Umgang mit Schizophrenen

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Penelopee
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Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon Penelopee » Fr 25. Feb 2011, 18:42

Ich bin ferdisch :roll:

Nachdem ich den halben Tag mit Telefonaten zwischen Polizei, Klinik, Verwandten beschäftigt war, hat sich mein Brüderlein dann nachmittags seelenruhig telefonisch zurückgemeldet.
Er lebt noch, hatte zwar einen Unfall, war 2 Tage in einem wegen Urlaub leerstehenden Haus einer Verwandten untergekommen, aber ist schon wieder auf dem Weg von einem Krankenhaus zurück in die Psychiatrie.

Was für eine überflüssige, unsinnige, ätzende Aktion! :twisted:
Die Polizei war einfach großartig, total beruhigend.... O:)

Ich hatte dann nachmittags eine fetzige Diskussion mit meiner Mutter, auch über betreutes Wohnen, sie wurde dann richtig kollerisch und sieht noch immer keine wirkliche Notwendigkeit, dass mein Bruder endlich auszieht, weil ja "so viele junge Männer noch bei ihrer Mutter leben".
Ansonsten wurde mir wieder "Grausamkeit", "emotionale Kälte" :shock: vorgeworfen, weil ich von Anfang an sagte, er macht vielleicht ein paar Tage Urlaub, und jetzt lassen wir ihn endlich mal los und machen.....

Ich brauche jetzt auch erstmal "REHA" oder ein paar Tage Ruhe wegen Erschöpfung. Man man man....

Penelopee
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Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon Penelopee » Mo 7. Mär 2011, 10:42

1 Woche ohne jeglichen Kontakt mit der ganzen Geschichte bin ich nun auch wieder etwas zu Kräften gekommen und habe die letzten Nächte endlich wieder durchgeschlafen. :sleeping:

Um dann gleich gestern zu erfahren, dass sich mein Bruder in den 2 Tagen, wo er da alleine im Haus einer Verwandten versteckt hauste, tatsächlich einen Suizidversuch oder gleich mehrere Optionen durchführte, die aber irgendwie scheiterten, worauf hin er dann in einem Krankenhaus auftauchte.

Wie schnell er daher aus der geschlossenen Abteilung wieder raus kommt und ob überhaupt und was dann passiert, ist alles vollkommen unklar.
Ich hoffe, dass die Klinik jetzt endlich handelt, das betreute Wohnen und den gesetzlichen Vormund in die Wege leitet.

Das Szenario, was mir nun seit gestern durch den Kopf geht, ist: Wenn der Suizid tatsächlich gelungen wäre, was er dann der Verwandten damit auch noch angetan hätte :shock: . Ich meine, die Verwandte war in Urlaub, und man stelle sich das vor: Sie kommt nachhause und findet dann meinen toten Bruder in ihrem Haus.
Seit die Verwandte nun alles weiß (und er hat ihr Haus wohl auch in einem absoluten Chaos hinterlassen, was ich ja aus dem Elternhaus von ihm kenne), ist da jetzt noch einer mehr, der graue Haare bekommen hat nach dieser Aktion....

Liebe Grüße
Penelopee

cake
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Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon cake » Mo 7. Mär 2011, 10:59

Oh je, ich hoffe es wird reagiert.
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Schau nach Dir. :wink:
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konrad20175
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Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon konrad20175 » Fr 11. Mär 2011, 22:19

Hallo

Ist das ein interessanter thread. da kommt mir einiges in den sinn und es ist knüppeldick.

Nun ich war ziemlich heftig schizophren und meine eltern haben auch stark darunter gelitten. ich war mit meinen schwarzen sichtweise eine richtige zumutung. meine mutter hat oft geweint.

