Das Rosenhan-Experiment, Fehldiagnosen in der Psychiatrie

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Remedias
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Re: Das Rosenhan-Experiment, Fehldiagnosen in der Psychiatrie

Beitragvon Remedias » Do 27. Jan 2011, 13:33

Hallo, cake,
der BOT hat aufgehört, kann sein, dass er schon gestoppt wurde.



Nee, habe mich geirrt, er ist noch da. Ich schreibe mal Herrn Engels eine PN.


liebe Grüße Remedias

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Re: Das Rosenhan-Experiment, Fehldiagnosen in der Psychiatrie

Beitragvon Remedias » Do 3. Feb 2011, 20:18

Hallo Erwin,
ich habe gerade gemerkt, dass dein Eingangsposting fehlt und ich jetzt als Autor des Experimentes genannt werde.
Magst du sagen, warum du dein Geschriebenes und den link zum Rosenhan-Experiment zurückgezogen hast?
liebe Grüße Remedias

elmsfeuer
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Re: Das Rosenhan-Experiment, Fehldiagnosen in der Psychiatrie

Beitragvon elmsfeuer » Fr 4. Feb 2011, 08:27

Hallo remedias,

ich glaube, Erwin hat sich komplett gelöscht, in allen Threads fehlen plötzlich seine Beiträge. Schade... Ich verstehe es einfach nicht, er hat sich doch immer so engagiert beteiligt...
lg elmsfeuer

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Re: Das Rosenhan-Experiment, Fehldiagnosen in der Psychiatrie

Beitragvon Remedias » Fr 4. Feb 2011, 17:22

Hallo, elmsfeuer,
ja, das ist schade, dass Erwin aufgehört hat ohne sich zu verabschieden.

liebe Grüße Remedias

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Feuerchen
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Re: Das Rosenhan-Experiment, Fehldiagnosen in der Psychiatrie

Beitragvon Feuerchen » Fr 4. Feb 2011, 20:40

Hallo,

Das finde ich auch.... Man weiß gar nicht was mit den Leuten nun ist.... Auch Ente fehlt [-(

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Re: Das Rosenhan-Experiment, Fehldiagnosen in der Psychiatrie

Beitragvon Remedias » So 6. Feb 2011, 20:35

Ich finde das Experiment irgendwie link -

weil ich erwarte, dass mir, wenn ich etwas erzähle, geglaubt wird.
Und mit dem Begriff "Heilung" sind die Ärzte vorsichtig - zu Recht.
:-k

Außerdem braucht man gar nicht verwahrlost wirken, um eine Psychose diagnostiziert zu bekommen.

Und dass einen Patienten für normal halten, ist mir auch schon passiert. Sie haben mir gesagt: "Du bist normal und kommst aus der Zukunft. Warum haben sie dich eingesperrt?"

Auch nicht gerade ein beruhigendes Zeichen.

liebe Grüße Remedias

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Re: Das Rosenhan-Experiment, Fehldiagnosen in der Psychiatrie

Beitragvon Mirjam » Di 8. Feb 2011, 15:56

Remedias hat geschrieben: Und dass einen Patienten für normal halten, ist mir auch schon passiert. Sie haben mir gesagt: "Du bist normal und kommst aus der Zukunft. Warum haben sie dich eingesperrt?"

Auch nicht gerade ein beruhigendes Zeichen.
Hallo Remedias !

Wieso empfindest du das als "nicht gerade beruhigendes Zeichen"?

Das, von einem anderen Patienten für normal gehalten. Kenn ich insofern, dass ich mal zwei auf dem Zimmer hatten, die mich ständig was gefragt haben, ob irgendwelche Therapietermine oder wegen Medikamenten, oder dass mir erzählt wurde, dass sie nicht mit doc zurechtkommt. Hatte ja selber meine Schwierigkeiten, meine Defizite. War ständig am Abweisen, was auch Kraft kostet. Bis ich dann mal geplatzt bin und wütend gesagt hab, dass ich doch schließlich auch nur Patient sei, und davon gelaufen bin.
LG
Mirjam

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Re: Das Rosenhan-Experiment, Fehldiagnosen in der Psychiatrie

Beitragvon Remedias » Di 8. Feb 2011, 17:43

hallo Mirjam,
mit nicht gerade beruhigendem Zeichen meine ich, dass die Mitpatienten mich irgendwie in ihre Psychose eingebunden hatten
"Die Frau aus der Zukunft"

Dass du die Fragerei der anderen Patienten nicht ausgehalten hast, kann ich mir vorstellen. Vermutlich hast du von allen "am fittesten" gewirkt, deswegn sind sie auf dich zugegangen.

liebe Grüße Remedias

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Re: Das Rosenhan-Experiment, Fehldiagnosen in der Psychiatrie

Beitragvon Mirjam » Di 8. Feb 2011, 18:41

Frau aus der Zukunft... unheimlich, ja.

