapfer zu ertragen.
Mein Gott, bist du ein Sexist. Wir sind etwa gleich alt , aber du hast Ansichten wie in den 60erJahren. :roll:

Ich verstehe jedoch, dass es für einen Mann deines Alters einfach furchtbar bitter sein muss, nicht viel erreicht zu haben. Kein Job, keine Familie , kein Haus etc. ; da bist du doch lieber hier und fühlst dich unter uns Psychos überlegen, anstatt dass du dich mit deinesgleichen messen musst.
( obgleich die Psychos voll undankbar sind ; anstatt ehrfürchtig zu dir aufzuschauen und froh zu sein, dass du unter ihnen wandelst, geben sie Contra, die Hexen....die :silly: )

deine Psychotherapie-Parodie und deine Darstellung eines Psychotherapeuten - die finde ich allerdings gar nicht schlecht. Du hast so dick aufgetragen, beinahe hätte ich das ernst genommen.
Hast du eigentlich einen YouTube-Kanal? Das Kapitel " Plötzlicher Herztod ist eh vom Patienten gewollt" würde ich mir so gerne nochmal reinziehen..... O:)

Gruß Remedias

(la bruja feminista )

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Re: Mein Roman "Gaslighting" ist endlich erschienen!

Beitragvon mamschgerl » Mo 11. Dez 2017, 16:11

Hallo remedias,
bei aller Liebe, bei allem Verständnis, bei allem, was ich an gutem Willen noch zusammenkratzen könnte, wenn ich denn wollte, aber ein Bildchen für diesen Kretin zu malen, fiele mir in tausend Jahren nicht ein =;
L.G. mamschgerl

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Re: Mein Roman "Gaslighting" ist endlich erschienen!

Beitragvon mamschgerl » Mo 11. Dez 2017, 16:51

@remedias
...obwohl die Idee gar nicht so weit hergeholt ist; vor Jahren habe ich für eine gute Bekannte ein Kinderbuch skizziert, das auch verlegt wurde, frag' mich aber bitte nicht, wie das Buch hieß oder welcher Verlag das war...es ist doch schon knapp 30 Jahre her...damals hat mir das auch noch Spaß gemacht, zumal diese Geschichten mich sehr angesprochen haben. Meine Bekannte hatte einen Faible für Christian Andersen und ihre Erzählungen waren dementsprechend traurig, aber auch voller Zuversicht.
Grüße
mamschgerl

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Re: Mein Roman "Gaslighting" ist endlich erschienen!

Beitragvon Remedias » Mo 11. Dez 2017, 18:41

Hallo remedias,
bei aller Liebe, bei allem Verständnis, bei allem, was ich an gutem Willen noch zusammenkratzen könnte, wenn ich denn wollte, aber ein Bildchen für diesen Kretin zu malen, fiele mir in tausend Jahren nicht ein =;
L.G. mamschgerl
:) :) :)
wollte auch nur klar machen, er kann froh sein, dass er so kompetente Frauen kennt...
wenn auch nur virtuell und nicht im RL.
ich habe Lehramt für Deutsch studiert und korrigiere für alle möglichen Leute Schriftliches. )*

Kinderbücher illustrieren - was für eine schöne Arbeit.

liebe Grüße Remedias

) `und er kennt meinen Special-Fluuu-Tarif ja nicht :mrgreen:

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Re: Mein Roman "Gaslighting" ist endlich erschienen!

