Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Hier gehört all das hinein, was sonst keinen Platz hat.
mamschgerl
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Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon mamschgerl » Di 17. Dez 2019, 18:28

Hallo bipolar,
da gebe ich dir recht, mit einem desinteressierten Depressiven lebt es sich nicht leicht, besonders dann nicht, wenn man selbst gerade dabei ist, wieder Lebensmut zu spüren und netterweise etwas davon abgeben will.
Mein Sohn hat sich bei mir auch mal darüber beschwert, daß ich auf alles erstmal negativ und abwertend reagiere und das war gut so, denn mir selbst fiel das gar nicht auf.
Also, lass dir bloß nicht die Stimmung verderben und für das House- und Dogsitting wünsche ich dir schönes Wetter und viel Vergnügen.
LG
mamschgerl

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Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon mamschgerl » Sa 4. Jan 2020, 20:41

Hallo ihr alle!
Ich hoffe, ihr seid einigermaßen gut ins Neue Jahr gerutscht, habt euch nicht zu viel vorgenommen und daher gute Chancen, nicht zu enttäuscht zu sein, wenn die Vorsätze mal wieder nicht eingehalten werden :mrgreen:
Mein Sohn hat mit mir gemeinsam ganz fest den Wunsch verinnerlicht, noch heuer einen Hund aus dem Tierheim zu adoptieren, weil er der Meinung ist, wenn man nur fest an etwas glaubt, geht es auch in Erfüllung.
Ich teile seinen Optimismus nicht, wollte aber dennoch nicht dagegen sprechen ( Träumen darf erlaubt sein ).
Ansonsten bin ich an Sylvester leider Punkt Mitternacht von höllisch lauten Böllern geweckt worden und musste meine Katzen beruhigen, die aber zum Glück für Zusprache empfänglich waren, auch hat's insgesamt dieses Jahr nicht so lange gedauert mit der Knallerei und gegen eins in der Früh war's schon wieder ruhig, bis auf ein paar entfernt abgeschossene Raketen, die nicht mehr gestört haben.
Also insgesamt geht's mit guten Aussichten weiter ( Rentenerhöhung, Sozialhilfesatzerhöhung...), die Nachzahlung für Strom und Gas fällt auch nicht so heftig aus wie letztes Jahr...es lässt sich also alles erst mal gut an und ich will auch nicht unken und nicht immer das Schlechteste erwarten.
Wenn überhaupt, so habe ich mir vorgenommen, daß ich an der blöden worst case Erwartungshaltung arbeiten will und mich nicht alleine dadurch schon ständig in meiner Lebensqualität beeinflussen lassen möchte.
Vielleicht fällt dann das Lachen über das Leben und seine Ereignisse wieder etwas leichter :razz:
L.G.
mamschgerl

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Laura
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Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon Laura » Fr 14. Feb 2020, 11:24

In einem Haushaltswarengeschäft (speziell für Küchensachen) habe ich mir neulich für 3 Euro ein so genanntes Crêpes-T besorgt. Das ist ein T-förmiges (also wie der Buchstabe t) Utensil aus Holz, mit dem man in der Pfanne den Teig rasch mittels Drehung verstreichen kann. Hab's noch nicht ausprobiert, aber vielleicht tue ich das jetzt am Wochenende. Crêpes-Teig ist aufgrund des hohen Eigehalts ja schon recht dünnflüssig, aber nur durch Schwenken in der Pfanne verteilt sich der Teig auch nicht sooo dolle, da er schon rasch stockt und nicht mehr weiterfließt. Die Crêpes sollen ja hauchdünn ausfallen und bei so wenig Teig, stockt dieser natürlich schneller. Hach, Crêpes-T...klingt das nicht schick! Als ich das Teil bezahlte, fragte ich extra nach, wie sich dieses Utensil genau nennt und erhielt eben dieses zur Antwort. Und dann verlieh ich meiner Verdutzung Ausdruck ("Crêpes-Teeee????") und bekam prompt erklärt, die Bezeichnung ergäbe sich aus der Form des Utensils, halt wie der Buchstabe T.

Ich liiiieeebe Crêpes. Das ist so ein Stück Glück aus Kindertagen. Crêpes fallen auch nicht so fettig aus wie normale Pfannkuchen. Es sind so ziemlich dieselben Teigzutaten, nur mit mehr Ei und evtl. auch etwas mehr Milch drin, also anteilig. Ich muss irgendwann noch austüfteln, wie ich Apfelstücke im Topf möglichst sauber karamellisieren kann, mit Butter und Puderzucker. Das habe ich schon mal ausprobiert und es gelang zwar ganz okay, aber es könnte noch besser gelingen (mit weniger Butter und dass die Apfelstücke knackiger bleiben, mit weniger Garzeit, evtl. muss ich darauf verzichten, dass der Puderzucker tatsächlich karamellisiert). Aus solchen "gebratenen" Apfelstücken ergibt sich nämlich eine prima Füllung für Crêpes oder auch normale Pfannkuchen. Erfrischender und säuerlicher als z. B. frittierte Bananen.
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Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon Remedias » Fr 14. Feb 2020, 13:27