Am fittesten.. na ja. Hab nur nichts geredet. Da scheint man wohl gleich fit zu wirken, so ohne Gejammer.
LG
Mirjam

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Re: Das Rosenhan-Experiment, Fehldiagnosen in der Psychiatrie

Beitragvon elmsfeuer » Do 10. Feb 2011, 09:15

Hallo,
ich hatte ja ziemlich oben geschrieben, dass ich noch ein Beispiel dafür habe, wie leichtfertig und schnell Diagnosen vergeben werden.
Bei meinem letzten Aufenthalt hatte ich eine noch sehr junge Zimmernachbarin, sie war grade 20. Sie kam von der Therapiestation auf die geschlossene, weil sie suizidgedanken geäußert hatte und sollte nur kurz zur Krisenintervention bleiben. Ich fragte sie am ersten Abend so ein bisschen, so wie es auf der Therapiestation denn so ist, warum sie dort ist etc...
Sie erzählte, dass es ganz gut dort sei und dass sie ein paar Probleme aus ihrer vergangenheit aufarbeiten wolle, es betraf ein schwieiges verhältnis zu ihrer Mutter, sie hatte sich immer vernachlässigt, ungeliebt gefühlt etc. Sie sagte noch dass sie sich teilweise auf der Therapiestation etwas alleingelassen fühlte. Ansonsten war sie ganz orientiert, nicht durch den wind, nicht realitätsfern...ein wenig traurig eben.
Es vergingen 2 Tage, ich war noch ziemlich akut, hatte zwischendurch auch mal sitzwache, ansonsten engmaschigen sichtkontakt. Hatte heftige Flashbacks, viele wechsel...
es war generell sehr unruhig auf der station. Sie haben die junge Frau dann auch auf ein ruhigeres Zimmer verlegt.
Nach 2 Tagen war sie wieder im Intensivzimmer bei mir, mit Sitzwache. Sie sagte, sie höre Stimmen, die ihr befehlen, sich das Leben zu nehmen. Sie hatte plötzlich "Flashbacks".... sie würde sich plötzlich wieder daran erinnern, dass sie einen Mord miterlebt habe..... die Stimmen würden sie in den Tod rufen....
Diese Symptome waren so eindeutig gespielt, eindeutiger gings gar nicht! Ich bin die letzte, die jemanden was unterstellt, aber das war... es war einfach klar. Die "Themen" und das verhalten ihrer angeblichen Flashbacks hatte sie zu hundert prozent von uns "kopiert"... wirklich zu hundert prozent.......
das angebliche Stimmenhören von ihrer anderen Zimmernachbarin, bei der sie 2 Tage lag... sie hatte ihr erzählt wie es für sie ist mit Psychose und Stimmenhören etc...
die junge Frau wollte Aufmerksamkeit, sie wollte betreut werden rund um die Uhr.
das sie die Sehnsucht nach Zuwendung verspürte, kann ich verstehen, ich glaube wirklich, dass sie in ihrem Leben noch nie jemanden hatte, der sich für sie interessiert oder für sie da ist.
Aber ich hab mich so verarscht gefühlt... dieses vorspielen, vortäuschen....
und ich wäre so gerne "ganz normal", frei von allen dunklen Erinnerungen.... ich hab so gekämpft und immer wieder verloren...war jedes Mal froh, wenn ich keine Sitzwache aufgedrückt bekam oder die Sichtkontakte weniger wurden...das war immer ein kleiner Schritt aufwärts...
man hat natürlich versucht, sie dann so schnell wie möglich aus der 1:1 betreuung rauszunehmen, ist ja ein enormer personeller Aufwand. jedes Mal wenn es hieß: Frau XY, wir machen das jetzt mit Viertelstündlichem Sichtkontakt, kam von ihr was. Sie tat so, als höre sie ihre "Stimme", die ihr befahl sich sofort umzubringen, legte sich vor dem personal z.B. ihr T-Shirt um den Hals und tat so als ziehe sie zu.... Hallo?????
So blieb sie 3 Wochen in der Sitzwache....
Es gab immer wieder gespräche mit ihr, ich denke schon, dass auch das personal irgendwo merkte, dass sie simuliert...aber wenn ein patient sagt, er bringt sich um...was sollen die machen? Sie haben ja eine Verantwortung, und letztendlich kann keiner sagen, ob sie es nicht doch mal tut....
mit den Stimmen...keine Ahnung, wie die Fachleute das empfanden... ich bin mir sicher, es war simuliert, sie "spielte" so schlecht... es passte nicht, es war genau das, was ihr die mitpatientin erzählt hatte... aber sie bekam dann hochpotente NL...die alle seltsamerweise gar nicht halfen nach ihrer Aussage....
Irgendwann war man bei Haldol angekommen... ich war dabei, als der Arzt ihr sagte, "dass sei die letzte Möglichkeit und ein lang erprobtes Mittel das meist helfe wenn nix anderes greift"... ob das so ist sei dahingestellt :wink: aber da sagte sie plötzlich (nach ein-maliger Einnahme) Ja, das hilft, jetzt werden die Stimmen weniger....
Wieder der versuch, die Sitzwache abzusetzen.... wieder ihr "Spielchen"..."oh, jetzt sind die Stimmen aber wieder da, ich muss mich umbringen...."
Die Aussage des Arztes: "Wir versuchen das jetzt mal mit engem Sichtkontakt, aber ohne Sitzwache." Da rannte sie los, schloss sich im Klo ein, "spielte das ich leg mir das T-shirt um den Hals und zieh zu" Spiel....
da hatte der Stationsarzt wohl die Schnauze voll und packte sie wegen "nicht kontrollierbarer Eigengefährdung" in die Fixierung. Sie war der Sitzwache ja schon mehrmal davongelaufen um ihr "Spielchen" zu spielen.....
Ich glaube, man hoffte, dass sie das mal zur Besinnung bringen würde...
Was soll ich sagen.... Sie genoss selbst die Fixierung. Ernsthaft. Ich hab sowas noch nicht erlebt.... Sie wollte da gar nicht wieder raus.
"Frau XY, wir machen sie jetzt los"..."oh, ich glaub die Stimmen, ich muss mich dann sofort umbringen...."....
Ende vom Lied: Sie hat heut noch die Diagnose Schizophren, schweres Trauma...
nimmt bis heute Haldol....
Ich weiß nicht ob sie ihr am Ende doch glaubten???
Auf jeden Fall find ich das echt krass, denn so kann sie im Endeffekt auch nie "richtig" behandelt werden, mit dieser Diagnose.
Das sie ein problem hat ist ja klar. Wie verzweifelt muss denn ein Mensch sein, wenn er glaubt, nur so beachtet zu werden? Aber das ist doch ganz ein anderes Problem als es ein psychotischer Mensch hat, denk ich mir.
Sorry war jetzt sehr lang, aber ich wollt das hier einfach mal loswerden.
gruß elmsfeuer

