Vertrauen haben kann man es lernen oder nicht??

Hier gehört all das hinein, was sonst keinen Platz hat.
cake
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Vertrauen haben kann man es lernen oder nicht??

Beitragvon cake » Do 9. Dez 2010, 22:33

Nun, ich glaube ja, dass ich ein recht offener, auch gefühlsmäßiger Mensch bin, der sich auch gerne überdenkt.
Trotzdem komm ich immer wieder in Situationen, wo ich mich frage, ob Vertrauen angebracht ist.
Da ich nun auch sehr misstrauisch bin, habe ich den -Mir gefällt-Button nicht angeklickt.
Er erschien mir komisch, war verunsichert, und dann umso mehr, als dass hier auch Spionage betrieben werden könnte.
Natürlich sind wir grad nach den neuesten weltpolitischen Meldungen sehr in hab acht Stellung.
Wir sind alle etwas gebrannte Menschen, deshalb hätte mir gefallen, wenn der Admin hier einen Kommentar dazu geschrieben hätte.
Oder ist es am Ende gar nicht aufgefallen?
Da ich gerne auch in einigen Threads mitmache, die da in Worten sich ausdrücken wollen :wink: habe ich bemerkt, dass es auch für ältere User nicht so normal zu sein scheint, wenn jemand " Neues" mitmacht. Da wollt ich mich nicht hinein zwängen.
Gut, das Vertrauen, welches hier untereinander da ist, ist wohl auch deshalb schlechter zu durchbrechen, weil sich User persönlich kennen.
Da bin ich wohl nicht immer so erwünscht.
Wer weiß.
Mich jedenfalls hat es nachdenklich gemacht.
Ich musste immer im Leben kämpfen, und nach Vertrauen suchen.
Wie geht es Euch dabei???
Ein Kompromiß, das ist die Kunst, einen Kuchen so zu teilen, daß jeder meint, er habe das größte Stück bekommen. (Ludwig Erhard)

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moni
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Re: Vertrauen haben kann man es lernen oder nicht??

Beitragvon moni » Do 9. Dez 2010, 23:46

Hallo cake

Erst mal meine spontane und kurze Antwort auf deine Titelfrage "Vertrauen haben kann man es lernen oder nicht??" : Ja, ich bin der Meinung, dass man es lernen bzw. vielmehr üben kann.

Bei deinem Beitrag habe ich allerdings nicht wirklich verstanden, worum es dir genau geht - ob du nicht verschiedene Dinge miteinander mischst: Zum einen diesen ominösen Button (den ich weder je bemerkt habe noch kapiere, aber egal), zum anderen das Thema "neu in eine bestehende Gruppierung hineinkommen", am Beispiel Forums-Communitiy.
Zu Letzterem: Du schreibst:
Da ich gerne auch in einigen Threads mitmache, die da in Worten sich ausdrücken wollen :wink: habe ich bemerkt, dass es auch für ältere User nicht so normal zu sein scheint, wenn jemand " Neues" mitmacht. Da wollt ich mich nicht hinein zwängen.
Was meinst du damit konkret? Fühlst du dich hier nicht erwünscht? Und wenn ja, woran machst du das fest?
Weiter schreibst du:
Gut, das Vertrauen, welches hier untereinander da ist, ist wohl auch deshalb schlechter zu durchbrechen, weil sich User persönlich kennen.
Ja, manche kennen sich hier auch persönlich; ich selber zähle auch zu denjenigen. Ich kann schon verstehen, dass dieser Umstand es neu Hinzukommenden u.U. etwas schwerer erscheinen lässt, hier Fuss zu fassen; trotzdem handelt es sich bei den "Alten" ja nicht um einen geschlossenen Zirkel ... :wink:

Und: Warum sollte Vertrauen durchbrochen werden? Wird es nicht vielmehr gewonnen? Wenn man sich diese beiden Wörter als Bilder vorstellt, sieht man den grossen Unterschied in der Wahrnehmung bzw. Perspektive ... Und oft ist die Änderung der Perspektive der erste Schritt zur Lösung eines Problems - oder auch sogar der letzte, weil genügende.

Liebe Grüsse

moni
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cake
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Re: Vertrauen haben kann man es lernen oder nicht??