Beitragvon mamschgerl » Mo 11. Dez 2017, 19:20

Das finde ich nun wirklich witzig, da haben wir doch wieder etwas Gemeinsames gefunden...die Liebe zum Sprachgebrauch in Schriftform oder auch: wie verwende ich die Grammatik, um anderen das zu vermitteln, was ich eigentlich sagen will und dann auch noch richtig.
Hast du dich eigentlich schnell in neue Schreibweisen gewisser Wörter einfinden können?
Manches erscheint logisch, anderes wiederum total unnötig, aber wenn ich bedenke, wie man vor einigen Jahrhunderten noch gesprochen und geschrieben hat, sind Reformen wohl immer wieder mal fällig.
Unserem Antifreund mangelt es da leider sehr an allem nötigen Verständnis für die Sprache und Rhetorik und ich hatte mitunter wirklich Probleme, überhaupt nachzuvollziehen, was er eigentlich sagen will?
Doch mittlerweile habe ich begriffen, daß er nichts zu sagen hat und der Nichtgebrauch von Satzzeichen nicht etwa gewollt war, sondern einfach auf mangelhafte Kenntnis der Grammatik zurückzuführen ist.
Aber da es bei ihm ja ohnehin vorne wie hinten, dazwischen und überhaupt an - egal welchen - Kenntnissen mangelt, ist das nicht weiter verwunderlich... :mrgreen:
Ja, es war eine schöne Arbeit, aber wie bei so vielen Dingen fehlte mir auch hier das Durchhaltevermögen und je mehr meine Bekannte betonte, wie gut die Illustrationen ankommen, desto weniger wollte ich diese Richtung weiter einschlagen. Erfolg? Anerkennung? Hilfe! Nix wie weg...
So ist das eben, schönen Abend noch.
L.G. mamschgerl

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Re: Mein Roman "Gaslighting" ist endlich erschienen!

Beitragvon Remedias » Di 12. Dez 2017, 12:39

hallo mamschgerl,
Hast du dich eigentlich schnell in neue Schreibweisen gewisser Wörter einfinden können?
neee :oops: manche Sachen finde ich gut wie beispielsweise der konsequente Gebrauch von ss und ß, vorher gab es keine wirkliche Regel, aber an andere Schreibweisen gewöhne ich mich nicht. " Stängel" sieht einfach doof aus .... :wink:

ganz schwierig, weil die neue Rechtschreibung nicht durchgehalten wird, einige Zeitungen boykottieren sie, Bücher gibt es mal so, mal so.....
Unserem Antifreund mangelt es da leider sehr an allem nötigen Verständnis für die Sprache und Rhetorik und ich hatte mitunter wirklich Probleme, überhaupt nachzuvollziehen, was er eigentlich sagen will?
Doch mittlerweile habe ich begriffen, daß er nichts zu sagen hat und der Nichtgebrauch von Satzzeichen nicht etwa gewollt war, sondern einfach auf mangelhafte Kenntnis der Grammatik zurückzuführen ist.
Aber da es bei ihm ja ohnehin vorne wie hinten, dazwischen und überhaupt an - egal welchen - Kenntnissen mangelt, ist das nicht weiter verwunderlich...
ich habe den Eindruck, er ist Legastheniker., außer Grammatik gibt es auch ziemlich viele Rechtschreibfehler. Daher mein Rat zu einem Lektorat - Leser und gerade Leser von Büchern ärgert so etwas kolossal ,und sie halten es für Nachlässigkeit und Schlamperei.
Das finde ich nun wirklich witzig, da haben wir doch wieder etwas Gemeinsames gefunden...die Liebe zum Sprachgebrauch in Schriftform oder auch: wie verwende ich die Grammatik, um anderen das zu vermitteln, was ich eigentlich sagen will und dann auch noch richtig.
:)
ja das fasziniert mich auch total, auch woher die Wörter und die Regeln kommen.
Ja, es war eine schöne Arbeit, aber wie bei so vielen Dingen fehlte mir auch hier das Durchhaltevermögen und je mehr meine Bekannte betonte, wie gut die Illustrationen ankommen, desto weniger wollte ich diese Richtung weiter einschlagen. Erfolg? Anerkennung? Hilfe! Nix wie weg...
Das kenne ich sooo gut. Als mein Verlag zu mir sagte, jetzt erwarten sie ein zweites Buch, bin ich untergetaucht, nix wie weg.
ich fühlte mich dermaßen unter Druck
Mittlerweile gibt es sogar einen Aufsatz von jemandem: "Die Angst des Autors vor dem zweiten Buch" oder so ähnlich, finde ihn aber gerade nicht wieder.

liebe Grüße Remedias

Vielleicht bin ich daher so gegen das Gewalt-Konzept von Fluuu eingestellt. Mit Gewalt hat man es bei mir schon versucht, Anschreien,
Ausschimpfen, Drohungen, körperlich - hat mich aber nicht dazu gebracht, mutiger zu werden und mir nicht im Weg zu stehen.
Ich denke, es muss eine andere Behandlung geben.