Ich bin dann nach 2 jahren glaub ich ausgezogen in eine wohngemeinschaft. da hatte ich mit jemanden eine wohnung geteilt dem es nicht möglich war nachzuvollziehen wie das ist in sich in entrückten welten zu befinden. ich war sehr oft sehr sehr müde und habe nur das allernötigste gemacht, oft was rumliegen lassen. es hat mich immer sehr viel energie gekostet mit ihm zu reden da er nie spürte was in mir vorging, das alles was ich tat nicht tat um ihn zu nerven. aber was solls. war mir vorgekommen wie vom regen in die trauffe zu kommen. Ich habe wirklich alles mögliche getan um wieder gesund zu werden, einmal eine woche lang weizengrassaftfasten mit täglich um die 5 darmspülungen. ich war ständig am arbeiten vom morgen bis abends....und dann kam er jeweils nach hause hat unordnung gesehen, er wusste ja nicht was ich geschuftet hatte, und hat dies dann jeweils als anlass genommen mich zu erniedrigen.

da er der zimmermann des hauses war, konnte ich ihn dem hausbesitzer zuliebe einfach rauswerfen. ich habe durchgehalten. nun auf jeden fall bin ich dann in eine wohnung gezogen mit eigener küche, von da an hatte ich mein eigenes reich und ich konnte dann aufräumen wenn ich energie hatte und musste nicht mehr auf andere rücksicht nehmen.

ich habe dann nach 3 jahren angefangen mich bewusst zu ernähren, denn ich musste etwas tun um meinem wirklich miserablen zustand ein ende zu setzen. mich umzubringen hat mit der pistole glücklicherweise nicht geklappt, die armeepistole meines vaters ist mit nur einer patrone im lager und ohne magazin nicht losgegangen beim abdrücken. dem vorhaben von einer brücke in bern zu springen wurde von einem verwandten unterbrochen der grad in dem moment da vorbeilief und mir von seinem neuen hausboot erzählte. von da an habe ich dann nicht mehr an den suizid gedacht, einfachaufgehört mit all den dingen die einem schaden zufügen, in der hoffnung dass es dann schon wieder besser wird.

ich habe dass dann ins extreme gemacht, bin nun nach 3 jahren zyprexa seit 5 jahren medikamenten frei und seit 4 jahren esse ich nur noch rohkost, natürlich auf alle möglichen gourmet arten zubereitet.

ich kann nur sagen dass mein ausszug von zu hause die beste entscheidung gewesen war. wobei früher auszuziehen von zu hause eine krasse zumutung für all die anderen folgenden mitbewohner gewesen wären. der zimmermann aber ist nicht schizophren aber halt sonst einer mit eingeschränkter emotionalität....das haben viele andere im hause nun auch bemerkt.

durch verhätscheln und "helfen" verhindert man aus meiner sicht nur dass der noch schlimmere zustand nicht sofort eintritt der dann feuer unter dem hintern macht um uns aus unserem loch zu treiben?

andernseits glaube ich nicht dass ich in der lage gewesen wäre auf rohkost/heilkost umzusteigen wenn ich nicht Chemiker und Informatiker wäre. Zudem habe habe ich nen starken willen in die wiege gelegt bekommen. ich glaube man sagt dem auch dickschädel?

Aus meinen beobachtungen an mir selbst kann ich nun sagen dass durch unsere denaturierte, leblose, energielose, auf zucker und fettbindungsenergiereduzierte energiequellen unsere nerven so schlecht nähren dass sie kaum in der lage sind genügend energie für eine rebungslose funktion zum selbststäandigen, unabhängigen denken zu entwickeln. so entsteht eine grosse abhängigkeit der energien anderer, deswegen auch die schuldzuweisungen.....

solange da in der ernährung nicht darauf geschaut wird dass unsere zellen entsprechednes futter bekommen, werden sie in der starre bleiben egal wie lange man da "hilft" und mitgefühl zeigt und lieb ist. das nährt nur die abhängigkeit.

gibt man energiedefizitären kindern oder auch aufmerksamkeitsdefizitär ADHS und so energie und vitalstoffreiche Lebensmittel, verschwinden die symptome und sie werden gesund!!! Naturfremde Ernährung ist DIE HAUPTURSACHE für all den scheiss den die eltern mit ihren kindern in ihren familien erleben müssen. Sie sind völlig verunreinigt, vergiftet, verschlackt und weiss nicht was alles...einfach Krank.... weder eltern noch kinder tragen schuld und solange dass da nichts ändert in unserem verständnis über die entstehung von krankheiten wird auch kein fortschritt zu erwarten sein. Denn Psychopharmaka sind nur stützen für einen übergang, bis das nervensystem wieder selber produziert was zu viel oder zu wenig ist. Dann kommen da noch impfschäden dazu und vieles andere was uns die chemie/pharmaindustrie an "segen" gebracht hat.

