Umgang mit Schizophrenen

Hier können Sie sich austauschen, Tips geben und Fragen stellen zu allen seelischen Problemen, Lebenskrisen und Erkrankungen, zu Medikamenten, Psychotherapie, anderen Therapien, Therapeuten, Kliniken etc.
Penelopee
Beiträge: 75
Registriert: Fr 3. Dez 2010, 12:30

Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon Penelopee » So 13. Mär 2011, 17:37

konrad20175 hat geschrieben:es hält dich niemand davon ab nur zu geben was du geben in der lage bist/willst.
DVTore hat geschrieben: Ich mein, vielleicht solltest Du es einfach aufgeben, es Dir gutgehen zu wollen und dann bist Du auf dem Familienlevel und kannst Dich dadurch auf gleicher Höhe verabschieden und Deiner Wege gehen.
Das sagte ich schon mehrfach, das interessiert aber nicht wirklich, weil ich immer "oben auf" war und mir den sprichwörtlichen A.... seit 2 Jahrzehnten für die Familie und die Dauerprobleme aufgerissen habe.

Aber ich diagnostiziere mich inzwischen selbst: totales Burnout. :roll:
Also, ich kann auch nicht mehr geben, wenn meine Akkus selbst leer sind.

Ich werde jetzt ab morgen wieder so verfahren, wie vor diesem letzten Drama geplant war:
Nicht mehr erreichbar, habe Burnout, Anrufe und Nachrichten löschen - und alles Negative wieder ins Weltall schicken, wo es bleiben kann..

Danke für euer Verständnis....

Penelopee

Mirjam
Beiträge: 848
Registriert: Di 7. Dez 2010, 10:32

Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon Mirjam » So 13. Mär 2011, 21:43

Penelopee hat geschrieben: Die Schizophrenie macht 25% des ganzen Dramas aus, dazu kommen 25% purer Egoismus/Bequemlichkeit und Lebensunfähigkeit - und die restlichen 50% schiebe ich der Familien-Mutter-Vater-Verwandten-Symbiose zu.
Hallo Penelopee !

Gut dass du das mathematisch so gut differenzieren kannst. :-k
Penelopee hat geschrieben: Aber ich diagnostiziere mich inzwischen selbst: totales Burnout. :roll:
Nachdem du den Augenverdreh-Smiley hinter deine Selbstdiagnose gesetzt hast, geh ich mal davon aus, dass du diese Diagnose dem vorschiebst, was du 'eigentlich' willst, dich zurückziehen von dem Ganzen. Da du ein Burnout vorschiebst, tust du eigentlich das, was du deinem Bruder zu 25 % vorwirfst, nämlich Bequemlichkeit. Eine Bequemlichkeit, die es dir einfacher macht, dich rauszuhalten. Du trittst damit ziemlich in die Fußstapfen von deinem Bruder wie du ihn mit den prozentualen Anteilen beschreibst.

Wie Konrad schon schreibt,
konrad20175 hat geschrieben:
es hält dich niemand davon ab nur zu geben was du geben in der lage bist/willst.
Penelopee hat geschrieben:... habe Burnout...
Vielleicht könnte dir eine Reha oder sowas guttun, um deine eigene Freiheit zu finden.
Penelopee hat geschrieben:Danke für euer Verständnis....
Tut mir leid, wenn ich nicht ins gleiche Horn blase. Aber du wirst jetzt deine Ruhe vor mir haben.
LG
Mirjam

konrad20175
Beiträge: 44
Registriert: Di 22. Feb 2011, 23:27
Wohnort: Bern, Schweiz

Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon konrad20175 » Mo 14. Mär 2011, 02:32

nun alles zu löschen ist vielleicht nicht ganz das richtige, einfach sagen dass du keine ahnung hast wie, auch nicht inder lage bist herauszufinden wie, dass seine probleme dich ersticken und du wieder atmen möchtest. ich denke es tut ihm am besten zu erfahren was er für dich bedeutet mit seinem verhalten. ja nicht nett sein, einfach ehrlich genau sagen wie dus hast. nichts vortäuschen oder hinten durchreden. wirklich alles sagen wies du empfindest. so hat er deinen spiegel und weiss woran er liegt, weiss wie er dir gegenüber wirkt. ich denke dass ist sehr wichtig für ihn, das wichtigste überhaupt. ich habe nicht ganz alles gelesen. waren mir zu viele seiten ;) vielleicht tust du das ja jetzt gerade. manchmal sind briefe schreiben auch ganz gut dazu. da kann er dann nicht dreinreden und es mehrmals lesen

und wenn er was zu melden hat, dann auch per brief, so ist er angehalten erst alles zu überlegen bevor er was rausgibt.
Hier findet ihr meine Geschichte, wie ich meine Schizophrenie besiegte
Keine Angst vor Schizophrenie, Heilungsweg gefunden