Beitragvon cake » Fr 10. Dez 2010, 03:00

Wird es nicht vielmehr gewonnen?
Ja da hättest- hast Du recht. In 5-10 Jahren? Meine Zeit seh ich da begrenzt- ach was red ich- meine Geduld. :cool:
Ein Zirkel- auch. Dazuzugehören? Ein dauernd nicht offiziellen Admin-H, Engels
:roll: :roll:
Auch für mich war tagelang dieser Scheißbutton sichtbar.
Nun, ich dachte, dass ich hier sicher bin- ein Forumsbetreiber-auch noch Therapeut- lässt das nicht zu- Vertrauen?????
Bei deinem Beitrag habe ich allerdings nicht wirklich verstanden, worum es dir genau geht - ob du nicht verschiedene Dinge miteinander mischst:
Richtig erkannt-mein größtes Problem,ich Muß meine Meinung nicht schreiben, Vermutlich wirke ich penetrant.

Vertrauen aufbauen geht- meiner Meinung nach anderst. Das dauert bei mir- und ich spüre Ablehnung- leider. :-s :-s
Danke
moni :wink: :wink:
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Danke
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Re: Vertrauen haben kann man es lernen oder nicht??

Beitragvon Danke » Fr 10. Dez 2010, 06:51

Hallo Sahneschnitte ( cake)

Wiedermal weiss ich nicht wo da ein "Mir Gefällt" button gewesen sein könnte...
aber egal.

Also... zu vertrauen....
Damit kommen wir auf die Welt... denk ich mal.
Wenn ein Kleinkind seinen Eltern nicht vertrauen kann... tja, dann denk ich geht seine Entwicklunbg von haus aus in die Hose.

Da wo dann ( hier und überall im Menschlichen Leben) das Vertauen anfänngt zu knirschen ... böse zu knirschen ...
das ist wo wir lernen zu lügen.
Lügen zu differentzieren.
Abzuwägen.
Einzuorden.
Zuzuorden.

Angst zu haben.


Was du hier mit " einen Button " irgendwo im Netz drücken... der sagt "gefällt mir"... beschreibst...
scheint mir Angst zu sein.

Nun, es stimmt; eine "Meinung" zu haben ist das eine.
Sie zu äussern das andere.
Einsehen das diese Äusserung Gefahr und Zuordnung mit sich bringt ... das ist Richtig ... so ist unsere Welt.

Seine Meinung zu ändern ist aber genauso erlaubt.

Was aber das andere betrifft...seine Meinung hinterm Berg zu halten und andere damit alleie zu lassen...
als genbranntes Kind in der Frontliene stehen zu lassen ...
das ist was damit passiert.

Ein Beispiel...
Erste Klasse... ein Kind wird beschuldigt gestohlen zu haben.
Du weisst das es nicht so war, aber die stärkeren der Klasse werden dir eine auf die Nase klopfen wenn du das laut sagst.

Was passiert?

Der arme kleine Teufel wird das Unrecht erfahren, das er/sie/es bestraft wird, etwas gestohlen zu haben obwohl er/sie/es das nicht war.

So beginnt Mistrauuen, Verrat, Lüge und alles....
und früher oder später ist man in diesen seinen "Entscheidungen" gefangen und kann sich nicht mehr der Offenheit die man gerne hätte witmen.
Das gilt für beide Seiten.

In wie weit man im Internet sich preisgeben sollte und seine Meinung deutlich kund tun soll oder oberhaupt darf ???
Na, das müsste ich besser mit meinen Anwalt reden.

Siehst du, genau da ist es wo unsere Freiheit zur Vorsicht wird.

Zu deiner Frage... kann man Vertrauen lernen?
Zu wem oder was?
Zu dir selber? leichter
Zu anderen? schwieriger
Zu allen? Kopf schüttel

Aber.... Du kannst und darfst Dir klar werden das die "Oberlehrer" die denken unser Handeln benoten zu dürfen, selber keine Heiligen sind.
Und bei einer Wahl (geheim, gleichberechtigt frei... bla bla bla) wählen wir in der Demokratie doch unser "Übel" (Obersten, Regierenden) doch selber.
Genau so machst du das, bei dem Wem du vertrauen willst.
Du selber, in dir, wähst dir deine Freunde... deine Vertrauenspersonen.