Die menschen haben soooo mühe sich von ihrem steak oder soll ich besser sagen ihrem stück kadaver auf dem teller zu trennen. wir sind süchtig danach. es ist der energiereichste lieferant von den gekochten nahrungsmitteln. mit zucker haben wir in seiner isolierten form ein nervengift geschaffen. denn um ihn zu verstoffwechseln braucht es vitamine auch noch. und die fehlen, führen zu stoffwechsel blockaden und erzeugen unangenehme erregungszustände.

wir brauchen drogen um unser leben mit der kochkost zu ertragen. das fängt an mit kaffe, zigaretten, alkohol...alles medikamente um uns zu therapieren vor unserer verlorenen kindlichen lebendigkeit, unsererer leere die entsteht weil der energieumsatz, der stoffwechsel in unsrem leibe zum stocken gekommen ist. und weil wir nicht wissen warum sind wir gezwungen sie von anderen zu nehmen oder drogen nehmen. JA GENAU DAS IST ES und wirds immer sein. Leben kommt von Leben, Tod von Tod. Dann schauen wir all die Action und Brutalofilme um in uns noch emotionale regungen zu erzeugen. und weil wir unter diesen einflüssen ständig fehler machen, haben wir ein schuldsystem aufgebaut welches uns kaum mehr ermöglicht zu dem was wir sind zu stehen, in der angst ausgeschlossen zu werden. wir altern schnell und sind nicht mehr attraktiv...attraktivität hängt nicht vom äussern ab sondern von der lebendigkeit die in einem menschen steckt.

liebe mütter wenn ihr eueren kindern helfen wollt, dann füttert denen das was leben in höchsten masse enthält. wir sind energiefluss, kommt der ins stocken dann gehts uns beschissen. auf alle möglichen arten. Es macht wirklich keinen spass all den abfall der wir täglich in uns beigen mit uns rumzuschleppen.....wir stinken, sind fettleibig, degenerieren, und weiss nicht noch was alles.... es ist so einfach oder nicht? zu einfach als dass unsere hochverbildeten universitäten es nicht in der lage sind anzunehmen. vielleicht auch weil sie ihren unterhalt aus industrie beziehen und deshalb verpflichtet sind nicht herauszubringen oder zu erforschen was ihr schaden könnte.

glaubt mir sobald man voll mit energie ist, ist es eine leichtigkeit anderen zu vergeben, all die dinge zu tun die ein heiliger auch tut. und es ist dass was unheilige brauchen um wieder heilig zu werden. kultreligionen fordern das alles zu tun um wieder diesen zustand zu erreichen...doch dann ist alles falsch, solange die innere haltung nicht entsprechend ist ist es eine verarsche von sich selbst und allen anderen. da könnt ihr den dalai lama und buddah grad gleich miteinschliessen. wer auf diese schiene aufsitzt läuft gefahr eingleisig und extrem zu werden und sich dabei zu verlieren. man hört dann von den schon länger gläubigen man glaube halt einfach nicht gut genug, müsse noch extremer werden....

wir sind verblendet, verstockt, unmoralisch, extremesuchend, suizid nicht weil wir das sein wollen, nein sondern einfach weil wir leer und ausgesogen sind. darum tun wir all das böse gegenseitig an. wir sind alle opfer.... niemand wird einfach so zum psychopaten.

woher dass das kommt würde ich gerne auch aufzeigen aber das ist ein thread auf den ich hier nicht gerne eingehe

ich fasse zusammen:

