Beziehung

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Paradiesvogel
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Beziehung

Beitragvon Paradiesvogel » Fr 18. Jan 2008, 22:04

Hallo zum Abend,

eigentlich wollte ich jetzt gar nicht mehr so lange am Computer sitzen, aber mich drängt es doch, noch etwas hier ins Forum zu schreiben, was ich loswerden möchte... bitte lest es!

Ich habe Schizophrenie, die genaue Diagnose war glaube ich paranoid-halluzinatorische Schizophrenie.
Zumindest war es die Diagnose bei meiner ersten Psychose. Die war ungefähr Jahreswechsel 2002/2003. Davon hab ich mich nicht sehr schnell erholt, hat ein reichliches Jahr gedauert (so lang war ich in der Klinik, am Schluss Tagesklinik).

Dann (mein Studium hab´ ich abgebrochen) machte ich eine Ausbildung, jetzt geh ich arbeiten. Zwischendurch, während der Ausbildung also, kam ein Rückfall, der war wieder so um den Jahreswechsel (2006/2007). Also vier Jahre nach der ersten Psychose.

Eigentlich ist das nur die Vorgeschichte, weil ich das zu mir sagen wollte bevor ich eine Frage stelle: wie ist das bei euch mit Beziehung und eurer Erkrankung???

Mein Partner ist völlig gesund. Er hat bis jetzt auch alles super mit durchlebt und mich mit durchgetragen (wir lernten uns zwischen den beiden Krankheitsschüben kennen).
Nun macht er sich aber im Moment sehr starke Gedanken... ich meine bezüglich meiner Krankheit. Wir wissen nicht, ob wir mal eine Familie gründen können, mit den Voraussetzungen. Und das wo ja keiner einer Prognose abgeben kann, ob und wann ich mal wieder einen Rückfall haben könnte und ob die Rückfälle eher immer weniger schlimm werden (weiß da jemand mehr?).
Denn die zweite Krankheitsepisode war auf jeden Fall schneller und besser wegzustecken als die erste.

Naja. Was kann man aber machen, wenn man seine Beziehung und seine Träume von Familiengründung retten möchte, seine große Liebe nicht verlieren will. Zudem ergeht es meinem Partner wirklich nicht gut grade! Er macht ´ne ganz schön schwere Zeit durch und das wo er doch auch sein eignes Leben verwirklichen will und seine persönlichen Ziele erreichen möchte, was grade schwer ist für ihn weil er ja so grübelt.
Was würdet ihr machen? Wär echt toll, wenn hier mal Leute antworten könnten die auch in einer Beziehung leben, wo einer krank ist und der andere keine psychische Erkrankung hat, d. h. eben gesund ist.

Kann ich irgendwelche schlauen Bücher lesen? Von Leuten mit einem positiven Krankheitsverlauf, was mir Mut geben würde? Kann ich mich irgendwohin wenden? Oder was kann ich tun...

Eine Psychotherapeutin und einen Psychiater hab´ ich, mit denen bin ich auch zufrieden. Aber dennoch kann einen ja in einer Partnerschaftskrise so keiner wirklich beraten und keiner kann die Zweifel nehmen, die ja berechtigt sind... die einem die Zukunft so verbauen und das Planen so schwer machen.

Hey, ich will hier mal nicht depressiv werden, denn es geht mir ja nicht schlecht. Aber irgendwie belastet es mich sehr, könnt ihr sicher verstehen....

Ich danke allen schon mal die zurückschreiben und hoffe auf ´ne gute Diskussion,

bin jetzt aber auch müde :)

na, denn tschüssi

Rike
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Beitragvon Rike » So 20. Jan 2008, 13:20

Hallo du,

ich bin momentan in einer ähnlichen situation.

Ich bin seit zwei Jahren an einer Psychose erkrankt und habe meinen Partner während dieser zeit kennengelernt. Mittlerweile sind wir verlobt und wollen im August heiraten.

Leider müssen auch wir uns grad mit der Frage auseinendersetzten wie es mit der Familiengründung steht.
Ich bin sehr schwer auf Medikamnete einzustellen , habe 17 verschiedene NLs ducrh und noch immer habe ich Symptome sobald ich rausgehe.
Jetzt habe ich mit meinem Arzt gesprochen wie es aussieht wenn ich schwanger werde und er informiert sich nun über etwaige Medis die ich dann nehmen könnte. Aber auch hier steht die Frage wie es mit Rückfällen und weiteren psychotischen Dingen weiter läuft. Grosse Fragen also auch bei uns.

Mein Verlobter ist ebenfalls vollkommen gesund und muss auch dies alles hindurchtragen, aber er meistert es mit Bravour. Er ist wirklich ein Segen.

Du siehst also auch uns stellen sich nun solche Fragen und wenn du noch weitere hast, melde dich einfach. Ich finde es tut so gut Menschen zu treffren denen es ähnlich ergeht.