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Re: Das Rosenhan-Experiment, Fehldiagnosen in der Psychiatrie

Beitragvon Remedias » Do 10. Feb 2011, 16:07

Hallo elmsfeuer,
ich bin mir sicher, dass Psychohipoconder existieren
und dass die junge Frau sich vielleicht in was reingesteigert hat,
wo sie dann selber nicht mehr wußte,
was Realität ist und was nicht.

Wenn ich dazu neigen würde,
hätte ich mich auch schon in Symptome reingesteigrert.
So werde ich jedesmal gefragt, ob ich Stimmen höre,
und irgendwann habe ich mal geantwortet : "Ich bin mir nicht sicher",
deshalb meine Frage in einem anderen thread,
wie ich mir das vorstellen muss.

Der Vorteil einer Psychiatrie ist für so jemanden wie die junge Frau
dass sie auf alle Fälle
-im Guten wie im Bösen-
im Mittelpunkt des Geschehens steht.

Wo sonst noch gibt es diese Gelegenheit?

liebe Grüße Remedias

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Re: Das Rosenhan-Experiment, Fehldiagnosen in der Psychiatrie

Beitragvon Mirjam » Do 10. Feb 2011, 16:26

Da zieh ich eine Nichtbeachtung in einer Ein-Frau-Höhle vor.