1. wir sind leben
2. nähren wir uns mit tod, dann werden wir so
3. um daraus heraus zu kommen heisst es das aus dem leben zu schaffen was uns tötet:
-auf körperlicher ebene: lebendige naturnahe Lebensmittel
-auf geistiger ebene: auflösen von widersprüchlichen programmierungen aus geschichten, medien ,aufdeckung der grossen täuschungen unserer gesellschaft, verkehrte darstellungen unserer geschichtlichen vergangenheit, aufklärung von finanziellen, politischen, theologischen systemen
-auf seelischer ebene: ergründung der emotionalen ebene so dass alle ebene körper geist und seele im optimalfall wieder im einklang funtionieren sich nicht mehr widersprechen. alles was im geiste ist muss miteinander in der gegenüberstellung aufgehen. famlien/traumatherapie

noch kürzer: es geht um reinigung unseres selbsts, der lösung der differenzialen, integralen mathematischen gleichung mit den unbekannten die unser leben uns mit seinen begrenzungen gegeben hat.

es mag menschen geben denen scheint die verunreinigende lebensweise nicht so viel auszumachen.....aber es gibt eben jene die darunter sehr leiden. und glaubt mir hat man mal gespürt wo der hase begraben liegt, gespürt welche energie in pflanzen steckt, dann hat man seine droge gefunden. sie ist nicht mehr gift, sondern leben. gifte dienen nur dazu uns in einen momentanden zustand des "lebendig seins" zu versetzen. sie erzeugen aber diese unausweichliche abhängigkeit vom giftehersteller.

all die propheten die dafür plädieren dass es keine rolle spielt was wir essen.....schaut was sie täglich konsumieren und ihr werdet einige gifte darunter finden. schaut welchen industrien sie nützen und von wem sie bezahlt werden

warum erzähl ich euch das alles.....denn anklang findet man damit nicht sondern oft eher verachtung. ich erzähls weil ich einfach muss, es gehört genau da hin.

Jedoch ist energiereiche ernährung noch kein garant dass es einem dann besser geht, denn wird die dadurch gewonnene energie entsprechend verwaltet, kann sie auch wieder schnell verschleudert sein. ohne die ergründung der abgründe unserer seele werden wir immer ein instrument derer bleiben, ob wir gesund essen oder nicht.

über den umgang mit schizophrenen weiss ich nur wenig, da habe ich die verschiedensten erfahrungen gemacht, die einen sind zugänglich die anderen nicht, liegt wohl an meinen unvollkommenheiten nur teile zu sehen. schlimm ist es wenn sie überzeugt sind dass sie nicht krank sind. besser wenn sie wissen das sie krank sind, jedoch dann schlimm wenn sie nicht mehr bereit sind aus eigenem antrieb zu tun. dann heissts einfach jeden tag einen fetten grossen grünen smoothie einflössen, keine filme mehr, kein fleisch, kein käse, kein brot, keine pizza, keine pasta, nichts gekochtes mehr.... dann sind stehen die chancen am besten dass sie a) einem endlich verlassen, b) bleiben und ein wandel in ihnen stattfindet. legt ihnen all die bücher auf die über lebendiges essen informieren, rezeptbücher, wildkräuterbücher, und und und.....

schade gibts bisher kein therapiezentrum dass diese umgebung bereitstellt und von der krankenkasse auch bezahlt wird und nicht esotherisch angehaucht ist. ich kann bei mir nur immer eine person aufnehmen um ihnen das intrument mitzugeben dass sie wieder zu selber denkenden unabhängigen wesen werden.

ich würde sehr gerne bei einem solchen projekt mithelfen. am besten ein bergdorf mit dem alles darum herum zu permakultivieren (google-> Sepp Holzer)

Dann glaub ich ist auch der hinterletzte irgend wann einmal wieder bei den lebigen und auf dem boden der natur gelandet.