In Liebe, die Rike
Ade

Paradiesvogel
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Beitragvon Paradiesvogel » So 20. Jan 2008, 15:06



Liebe Rike,

es ist echt schön, dass du so schnell geschrieben hast, herzlich willkommen hier im Forum!
:D
Ich find´s auch schön, wenn man mit andern seine Sorgen teilen kann.... dazu is´ dieses Forum ja eben da :turn-l:

Tja, du hast gemeint, ihr wollt gerne heiraten (schön!) und Kinder bekommen vielleicht mal - es ist ja nicht nur, dass die Schwangerschaft gut verläuft, was alleine ja schon wahnsinnig viel wert wäre. Es geht ja auch um die Frage, dass die kiddies "genetisch vorbelastet" sind... Aber genau vor dem Problem steh ich auch. Ich möchte irgendwann gerne Kinder bekommen und mein Freund auch, aber das Risiko, dass die Schizophrenie weiter in der Familie vererbt wird, existiert eben und das macht uns unsicher. Vor allem ihn (ich meine ich hab inzwischen in der langen Zeit meiner Erkrankung gelernt, damit zu leben, das muss er nicht, er ist gesund!).

Wie geht ihr denn jetzt so vor, hast du irendwelche Literatur zu empfehlen oder sowas. Leider hab ich versäumt meinen Freund zeitig genug intensiv genug über die Erkrankung aufzuklären - das fällt mir jetzt auf die Füße... ich muss und möchte ihm jetzt ein bisschen mehr erzählen, weder verschweigen und kleinreden noch übertreiben und Angst machen, das ist nich einfach.... die goldne Mitte finden sozusagen :wink:

Also wenn du noch Tips hast zum Thema schwanger sein unter Medi/NL halt mich bitte auf´m Laufenden, das wär echt lieb & sonst würde mich eben interessieren wie ihr und vor allem dein Partner mit deiner Erkrankung umgeht. Er kann sage ich mal sich eben raussuchen ob er damit in Berührung sein möchte durch dich... du & ich müssen es akzeptieren und haben keine "Fluchtmöglichkeit". Deshalb interessiert es mich nämlich, dass dein Verlobter trotzdem zu dir steht! Ich meine das macht mein Freund ja auch nur fingen eben diese bohrenden Zweifel an, wo ich auch nicht weiß wie ich ihm helfen kann. Er sagt zwar was mit ihm los ist, aber so richtig helfen kann ich ihm ja doch nicht :roll:

Also denne, ich freu mich, wenn du wieder schreibst und wünsch dir ´ne so richtig gute Zeit,

deine fliegende Nebelkrähe

PS: Was nimmst du denn z. Zt. für eine Medi?

Rike
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Beitragvon Rike » Mo 21. Jan 2008, 10:30

Hallo du liebe,

schön das du so schnell schriebst.

Wir stehen mit dem Thema Kinderbekommen auch noch ganz am Anfang. Darauf gekommen sind wir das wir nun heiraten möchten und nicht verhüten werden weil wir gläubig sind und denken das es nicht im Sinne Gottes ist. Also müssen wir uns damit auseinender setzten. Mein Verlobter hat sich von Anfang an für meine Krankheit interessiert und es nie als Aberwitzig abgetan. Das alleine hat schon geholfen. Er fragt mich jeden Tag mehrmals wie es mir geht, besonders wenn wir unterwegs sind, um zu sehen ob wir nach Hause müssen. Er kennt mittlerweile momente in denen es mir meist nicht so gut ghet und wir versuchen sie zuvermeiden.n Leider ist es so das ich scheinbar noch immer nicht richtig medikamntös eingestellt bin, denn ich habe noch immer tage und situationen in denen ich nicht gut zurecht komme. Die Ärzte sagen da schon gar nichts mehr zu, wahrscheinlich muss ich damit leben das es so bleibt und es diese Restsymptome gibt.

Zur Kinderfrage. nMein Arzt informiert sich nun über Medis die man während einer Schwangerschaft nehmen kann und dann werde ich wohl umstellen müssen, denn zur zeit nehme ich Invega 6mg und da bestehen noch keine Studien ob und wie es sich verhält wenn man schwanger ist.
Mit der Genetik ist es so eine Sache. Wie ich ja erzählt habe sind wir gläubig und wir denken das nicht nur die Genetik und die Vererbung eine Rolle spielt sondern auch Gott ein Wort mitzureden hat. Wir nehmen alles aus Gottes Hand an und denken, das auch wenn es verebt wird es noch lange nicht ausbrechen muss. Da kann Gott durchaus etwas machen. Und wenn ER möchte das wir Kinder bekommen, gesunde, so wird er uns welche schenken.

