Schuld am Tod ?

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Dani2
Beiträge: 48
Registriert: Mo 25. Feb 2008, 14:10

Schuld am Tod ?

Beitragvon Dani2 » So 30. Mär 2008, 13:36

Folgendes:
Familienangehörige möchten, dass sich jemand
aus der Sippe behandeln lässt.
Die Person diestanziert sich von dieser Ansicht und hat auch kein Augenkontakt mehr zu der wenig liebevollen Vrwandtschaft.
Nun nehmen sich Leute aus dieser verschrobenen
Gesellschaft das Leben und es wird mitgeteilt,
dass man Schuld am Suizid sei.
Kann das mal jemand richtigstellen.
Danke.

Aki
Beiträge: 98
Registriert: Di 29. Jan 2008, 11:21

Beitragvon Aki » So 30. Mär 2008, 13:54

Du weißt selbst ,dass dies Unsinn ist,.
In einer "verschrobenen Gesellschaft" erfährst Du ohnehin nicht die exakte Todesursache.
Es geht Dich auch nichts an.
Den Nachruf kann man sich ja denken...

Dani2
Beiträge: 48
Registriert: Mo 25. Feb 2008, 14:10

Beitragvon Dani2 » So 30. Mär 2008, 15:46

Das wäre wohl auch verrückt. Danke für die zügige
Antwort.
Möchte umziehen. Habe dafür einen Bekannten um Hilfe gebeten.
er soll meine 5 Sachen in dem Kleinwagen transportieren (für eine Einladung zum Pizzaessen oder ein paar Groschen).
Er stand mit einem geleasten LKW vor der Tür.
Ich habe das nicht bezahlt! Denn darum habe ich nicht gebeten.
Es ist wohl besser die Freundschaft abzubrechen.

Ach, so das war ja Vergangenheit.Und er war eine sie
glaube ich. Hab' ich vergessen.

Ich habe den Kontakt ja schon beendet.
Dann steht die Freundin plötzlich mit einer
Bekannten neben mir im Laden.(War damals AZUBI
als Frisörin)
Ihre Freundin habe auch eine solche Ausbildung gemacht finde aber nun keine Stelle.
Da ich den "Mann" verlassen habe
sei ich es auch nicht wert in diesem Bereich zu arbeiten...tja, diese guten Wünsche...

Na, ja ich bin an allem Schuld.
An allem.
ich fühle mich aber nicht so
wie ich es mir aufgetragen wird.

Ich BIN nicht Schuld.
Lediglich meine Existenz ist für manche
ein enormes Problem.

Ich BIN das Problem für andere.
Einfach so.
Kennt das jemand ?

Aki
Beiträge: 98
Registriert: Di 29. Jan 2008, 11:21

Beitragvon Aki » So 30. Mär 2008, 18:16

Den Film "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" habe ich auch gesehen.
Weiß nicht mehr worum es da ging.
Es ist zu viel verlangt und heuchlerisch Trauer vorzugeben,
wenn keine da sind (ich habe irgendwie das Gefühl,
dass es sich hier um eine fremde Person handelt.
Da kannst' ja auch jeden Tag vor der Glotze heulen)
Völlig legitim sich in Deiner Situation um sich selbst zu sorgen.


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