Crepes sind voll lecker :)

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Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon mamschgerl » So 9. Mai 2021, 15:33

Hallo Laura.
bin vom Thema „Mein Sohn“ hierher geswicht, ich fand das irgendwie passender...
Also, zuerst mal das „pfüati“ oder auch „pfiat di“ heißt: Es behüte dich Gott, Gott behüte dich, pass auf dich auf...
Übrigens witzig, daß du mich das fragst, wo ich doch eine „ Zugeroaste“ bin aus dem Saarland :mrgreen:
So, wie du das Kaffeekochen beschrieben hast, hat mich das an meine alte Bodum erinnert, da habe ich mich tatsächlich beim ersten Mal vollgesaut, weil ich natürlich das Gefühl zum Runterdrücken des Siebs noch nicht draufhatte...naja, mittlerweile bin ich einfach zu faul und bei meinem immensen Kaffeekonsum lob ich mir meine Padsmaschine von senseo, die macht einfach schön schaumigen Kaffee...
Aber vielen Dank, du kannst jederzeit eine Tasse auf mich trinken :lol:
Heute, am Sonntag, ist´s mal wieder richtig warm, mir schon wieder zu warm...am besten geht‘s mir bei maximal 25 Grad, da spielt der Kreislauf nicht verrückt und das Schwitzen hält sich in Grenzen...
Sorry, sonst fällt mir im Moment nicht so viel ein, muß mich erst mal wieder ans „smalltalken“ gewöhnen, zu wenig Kontakte gehabt in letzter Zeit...
L.G.
mamschgerl

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Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon Remedias » So 9. Mai 2021, 17:36

Hi ihr Beiden, ihr lebt ja noch :)
Ganz liebe Grüße Remi

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Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon mamschgerl » So 9. Mai 2021, 22:24

Hallo remedias,
ja, scheint so :) ...und du auch, wie geht es dir denn?
Es hat sich lange nicht so wirklich was getan hier und zu viel ist inzwischen geschehen...da blieb mir kein Gedanke an dieses Forum bzw fehlte mir auch die Kraft...
Irgendwie habe ich aber das Gefühl, daß es mal wieder Zeit wird, sich auszutauschen...
In den letzten Wochen und Tagen hatte ich wieder viel in meiner Wohnung zu tun, ich habe umgeräumt, einen schönen Platz für meinen Crosstrainer ( hat mir mein Bruder überlassen ) gefunden, auf dem ich auch fast jeden Tag trainiere...ganz schön anstrengend, besonders am ersten Tag, da habe ich nur 3 x je 2 Minuten geschafft, mittlerweile sind es 20 Minuten am Stück und ich bin schon a bisserl stolz auf mich...
Einige schöne Bilder meines Sohnes in seinen letzten Tagen habe ich gerahmt und alte Kratzbäume entsorgt und günstige neue angeschafft...meine Katzen waren richtig happy...naja, so verbringe ich meine Zeit also hauptsächlich mit Tätigkeiten, die mich ablenken und zudem auch irgendwas bringen, also nicht „nur“ eine Beschäftigungstherapie ausmachen...
Ich bin nur froh, daß sich meine Kontakte zu anderen schon vor den Verboten rein aufs Einkaufen ( meistens lasse ich mir eh die Wocheneinkäufe liefern ) und auf meine einzige Freundin beschränkten, so daß mir dahingehend wenigstens nichts fehlt, es ist sogesehen wie immer...
Jetzt muß ich es nur noch schaffen, mal wieder zu rollern, aber da fehlt mir noch die wirkliche Lust drauf...
L.G. mamschgerl

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Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon Laura » Di 11. Mai 2021, 18:46

Hallo Remedias und mamschgerl!

Jo, ich leb auch noch, man muss sich ja schließlich zu helfen wissen, wenn man beispielsweise anfängt, unter der FFP2-Maske kaum noch Luft zu kriegen. Notfalls steig ich aus der U-Bahn aus, unterbreche die Fahrt, um an der Zwischenhaltestelle mal nach Luft zu schnappen und steig dann in die nächste Bahn ein.