Penelopee
Beiträge: 75
Registriert: Fr 3. Dez 2010, 12:30

Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon Penelopee » Mo 14. Mär 2011, 07:55

Mirjam hat geschrieben: Nachdem du den Augenverdreh-Smiley hinter deine Selbstdiagnose gesetzt hast, geh ich mal davon aus, dass du diese Diagnose dem vorschiebst, was du 'eigentlich' willst, dich zurückziehen von dem Ganzen. Da du ein Burnout vorschiebst, tust du eigentlich das, was du deinem Bruder zu 25 % vorwirfst, nämlich Bequemlichkeit. Eine Bequemlichkeit, die es dir einfacher macht, dich rauszuhalten. Du trittst damit ziemlich in die Fußstapfen von deinem Bruder wie du ihn mit den prozentualen Anteilen beschreibst.
Gehts noch?! :shock:
Ich habe Burnout, auch diagnostiziert vom Arzt.

Tut mir leid, aber wenn du ausschließlich die egozentrische Seite des Kranken dem Recht auf ein normales Leben, Abgrenzung und vor Ausbeutung der Angehörigen vorziehst, dann ist das dein Problem!

Das war jetzt mein letzter Beitrag zu dem Thema hier!

Ciao
Penelopee

cake
Beiträge: 2235
Registriert: Mi 24. Mär 2010, 22:46

Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon cake » Mo 14. Mär 2011, 09:05

Nun, ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man manchmal die Schnauze gestrichen voll hat, wenn man in der Familie einen Menschen mit Krankheitsgewinn hat.
Man kommt sich oft nicht genügend beachtet vor, denn der Fokus liegt eben auf der Person, der am meisten nach Aufmerksamkeit bettelt.
Das kann man zum Teil einfach nicht mehr ertragen.
Ein Kompromiß, das ist die Kunst, einen Kuchen so zu teilen, daß jeder meint, er habe das größte Stück bekommen. (Ludwig Erhard)

http://angstfrei.plusbb.org/forum.php
Bild

konrad20175
Beiträge: 44
Registriert: Di 22. Feb 2011, 23:27
Wohnort: Bern, Schweiz

Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon konrad20175 » Mo 14. Mär 2011, 12:12

Hallo

Wie schon mal erwähnt einfach so wird man nicht gesund, ich musste mich 4 Jahre ultra Gesund ernähren um mich von meiner Schizophrenie zu erholen. Es ist zwar kein müssen mehr sondern Leidenschaft. Aber schon sehr Früh waren ständige deutliche Besserungenzu beobachten, die mir hoffung gaben und mich zum agieren statt klagen antrieben. Vorher habe ich auch nur auf andere geschoben. Wer nicht mehr gesund wird, sondern auf Medis angewiesen ist dass er noch schlafen kann, sein leben ertragen kann, ich hatte 90% des Tages kriese, macht wenn er keine bessserung in seinem Leben erfährt am besten Selbstmord. Denn Schizophrenie auf medis ist kein leben. Ich verstehe dass der da nur rumhängt, ich denke er ist auch nichtin der lage das ganze selbst in die hände zu nehmen, man muss da schon ne menge power haben. Der ist abhängig davon dass ihm einer sagt wos lang geht, anders gehts nicht, und zwar jemand der weiss was man machen kann. psychiater wissens in der regel bei solchen fällen nicht. Sich in den arsch zu klemmen geht nicht , es braucht das wissen der ursache der degeneration des gehirns. und entsprechenden massnahmen das rückgängig zu machen.

Ich frage nochmal hat man seinen Vitamin B12 Wert überprüft und wenn ja wie hoch war der? Das ist bei jedem psychisch kranken extrem wichtig dass daieses als erstes gleich überprüft wird. weil immer noch in aller munde ist dass die gefahr eines mangels nur bei veganern und vegetariern bestehe. und das ist komplett falsch. hat der kranke zu wenig davon (alles unter 2-300) ists kein wunder wenn sein gehirn ständig weiter degeneriert.

wenns nicht das ist dann hilft bei den meisten die gezielte ernährungsumstellung.