Das ist interessant, Elmsfeuer, was du da geschrieben hast. Habe auch gleich an Fixierung gedacht, bis es dann von dir geschrieben kam.

Ich hab mir das mal überlegt, wie das wäre, wenn ich ganz konkrete Stimmen hören würde. Also, wenn man so richtig angemacht wird von so Stimmen :shocked!:

Ich weiß nicht, ob ich es fertigbringen würde, das zu sagen. Vielleicht um den heißen Brei reden. Aber so richtig zu sagen: Hey ich hab Stimmen gehört... Selbst wenn es Tatsache wäre, würde ich Angst haben, dass man mir nicht glaubt, oder weiß der Geier.
LG
Mirjam

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Re: Das Rosenhan-Experiment, Fehldiagnosen in der Psychiatrie

Beitragvon Remedias » Do 10. Feb 2011, 16:41

In der Klinik habe ich eine Frau kennen gelernt,
die auch eine zeitlang meine Freundin war,
die hörte Stimmen und auch die Medikamente konnten sie nicht abstellen.
Sie hatte sich damit arrangiert und lebte damit.
Sie wußte auch, dass es innere Stimmn waren.
Aber es gibt ja auch Patienten, die glauben, sie kommen von außen.

Was ich manchmal höre,
ist ein Gedröhne wie von Kirchenglocken,
so ähnlich wie Quasimodo in dem Film "Der Glöckner von Notre Dame";
jedoch weiß ich nicht,
ob das in die gleiche Richtung geht.

liebe Grüße Remedias

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Re: Das Rosenhan-Experiment, Fehldiagnosen in der Psychiatrie

Beitragvon Mirjam » Do 10. Feb 2011, 17:32

Ist das nicht auch ein Unterschied zwischen den Stimmen in einer Schizophrenie und den Stimmen bei einer multiplen Persönlichkeit ?? :-k
LG
Mirjam

elmsfeuer
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Re: Das Rosenhan-Experiment, Fehldiagnosen in der Psychiatrie

Beitragvon elmsfeuer » Fr 11. Feb 2011, 09:00

Hallo Mirjam.
ganz genau, es ist ein Unterschied. Klar höre ich auch Stimmen der anderen "Anteile". Man sagt allgemein, dass man bei Schizophrenie das Gefühl hat die Stimmen kämen von außen und bei Multiplen, dass sie die Stimmen von inner her wahrnehmen. Ich kann ja nicht beurteilen, wie es bei Psychose-Erkrankten ist, aber ich als "Multi" (doofes Wort, ist aber kürzer :) ) habe schon das Gefühl, die Stimmen sind in mir.
Ich nehm sie aber nicht wirklich als Stimmen, sondern eher als Gedanken wahr, und ich kann mich mit manchen von ihnen, die ich kenne, auch in Gedanken dann austauschen, unterhalten etc.
In der Psychiatrie verschweige ich das aber wohlweislich, weil ich Horror davor habe, dann als psychotisch eingestuft zu werden und mit hochpotenten NL vollgestopft.
Hatte ich auch schon, die hochpotenten, meine ich. Hat na klar nix gehoöfen, außer dass ich zunahm und zunahm und zunahm...
Manchmal nervt es mich dass es in mir nie ruhig ist, aber es macht mir keine Angst mehr. Ich fühl mich halt so, als leb ich einer großen WG...immer ist wer da... hat ja auch aber nicht nur Nachteile :)

Hallo Remedias
Der Vorteil einer Psychiatrie ist für so jemanden wie die junge Frau
dass sie auf alle Fälle
-im Guten wie im Bösen-
im Mittelpunkt des Geschehens steht.
Ja, so ist es.
Als ich aus der akuten Phase raus war, habe ich das auch so gesehen.
Als es mir selber so besch... ging fühlte ich mich verar... .
Aber hinterher habe ich verstanden, dass sie keine andere Möglichkeit sah.
Sie hat mir aufrichtig leid getan, denn es ist sehr traurig, wenn man anders nicht weiß wie man Zuwendung erlangen soll. Und sie konnte und kann vielleicht wirklich nicht mehr Phantasie und Realität auseinanderhalten. Ich schreib später noch mal was dazu, muss jetzt weg.
lg elmsfeuer


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