Seit vorletztem Sonntag ging es bei mir recht turbulent zu, da habe ich mich in den ersten Tagen auf etwas Neues voll und ganz eingelassen und konzentriert, kam dann aber aus diesen hochnervösen drei, vier Tagen runter auf unter Normalnullniveau, um mich auszuruhen und einiges zu überdenken. Und das nicht ohne wohlgemeinte Impulse zweier Menschen, die es gut mit mir meinen. Ich hätte es selber wissen sollen, dass ich nicht so einfach eine edle Ritterin sein kann. Da sehe ich einen alten Freund (guten Bekannten)in all seiner Hilflosigkeit, denke, dass wenn "das sonst keiner" macht, ich doch zumindest dies und jenes für ihn erledigen kann und ja, wieder wäre es fast darauf hinausgelaufen, dass ich mich vor lauter Sorge zu sehr in Aktivitäten und Kosten gestürzt hätte. Er hat vor Jahren (und dazwischen war so gut wie null Kontakt zwischen uns) schon einmal oder mehr als einmal sehr manipulativ und sehr undankbar reagiert. Um die Situation in wenigen Worten zu umreißen: Wenn nichts dazwischenkommt, werde ich bald auf Laienniveau mehr Ahnung von Pflegestufe 4 bekommen als ich bisher hatte (nämlich so gut wie null) und was man als Laie einem älteren Herrn, der in einer Seniorenwohnung wohnt, Gutes tun kann. Da ist die Versorgung weniger engmaschig als in einem Pflegeheim. Nach meinen ersten drei Besuchen bei ihm musste ich erstmal wieder von einer Art Übereifer runterkommen. Es kommt noch erschwerend hinzu, dass er jetzt außerhalb Frankfurts wohnt und ich schon mal mindestens eine Stunde für die Fahrt hin zu ihm in Kauf nehmen muss.

Eigentlich fing schon dieses Jahr mit Pleiten, Pech und Pannen an. Von Anfang Januar bis Mitte März war bei mir immer wieder etwas am Dampfen. Dann beruhigte sich alles wieder für mich und jetzt, im Mai ist wieder ständig irgendwo was am Dampfen. Hoffentlich ist dies bald ausgestanden.

Also mal eben so locker nach der Devise "Was hat man schon zu verlieren???" kann ich nicht leben. Es ist ja auch nur eine rhetorische Frage. Ich habe immer noch diese lebensbegleitende und bei mir sehr intensive Angst, dass ich aua-aua abkriegen könnte, auf die ein oder andere Weise. Tja, die Corona-Krise mahnt einen ja auch nur so dran, wie schnell es gehen kann, dass man aua-aua abkriegt.

Eins meiner letzten Abenteuer am Herd war, dass ich zum ersten mal Éclairs gebacken habe. Sie sind auf Anhieb auch ziemlich gut geworden. Und dann übte ich immer wieder die Kunst des Churros-Frittieren (das ist eine spanische/hispanische süße Spezialität, Brandteig in Öl frittiert, statt im Ofen an der heißen Luft gebacken, echt kompliziert, das!), bekam das aber nicht so richtig hin.

Muss hier mal Stopp machen und vor die Tür des Internetcafés gehen, nach frischer Luft schnappen...

Bleibt gesund und hoffen wir mal auf besseres Wetter!

Laura
Es ist o. k., wenn nicht alles supertoll ist. Wenn alles supertoll wäre, dann wäre alles nur noch o. k.

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Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon mamschgerl » Fr 21. Mai 2021, 20:08

Hallo ihr...
ich habe mir mal wieder Gedanken darüber gemacht, ob ich mich nicht doch irgendwie irgendwo als nützlich erweisen sollte, also im Sinne von ehrenamtlicher Tätigkeit...aber eigentlich war das noch nie mein Ding, weil ich die nötige Distanz nicht wahren kann und ich am Ende selbst dabei psychisch drauf gehe...ich dachte an Alte und Gebrechliche, denen ich zur Hand gehen könnte oder auch an Tierheime, um mich dort ein bisschen einzubringen mit allem, was man als Laie so tun kann, aber ich packˋ das nicht...ich bekomme ja schon fast Herzrasen, wenn ich mich mit meiner Nachbarin, die im Erdgeschoss wohnt, einige Minuten unterhalte.
Sie hat erheblichen Redebedarf und kommt von A nach F zu Y und dann wieder sonstwohin...ich kann ihr geistig nicht folgen und eine passende Antwort zu geben, wäre müßig, da sie mich aufgrund ihres nicht eingesetzten Hörgeräts eh nicht verstehen würde, also müsste ich sehr, sehr laut sprechen und das mag ich so gar nicht...
Aber das spielt momentan sowieso noch keine wirkliche Rolle, ich bin noch nicht soweit, um wirklich wieder an etwas um mich herum interessiert zu sein...
Heute habe ich mal etwas gegessen, das ich als Kind geliebt habe: Bratwürstl mit Sauerkraut und Katoffelpürree...war mir danach schlecht...und Sauerkraut ist verdauungstechnisch wirklich übel :mrgreen:
Aber trotzdem, ich werde mir mal überlegen, was ich sonst noch gerne gegessen habe, denn mein Speiseplan ist derzeit ziemlich eintönig: Fleisch und Salat bzw Gemüse, täglich einen Apfel.
Daher ist es vielleicht ganz gut, mal wieder etwas Vielfalt reinzubringen, denn Essen sollte nicht nur als notwendiges Übel gesehen werden, sondern zusätzlich schmecken und gute Laune bringen.
Es ist halt nur nicht so einfach, wenn man alles außer Fleisch als zierende Beilage wahrnimmt...zudem braucht man auch noch mehr Töpfe und Pfannen und dadurch wird der Abwasch größer und das alles ist schon ziemlich viel Aufwand für mich allein...aber wie heißtˋs so schön bei LˋOreal? „Wir sind es uns wert!“

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Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon Laura » Fr 11. Jun 2021, 12:02

Huhu!