So, da keiner von uns auf dauer eine Insel ist. Da keiner vor uns vor Krankheit und Altern verschont bleibt.
Da keiner von uns alleie Glücklich sein kann, versuchen wir nun Kompromisse zu finden.
Das ist das alte spielchen... Hilfst du mir helfe ich dir...
Das wird oft verwechselt mit Liebe.
Liebe zu den anderen macht das nicht, sie ist kein Deal, kein Geschäft.

Vertrauen?
Ist vertrauen nun Liebe zu jemand oder ist is ein Geschäft mit dem Gefühen und Denken?

Les es und denk das mal ein paar mal durch bitte.
Ich denke du kennst mich ein bischen ;)
Und ich hoffe das dir das ein bischen hilft.

Zu deiner Angst... Cake... Dinge geschehen, ob du Angst dabei hast oder nicht, das ist entweder eine Art nicht betroffen zu sein oder dem ganzen zu entkommen.
Auf Angt reagieren wir alle auf drei verschiedene Arten.
Kämpfen, nachgeben oder erstarren.
Also reagieren, oder aufgeben und sich damit abfinden, oder in eine Verstarrung fallen (wie ein Kamelion) das sich nicht bewegen kann um nicht aufzufallen.

Egal wie wir uns also aus der Emotion heraus verhalten, wir reagieren.
Manche Psychische Störung... ist eben ein solches übertreiben in dieser Angst ... in diesem Teufelskreis in dem wir uns befinden wenn die angst nicht weggeht oder immer wieder kommt.

Kann aus Mut verzweifeln werden? Ja
Kann aus verzweiflung Mut werden? Ja
kann aus Erstarrung verzweiflung oder Mut werden ... oh ja

Kann man logisch das ganze betrachten und sich selber erkennen und die Angst erkennen ... und das ganze freidlich und human überstanden werden ?
Das ist der schwerste Weg überhaupt.
Aber das geht.
Und vor allem geht es wenn wir alle wieder anfangen zu suchen wo und warum unser Verstand ein Geschäft mit der Angst macht.

--------------

Dein Spruch, den du dir ausgesucht hast... "guter Kompromis ist wenn jeder denkt das gröste Stück vom Kuchen bekommen zu haben"...
der stimmt eben nicht. Aber das sagte ich dir. Erinnerst du dich?

Und hier mach ich ein Smilie... :D .... das darfst du nun klicken so oft du willst.... ohne Angst den es macht absolut gar nichts ;)

Gute Besserung und eine grosse Schneeschaufel die trotzdem nicht schwer ist wünsch ich Dir.

Danke

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Re: Vertrauen haben kann man es lernen oder nicht??

Beitragvon cake » Fr 10. Dez 2010, 10:31

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Es denkt in mir Danke .Besser ist es grad nicht und auch nicht sofort. :wink:
Schneeschaufel geb ich gerade ab- auch das ist für mich schwer. :wink: :wink:
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Ps: Da war mal ne Zeit beim anmelden hier ein Klick: Gefällt mir (oben in der Mitte)- der ist nun Gott sei Dank weg. :wink:
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Mirjam
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Re: Vertrauen haben kann man es lernen oder nicht??

Beitragvon Mirjam » Fr 10. Dez 2010, 19:57

Hallo Cake !

Dass du dich mit über tausend Beiträgen, als jemand "Neues" bezeichnest überrascht mich. Außerdem stellt sich mir prompt die Frage: Hört das denn nie auf??? Oder wechselt man doch irgendwann in ein Forum wie "Fröhlichkeit und Witzgesellschaft"? Aber das nur nebenbei, weil um das gehts ja hier nicht, sondern um Vertrauen. In einem Forum wie diesem hier, kann man mehr Vertrauen haben, als "Draußen", oder?? Ich hoff doch! Oder kommt irgendwann aus diesem "MotionEye" ein Strick, dass mir gedreht wird, wenn ich irgendwie offen bin? Darf ich mich zum Thema ~Vertrauen~ äußern?
Danke hat geschrieben: ... kann man Vertrauen lernen? (1)
... in eine Verstarrung fallen... (2)
... Kann aus verzweiflung Mut werden? Ja (3)
... kann aus Erstarrung verzweiflung oder Mut werden ... oh ja (4)
... wo und warum unser Verstand ein Geschäft mit der Angst macht. (5)
(1) Glaub ich nicht. Es wird immer irgendetwas, auch wenn nur Kleinigkeit oder auch nur Falschdeutung geben, die aufgebautes Vertrauen je zum Stürzen bringt.
(2) Nur zu gut bekannt. Am besten unsichtbar werden...
(3) Aus Verzweiflung Mut?? Hmmm... Da würde ich das "M" von Mut umdrehen in ein "W" wie Wut. Denn ich glaub, dass das eher zu Verzweiflungstaten kommt, die mit Mut ansich nichts zu tun haben.
(4) Die Erstarrung kann sich mit der Zeit selber recyceln, damit ich auf dem Nullpunkt des Vertrauens wieder anfangen kann.
(5) Die Angst kommt bei mir dann, wenn ich meiner Meinung nach ein Millionstel zu viel Vertauen hatte. Dann kommt dieses "warum hab ich", "hätte ich nur nicht"... Zum Beispiel Anmelden in einem Forum wie diesem. Da heißt es für mich "Vertrauen üben!!!"