nun um meinen beitrag zu schliessen komme ich auf den anfang zurück, meine sichtweise ist jetzt nicht mehr schwarz, oder geblendet, sie ist einfach..hmmm ja was ist sie? ihr habt ja jetzt darüber gelesen. entweder total abwegig oder total einleuchtend, je nachdem auf welcher seite man steht.

ich möchte auf jeden fall nicht mehr zurück und mich dem verunreinigenden leben hingeben um ein bisschen etwas vom leben zu haben. ich will das ganze leben, trotz der schäden die die fehlbehandlungen aus der medizin mir angetan haben. sterbehelfer sind das geworden nicht mehr oder weniger. Ob sie den titel Doktor noch verdienen was nichts anderes als leherer heisst verdient schon mancher nicht mehr.

was auch immer ihr tut, irgendwann werdet ihr sicher verstehen, falls ihr durchgehalten habt um meinen inzwischen extrem langen beitrag durchzulesen, was ich damit angesprochen habe. ich habe jahre gebraucht um darauf zu kommen.

auf jeden fall egal was ihr denkt und tut, macht es bis ihr wisst warum ihr es tut.

alles liebe und vor allem genesung mit allem was ihr tut. auch wenns nicht tägliche ultralebendigkost ist. Geniesst besonders dass was einem am meisten schaden antut, ihr könntet es einmal nicht mehr wollen und bereuen dass ihrs nicht richtig gemacht habt. denn um dahin zu gelangen wo wir hier jetzt sind braucht es sehr viel leid.

und sich davon zu befreien ist nicht ohne wahrlich! dafür aber sehr behaglich :)

Konrad
Hier findet ihr meine Geschichte, wie ich meine Schizophrenie besiegte
Keine Angst vor Schizophrenie, Heilungsweg gefunden

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Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon konrad20175 » Fr 11. Mär 2011, 22:32

oh ich habe vergessen zu sagen dass ich dich vollkommen unterstütze indem Du Deinen untermieter mal auf die strasse stellst. spar dir deine energie für die die sie zu schätzen wissen.

er wird schon finden was er sucht. kannst ihm ja meinen beitrag zum lesen geben. er hat ja sonst nichts anderes zu tun als filme zu gucken. dann weiss er was er zu tun hat damit es ihm wieder besser geht und darf sich dann nicht mehr beschweren, man kann sich nur solange beschweren bis man weiss warum dann gehts nicht mehr....... ich habe manch drogensüchtigen auf der strasse von mir fliehen sehen als ich ihnen eine möglichkeit aufzeigte auszusteigen. die haben mich dann nie mehr angebettelt weil sie wussten das ich wusste dass die nichts an ihrem zustand ändern wollen. ich helfe mit information, und wenn ich sehe dass es auf fruchtbaren boden fällt dann helfe ich sogar noch weiter. der same ist immer der wille des anderen zu wachsen. ist er nicht da ist der dünger den man gibt blosse verschwendung. erwarte nicht dass dann andere dafür verstädnis haben. sie wissen ja nicht worums geht, sehen nur die handlung und nicht was dahinter ist. es ist das was zählt, das was dahinter ist, das was wir durch die emotionen voneinader immer wahrnehmen. manche hören darauf manche nicht.

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Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon Penelopee » Sa 12. Mär 2011, 14:38

konrad20175 hat geschrieben:oh ich habe vergessen zu sagen dass ich dich vollkommen unterstütze indem Du Deinen untermieter mal auf die strasse stellst. spar dir deine energie für die die sie zu schätzen wissen.
Er ist nicht mein Untermieter, sondern mein Bruder, der noch bei unserer Mutter lebt.
Ob er sich richtig und falsch ernährt, weiß ich nicht, denn ich bin nicht sein Aufpasser, weil ich mein eigenes Leben halbwegs leben möchte.
Was ich sehen kann, ist dass er schon viel Krams in sich reinstopft, vor allem Süßigkeiten und so was, das mag an dem Heißhunger lieben und auch an dem Frust.
Und dann wird danach der Frust noch größer.