Ebenso sehe ich es auch mit meiner Kranheit und deren Verlauf. Wenn Gott möchte das es mir besser geht wird er es schenken, ER sieht ja unsere Wünsche in Bezug auf das Kinderbekommen und der familiengründung. ER hats gegeben, also trag ich es mit Fassung, ich bemühe mich zumindest darum, auch wenn es Tage gibt an denen ich nicht mehr will und voll kein Bock mehr auf das habe was in mir vorgeht.
An diesem Punkt ist mein Verlobter ein wichtiger Stützpunkt. Er baut mich auf und macht mir Mut, kauft mir dann mal einen wein und wir reden darüber, er tröstet mich und trocknet Tränen.
Das einzige was er nur ungern hört ist, das ich manchmal keine lust mehr auf dieses Leben habe. Ich bin nicht suizidal, aber ich muss manchmal einfach aussprechen wie es ist. Aber im Vertrauen auf IHN, Gott, lässt es sich besser ertragen.
Mein Verlobter unterstützt mich also und steht mir bei. Xavier Naidoo hat mal gesungen: Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen. :D

Was das mit den Medikamnten auf sich hat während einer schwangerschaft und was mein Arzt sagt und herausgefunden hat, ich werde dich auf dem laufenden halten. Hier schon mal eine site die es in sich hat.
www.Frauen-und-Psychiatrie.de Hier geht es um schwangerschaft und psychotische Krankheiten. Sehr gutes Infomaterial für den Anfang.

In diesem Sinne...

In Liebe, die Rike
Ade

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Beitragvon Paradiesvogel » Fr 25. Jan 2008, 16:33

Hey Rike,

ja, ich weiß - meine Antwort hat auf sich warten lassen. Ich habe schon gelesen, was du geschrieben hast. Aber weil ich nich nur drei Zeilen zurückschreiben wollte, habe ich bis jetzt gewartet. Danke erstmal für die Internetseite, auf der war ich auch schon inzwischen, die ist ganz gut. Aber mein Medikament (abilify) war glaub ich nich dabei, muss ich nochmal gucken. Das Lied von Xavier finde ich übrigens echt schön, aus dem du zitiert hast :wink:

Übrigens finde ich es klasse, dass du Gott so vertraust, das kann nich jeder und ich wünsche dir da ganz viel Segen & dass es wirklich alles behütet abläuft.

Mit meinem Freund will ich an diesem WE mal ein bisschen reden, irgendwie werfen wir uns beide so fast dasselbe vor im Moment (er sagt nämlich dass wir schon eher mal hätten reden können). Naja. Ist echt ´ne vertrackte Situation. Verstehen kann ich seine Vorbehalte ja bestens, aber dass er sich gleich so emotional von mir entfernt dabei das kann ich nicht ganz so gut nachvollziehen, es tut mir auch weh.

Vor allem gehts mir im Moment echt gut, ich bin wunderbar stabil & fit, aber das ist auch besser so, denn sonst würde ich es nicht aushalten wie es jetzt grade ist. Stark sein ist in der Phase grade angesagt...

Ich habe dir neulich auch mal eine persönliche Nachricht geschickt, hast du die schon gelesen? Kannst ja mal nachgucken

:D

Hm, mal sehen, wie es jetzt weitergeht...

Wie ist das eigentilch bei euch, könnt ihr auch mal ins Kino oder in ein Café gehen? Oder ist es schwer wegen deinen Problemen?
Bei mir ist es auch nicht immer möglich alles zu machen, weil ich ja mit meinen Augen Problemchen habe und da muss ich mich auch manchmal hinlegen am Tag und mich ausruhen, bis es wieder besser geht - ist ebenfalls voll doof....

Guddi, ich bin bisschen müde, habe gestern noch lange mit meinem Freund telefoniert =) und erwarte dann Besuch, aber dir noch ein schönes WE, grüß deinen Verlobten =)

Ciao
der Flattervogel

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Beitragvon Xcat » Fr 25. Jan 2008, 17:46

Naja, ich bin da unschlüssig: einerseits können psychisch Kranke bestimmt besser in einen reinfühlen, andererseits stelle ich mir gerade zwei Personen mit emotional instabile PS vor, in welch ein Chaos das wohl ausarten könnte (dies nur als kleines Beispiel eben).

lg Tom
„Ich möchte immer so sein, wie diesen Morgen: mich einfach nur normal fühlen!“ Xcat

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Beitragvon paine 22 » Fr 25. Jan 2008, 18:41

das kommt immer drauf an, wie die emotionale ps der betreffenden personen ausgeprägt ist und ein gesunder mensch hat mich doch krank gemacht..