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Re: Mein Roman "Gaslighting" ist endlich erschienen!

Beitragvon mamschgerl » Di 12. Dez 2017, 19:07

@remedias
...dieses 'unter Druck setzen' praktizieren gerade Arbeitgeber sehr gerne, siehe Versicherungsgesellschaften und dergleichen. Leider wird dieses Prinzip mittlerweile sehr gerne in fast jedem Job übernommen. Durch Prämien und Extrabonus bei besonders guter oder mehr Leistung als üblich wird ebenfalls Druck ausgeübt. In meinem letzten Job, in dem ich sowieso schon fast rund um die Uhr gearbeitet habe und aufgrund finanzieller Nöte mir auch gerne meinen Urlaub auszahlen ließ, versuchte man mich zu noch mehr Arbeitseinsatz zu verleiten, indem man mir Provisionen ab einer bestimmten Anzahl von Neukunden und Aufträgen schmackhaft machen wollte. Das Ganze Paket beinhaltete ein Fixum, das natürlich um einige hundert Euro niedriger angesetzt worden wäre. Ich konnte mich überzeugend dagegen zur Wehr setzen, ich sagte einfach die Wahrheit, daß ich nur selbstständig und ohne diesen permanenten Existenzdruck effektiv zu arbeiten imstande wäre...aber eigentlich will ich nicht mehr daran denken...
Zumindest ist es einfach so, je mehr Druck, egal in welcher Form, ruft bei mir nur Gegenwehr hervor.
Man kann bei mir leider auch mit zu viel Liebe und Herzensgüte Druck erzeugen und dadurch Fluchtgedanken hervorrufen, aber das ist wieder ein anderes Thema.

Mit meinem Kindle kann ich jetzt noch viel mehr Bücher lesen, denn für reale habe ich ohnehin keinen Platz mehr.
Aus diesem Grund erwische ich auch viele von denen, die du angesprochen hast, eben jene, bei denen keine Korrektur gelesen wurde. Diese Exemplare sind auf Dauer recht anstrengend, es geht ja auch nicht immer nur um die Rechtschreibung, sondern auch um andere Feinheiten im Sprachgebrauch, auf die ein objektiver Außenstehender hinweisen könnte. Schade, denn einige Storys sind ganz gut von der Idee her, aber eben extrem schlecht geschrieben. Es ist ähnlich, wie sich einen grottenschlechten Film anzuschauen, bei dem niemand schauspielern kann und der Kameramann die Eingebungen seines Regisseurs ständig falsch umsetzt.
Keine Ahnung, ob ich ein Buch schreiben könnte, mir fehlt dafür wahrscheinlich die Konsequenz, bis zum Schluss die Qualität aufrechtzuerhalten, außerdem würden mir garantiert die selben Fehler unterlaufen wie jedem Amateur auf diesem Gebiet.

Aber lesen und meckern kann ich... :mrgreen:

L.G.
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Re: Mein Roman "Gaslighting" ist endlich erschienen!