In unserer Familie eskaliert die Situation nun gerade ziemlich, weil sich noch alle möglichen Verwandten diese Woche einmischten, die meine Mutter dann extrem attackierten.
Womit sie nicht wirklich falsch liegen, aber nun habe ich meine erschöpfte Mutter heute gesehen, die um 10 Jahre geältert scheint und sich nun den ganzen Tag darüber Gedanken macht, ob sie eine Rabenmutter war, dass es so weit kommen konnte. :shock:

2 Wochen nach der Geschichte ist mein Bruder wohl immer noch völlig sediert und hat keine Erinnerung mehr, was war und was er genau gemacht hat.

Ich vermute, es wird noch Monate so weitergehen, und dass er dann auch direkt in die Rente geht....

Aber ich wollte mich ja um mich selbst kümmern..... *seufz* :twisted:

cake
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Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon cake » Sa 12. Mär 2011, 15:07

Ich vermute, es wird noch Monate so weitergehen, und dass er dann auch direkt in die Rente geht....
:shock: :shock:
Dann sind es wohl noch Jahrzehnte oder??

Heute scheint bei uns die Sonne Penelopee :wink:
Bei euch auch? Dann mal los in die Wärme :wink: :wink:
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Penelopee
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Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon Penelopee » Sa 12. Mär 2011, 15:13

Er ist jetzt Mitte 40, und vermutlich wird das nichts mehr mit arbeiten. Ich meine, wenn er sich dann jedesmal umbringen will, weil er Angst hat, das auszuhalten oder überhaupt erst anzufangen?!

Ja, hier ist es heute auch super schön :razz: , ich lege mich jetzt gleich mit meinem Krimi in den Garten und lass mich von der Sonne braten.... :cool:

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Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon cake » Sa 12. Mär 2011, 15:23

Ja, hier ist es heute auch super schön :razz: , ich lege mich jetzt gleich mit meinem Krimi in den Garten und lass mich von der Sonne braten.... :cool: :lol:
Brav- ja Krimies gefallen mir auch. :lol:
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Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon Mirjam » Sa 12. Mär 2011, 19:37

Penelopee hat geschrieben: ....das mag an dem Heißhunger lieben und auch an dem Frust.
Und dann wird danach der Frust noch größer........................
.....ist mein Bruder wohl immer noch völlig sediert..............
Ich vermute, es wird noch Monate so weitergehen.....
Hallo Penelopee !

Ich hab bei dir immer wieder den Eindruck, dass dein Bruder von deiner Sicht aus ein absoluter Bösewicht ist. Vielleicht täusch ich mich da aber, jedenfalls kommt das so für mich rüber. Ob er überhaupt Frust als solches wahrnimmt, wenn er völlig sediert ist, würd ich mal dahinstellen. Und wenn es noch Monate so weitergeht... das ist ja vermutlich mal keine Absicht von deinem Bruder. Würdest du auch so über ihn reden, wenn er eine körperliche Krankheit hätte, die 'noch über Monate so weitergehen' würde?
Dass deine Mutter sich Gedanken macht, ich glaub das ist eine ganze normale Sache einer Mutter. Aber da muss sie drüber wegkommen, das ist ihr Problem. Da kann dein Bruder nichts dafür. Auch wenn du dich drüber aufregst, das ist ja auch dein Problem. Er hat doch den Mist am Hals bzw Kopf, dann sei doch glücklich, dass es dir nicht so ergeht.
Entschuldige, Penelopee, wenn ich dir zu hart kling. Ich les bei dir schon die ganze Zeit mit und ich möchte meinen Eindruck davon mal loswerden.
LG
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Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon Laura » Sa 12. Mär 2011, 19:59

Hallo Mirjam!