Hier ein kleiner Sicherheitstipp, was das Müll raustragen angeht:

Leute, wenn Ihr Eure Mülltüten verknotet und sie ohne Eimer in Richtung Container tragt, achtet unbedingt darauf, dass Ihr den Knoten ganz weit unten in der vollen Mülltüte macht, so dass möglichst kein Leerraum entsteht. Im Februar ist mir ein Unfall passiert, als ich gleich zwei Mülltüten auf einmal wegbringen wollte, wie immer nur die Tüte anfassend und ohne Zuhilfenahme eines Eimers. Beide Tüten hatte ich nur ganz weit oben an den Bändeln verknotet und nun entstand ein Hin- und Hergeschwenke vom Feinsten. Denn die Müllbeutel waren unten schwer, oben durch den Leerraum aber ganz leicht. Der leichtere Müllbeutel mit dem Verpackungsmüll stieß dabei gegen den schweren Beutel mit dem Restmüll, dieser wiederum stieß gegen mein rechtes Bein, ich verlor etwas das Gleichgewicht und knickte dabei mit dem Fuß des linken Beins voll ein. Mitten auf der Treppe und nur wenige Stufen bevor ich das Erdgeschoss erreicht hatte, passierte das. Ich konnte mich gerade noch mit der einen Hand am Treppengeländer festhalten, mich langsam auf meinen Hosenboden niedersenken, musste erstmal warten, um wieder aufstehen zu können und konnte dann noch mit Müh und Not den Müll zu den Containern bringen und wieder zurück in die Wohnung humpeln. Ich dachte zuerst, das wäre nur eine etwas heftigere Form des Einknickens gewesen, von der ich mich nach wenigen Stunden wieder erholen würde. Aber es wurde nicht besser, der Fuß schwoll innerhalb von zwei Stunden bedenklich an und nahm eine leichte bläuliche Verfärbung an und ich konnte immer schlechter in der Wohnung herumhumpeln. Tscha, da es schon abends war und ich ohnehin kaum vom Fleck kam, konnte ich weder in die nächste Notaufnahme eines Krankenhauses oder zum Hausarzt oder Orthopäden humpeln. Für solche Fälle ist dann die Rufbereitschaft 116 117 zuständig (für Deutschland gesprochen, Erklärungen zu den verschiedenen Notrufnummern findet man in den Gelben Seiten). Also nicht für Notfälle gedacht, bei denen es um Leben und Tod geht, sondern für kleinere akute Beschwerden, für die man aber dennoch am besten sofort einen Arzt aufsucht, was aber nicht geht, wenn die Arztpraxen schon geschlossen haben oder/und man sich ohnehin nicht dorthin bewegen kann.

Es kam dann kurz vor Mitternacht der örtlich zuständige Bereitschaftsarzt zum Hausbesuch vorbei und konnte schon mal einen Bänderriss ausschließen. Da ich mir vor vielen, vielen Jahren mal einen solchen zugezogen hatte, wusste ich, dass ich dieses Einknicken und diese starke Schwellung nicht auf die leichte Schulter nehmen durfte. Die Sache ist dann ganz allmählich abgeheilt. In den ersten Tagen vermied ich es, aus der Wohnung zu gehen, stand auch in der Wohnung so wenig wie möglich auf, legte Kühlbeutel auf die Schwellung und baute mir aus Kissen und benutzten Klamotten einen kleinen Hügel auf dem Bett fürs Hochlagern. Zweimal musste ich meinen Betreuer damit beauftragen, die Lebensmitteleinkäufe für mich zu tätigen, so wie den Müll für mich rauszubringen (letzteres öfter als nur zweimal, versteht sich). In den ersten drei Wochen wollte ich so wenig wie möglich auf die Straße, da, wenn ich da z. B. durch eine Delle im Bürgersteig leicht aus dem Gleichgewicht geraten wäre, ich mit dem lädierten Fuß nicht so gut das Gleichgewicht hätte halten können und nochmals hätte einknicken können. Die schwierigste Situaton draußen war für mich, als ich an einer Straßenbahnhaltestelle warten musste und von hinten leicht von einem Blinden angerempelt wurde, dessen Blindenstock mich nicht ertastet hatte. Da hatte ich mit dem Rücken zu ihm gestanden und nicht bemerkt, dass er im Anmarsch gewesen war. Da passierte aber nichts weiter. Ich merkte nur, dass es schwieriger als sonst war, das Gleichgewicht zu halten und dass ich ein leichtes Ziehen im lädierten Fuß zu spüren bekam.

So viel zum Thema "Die meisten Unfälle passieren im Haushalt"! Dem Angriff durch volle Killer-Müllbeutel kann man vorsorglich etwas entgegensetzen. Entweder im Eimer transportieren, oder die Knoten möglichst weit unten machen und immer nur einen vollen Müllbeutel auf einmal wegbringen, wenn man keinen Sport gewohnt ist und nicht mehr ganz jung ist! Auch Leute, die im Haus einen Aufzug haben, können immer noch auf flachem Boden vom eigenen Müll erschlagen werden, wenn sie nicht aufpassen!

