Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

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mamschgerl
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Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon mamschgerl » Mo 9. Sep 2019, 21:12

Endlich habe ich mir ungeachtet der Tatsache, daß ich mir das eigentlich nicht leisten kann, trotzdem einen neuen Staubsauger angeschafft.
Denn ich kann mir auch nicht leisten, mit einem altersschwachen Gerät, das im Grunde genommen nur noch den Dreck auf dem Boden hin und herschieben, aber eben nicht mehr wegsaugen kann, meine kaputte Bandscheibe dadurch noch schlimmer zu maträtieren, weil ich den nichtweggesaugten Dreck sowieso mit dem Handfeger beseitigen, also auch in die hintersten Ecken kriechen und von Hand alles hervorkratzen muß.
Also gab es jetzt einen neuen, im Preis um die Hälfte reduzierten beutellosen Sauger, den ich natürlich gleich getestet habe. Also, ich bin begeistert. Stufenlos in der Saugkraft einstellbar, mit dem üblichen Zubehör für Polster und Fugen etc etc, saugt das Teil alles und aus allen Ecken, ohne daß ich mich dafür abstrampeln müsste, in der halben Zeit. Ich denke, diese Investition hat sich gelohnt und mein Kreuz dankt es mir sowieso.
Wie heißt es doch immer so schön? Das richtige Werkzeug ist die halbe Arbeit...oder so ähnlich :lol:
Ich habe zwar momentan wieder große Schwierigkeiten, mich auf die Realität zu konzentrieren, also auch meinen Alltag irgendwie gebacken zu kriegen, aber zum Glück fällt mir immer noch auf, wenn es zu sehr staubt oder wieder geputzt werden müsste. Alles andere ist zum Glück schon zur gedankenlosen Routine geworden und belastet mich nur noch selten, also nur dann, wenn ich gerade eine wirklich schlimme depressive Phase habe...aber Katzentoilette sauber halten, das krieg ich irgendwie immer hin...
Leider bin ich derzeit ziemlich faul und meine Gelenke und Muskeln haben schon wieder stark abgebaut...ich wollte, ich wäre konsequenter, was regelmäßige Bewegung angeht, aber ich war in meinem ganzen Leben in nichts konsequent, also wieso sollte das jetzt funktionieren, zumal es ja nur um mich geht?
Manchmal denke ich, es wäre doch gut, wieder einen Hund zu haben, denn mit dem Hund bei Wind und Wetter rauszugehen, hat mich noch nie gestört und dadurch habe ich mir selbst auch etwas Gutes getan, aber die Kosten sind eben nicht ohne...so ist das halt, Tiere zu halten und zu pflegen, hat mir nie was ausgemacht, im Gegenteil, aber ein Hund ist nun mal was anderes als Stubentiger. Haftpflicht, Steuern, Versicherung...das summiert sich mit den Impfungen und dem anderen Kleinkram, was am Ende zusammenkommt.
Okay, jetzt fang ich schon wieder zu jammern an, ist ja unerträglich, dieses Selbstmitleid...außerdem ist es schon ziemlich armselig, die Schuld an meiner Faulheit dem nicht vorhandenen Hund zu geben... :wink:
Morgen gibt's wieder Sonnenschein und die Temperaturen sind eigentlich genau richtig, um einen kleinen Spaziergang im Wald zu unternehmen, vielleicht kann ich mich ja aufraffen?
In diesem Sinne
mamschgerl

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Laura
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Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon Laura » Di 10. Sep 2019, 15:29

Staubsaugen muss ich nur in einem Zimmer, weil es das einzigste Zimmer mit Teppichboden ist. Würde ich auch gerne, aber dazu müsste ich erstmal herausfinden, welches die richtigen Beutel für meinen alten Staubsauger sind. Da hab ich schon mal einen Fehlkauf gemacht und die Staubsaugerbeutel sind so teuer. Vielleicht sind die Beutel, die ich brauche, auch gar nicht mehr im Handel. Dann müsste ich mir auch irgendwann mal einen neuen Staubsauger leisten. Oder aber den Teppichboden rausreißen, und mir günstige Bettvorleger besorgen.