Ich denke, Penelopee kämpft mit aller Macht darum, sich von ihrem Bruder und auch von dem ganzen familiären, insbesondere mütterlichen Getue abzugrenzen. Das kann schon mal sehr bösartig klingen, wie so eine Abgrenzung dann ausfällt. Ich denke zwar nicht, dass ich meinen Angehörigen oder Freunden je so eine Last war und natürlich weiß ich als ebenfalls Schizophrene, was für Horrorängste man haben kann und zwar beständig, andererseits bin ich in der glücklichen Position, mich nicht um einen anderen Betroffenen so intensiv kümmern zu müssen. Nachdem Penelopee 15 Jahre lang ihr Bestes gegeben hat, ist sie wohl am Ende mit ihrem Latein und auch mit ihrer Puste. Das kann man ihr nicht in Abrede stellen, auch wenn sie erstmal einige Ungerechtigkeiten gegenüber ihrem Bruder vom Stapel lässt.

Ich habe im rl übrigens auch mit einer Mitbetroffenen zu tun, um die ich mich zwar nicht kümmern muss, für die meine Geduld nun aber auch schon aufgebraucht ist. Das Dingens dabei ist nämlich, genau wie bei Penelopee, dass ich nicht alles der Akutpsychose zuschieben kann, sondern diese Betroffene für jemanden halte, die auch so gerne ihre Primadonna-Allüren ausleben möchte und einfach nicht einsehen will, dass es damit ein für allemal vorbei ist (wurde während ihres Studiums der Sozial- oder Heilpädagogik krank, wollte anscheinend eine Superhelferin werden und hat es nach über 30 Jahren immer noch nicht verkraftet, dass sie jetzt die Superkranke ist und selber Superhilfe bräuchte, muss sich dauernd an anderen aufwerten und nachdem sie mir bereits ins Gesicht geschleudert hat, dass sie "keinen Bock mehr auf mich hat", kommt sie nicht damit klar, dass ich ihr nun konsequent aus dem Weg gehe und kommt doch immer wieder angedackelt. Psychotisch meinetwegen, aber bin ich denn so dickfellig oder habe ich einen Hilfsauftrag an ihr, dass mich das nicht nerven soll???)

Penelopee hat ihrem Bruder ihre Haltung erklärt, so wie sie es sich vorgenommen hatte, und es ist ein neuer Kuddelmuddel entstanden. Man kann einem Gesunden schlecht ankreiden, dass er keine Ahnung hat, wie einem mit den schlimmsten Ängsten zumute ist. Aber von Mitbetroffenen genervt sein kann ich auch... :roll:

LG

Laura
Es ist o. k., wenn nicht alles supertoll ist. Wenn alles supertoll wäre, dann wäre alles nur noch o. k.

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Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon Penelopee » Sa 12. Mär 2011, 20:13

Mirjam hat geschrieben:
Ich hab bei dir immer wieder den Eindruck, dass dein Bruder von deiner Sicht aus ein absoluter Bösewicht ist.
Wenn du meine Geschichte von Anfang an gelesen hast, dann weißt du auch, dass ich seit annähernd 15 Jahren am Ackern bin um meinen Bruder.
Jeder andere wäre schon längst ausgestiegen, er hat auch einen großen Teil meines Lebens "zerstört" durch diese ganze Situation.
Und dann müsste auch klar geworden sein, dass ich ihn für einen Großteil dafür zur Verantwortung ziehe, dass es heute überhaupt so ist, wie es eben ist.
Ich sage nicht, dass er nicht schizophren geworden wäre, wenn er anders gelebt hätte.
Aber er nicht mal - auch in Ansätzen - versucht, die Situation zu verbessern oder sich zu verändern. Es gab nie eine Option neben "Hotel Mutti" und "mir gehts schlecht, kümmert euch gefälligst um mich".

Wenn du das 15 Jahre lang aushalten musst, immer, zu jeder Zeit, zu jedem Weihnachten, zu jedem Geburtstag, auf jedem normalen Spaziergang, und es ist Null Bereitschaft da, dass sich was ändert, dann steigst du entweder aus (mental) - oder du wirst ebenfalls krank.
Ich bevorzuge den 1. Weg, denn ich will leben, aber: es fällt mir nicht leicht....

Ich sehe nicht im geringsten ein, mir dafür ein schlechtes Gewissen einreden zu lassen.....