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Beitragvon Xcat » Fr 25. Jan 2008, 19:12

Tja, da haben wirs... :???:

lg Tom
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Beitragvon Remedias » Fr 25. Jan 2008, 20:08

Bei der Beziehung krank-gesund ist die Gefahr gegeben, dass der Gesunde schnell in eine Krankenpflegerrolle reinrutscht. Nur ist das schlecht, weil er oder sie brauchen ja auch eine Partnerin/einen Partner.
lG Remedias

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Beitragvon paine 22 » Fr 25. Jan 2008, 20:17

krank und krank kann aber auch böse enden... :oops:

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Beitragvon Xcat » Fr 25. Jan 2008, 21:38

Ja aber wenn es beiden schlecht geht? ui ui ui :roll:

Das kann ganz schön ins Auge gehen...

lg Tom
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Beitragvon Remedias » Sa 26. Jan 2008, 15:18

So eine Beziehung kommt immer auf die Menschen an....
ich fühle mich als mehr als die Summe meiner Krankheiten, und
definiere mich auch nicht über meine Krankheit,
so dass es mir nicht einfällt, nur unter "meinesgleichen"
eine Beziehung für möglich zu halten.
Ich habe meine Beziehung schon 15 Jahre, und die Krankheit hat da auch nix dran verändert,
außer wie gesagt, dass ich die Gefahr sehe, dass sich der Gesunde in eine Pflegerrolle gedrängt fühlt durch meine zeitweilige Hilflosigkeit.
In solchen Momenten verachte ich mich selbst; weil ich es nicht fertigbringe, eine lebensbejahende, zupackende Partnerin zu sein.
Ich wäre gerne anders.
liebe Grüße Remedias

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Beitragvon Paradiesvogel » Sa 26. Jan 2008, 19:35

Hey Remedias,

dann berichte doch mal drüber, es würde mich interessieren, wie du das alles managst und wie dein Partner eure Beziehung erlebt... Hat er die "Pflegerrolle" übernommen?

15 Jahre ist ja auch ne ganz schön lange Zeit, alle Achtung, finde ich toll, dass ihr so beständig seid =)

Gruß von dem Paradiesvogel

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Beitragvon Remedias » Sa 26. Jan 2008, 19:52

Hallo @Paradiesvogel,
es ist so, dass mein Partner diese Rolle übernommen hat. Ich traue mich ohne ihn nicht einmal mehr vor die Tür, weil ich von schlimmen Ängsten geplagt werde.
Auch während meiner Klinikaufenthalte war ich beruhigt, weil er den Haushalt usw. managt.
Er ist ein ganz Lieber, aber ich fürchte, dass ich ihm eines Tages so auf den Wecker fallen werde, dass er sich von mir trennen möchte. Leider ist das kein Gesprächsthema zwischen uns, obwohl ich gerne über diese Befürchtungen sprechen möchte.
Ansonsten bin ich natürlich glücklich, dass ich meine Familie habe.
Ich kann dir eigentlich nur Mut zur Familiengründung machen. Es ist das Beste in meinem Leben.
liebe Grüße Remedias

Paradiesvogel
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Beitragvon Paradiesvogel » So 27. Jan 2008, 18:09

Hallo ihr Lieben :wink:

Hey @ Remedias,

danke für deine Zeilen! Ich denke nicht dass du dir um deinen Partner zu große Angst machen musst... er ist jetzt 15 Jahre bei dir & hat sich immer um dich gekümmert, oder? Und du scheinst ihm ja auch ganz viel zu geben, sonst würde er dich nicht lieben!
Aber ich versteh´ dich gut, dass du mal drüber reden willst. Reden tut echt gut.
Ich bin ganz froh, dass ich mit meinem Freund ein gutes Gespräch hatte gestern \:D/

Wir haben uns richtig Zeit genommen bis tief in die Nacht. Und uns gut zugehört, jeder konnte sich mal so richtig aussprechen. Nur leider haben wir natürlich auch keine Lösung finden können, wie es weiter geht... es ist hart. Sind aber beide der Meinung, dass wir erstmal zusammenbleiben. Es ist echt schön, dass beide es ernst meinen und für uns beide die Beziehung ganz wichtig ist und wir unsre gemeinsame Zeit nie einfach so wegschmeißen würden...

Vor allem versteh´ ich ja seine Vorbehalte auch... ich mein´ er ist eben völlig gesund und so... Aber obwohl der Zustand momentan nicht so einfach ist (ich fühle mich ja hingezogen zu ihm, aber er zieht sich so ein bisschen in sich selbst zurück) ist es aushaltbar und besser als vorschnell was zu entscheiden...

Habt ihr Kinder, Remedias? Was gibt deinem Freund Kraft und die Energie, die er braucht? Dass er sich so aufopferungsvoll hingibt?

Ich freu mich schon auf Antwort und wünsch euch allen nur Gutes

:D
Und dass euch eure Erkrankung nicht dominiert!

Eure gefiederte Freundin


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