Ich engagiere mich gerne dafür, die Anzahl der Bänderrisse oder anderer Lädierungen innerhalb der Bevölkerung möglichst gering zu halten! Also passt gut auf, wie Ihr Euren Müll raustragt, denn so ein unfreiwilliges stay-at-home ist ja ohnehin keine lustige Angelegenheit!
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Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon mamschgerl » Sa 12. Jun 2021, 09:15

Hallo,
vielen, vielen Dank für deine Initiative. :lol:
Ja, das erzwungene Zuhausebleibenmüssen ist echt eins der übleren Geschichten.
Hatte bis gestern eine Magen Darm Grippe ( vielleicht warˋs ja auch eine Lebensmittelvergiftung oder sonst was, nix Genaues weiß man nicht ), aber da ich eine ausgesprochene Ärztephobie habe, litt ich still und heimlich im Kämmerlein und das für über 8 Tage...
Ich musste so grinsen bei diesem Beitrag...habe ich doch heute morgen Müll und Papier zur Tonne gebracht und mich tatsächlich beim Gehen in der Tüte verheddert, was fast ein Stolpern mit ungewissem Ausgang nach sich rief, aber eben zum Glück nur fast...diese großen Tüten binde ich genauso so weit unten wie möglich, vorher wird die Tüte gedrückt, damit alle Luft entweicht ( mein Sohn meinte immer, jetzt wär wieder Müllknuddeln angesagt ), aber es ist mir immer noch lieber, alle 3 Tage zu den Containern zu gehen als jeden Tag mit einer kleinen Tüte...
Morgen werde ich mal wieder meine Freundin besuchen, die ich die letzten beiden Wochenenden nicht gesehen habe und mir auf ihrem Balkon die Sonne aufs Hirn scheinen lassen, vielleicht schaffe ichˋs ja auch mal wieder, eine kleine Rollertour zu unternehmen, das Wetter bietet sich ja geradezu an...
Ansonsten versuche ich mal wieder, meine Nahrung etwas zu verbessern...zur Zeit habe ich seltsamerweise zwar keinen rechten Appetit ( das gibt es bei mir so gut wie gar nicht ) und denke, wenn ich eh kaum was esse, sollte das Wenige wenigstens gut sein, also mehr Ballaststoffe und so was in der Richtung...
Seit vier Wochen habe ich mich nicht mehr auf die Waage gestellt, weil es mich nicht interessierte und gestern feststellen müssen, als ich mich doch mal wiegen wollte, daß die Batterie alle war...jetzt muß ich auf die Dinger warten, die ich mir für ein paar Euro über Internet bestellt habe, weil ich nicht unnötig unter die Leute will.
Erschreckend immer wieder, wie schnell sich Muskeln abbauen. Nach der überstandenen Magen Darm Geschichte wollte ich wieder mit dem Crosstrainer beginnen und prompt habe ich mit Müh und Not nur die Hälfte meiner bisher erreichten Trainingszeit geschafft, nassgeschwitzt und fix und fertig.

Liebe Laura, ich hoffe, deinem Fuß geht es wieder viel besser und dein Gang ist wieder sicherer.

Bis bald
L.G. mamschgerl

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Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon Laura » Mi 16. Jun 2021, 12:14

Hallo mamschgerl!

Im Grunde genommen hat dieser Unfall auch etwas damit zu tun, dass ich mir einen neuen Mülleimer zugelegt hatte, der etwas mehr Müll in sich bergen kann, so dass ich weniger häufig zum Müllcontainer traben muss. Dadurch wird die Tüte an Restmüll halt schwerer. Mehr über mein Verhalten bezüglich Müllentsorgung und Mülltrennung möchte ich an dieser Stelle nicht preisgeben. Nur so viel: Ich trenne meinen Müll immerhin, mit Ausnahme des Bio-Mülls (wer braucht schon Lebensmittelreste, die zuerst im Hausmüll vor sich hinschimmeln und dann in der Bio-Abfalltonne vor sich hinschimmeln, die nur alle zwei Wochen geleert wird? Zum Kompostieren jedenfalls ist das nicht mehr verwendbar) Nachdem es mir so oft passiert ist, dass mir Leute einfach aus allem einen Strick drehen möchten (notfalls bin dann weder nachlässig noch sonstwas, sondern schlicht und ergreifend sehr, sehr "eingebildet"), brauchen sich in dieser Hinsicht schon mal keine Leute bei mir zu beschweren, die es genau umgekehrt machen, nämlich Dinge, die tatsächlich NUR in den Restmüll gehören, zum recyclebaren Müll zu werfen. Hab ich auch schon in der Tagesstätte beobachten können. Das liegt zumindest bei einer Person weniger daran, dass jeder mal einen vergesslichen oder erschöpften Moment hat, sondern daran, dass dieser Mitbesucher noch als Tattergreis seine "Positiion" markieren will. Der will eigentlich immer, dass für ihn eine Ausnahme gemacht wird, auch dann wenn er beim Klauen erwischt wird oder wenn er immer wieder Frauen anpatschen "muss" oder sich Pornobilder in der Tagesstätte hochlädt oder noch andere Dinge. Vielleicht hat der auch noch nicht so ganz begriffen, dass in dem Maße, wie er seine Altersnarrenfreiheit überstrapaziert, es immer schwieriger für ihn wird, Leute zu finden, die sich gerne und freiwillig mit ihm abgeben. Zumindest bin ich in dieser Corona-Krise davor geschützt, direkt mit ihm zu tun zu haben. Was sein Schandmaul angeht, so ist eigentlich niemand vor ihm geschützt, hauptsächlich stänkert er hinter dem Rücken der Leute. Dem habe ich schon ein paar Mal energisch was gesagt, aber er gibt sich ja allzu gerne der falschen Illusion hin, dass er in der Tagesstätte unser aller V. I. P. sei und als solcher nicht nur Sonderrechte genießen würde, sondern auch von jedem gemocht würde, und wenn er sich noch so verleumderisch verhält. Für die Basics seiner Versorgung sind seine ambulanten Pflegekräfte zuständig und wenn er sich einfach nicht benehmen kann, dann kann man schon mal von mir nicht verlangen, dass ich auch noch so tun soll, als würde ich mich ausgesprochen gerne mit ihm abgeben. So tumb ist der noch nicht, als dass er verlernt hätte, wie er geschickt Leute manipulieren kann, zumindest zeitweise. Und natürlich setzt er dafür auch gerne seinen "Altersbonus" ein, gerade wie es ihm opportun erscheint.
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Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon Laura » Do 15. Jul 2021, 15:09