Beitragvon fluuu » Di 12. Dez 2017, 19:52

Das Thema Buch veröffentlichen um im Leben was darzustellen habe ich hinter mir, mit Menschen direkt kommunizieren
ist ergiebiger als dieser einseitige Ruf zu den Lesen sie mögen einen erhören. Sich selber spüren kann man auf so
vielfältige Weise im Alltag, da braucht es nicht den Skandal. Natürlich, wenn man sehr unabhängig lebt kriecht auch
mal die Einsamkeit in die Gedärme und es entsteht Leid aber wenn man dann trotzdem aktiv bleibt ergibt sich wieder
ein Lichtblick oder eine Fügung wie wir es nennen wenn etwas unverhofft glückliches passiert. Darum geht es,
ab und zu eine Fügung zum Guten der eigenen Bedürfnisse und der wohltuende Ausgleich ist hergestellt.
Da ist der Mainstream mit Familie, Haus, Auto, Job und Hund nicht so erstrebenswert. Ich bin neben dem Therapeuten
auch bildenden Künstler und erfreue mich an der Gestaltung der Dinge die mich umgeben und die ich brauche.
Was ich dabei gar nicht brauche sind andere Menschen die es für mich machen wollen, Menschen sind gut für die
Kommunikation auch virtuell aber die Gestaltung meines Daseins möchte ich gerne selber erleben und zwar
möglichst in mir drin und nur gelegentlich oberflächlich wenn es passt. So ist mein Schreiben hier im Forum für
Psychiatrie und Psychotherapie zu verstehen, ich gestalte meine Gedanken und schreibe sie auf und in diesem
Threat vor allem zum Thema Buchveröffentlichung. Habe mich einige Jahre damit beschäftigt und festgestellt,
ich bin zu faul mein Leben am Schreibtisch zu verbringen, ich möchte spontan kommunizieren und es tut gut.
gruß fluuu

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Re: Mein Roman "Gaslighting" ist endlich erschienen!

Beitragvon mamschgerl » Di 12. Dez 2017, 20:38

@fluu
Ja, du hast recht, ich muß immer wieder auf dich reagieren, ich kann nicht anders. Bei soviel geballtem Unsinn kann ich einfach nicht still sein...
Hm, worin liegt der Skandal, wenn jemand Bücher liest? Worin liegt der der Skandal, wenn jemand Bücher schreibt?
Oder, worin liegt der Skandal, wenn jemand deine Beiträge liest?
Du schreibst, andere lesen es ( stimmt schon, das ist echt skandalös ), also ist das dein einsamer Ruf an die Leser des Forums, dich zu erhören, sonst würdest du ja nicht schreiben...und dein Hang zur Selbstdarstellung ist unübersehbar, aber vielleicht ist sie ja doch nicht so ergiebig, deine Kommunikation mit anderen in der realen Welt oder mit dir selbst?
Du formst deine Gedanken, schreibst sie nieder, veröffentlichst sie und du bekommst das, was du willst, man reagiert auf dich, man erhört dich. Naja, zugegeben, das ist wirklich ein Skandal...

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Re: Mein Roman "Gaslighting" ist endlich erschienen!

Beitragvon Remedias » Di 12. Dez 2017, 21:30

Fluuu meint, jede SchriftStELLERIN ist so was wie Charlotte Roche, daher SKANDAL :mrgreen:
Bildende Künstler haben wesentlich mehr SKANDALE, oder?????
Ich bin neben dem Therapeuten
auch bildenden Künstler und erfreue mich an der Gestaltung der Dinge die mich umgeben und die ich brauche.
mit Menschen direkt kommunizieren
ist ergiebiger als dieser einseitige Ruf zu den Lesen sie mögen einen erhören.
Kommunizierst du nicht über dein Werk?

ich sehe den Unterschied nicht zwischen einer Arbeit als Künstler und einer als Schriftsteller, du versuchst da künstlich einen Unterschied zu konstruieren.
Schriftstellerei kommt meiner Natur entgegen, weil ich
a) keine Materialien brauche, strenggenommen nur Papier und Bleistift
b) anonym bleiben kann ,
aber so viel anders ist es nicht.