Im Moment sind aber andere kostspielige Dinge im Haushalt wichtiger und ich muss zusehen, dass ich die bald veranlassen und bezahlen kann. Wasser-Armaturen! Einmal eine Reparatur, einmal ein Austausch. Und dann muss ich wiederum noch andere Dinge bald erledigen und es macht mir einfach nur zusätzlich Angst und ich mag mich einfach nicht mehr für nichts und wieder nichts abstrampeln und abmühen, selbst wenn es nur für mich gedacht ist. Ein ums andere Mal habe ich mich angestrengt und ging immer wieder leer aus. Es ist insgesamt wie verflixt und zugenäht für mich. Manchmal sieht es echt so aus, als würden einige Leute Geld an mir verdienen, indem sie mir die Hilfe verweigern, sich aber sonstwo damit herausreden, ich würde zu Unrecht Hilfeleistungen beanspruchen wollen. Ich möchte kein Spielball mehr sein für Leute, denen ich entweder so krank oder so gesund bin, wie es denen gerade in den Kram passt. Natürlich spüren diese Leute schon irgendwie, dass es mir schlecht geht, sonst würden sie meine damit verbundene Wehrlosigkeit nicht so schamlos ausnutzen. Denen sollen die faulen Ausreden einfach mal im Halse stecken bleiben. Und vorher noch sollen die einfach aufhören, mich wie Dreck zu behandeln. Derweil habe ich es immer noch nicht ganz verdaut, dass Leute, die wesentlich skrupelloser sind als ich, Hilfe noch und nöcher tatsächlich erhalten und dabei immer noch am Maulen sind. Und genau diese Leute wollten auch noch gegen das bisschen Hilfe, das ich bekomme, anreden und haben dabei gerne auch übersehen, dass sie von meiner noch vorhandenen Hilfsbereitschaft profitiert haben.

Ich ersehne immer mehr den Tag herbei, an dem ich keine ekelhaften Menschen mehr um mich herum haben muss. Mir scheint es, als sei ich ihnen in überproportionaler Häufigkeit über den Weg gelaufen. Und es gibt sie im Hilfssystem auf beiden Seiten. Natürlich habe ich auch die Hoffnung, dass ich stattdessen einfach mal angenehme Gesellschaft haben kann, die mich wiederum auch als angenehme Zeitgenossin ansieht. Im Moment spricht aber so einiges gegen mich. Viele Leute brechen den Kontakt zu mir ab, ergo muss ich kaum auszuhalten sein!

Von welcher Macht oder Kraft ist es denn nun abhängig, dass ich wieder gesund und eines Tages auch glücklich werden kann? Ich bin es gründlich leid, mich immer nur gegen Falschaussagen und Tricksereien verteidigen zu dürfen und dann immer noch keine Rehabilitierung zu erhalten. Aber mit genau den Vorwürfen, die ich bestimmten Leuten gerne machen würde, sind diese Leute stets schneller als ich und richten sie hopplahü einfach mal gegen mich, sogar dann wenn sie ganz genau wissen, dass ich diesen oder jenen Fehler gar nicht begangen habe. Solche Leute würden immer noch behaupten wollen, dass es mir ja noch viel zu gut gehe und ich mir sowieso zuviel einbilden würde. Oder aber sie wollen mich angeblich davor bewahren, dass ich zu viel für andere mache, beschweren sich dann aber lautstark über mich, wenn ich mal nicht zur Stelle bin. Das erfolgt genau dann, wenn gewisse lästige Arbeiten, die mir nicht ganz so schwer fallen, dann an sie weitergereicht werden. Bin ich nett, werde ich für doof gehalten, bin ich weniger nett, bin ich auf einmal sowas wie grausam.

Wie könnte ich anders als nachtragend sein, wenn an mir noch nichts wirklich wieder gut gemacht worden ist? Ich soll andere nicht so schlimm finden, denn sie machen es ja nicht in "böser Absicht", es mir aber schön weiter gefallen lassen, dass sie mich als "böse" o. ä. diffamieren.

Ich putze mein eigenes Klo wenigstens selber, wenn auch nicht unbedingt jede Woche. Manche Leute kriegen nicht einmal das zustande (also Leute, die noch nicht altersgebrechlich sind), haben aber nichts anderes als "Unabhängigkeit" im Kopf.