ich war kürzlich in dem wohnheim wo ich 2 monate war am beginn meiner schizophrenie, ich habe dort mit einer betreuerin gesprochen und musste erschreckend feststellen dass die kaum in der lage war zu verstehen was ich zu berichtetn hatte, sie litt selbst an einem degenerierten gehirn, nicht in der lage neues aufzunehmen und verstehen. ich hoffe das ist nicht die regel sonst sehe ich schwarz für die psychiatrie dass da in nächster zeit was anderes als symptomtherapie angeboten werden wird. im dunkeln mittelalter befindet sich die psychiatrie heute, echt.

diese mediszombies die dort rumliefen, ich kam mir vor wie unter junkies. einer war bereit meinen mitgebrachten dinkelgrassaft zu trinken. ebenso ein betreuer, doch der war nicht sonderlich davon angetan. wie kann man nur so medisgläubig sein. ist ja ne krasse religion die da die medizin aufgebaut hat. man glaubt etwas das uns fehlt, wir falsch verstanden haben und uns krank werden lässt, mit einem medikament zu heilen vermögen. selbst psychotherpaie geht oft völlig daneben, man erreicht die traumas, doch heilung bleibt aus, der organismus hat einfach die energie nicht sich zu regenerieren, so sind irreparable schäden an der tagesordnung. doch sie sind nur irreparabel durch die naturferne kochkost.

im experiment mit tieren hat sich gezeigt dass wenn man ihr futter vorher kocht, sie nur noch über 1/3 der energie/leistungsfähigkeit verfügten wie vorher. sie wurden richtig schlapp. nicht merh in der lage das zu tun was ihnen jeweils das überleben sicherte.
gab man ihnen wieder das naturgemässe futter, erlangten sie ziemlich bald wieder ihre vorherige vitalität zurück. Das ist auch dass was man erfährt wenn auf rohkost umgestellt wird. man fühlt sich sehr rasch sehr viel aufgeweckter, fitter. bewegungen sind nicht mehr eine anstrengugn oder last, sondern ein vergnügen. alterung findet nur noch sehr langsam statt, mit 30 sich wie 18 oder jünger fühlen ist normal.

Das haben schon ganz viele menschen auf diesem Planeten erfahren dürfen. Kochkost ist und bleibt einer der hauptfaktoren warum wir faule säcke werden und nicht mehr in der lage sind auf andere rücksicht zu nehmen. nun nicht alle reagieren gleich, manche mögens besser erleiden manche weniger. aber sehr viele nehmen drogen wie kaffe, nikotin und alkohol um die nebenwirkungen der heutigen denaturierten zivilisationskost ertragen zu können.

Diese einfache wahrheit hat soooo viele wirtschaftlichen konsequenzen, dass es von denen die davon abhängig sind einfach nicht gesehen werden will.

jeder ist der schicksals eigener schmied, nun das sehe ich nicht ganz so, denn nur was einem begegnet an erkenntnis macht mich erst zum schmied der weiss was er tut, kann ich verantwortung übernehmen, ansonsten bleibe ich blind und habe mein schicksal nicht im griff, bin denen die das was ich selber nicht erkannt habe, in den händen habe, völlig ausgeliefert. nicht mein schmied. vielleicht wollen wir das auch einfach so haben, wollen krank werden, wollen trübsal blasen. so dass ween wir wieder in den himmle kommen was zu feiern haben. warum sonst sollten wir ein solches leben wählen wo wir im dunkeln tappen?

alles liebe

Konrad

konrad20175
Beiträge: 44
Registriert: Di 22. Feb 2011, 23:27
Wohnort: Bern, Schweiz

Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon konrad20175 » Mo 14. Mär 2011, 12:28

Aufmerksamkeit bettelt.
Er braucht Energie die er nicht mehr hat, die ihr nicht habt, die ärzte nur gegen viel geld geben, die medikamente im rausch ertränken, was erwartet ihr ein wunder? ja das habe ich oft erlebt dass ärzte sehr abergläubisch sind, mit Glauben schaffen. sie sagen einem nicht alles aus angst dass der dann durchdreht, es noch vreschlimmert. doch das ist nötig um ihn zu aktiviere, besser die warhheit vor augen als in unwissenheit langsam drauf gehen.

Doktor heisst nichts anderes als Lehrer. Doch ich weiss dass in der MEdizinindustrie schon sehr viele Fehler vertuscht werden. würden wir wissen was da wirklich abgeht, wir würden sofort rebellieren und denen das anrecht auf krankenkassengelder entziehen. nur noch wer erfolgreich heilt kriegt was. sie haben autorität uns krank zu schreiben doer nicht. warum zum teufel haben wir das selber nicht mehr? zählt das wort eines einzelnen nichts mehr, nur noch wenn man studiert hat in einer anstalt die verträge mit industrie hat. So sind ärzte mehr nur noch Medikamentenverkäufer geworden, haben sogar den anspruch erworben das dem apotheker abzuerkennen was der einst war, man kann nicht mehr pharmazie studieren.

