Kaspar Hauser in Therapie

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Angelita
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Beitragvon Angelita » So 13. Jan 2008, 09:51

Guten Tag KasparHauser

Mich hat Ihre Geschichte sehr bewegt. Sie haben sich als Jugendlicher eine Analytikerin gesucht u. gefunden. Vermutlich hätte Ihnen jemand gesprächigerer besser getan (ich mein nicht schwatzhaft :wink: )...

Auch wenn das Geschehene "verjährt" ist, hat es Sie getroffen, denn Sie können sich ja genau erinnern.

Das sog. "Scheitern der Therapie" kann man nicht per se dem jugendlichen Patienten zu schieben. Es gibt Therapieformen, die passen besser zu einem u. andere überhaupt nicht. Das ist dann wohl auch ein Glücksfall, wenn man beim ersten Versuch beim richtigen Therapeuten u. erst noch bei der richtigen Form landet. Natürlich (weil Menschen nicht perfekt sind) passieren auch heute noch viele Therapieabbrüche, ob vom Therapeuten o. vom Patienten ausgehend, m.E. nach ist es für die meisten Patienten ein Schlag auf die Seele, wenn der Therapeut die Therapie auf die von Ihnen beschriebene Art beendet. So sollte es nicht passieren.

Auf Ihre Schlussfrage weiss ich keine Antwort. In der Schweiz wird die klassische Analyse (mit Couch) nur noch selten praktiziert.

Wie geht es Ihnen heute? Haben Sie je einen "guten" Therapeuten gefunden? Selbstverständlich geben Sie mir nur Antwort, wenn Sie mögen.
Gruss Angelita

“Man muss im Ganzen an jemanden glauben, um ihm im Einzelnen wahrhaft Zutrauen zu schenken.” H. v. Hofmannsthal

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