Es ist kaum zu fassen, was für Leute mir schon was für Unverschämtheiten an den Kopf geknallt haben. Manches ist auch in Dialogform in diesem Forum nachzulesen, noch andere User als fluuu betreffend. Und das soll ich einfach nur lustig finden??? Nein, masochistisch bin ich nicht veranlagt.
Es ist o. k., wenn nicht alles supertoll ist. Wenn alles supertoll wäre, dann wäre alles nur noch o. k.

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Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon mamschgerl » Fr 20. Sep 2019, 09:04

Uff...gestern Nacht zum ersten Mal vier Stunden durchgeschlafen, aber nur, weil ich zwei Nächte und drei Tage lang überhaupt nicht zur Ruhe gekommen bin. Meine kleine Katze hatte sich in einem unbewachten Augenblick durch die Schwachstelle des Katzennetzes am Küchenfenster gemogelt und war drei volle Tage auf dem Dach der Miethausanlage unterwegs.
Da oben habe ich sie aber erst in der Dämmerung vorgestern abend entdeckt und war mir wegen des schwachen Abendlichts nicht ganz sicher...aber sie hätte ja auch nirgendwo runterspringen können. Davor haben mein Sohn und ich ab 22:00 bis 05:00 Uhr die Nachbarsgegend abgesucht, in der kaum bis gar kein Verkehr herrscht, ich bin tagsüber immer wieder mal rum, an Schlaf war nicht zu denken.
Gestern Abend gegen 22:00 Uhr dann war ich wieder am Küchenfenster und habe gelockt und da plötzlich kam sie über die Dachschindeln angekrochen, vorsichtig, damit sie nicht abrutscht und ist dann in förmlich in meine Arme geflogen.
Mein Kater und sie haben sich nach allen Regeln der Kunst begrüßt und miaut und geschmust, dann hat sie sich erstmal übers Wasser und Futter hergemacht - war die ausgehungert! - dann wurde wieder ausgiebig geschmust, diesmal endlich mit mir.. :razz: .dann wurde wieder gefuttert und getrunken...dann wieder geschmust, das ging so ein bis zwei Stunden im Wechsel...
Dadurch, daß sie nur auf dem Dach war, wurde ihr Fell natürlich überhaupt nicht in Mitleidenschaft gezogen, das Durchstreifen von Hecken und Gebüsch oder Kämpfe mit anderen Katzen blieb ihr erspart. Sie ist völlig in Ordnung, nur eben noch verschmuster als vorher, aber das wird sich wohl bald wieder normalisieren.
Jetzt muß ich mir irgendwas wegen dem Fenster überlegen...rundherum bis auf den unteren Querrahmen ist das Fenster aus Holz und dieser nun ist eben ist aus Metall, da bekomme ich natürlich keine Nägel rein.
Bisher wurde das Netz dort mit einem starken Klebeband gehalten und war straff seitlich mit Nägeln im Holz fixiert, aber Minnie ist wie eine Maus, sie findet ein Schlupfloch...Mickey, der Kater, wäre da nicht durchgekommen.
Die Hilfsbereitschaft in der Nachbarschaft war enorm, das hier ist wirklich eine Tierliebhabergegend. Fast jeder hat entweder Katzen oder einen Hund und von den Zetteln mit Telefonnummer für Hinweise, die ich verteilt habe, waren alle Abschnitte mit Nummer abgerissen. Über eBay Tiervermissten Anzeigen haben sich auch etliche gemeldet und beim Tierarzt um die Ecke und im Tierheim hatte ich auch Bescheid gegeben.
Wäre sie also am Boden unterwegs gewesen, wäre sie zumindest auch nicht verhungert. Hier gibt es viele Freigängerkatzen, für die an jeder Häuserecke Futter und Wassernäpfe rumstehen und Unterschlupf gibt es sowieso massenhaft.
In jedem Fall habe ich in den drei Tagen mit mehr Menschen und Nachbarn geredet als in der gesamten Zeit seit meines Einzugs...komischerweise wussten alle, wer ich bin und wo ich wohne...ja, so ist das eben auch hier. Die wohnen alle schon Ewigkeiten da, weil keiner hier wegzieht, wenn er nicht muss, daher wird jeder Neuzugang sofort registriert :mrgreen:
So, jetzt mache ich mich mal auf den Weg und entferne alle Suchzettel, damit alle wissen, daß sich das erledigt hat.
Gestern Abend, als sie wieder aufgetaucht ist, musste ich erstmal vor Erleichterung heulen, Himmel, war ich froh, daß sie wieder da war...

