Hat jemand den Film Verblendung (Stieg Larsson) gesehen?

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elmsfeuer
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Hat jemand den Film Verblendung (Stieg Larsson) gesehen?

Beitragvon elmsfeuer » Mo 31. Jan 2011, 08:38

Hallo an alle,

ich hab da so eine Schlüssel-Szene im zweiten Teil, worüber ich mich unheimlich gern austauschen würde. hat jemand von euch den Film geguckt?
gruß elmsfeuer

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Achtsamkeit
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Re: Hat jemand den Film Verblendung (Stieg Larsson) gesehen?

Beitragvon Achtsamkeit » Mo 31. Jan 2011, 10:06

Nein, das könnte ich nicht ertragen, mir solch einen Film anzuschauen.
Grüße Achtsamkeit
Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen der einem das Gesicht leckt!

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Remedias
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Re: Hat jemand den Film Verblendung (Stieg Larsson) gesehen?

Beitragvon Remedias » Di 1. Feb 2011, 18:55

Hallo, um was geht es dabei?

elmsfeuer
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Re: Hat jemand den Film Verblendung (Stieg Larsson) gesehen?

Beitragvon elmsfeuer » Mi 2. Feb 2011, 08:49

Hej Remedias,

guckst Du hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Verblendung_%28Film%29

Hm, ich schreib ma ne Triggerwarnung über das, was ich jetz schreib... also es geht im folgendem Text u.a. um Missbrauch.. nich um Details, aber trotzdem denk ich das es für manche vielleicht zu heftig sein könnt...
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Es gibt schon einige krasse Szenen in diesem Film was Missbrauch betrifft. Ich bin jemand derjenigen von uns, die dadurch aber eben nicht triggerbar sind, deshalb konnt ich ihn mir ansehen, habe auch das Buch gelesen.
Die weibliche Hauptfigur des Film, Fimname Lisbeth Salander, trägt unwahrscheinlich viel Wesens-und Charakterzüge von mir, sie ist fast mein "Spiegelbild", das ist der Grund, wieso ich mich über ne bestimmte Szene gern ausgetauscht hätt. Auch sie ist früher wohl Opfer von Missbrauch gewesen, kommt so zwischen den Zeilen immer ma wieder raus- und wird auch erneut am Anfang des Films Opfer. Und gleichzeitig wird sie zur Täterin, rächt sich aktiv und grausam.
In dieser Szene gegen Ende jagt sie einen Serienmörder, der die Kontrolle über sein Auto verliert und nen schweren Unfall hat. Er lebt noch, ist aber eingeklemmt und Benzin läuft aus.
Sie hat die volle Macht über sein Leben in diesem Moment- sie kann sein Leben retten, ihn seinem Schicksal überlassen oder ihn töten. Sie steht da, raucht ne Zigarette. Äußerlich eiskalt. Lässt die Kippe fallen- Auto fängt Feuer und Typ verbrennt. Wobei das Auto vermutlich eh Feuer gefangen hätte, auch ohne ihr zutun, man sieht, dass es durch die Hitze am Auspuff schon qualmte....
Dann fährt sie zu ihrem Ermittlungspartner, der fragt was geschehen ist... sie sagt nur, der ist tot. Eiskalt. Ihr Ermittlungspartner ist entsetzt, weil er sich denkt, dass sie zum Tod des Serienmörders beigetragen hat...
Ich kann mich so hundertprozentig mit ihrer Handlungsweise identifizieren, auch ich würd so handeln....
Ich kenn auch kein Mitleid, wenn ich für mich "entschieden" hab, das derjenige kein Mitleid verdient.
Das macht mir große Angst, weil mein Verstand weiß, dass niemand sich zum Richter über leben und Tod, über Gut und Böse, aufschwingen sollte. Aber es ist mein Empfinden, und es macht mich zur tickenden Zeitbombe, denke ich manchmal.
Hm. Ich vermute, das Thema is zu krass. Naja, jetzt wisst ihr aber wieso ich gefragt hab.
jemand vonne elmsfeuers

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Remedias
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Re: Hat jemand den Film Verblendung (Stieg Larsson) gesehen?

Beitragvon Remedias » Mi 2. Feb 2011, 15:34

Danke, elmsfeuer,
für den link und die Beschreibung.
Mit Kinderschändern, Frauenmördern etc hält sich mein Mitleid auch sehr in Grenzen....
liebe Grüße Remedias


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