Ärzte sind sterbehelfer geworden, vertuscher der nebenwirkungen der Lebensmitteldenaturierungs-und Landwirtschaftsbondenausnutzungs-industrie.
Nur noch da wo medikamente nichts mehr nützen werden gezielte ernährungstherapien empfohlen. Rieche ich da etwa ein verborgenes zeugnis dass die Ernährung am ende doch alle trümpfe in der hand hält?

Ok ich glaube das reicht erst mal für heute, die sonne scheint, ich will auch noch ein paar strahlen einfangen gehen.

Bis bald und viel erfolg beim entrinnen aus den fängen der aus alter zeit mythenbeladenen sterbewelt.

K

Mirjam
Beiträge: 848
Registriert: Di 7. Dez 2010, 10:32

Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon Mirjam » Mo 14. Mär 2011, 15:40

Auch wenn das Korinthenkacker-mäßig ist, lass ich das so nicht auf mir sitzen!

am Sonntag 13.:
Penelopee hat geschrieben:
Aber ich diagnostiziere mich inzwischen selbst: totales Burnout. :roll:
am Montag 14. in der Früh:
Penelopee hat geschrieben:
Gehts noch?! :shock:
Ich habe Burnout, auch diagnostiziert vom Arzt.

Benutzeravatar
Anna21
Beiträge: 12
Registriert: Do 25. Nov 2010, 09:08

Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon Anna21 » Do 17. Mär 2011, 10:46

Hallo Penelopee,

eigentlich hatte ich nicht vor, hier noch einmal zu schreiben.
Ich schaue nur manchmal aus Langeweile rein.
Doch die Resonanz hier ist ja meistens eh nur gejammere und Unschuldsbeteuerungen.

Allerdings möchte ich jetzt noch ein letztes mal in deinem Thread schreiben.
Zunächst dachte ich ja, also ich deine Beiträge las: Ach, das ist auch nur so eine, die ihre Probleme bejammern will, aber nichts tut.
Aber - siehe da - im Gegenteil: Du hast den Kontakt zu deinen Verwandten abgebrochen! Gratuliere!
Das ist der einzig konsequente Schritt. Denn deine Wahrnehmung ist - meines bescheiden und ebenfalls betroffenen Erachtens - richtig:
Zwar hat dein Bruder ab und an psychotische Schübe - da kann er dann wirklich nichts darfür - aber der Rest ist Egoismus, Bequemlichkeit und Feigheit.
Halte das durch und warte, bis die Anrufe aufhören. Das ist einfach nicht dein Ding, zieh dir diesen Schuh nicht an.

Konrad nervt mich genauso wie mich Sonnie genervt hat: Den Thread kapern und seitenweise über die eigenen Probleme labern...

Übrigens: Ich leide auch an einer chronisch rezidivierenden Schizophrenie, nehme aber meine Medis verlässlich ein. Und ich bin kein Zombie, überhaupt nicht. Darüber hinaus lebe ich nicht immer unbedingt gesund: Ich esse sehr protein- und kalorienreich, trinke sogar Alkohol und rauche.
Entweder man meint, mit einer gewissen Lebensweise, seine Krankheit in Schach zu halten - dann entspricht diese Einstellung einem Placeboeffekt, der ja oft gut wirkt - oder man geht halt eingermassen gelassen um und gönnt sich ab und zu was - mir jedenfalls geht's damit hervorragend!

Meine Botschaft zum Schluss: Worten muss man Taten folgen lassen! Schön, dass du nicht nur lamentierst, sondern die richtigen Schritte einleitest.

Ob dir eine Angehörigengruppe weiter hilft, wage ich zu bezweifeln...
Kennst du diesen Witz: Gehen zwei Sozialpädagogen die Straße entlang und finden einen, der blutend am Boden liegt. Sagt der eine zum anderen: "Du, dem, der das getan hat - dem müssen wir helfen".
Glaub mir, die sind alle so in dem Psycho-Business: Die armen, schwachen Kranken betüdeln und deren Probleme auf dem Rücken der Angehörigen austragen.

So, dies war aber nun wirklich das letze Wort von

Anna21 :twisted:
Es ist weniger schwierig, Probleme zu lösen, als mit ihnen zu leben.


Zurück zu „Zu allen Fragen der Psychiatrie und Psychotherapie“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste