Schatten (Jung) zu stark und keine Hilfe

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KeineAhnung93
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Registriert: Mi 16. Mai 2018, 01:20

Schatten (Jung) zu stark und keine Hilfe

Beitragvon KeineAhnung93 » Mi 16. Mai 2018, 01:59

Kurzzusammenfassung. Suche dringend Klinik für eine Langzeittherapie mit vielen Einzelgesprächen und ggf. Hypnose. Spezialisiert auf "Schatten" von Jung.

Oberflächlich angefangen hat es mit Problemen auf der Arbeit. Dadurch wurde mir bewusst, dass es so nicht weiter geht. Stationär in die Psychiatrie dort wurde/wird wegen ADHS/Stress behandelt. Das ist ein Problem. Aber das kleine Übel.

Nach ca. 4 Wochen, kurz vor dem Aufenthaltsende hat dann meine "Fassade" angefangen zu bröckeln. Wahrscheinlich durch die ganzen Umstände/Ereignisse, geriet sie zu sehr und wanken. Das Schutzschild hat sich von klein auf aufgebaut.
Teilweise kenne ich manche Gefühle vielleicht gar nicht oder fast gar nicht. Z. B. Liebe...
Plötzlich kam diese unfassbare Trauer, die richtig Schmerzen verursachte. Damit konnte ich gar nicht umgehen. Mein Unterbewusstsein wehrt/e sich es komplett zuzulassen, dazu kommt teilweise noch Wut/Aggression.
Ich weiß einfach, wenn ich es unter den falschen Bedingungen zulasse, ticke ich aus oder keine Ahnung. Die Befürchtung, ich stelle fest, mein Ziel glücklich zu sein ist faktisch unmöglich zu erreichen, dass wäre der Untergang.... Jedenfalls komme ich damit nicht alleine klar und aus der Recherche weiß ich, dass man jemanden braucht, der dabei ist um zu Reflektieren....
Die Erkenntnis, dass nur der Weg zum glpcklich werden führt und mein Leben vlt halbwegs läuft ist unertragbar. Mit dem Wissen, scheint meine "Gefühlskälte/Fassade" nicht oder schwer aufzubauen zu gehen. Zulassen geht auch nicht...
Momentan bin ich noch in der Psychiatrie, mein Therapeute hat von sowas keine Ahnung. Er meint, man kann mir hier nicht helfen, da die Kapazität nicht ist, das war es. Gerade wegen so jemanden wie Ihn, mit solchen Aussagen, brauchte ich die Mauer von klein auf, weil Hilfe konnte ich nicht erwarten. Und mein Therapeut ist nochmal eine "Bestärkung", dass mir keiner wirklich hilft/helfen will. Dass es besser ist gefühllos zu bleiben, jedoch hat das in der Vergangenheit nur bei bestimmten Emotionen geholfen. Die Qual, Wut, Hass... spürte ich trotzdem.
Jetzt bin ich in diesem Zwischenstadium und die Richtung ist nicht klar. Jedoch sind beide Optionen schlecht.

Was brauche ich. Einen anderen Therapeuten mit Ahnung! Die Thematik ist "Schatten" von Jung. 4 Stufen emotionaler Entfremdung passt auch.
Jemand der sich damit auskennt! Stationäre Behandlung für den ersten Schritt. Mehr Einzelgespräche, als nur 1x die Woche und ggf. Hypnose, da es noch viel komplexer ist, als hier beschrieben. Wo ich bin ist wohl eine Akutklinik mit kurzen Aufenthalten. Ich brauche was mit mehr Zeit/langfristigeres.
D. h. ich suche eine geeignete Klinik, die schnell aufnimmt, da ich hier in ein paar Tagen rauskomme und nicht weiß, was dann passiert.
Ich wohne in Rheinland-Pfalz, jedoch darf die Klinik deutschlandweit sein.
Was wäre die passende ICD-Diagnose?

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