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Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon Laura » Do 10. Okt 2019, 12:21

Ich muss nun dringend wieder Wäsche waschen, vor allen Dingen meine Unterwäsche, aber auch die paar Strickpullis, die ich mein eigen nennen kann. Es ist ganz schön kalt geworden. Meine Waschmaschine hat einen prima Wollwaschgang, der den Schleudergang weglässt. Ich hab nur immer Horror vor dem ordnungsgemäßen Auflegen der nassen Wollsachen. Erst in der leeren Badewanne eine Weile das Wasser rausrinnen lassen, dann ein großes Handtuch auf den Wäscheständer legen (erstmal ein sauberes großes Handtuch bereitstellen! und den Pulli/die Pullis drauflegen. Früher war mir entgangen, dass wenn ich die klatschnassen Pullis mit Wäscheklammern aufhing, sich dann die Ärmel in die Länge zogen und auch das untere Ende...jetzt bin ich klüger. Und dann schön geduldig warten bis die Teile endlich trocken sind, das können zwei bis drei Tage sein. Ich hätte das erledigen sollen, als es noch warm war, und die Teile auf Balkon schnell und bei frischer Luft getrocknet wären, aber da habe ich mich auch schon schlapp gefühlt. Immerhin habe ich noch genügend Wollwaschmittel da, fürs erste jedenfalls.

Mit dem Haarewaschen klappt es im Moment auch nicht so supertoll wie sonst. Gut, dass diese Haarseife so lang vorhält.

Hab mir für diesen Monat aber immerhin drei neue Kleidungsstücke gegönnt, einfach weil ich der Meinung war, ich bräuchte auch ein paar warme Sweatshirts, die ich ganz normal in die Waschmaschine stecken kann und weil ich eine neue Hose wollte, die warmhält, sich aber auch ganz gut meiner Figur anschmiegt, als mich zweimannzeltemäßig dicker erscheinen zu lassen, als ich bin. Die Hose und eins der Sweatshirts fand ich günstig bei C & A. Die Hose ist einfach klasse, auch wenn sie ein wenig Hochwasser hat (ja ja, die Kurzgrößen von C & A....) und die Hosentaschen sehr klein sind. Und das andere Sweatshirt hab ich mir bei Peek & Cloppenburg geleistet (spätrömische Dekadenz, Guido Westerwelle hätte mir das nicht gegönnt...). Mit 40 Euro dafür ist das ja noch lange nicht die Oberliga an Preisen...hab auch immerhin, weil es in einem so leuchtenden Orange ist, viele Komplimente dafür erhalten. Macht halt was her bei dem trüben herbstlichen Wetter und genau das hab ich auch gesagt bekommen. So hat mein Sweatshirt doch auch immer noch eine soziale Funktion...

Bei meinen Lebensmitteleinkäufen habe ich immerhin drauf geachtet, ein paar Fertiggerichte einzukaufen, damit ich an den Wochenenden doch noch was Warmes in den Magen bekomme. Mit dem für-mich-selber-Kochen sieht es halt doch wieder mau aus, von der Kraft her. Und um mir was von dem übrig gebliebenen Mittagessen in der Tagesstätte für nach Hause mitzunehmen, damit ist es auch nicht immer zum Besten bestellt. Mal habe ich keine Frischhaltedose dabei, mal war das Mittagessen nicht so toll, mal stürzen sich zu viele andere über das Übriggebliebene her. Den größten Andrang gibt es immer, wenn es etwas Leckeres mit Fleisch gab.

Hey, ich bin im Moment sowas von im Chaos, ich hoffe, man merkt es mir hier im Forum noch nicht so an....immerhin kehre ich nun doch zu den Psychopharmaka zurück. Zum einen, um schlafen zu können, zum anderen, um mein Gedankenbrimborium bei Tage einzudämmen.
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Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon Laura » Mo 21. Okt 2019, 13:47