Es kann sich doch jeder seinen "Strammen Max" (Scheibe Brot mit Wurst/Schinken und Spiegelei) so machen, wie er will, nä? Letzten Sonntag hatte ich dann doch keine Lust, schon wieder eine ausgetüftelte Mahlzeit für mich zu kochen und machte mir was aus dem, was im Kühlschrank schon angebrochen war und nach und nach sowieso aufgebraucht werden wollte. Also schnitt ich mir zwei Brotscheiben ab, bestrich sie dünn mit Butter, legte jeweils eine Scheibe knallgelben Cheddarkäse drauf, dann saure Gurken, inScheiben geschnitten, dann kross gebratene Scheiben an Frühstücksspeck und ganz oben drauf noch hartgekochte Eier, ebenfalls in Scheiben geschnitten. Aus zwei Scheiben Brot ergab sich dann eine nette kleine Mittagsmahlzeit. Ich wurde satt davon, da ich reichlich gefrühstückt hatte. Erst am Abend überkam mich die Lust dazu, das zu kochen, was ich mir eigentlich hatte kochen wollen. Das war dann für die nächsten beiden Abenden als Abendhäppchen vorgekocht und ich konnte noch jemandem was davon abgeben. Ich muss es ausnutzen, wenn ich einen Schnittlauchtopf auf der Fensterbank stehen habe. Den kann ich mehrmals für Kartoffelsalat verwenden, aber auch für Eier im Glas. Gibt's sonst nochwas, was erst mit frischem Schnittlauch so richtig klasse schmeckt? Hm, kann man sich eigentlich auch über ein belegtes Brot wie oben beschrieben streuen. Das war mir am Sonntagmittag aber noch gar nicht in den Sinn gekommen. Kleiner Tipp, um den Schnittlauch kleinzuschneiden: Nicht mit dem Messer oder der Kräuterwaage auf einem Schneidebrett, sondern mit einer sauberen kleineren Küchenschere!

Für die nächste Zeit habe ich mir vorgenommen, stets Mandelmilch im Vorratsschrank zu haben. Von der Tafel kommen sowieso immer ein paar braune Bananen, aber jetzt im Sommer auch verschiedenstes tolles Obst, das dann auch schon ziemlich reif ist. Das alles kann ich dann, so wie ich es vorgestern getan habe, zu einem Smoothie verarbeiten und habe dann einen leckeren Vitamintrunk von knapp zwei Litern. Smoothie: Auch ein Tipp für Leute, die noch vollreifes Obst dahaben, das sie eigentlich nicht mehr essen wollen, aber das noch zu gut ist, um weggeworfen zu werden. Vegane Milch ist dafür besser geeignet als Kuhmilch. Wenn man keinen Smoothie-Maker oder Pürierstab hat, kann man auch nach der altmodischen, unelektrischen Art das weiche Obst pürieren. Entweder mit einer Gabel oder mit einem Kartoffelstamper ordentlich durchdrücken oder, wenn man sowas hat, in einem Mörser plattmachen. Dann alles in eine Schüssel mit Schnabel geben, am besten vorher noch frisch gepressten Zitrussaft und etwas Zucker oder Honig dran, mit der veganen Milch verrühren und per Trichter in eine leere Flasche umfüllen und kühlstellen.