So. Und nun hoffe ich, dass ich nicht zu viel gequatsch hab... #-o
... dass mir Cake nicht böse ist, wenn ich mich hier eingemischt habe... :-k

Meine Entschuldigung hierzu:
Vertrauen aufbauen ist für mich als Neulingin Thema mit großem Fragezeichen.
Und wenn ich hier schreib, dann ist das für mich ein Stück weit Eigentherapie.
Bin aber containermäßig offen für Vieles.
Bitte um Nachsicht :oops: !
LG
Mirjam

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Feuerchen
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Re: Vertrauen haben kann man es lernen oder nicht??

Beitragvon Feuerchen » Fr 10. Dez 2010, 23:02

Liebe cake,

Ich weiß nicht, wieso Du Ablehnung spürst... Moni hat auch schon gefragt... "Woran machst Du das fest? - Hat man dich dumm angequatscht, oder weshalb meinst Du das?

Dadurch dass sich manche kennen, haben sie natürlich einen anderen Umgang miteinander... Das heißt aber nicht, daß wir nicht auch willkommen sind!

Ich jeden Falls lehne dich nicht ab, wollte ich nur mal bemerkt haben!

Liebe Grüße
Feuerchen

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Re: Vertrauen haben kann man es lernen oder nicht??

Beitragvon cake » Sa 11. Dez 2010, 10:28

Manche Psychische Störung... ist eben ein solches übertreiben in dieser Angst ... in diesem Teufelskreis in dem wir uns befinden wenn die angst nicht weggeht oder immer wieder kommt.
Das trifft es schon sehr gut.
Die gefühlte Ablehnung macht unsicher. Hier kennen wir uns ja alle nicht wirklich. Kennen die Menschengesichter hinter den Namen nicht :wink:
Mir ist eben aufgefallen, dass aufgrund des Buttons bei mir eine Lawine losgetreten wurde.
Es wird immer irgendetwas, auch wenn nur Kleinigkeit oder auch nur Falschdeutung geben, die aufgebautes Vertrauen je zum Stürzen bringt.
Kann ich vertrauen-ein riesen Thema für mich- schon immer :roll:
Misstrauisch zu sein, zwischen den Zeilen zu lesen, glauben es handele sich um versteckte Ablehnung. :silly:
Vertrauen wächst mit der Zeit, und mit der Ehrlichkeit zueinander.
Das zu unterscheiden und anzunehmen ist für mich ne Gradwanderung.
Fühl ich mich sicher, dann kommt irgendwas daher, was mich wieder zum wanken bringt.

Vertrauen haben- lernen für mich unglaublich schwer. :???:
Irgendwie krank halt :silly:
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Re: Vertrauen haben kann man es lernen oder nicht??

Beitragvon cake » So 12. Dez 2010, 01:54

Nun, ich glaube ja, dass ich ein recht offener, auch gefühlsmäßiger Mensch bin, der sich auch gerne überdenkt.
habe mir auch mal dazu ein paar Gedanken gemacht. Ich glaube schon, dass man vertrauen lernen kann, aber, aus meiner Sicht, nur mit neuen Erfahrungen.
Ja Jessica, das habe ich ganz zu Anfang ja geschrieben, und ich bin bestimmt nicht sehr naiv :-k :-k :wink:
Vielleicht in diesen Vertrauensgeschichten zu sehr in Hab-Acht-Stellung.

Und nun denke ich schon, dass ich ein großes Problem habe, mich fallen zu lassen- mich anzuvertauen, mich geschützt, geborgen und wohl zu fühlen.