Was ich dabei gar nicht brauche sind andere Menschen die es für mich machen wollen
Beziehst du dich auf ein Lektorat? Das gehört zum Handwerkszeug. Natürlich macht das jemand , sich selbst zu lektorieren, macht betriebsblind. Aber der Bäcker macht für mich auch Brötchen, der Automechaniker repariert mein Auto etc. damit kann man leben.
Oder wie meintest du diesen Satz?
Menschen sind gut für die
Kommunikation auch virtuell aber die Gestaltung meines Daseins möchte ich gerne selber erleben und zwar
möglichst in mir drin und nur gelegentlich oberflächlich wenn es passt.
????
o ist mein Schreiben hier im Forum für
Psychiatrie und Psychotherapie zu verstehen, ich gestalte meine Gedanken und schreibe sie auf und in diesem
Threat vor allem zum Thema Buchveröffentlichung. Habe mich einige Jahre damit beschäftigt und festgestellt,
ich bin zu faul mein Leben am Schreibtisch zu verbringen, ich möchte spontan kommunizieren und es tut gut.
Ja, eine gewisse Disziplin braucht es schon, daher bin ich auch nicht mehr zu Romanen gekommen. Aber Essays und Kurzgeschichten, das kommt der natürlichen Faulheit doch sehr entgegen.
Keine Ahnung, ob ich ein Buch schreiben könnte, mir fehlt dafür wahrscheinlich die Konsequenz, bis zum Schluss die Qualität aufrechtzuerhalten, außerdem würden mir garantiert die selben Fehler unterlaufen wie jedem Amateur auf diesem Gebiet.

Aber lesen und meckern kann ich...
Wie gesagt, die literarischen Kurzformen bieten sich an. Oder an Wettbewerben teilnehmen, ab und zu landet dann was in einer Anthologie, macht Freude.
Auch das Forum hier übt die Schreibfertigkeit.

liebe Grüße Remedias

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Re: Mein Roman "Gaslighting" ist endlich erschienen!

Beitragvon mamschgerl » Di 12. Dez 2017, 23:20

@remedias
Essays und Kurzgeschichten sind okay, genau aus dem Grund, den du angibst. :wink:
Die zu schreiben, fiel mir nicht so schwer, da verliere ich mich auch nicht so sehr. Romane sind doch um einiges komplexer, verlangen viel Geduld und ständiges Überprüfen und Überarbeiten, es ist ein Handwerk vom Feinsten und wie gesagt, es steckt sehr viel Arbeit dahinter und ich verzettele mich dabei zu leicht.
Es ist ähnlich wie beim Schachspielen, ich denke mir einige Züge und Gegenzüge aus, doch unter diesem Vorausdenken vergesse ich den ursprünglichen, ersten Zug oder eben die komplette Strategie.
Ein Bild zu malen, ist für mich einfacher, weil es unter dem Malen und aus dem Moment ensteht, ich muß nichts nachprüfen oder korrigieren, es wird, wie es wird.
Daher empfinde ich großen Respekt für diejenigen, die das hinkriegen und mit so viel Ausdauer dran bleiben.
Dann auch noch das zu veröffentlichen und gute Kritiken zu erhalten, was sollte daran verkehrt sein?
( An dieser Stelle nochmal Grüße an Pola )
Maler, Bildhauer, Musiker, deren Werke an die Öffentlichkeit gelangen, zu sehen oder zu hören sind...wieso sollte das falsch sein?
Wenn alle denken würden, daß sie ihre Fertigkeiten und ihr Können nicht zeigen dürfen, weil sie sonst als einsame, aufmerksamkeitsheischende Individuen verschrien würden, würden uns viele Ideen, Aspekte, visuelle wie ideelle Phantasien versagt bleiben und unser Leben wäre ziemlich arm.
Eine Kommunikation, ein Austausch auf gerade diesen unterschiedlichen Ebenen fände nicht statt und jeder würde für sich alleine ein farbloses Dasein fristen.
Gerade hier macht sich die Vielfalt und Unterschiedlichkeit eines jeden bemerkbar und das ist schon etwas, was man zeigen kann, wenn man will.
Es ist in meinen Augen eher armselig, sich über die Lust am Schreiben und den Erfolg darum zu mokieren und es lehrmeisterhaft und hinter pseudotherapeutischem Gefasel zu verunglimpfen, nur um sein für sich selbst empfundenes Versagen auf diesem Gebiet an anderen abzureagieren.
Aber ich wiederhole mich, sorry, aber trotzdem hier noch eine Wiederholung: ein Austausch mit einer Parkuhr macht genau so viel Sinn wie ein Austausch mit unserem Antifreund.
L.G.
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