In der noch nicht ausgestandenen Corona-Krise ist doch heimische Gemütlichkeit umso wichtiger geworden. Drum habe ich für diesen Sommer zugesehen, dass ich mir meinen Balkon gut ausstatte und mir etappenweise Teile angeschafft, wenn es sie mal günstig bei den non-food-Sachen bei ALDI und LIDL gab. Die non-food-Sachen gibt es ja nur eine Woche lang und innerhalb dieser auch nur solange der Vorrat reicht.
Seit ein paar Wochen nehme ich mein Frühstück auf dem Balkon ein, auch dann, wenn der Himmel bewölkt ist, schalte mein kleines Retro-Radion dazu ein (per Balkonsteckdose) und habe einen herrlichen Start in den Tag. Meine Hänge-Geranien sind auch schon voll am Blühen und ich bin stets froh, wenn ich meinen Balkon noch anders verwenden kann, als nur zum Wäsche-Aufhängen oder schnell Sachen abladen.

Wenn ich Besuch habe, wird dieser auch auf den Balkon verfrachtet, es sei denn, es herrscht gerade eins dieser Unwetter mit Prasselregen. Zwar ist mein Balkon vom Balkon oben drüber überdacht, aber bei heftigem Prasselregen kann man immer noch Regenspritzer abkriegen, da der innere Bereich (also zur Hauswand hin) meines Balkons recht klein ist und kaum ein Trockenbleiben garantieren kann. Mein Balkon ist eh nicht groß, aber groß genug, um zu zweit oder zu dritt am Tisch zu sitzen und noch problemlos wieder in die Wohnung zu können, wenn man mal müssen muss.

Was mir beim Wäsche-Aufhängen die Arbeit erleichtert ist die Anschaffung eines hohen Wäschekorbs aus flexiblem Material (zum größten Teil wahrscheinlich Gummi). Da passt die ganze Wäsche rein hab nur 'ne kleine Toploader-Waschmaschine) und ich kann den Korb mit einer Hand tragen anstatt so ein größeres rechteckiges Teil in beide Hände nehmen zu müssen und an meinen Bauch gelehnt vor mir hertragen zu müssen. Dann transportiere ich die ganze Wäsche in einem Gang dorthin, wo meine Wäscheständer stehen (im Sommer also auf den Balkon, wenn es nicht prasselregnet) und muss nicht, wie noch zu meiner persönlichen Steinzeit, mehrmals hin und herrennen, um ein paar Wäschestücke auf die Unterarme zu nehmen und sie auf diese steinzeitliche Art und Weise zu transportieren. Den Wäschekorb habe ich für 4 Eier bekommen. Da kann man nicht meckern. Ist auch gut geeignet, wenn ich mal den Wollwaschgang benutze und die klatschnassen Kleidungsstücke übergangsweise in der Badewanne deponiere. Dann tue ich auch erstmal alles in den Wäschekorb und stell diesen in einem Schwung in die Badewanne bevor mir jedes Teil einzeln den Badezimmerboden volltropft.

Soweit erstmal mit meinem neuesten Hausfrauenbericht. Genießt den Sommer, auch wenn das Wetter im Moment ziemlich unsommerlich ist!
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Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon mamschgerl » Di 27. Jul 2021, 10:31