Das alles macht Vertrauen aus.
Hab ich nie gelernt- und nun weiß ich nicht, wie ich das lerne, und was ich dagegen machen kann. Schritt für Schritt. :roll:
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Re: Vertrauen haben kann man es lernen oder nicht??

Beitragvon cake » So 12. Dez 2010, 12:39

Weiß jetzt nicht was es mit Naivität zu tun hat,
Da denke ich an alles glauben, was mir so erzählt wird :wink:
Ich sortiere vermutlich zu viel und bin eben nicht leichtgläubig. :-k :-k
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Re: Vertrauen haben kann man es lernen oder nicht??

Beitragvon Danke » Di 14. Dez 2010, 10:36

Mirjam hat geschrieben:
Danke hat geschrieben: ... kann man Vertrauen lernen? (1)
... in eine Verstarrung fallen... (2)
... Kann aus verzweiflung Mut werden? Ja (3)
... kann aus Erstarrung verzweiflung oder Mut werden ... oh ja (4)
... wo und warum unser Verstand ein Geschäft mit der Angst macht. (5)
(1) Glaub ich nicht. Es wird immer irgendetwas, auch wenn nur Kleinigkeit oder auch nur Falschdeutung geben, die aufgebautes Vertrauen je zum Stürzen bringt.
(2) Nur zu gut bekannt. Am besten unsichtbar werden...
(3) Aus Verzweiflung Mut?? Hmmm... Da würde ich das "M" von Mut umdrehen in ein "W" wie Wut. Denn ich glaub, dass das eher zu Verzweiflungstaten kommt, die mit Mut ansich nichts zu tun haben.
(4) Die Erstarrung kann sich mit der Zeit selber recyceln, damit ich auf dem Nullpunkt des Vertrauens wieder anfangen kann.
(5) Die Angst kommt bei mir dann, wenn ich meiner Meinung nach ein Millionstel zu viel Vertauen hatte. Dann kommt dieses "warum hab ich", "hätte ich nur nicht"... Zum Beispiel Anmelden in einem Forum wie diesem. Da heißt es für mich "Vertrauen üben!!!"
Da gehts ja wieder mal ab.....

@ Mirijam

(1) Simmt, deshalb hab ich das auch nicht beantwortet , sondern nur Cake`s Frage definiert.
Vertrauen ist schwer. Wenn wir es verlieren zu anderen, zerbircht vieles in uns.
(2) das erstarren macht uns Handlungsunfähig in der Situation. Es trübt die Sinne ( die art und weise wie wir es sehen und darauf reagieren sollten ... denn wir können dann garnicht mehr reagieren)
(3) stimmt wieder , das ist Wut nur wie anderst sich die Situation sonst? Irgend wie must du/ich dich wieder öffen.
und dann hoffentlich einen Weg finden.
(4) hmmm, Resycling? Ganz ehrlich, ich weiss es nicht ob das von alleine geht und ob das eine "Eigentherapie" gibt die da hilft.
(5) nun Vertrauen heist auch "Ego" haben.
Nicht alles Ego ist schlecht. Vor allem brauchst du/ich/jeder seine eigene Meinung.
Ohne der sind wir fallende Blätter im Wind.

Na denn alles Fröhliche zu dem Fest das da kommen mag ....

Danke an Alle

cake
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Re: Vertrauen haben kann man es lernen oder nicht??

Beitragvon cake » Di 14. Dez 2010, 12:00

@Miriam
Außerdem stellt sich mir prompt die Frage: Hört das denn nie auf??? Oder wechselt man doch irgendwann in ein Forum wie "Fröhlichkeit und Witzgesellschaft"?

Wie meinst Du das denn?

(4) Die Erstarrung kann sich mit der Zeit selber recyceln, damit ich auf dem Nullpunkt des Vertrauens wieder anfangen kann.
Oh je, das ist ne ganz schwierige Aufgabe für mich. :???:
Wenn wir es verlieren zu anderen, zerbircht vieles in uns.
So seh ich das auch-wie man das wieder kitten kann ist mir noch nicht eingefallen, ausser man kann vergessen.
Jetzt hab ich leider keine Amnesie :-k diesbezüglich.
Vielleicht bin ich auch nur stur???? Wäre ja eine ganz schlechte Eigenschaft an mir.
nun Vertrauen heist auch "Ego" haben.
:-k :-k :-k
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