Angst vor Zurückweisung

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Jessca2290
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Angst vor Zurückweisung

Beitragvon Jessca2290 » Fr 29. Dez 2017, 01:45

Hallo zusammen,

Ich wollte mich jetzt einfach mal äußern vielleicht habt ihr ja eine Lösung für das Problem.
Und zwar hab ich den verdacht das ich an Depressionen leide.. ich verletzte mich regelmäßig, mir machen dinge die mir früher spaß gemacht haben keinen spaß mehr bzw. ich hab die Interesse an allem verloren, öchte meine freunde nicht mehr sehen, bei jeder
Kleinigkeit ist mir heulen zu mute,fühl mich einfach total unwohl in meiner haut.. ich habe keine Lust mehr mich so zu verhalten bzw. mich so zu fühlen. Das geht jetzt locker schon 4 Jahre so.. ich bin 18.

Ich möchte mit meinen Eltern darüber nicht sprechen und fresse die Probleme dann nur noch mehr in mich rein.. ich habe bereits bei Therapeuten in meiner nähe angerufen die meinten ich soll mal bei meinem Hausarzt vorbei schauen und ihm das ganze schildern, ich habe aber angst das mein Problem zurück gewiesen wird bzw. das ich zurück gewiesen werde.

meine Frage gibt es eine andere Möglichkeit zu einem Therapeuten zu gelangen oder etwas ähnlichem ?

Liebe Grüße Jessi

mamschgerl
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Re: Angst vor Zurückweisung

Beitragvon mamschgerl » Fr 29. Dez 2017, 07:28

Hallo Jessica,
ich finde es bedenklich, in der Zeit vom 14ten bis zum 18ten Lebensjahr von einer Depression zu sprechen, wenn die Stimmungslagen fast durchweg von Hormonumstellungen ausgelöst werden und man sich vom Kindsein verabschiedet und sich langsam dem Leben aus anderen Sichtweisen annähern muß.
Vielleicht ziehst du dich auch aus anderen Gründen vor der Außenwelt zurück, vielleicht sind die Anforderungen und Erwartungen an dich zu groß bzw. scheinen dich abzuschrecken.
Ich würde an deiner Stelle nicht versuchen, einen Therapeuten zu finden, der dir eine Depression bestätigt, sondern vorher das Gespräch mit den Eltern suchen, sollten die dafür ungeeignet sein, setz den Ratschlag um und geh zum Hausarzt ( ...und laß dir bloß keine Medikamente aufschwatzen! ).
Viele körperliche und hormonelle Veränderungen können diese Schwermut auslösen und sorry, die Pubertät ist kein Zuckerschlecken.
L.G.
mamschgerl

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fluuu
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Re: Angst vor Zurückweisung

Beitragvon fluuu » Fr 29. Dez 2017, 11:41

Hallo,
Du kannst zum Sozialpsychiatrischen Dienst (SpDi) gehen, den gibt es in jeder Stadt vom Bezirk finanziert.
Dort bekommst Du in Krisen unbürokratische Beratung von Psychologen und Sozialarbeitern und vor allem
wissen sie am besten was Dir in Deiner Stadt mit Deinem Problem weiterhelfen kann.
Dann brauchst Du zunächst nicht in eine Arztpraxis gehen wo es stets Medikamente gibt, das ist der Sinn
eines Arztes. Wenn man einen Zuhörer braucht ist der Therapeut besser geeignet aber da gibt es sehr
lange Wartezeiten und so kann der erste Schritt zum SpDi sein um weiteres Vorgehen vor Ort zu beraten.
gruß fluuu

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simthang1994
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irgendsojemand
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Re: Angst vor Zurückweisung

Beitragvon irgendsojemand » Mo 15. Jan 2018, 13:47

Hallo Jessca,

hast du inzwischen etwas unternommen? Gib hier doch nochmal Rückmeldung, das wäre schön :-)

Ich wäre grundsätzlich auch erstmal vorsichtig mit Ärzten und Psychotherapeuten, weil du da auch ganz leicht an einen Vollpfosten laufen kannst. Wenn du an jemand tolles gerätst, kann es natürlich eine gute Hilfe sein. Aber ich denke, das ist schwierig zu erkennen, vor allem für dich in deinen jungen Jahren.

Falls du also zu einem Therapeuten/Arzt gehst, würde ich dir sehr ans Herz legen, dass du nicht einfach beim erstbesten bleibst, weil der eben "Arzt ist" und "schon weiß, was richtig ist". Wenn du dich nicht wirklich wohl fühlst, dann lass es sein mit dieser Person!
Und wenn dir irgendetwas komisch vorkommt und du merkst, dass es (langfristig) nicht hilft, dann lass es ebenfalls sein.
Ich will es dir keinesfalls komplett ausreden, ich will nur sagen - das sind auch nur Menschen, die ihren Job machen, manche besser, manche schlechter, und nur du selbst entscheidest, wer und was dir gut tut. Höre da auf dich! Was glaubst du selbst, was dir gut tun könnte? Wer könnte dir gut tun? Mit was?

Andere Frage: Kennst du das Gefühl, dass du einen anderen Menschen (vorzugsweise einen älteren) total gern hast? Dass der Kontakt mit diesem Menschen dir gut tut ? Gibt es so jemanden in deinem Leben? Denkst du an irgendjemanden, bei dem du gern öfter wärst?
Ein Lehrer, ein Verwandter? Irgendjemanden? Falls es so jemand gibt, würde ich dir raten, dass du mit dieser Person sprichst und erzählst, wie es dir geht. Das würd ich als allererstes machen - vor sämtlichen Ärzten, Therapeuten etc.

Und noch zur Überschrift deines Beitrages: Ich denke, dass dich die Therapeuten wirklich nicht zurück weisen wollen. Ich denke, sie verweisen dich zuerst an deinen Hausarzt vor allem aufgrund deines Alters und der Tatsache, dass dein Hausarzt bestimmt schon ein bißchen etwas über dich weiß und dich (vorerst und auf die Schnelle) vielleicht besser einschätzen kann. Und dein Hausarzt ist der allerletzte, der dich zurück weisen sollte. Falls du es dich getraust (du hast dich immerhin schon getraut bei dir fremden Therapeuten anzurufen!), hört er dir bestimmt zu. Und falls du kein so gutes Gefühl dabei hast, dann geh einfach zu einem anderen, du hast da ja die freie Wahl.


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