Die ganze letzte und auch derweilige Zeit versuche ich ja, mich mit allem möglichen abzulenken...also mit viel lesen, die Konzentration auf gesundes Essen richten und auch moderat Sport zu treiben ( wobei hier „Sport treiben“ schon bei jedem Hobbysportler ein mildes Belächeln hervorrufen würde ), aber trotzdem liegt eine gewisse Regelmäßigkeit dahinter, was auch schon sichtbar wird, immerhin.
Zumindest zeigt das eiserne Einhalten des Verzichts auf Kohlenhydrate und Zucker wie auch allem anderen verarbeiteten oder süchtig machenden Leckereien sowie das strikte Einhalten der maximalen Kalorienzufuhrgrenze von 1500 täglich Erfolg und da muß ich mich selbst jetzt mal wirklich loben, denn Konsequenz war eigentlich noch nie mein Ding.
Wie auch immer, gestern habe ich mir den Film „Joker“ auf Netflix angesehen, weil mein Sohn, der ein Fan der Batman Filme war, sagte, daß dieser so ganz anders wäre und durchaus sehenswert.
Ich fand ihn auch ziemlich gut, vor allem wegen des Hauptdarstellers, der meiner Meinung nach wirklich jede Rolle glaubhaft rüberzubringen weiß...ich habe es auch geschafft, mich völlig auf den Film zu konzentrieren, was mir noch nicht mal so schwerfiel, wie ich befürchtete, denn die ganze letzte Zeit war mir das alles viel zu anstrengend, weil meine Gedanken sich jede Freiheit nehmen, die sie wollen und einen Pfifferling auf das geben, was ich will...aber gestern war ich die Stärkere :mrgreen:
Egal, im Grunde wollte ich nur erzählen, daß ich mich demnächst auch impfen lasse, obwohl ich diesem latent ausgeübtem Druck nicht nachgeben wollte.
Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen, zu verstehen zu geben, daß sie sich unsozial verhalten würden, ist meiner Meinung nach einfach dreist. Wenn ich denke, mich aufgrund zu erwartender Schwierigkeiten beim Verlauf nach Ansteckung schützen zu wollen, dann ist das für mich das einzige Argument.
Alle diejenigen, die sich nicht impfen lassen wollen, bilden dann für mich ja keine Gefahr mehr, oder?
Aber ich will hier jetzt nicht über das Für und Wider lamentieren, soll jeder machen, wie er es für sich vertreten kann, ich wollte nur zum Ausdruck bringen, daß ich es keineswegs für unsozial halte, wenn man sich nicht impfen lassen will.
Schade nur, daß man wieder einmal nicht weiß, welche Informationen richtig oder falsch sind und niemand wirklich weiß, was Sache ist...daß alles wieder zum Politikum und je nach Wählergunst gehändelt und agiert wird, traurig, aber das wird sich wohl nie ändern...
Im Grunde genommen interessiert mich sowieso nichts wirklich, ich versuche nur, mich etwas am Leben zu beteiligen, obwohl ich lieber nur für mich alleine bin, aber ich weiß, daß das nicht wirklich gut für mich ist...
Ach ja, von wegen Essen...meine Kost beschränkt sich nur noch auf Fleisch, Gemüse, Obst und Milchprodukte wie Buttermilch und Naturjoghurt...nach ein bis zwei Wochen waren meine Heißhungerattacken weg und ich fühle mich körperlich, besonders rückenmäßig, besser.
Was mir besonders aufgefallen ist: diese bleierne Müdigkeit und das Völlegefühl nach dem Essen ist ebenfalls Vergangenheit; allein das ist schon ein Grund für eine Ernährungsumstellung.
Die Sonne scheint, alle Fenster sind geöffnet, die Wohnung ist sauber, dem Körper gehtˋs gut, also arbeite ich mal weiter dran, daß es auch meiner Seele besser geht.
L.G. mamschgerl

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Laura
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Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon Laura » Do 29. Jul 2021, 11:26

Hallo mamschgerl!

Schön, dass Du so aktiv bist! Hoffentlich gibt Dir das alles Mut und Kraft!

Was den sanften Druck bei der Impfkampagne angeht: Man spricht lieber von einem Impfangebot und hält sich mit einer tatsächlichen Impfpflicht zurück, damit sich möglichst jeder mit einem besseren Gefühl impfen lassen kann. Aber es bleibt immer noch der sanfte Druck, sich von sich aus zu einer Impfung verpflichtet zu fühlen, schon alleine sich selbst zuliebe. Allerdings kann ich schon verstehen, dass der sanfte Druck zuweilen verschärft zum Ausdruck gebracht wird. Schießlich ist es ja eben keine Privatsache mehr, wenn man sich ansteckt; es ist eben nicht einfach nur das eigene Problem, sondern man wird selber zur Virenschleuder. Na ja, ich hatte Anfang April meine zweite Impfung und jetzt bin ich mal gespannt, ob ich mich nochmal impfen lassen muss bei diesem bestimmten Impfstoff. Es gibt neuere Studien, die auf eine Auffrischung nach einem halben Jahr hindeuten, aber bisher habe ich noch keinen Schrieb bekommen noch wurde in der Tagesstätte etwas diesbezüglich vermeldet. (ein mobiles Impfteam impfte die Leute aus der Tagesstätte und aus anderen Niederlassungen des betreffenden Psychosozialen Vereins, also Klienten und Mitarbeiter). Und selbst wenn man schon geimpft ist, bleibt immer noch ein kleines Restrisiko der Ansteckung. In der Tagesstätte z. B. müssen wir immer noch mit Masken rumlaufen und andere Hygiene-Regeln befolgen, auch wenn wir uns fast alle haben impfen lassen.

Ich werde mal nach dem Film "Joker", den Du empfohlen hast, googeln. Klingt ja erstmal nach Jack Nicholson's Rolle im ersten Batman-Film, also Batmans Hauptgegner.

Hach, was fühle ich mich nicht immer wieder pudelwohl auf meinem Balkon! Ich habe ihn mir dieses Jahr mit viel Liebe gestaltet. Und immer wieder etwas Altes in meinen Beständen gefunden, was ich auf meinem Balkon verwenden kann. Z. B. einen alten Stuhl, auf dem ich mein kleines Radio abstellen kann (anstelle eines Beistelltischchens) und eine Klemmleuchte, die mir in meiner Studienzeit als Ersatz für Nachttischlampe gedient hat. Damit kann ich bei Dunkelheit auch prima auf dem Balkon sitzen.
Morgens in aller Ruhe auf dem Balkon frühstücken und der Tag fängt einfach supergut an. Muss halt alle Frühstückssachen dorthin tragen, aber das ist okay, denn viel kann ich morgens eh nicht essen. Da gibt es also nicht so viel zum Tragen.

Cheerio

Laura
Es ist o. k., wenn nicht alles supertoll ist. Wenn alles supertoll wäre, dann wäre alles nur noch o. k.


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