Es hat vorletztes Wochenende echt Mut von meiner Seite erfordert, um zum ersten Mal selber Sahnekaramell, bzw. Fudge zu machen. Würde es wirklich so einfach gehen, wie im Rezept beschrieben, wo alternative Rezepte noch auf diese und jene Komplikationen hinwiesen? Dank des empfohlenen Zuckerthermometers (was es nicht alles gibt), das ich mir eigens angeschafft hatte und nur um diese Geldausgabe nicht umsonst gewesen sein zu lassen, ließ ich die Sahne-Zucker-Vanille-Pampe also ordentlich vor sich hinkochen, achtete mittels des Zuckerthermometers, dass auch ja die vorgeschriebenen 115° C erreicht wurden (114 gehen auch), ließ die Masse abkühlen, stellte sie dann über Nacht in den Kühlschrank und konnte dann hemmungslos naschen, mal in Würfel geschnitten, mal mir einfach nur 'nen Streifen abgeschnitten und stetig davon abgekaut. Schmeckte wie gekauft oder sogar besser (immerhin keine Haltbarkeitsstoffe drin). Auch mein Betreuer war entzückt davon beim darauffolgenden Termin :-)

Das war mein Highlight der letzten Zeit. Sowas lässt sich in der Adventszeit sogar wie Plätzchen verschenken. Auf jeden Fall kann man das auch zum Kaffee reichen anstelle von Gebäck oder auch zusätzlich.

Und natürlich achte ich auf meine Ernährung, aber keine Süßigkeiten sind schließlich auch keine Lösung :)
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Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon ssri » Di 22. Okt 2019, 22:40

das klingt köstlich, Laura... erinnert mich vom Prozedere ans Zubereiten des Caramels für die Bündner Nusstorte; wenn da die Zuckerpampe nur kurz zu heiss wird, ist alles hin; da das schon ein paar Mal passiert ist, mach ich eigentlich keine mehr ;)

ich fahr morgen für ein paar Tage zu meinem Bruder, also genauer eigentlich zu meinen Eltern, wo er immer noch wohnt; wobei meine Eltern zwischenzeitlich unsere Wohnung hier bewohnen werden. Werd ein paar Computerarbeiten erledigen und hoffentlich Zeit zum Lesen und Schreiben finden, und evt. mal wieder die Stadt meiner Kindheit aufsuchen.

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Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon Laura » Do 24. Okt 2019, 13:01

Hallo ssri!

Durch Deinen Kommentar ist mir klar geworden, warum meine "Pampe" wiederum nicht zu heiß werden konnte. Für die geringe Menge hatte ich einen mittelgroßen Topf auf eine kleine Herdplatte gesetzt. Ich musste nach und nach auf die höchste Herdstufe schalten, damit die 115 ° C überhaupt nur erreicht werden konnten! Heißer ging es nicht mehr. Aber wenn ich mal die sechsfache Menge machen will, dann wird es auf einen großen Topf auf einer der großen Herdplatten hinauslaufen. Eventuell muss ich dann schon darauf achten, also selbst bei einer größeren Kochmenge, dass die 115 ° C nicht überschritten werden. Aber im Moment mach ich sowieso so gut wie nix.

Ich hoffe, Du kannst bei Deinem Bruder nicht nur Computerarbeiten erledigen, sondern auch ein bisschen abschalten. Für dieses Anliegen muss der Ort der Kindheit nicht immer nur kontraproduktiv sein. In bin in meinen Twen-Jahren mehrmals umgezogen, also auch weiter weg, aber seit zwanzig Jahren bin ich wieder genau an meinem Kindheitsort und finde das gar nicht so schlimm. Jedenfalls sind es nicht mehr dieselben Leute von früher, die mich da noch verletzen könnten.
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Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon ssri » Mo 28. Okt 2019, 17:35

Ja, dieses Caramel ist eine Sache für sich; ich hab keine abschliessende Technik gefunden; wenn man seinen Kochherd etwas kennt, dann geht es mit der Zeit, aber sowieso muss man dran bleiben, sonst hat man nur noch Kohlenstoff.
Fürs Wochenende hab ich mich mit Schokoladen-Ramequin begnügt, das ging schnell und unkompliziert, so wie es bei gleichzeitiger Krise und Backen sein muss

Naja, Aufenthalt war durchzogen. Ich hab dort nen Server stehen und wollte ein paar Updates machen; zu guter Letzt hatten wir innerhalb einer halben Stunde 4 defekte Festplatten; das war schon was... Aber all das war weniger schlimm als die Rückkehr Nachhause; das war dann der Totalabsturz, leider...

Warte darauf, dass dieser mühsame, graue Tag endlich ein Ende findet


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