Schönen Abend noch!
Penelopee

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Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon Mirjam » Sa 12. Mär 2011, 20:45

Ein schlechtes Gewissen ist das Letzte, das ich dir hätte einreden wollen. Ich wünsch dir nichts mehr als den nötigen Abstand, dass du dich an deinem Gesundsein bewusst freuen kannst. Vielleicht erinnert mich das Ganze einfach zu sehr an einen Menschen. Aufgewühlt hat mich vermutlich der Satz von dir:
weil sich noch alle möglichen Verwandten diese Woche einmischten
Rumgehacke (..'hättest du dies, hättest du das').. Dieser Mensch, an den mich das erinnert, hat leider sein Ziel erreicht. Oder vielleicht war es für ihn der beste Weg. Vermutlich.
LG
Mirjam

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Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon Penelopee » So 13. Mär 2011, 16:34

Mirjam hat geschrieben:Rumgehacke (..'hättest du dies, hättest du das').. Dieser Mensch, an den mich das erinnert, hat leider sein Ziel erreicht. Oder vielleicht war es für ihn der beste Weg. Vermutlich.
Auch das ist die eigene Schuld meines Bruders! Wenn er sich bewusst von der Familie so betüddeln lässt und nicht abgrenzen konnte bzw. wollte (besonders von älteren Frauen, neben der Mutter gibt es da noch zwei weitere Frauen +/- 80 Jahre), und wenn er sich bei einer davon die 2 Tage versteckt hielt (während die bundesweite Fahndung lief!) ins Bett legt und versucht, die Pulsadern aufzuschneiden, und alles ist voller Blut und ein einziges Chaos nach Rückkehr der Verwandten :twisted: :
Ja, dann kann ich die besagte Frau verstehen (von wegen Gehacke), wenn sie nachher wissen will, was das für eine grenzüberschreitende, egoistische Aktion war. Und warum in ihrem Haus und überhaupt, was das alles sollte...

Die Schizophrenie macht 25% des ganzen Dramas aus, dazu kommen 25% purer Egoismus/Bequemlichkeit und Lebensunfähigkeit - und die restlichen 50% schiebe ich der Familien-Mutter-Vater-Verwandten-Symbiose zu.
Eine psychische Erkrankung ist kein Freifahrtschein, um alles zu entschuldigen....
Mit all diesen Konsequenzen muss mein Bruder jetzt leben.....

Mein Eindruck ist nach wie vor: Er will so viele Menschen wie möglich mit in den Abgrund reißen.
Das sagte er mir schon vor 15 Jahren, als er das 1. Mal in der Klinik war: "Du bist die nächste, glaub mal nicht, dass es dir besser gehen wird!". :shock:
Ja, warum sollte es mir eigentlich besser gehen?
Das war auch die Frage, die mir vor vielen Jahren mal ein Psychologe stellte: "Glauben Sie, dass Sie ein Recht darauf, glücklich zu werden bei dieser ganzen Familiensituation?!".

Ich finde schon !!!

Und letzte Woche trudelte hier ein Brief von dieser Angehörigengruppe ein, es gibt demnächst ein Seminar für Geschwister psychisch Kranker, die "vergessenen Angehörigen", und ich werde auf jeden Fall daran teilnehmen....

Schönen Sonntag noch
Penelopee

konrad20175
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Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon konrad20175 » So 13. Mär 2011, 17:26

Egoismus....ich mag das wort nicht. unfähigkeit andere zu sehen aufgrund von degeneration/energiemangel.....wir machen dass wenn wir krank sind. es ist einfach zu geben wenn man hat, doch schweirig wenn man leer ist glaub mir. wer fordert ist er dann nicht auch egoistisch? es hält dich niemand davon ab nur zu geben was du geben in der lage bist/willst.

also warum beklagst du dich wenn du nicht in der lage ist etwas zu geben das du nicht hast und andere das nicht sehen. rieche ich da etwa es allen recht zu machen wollen um gut oder besser zu wirken?

es scheint als ob dein bruder dir ein guter lehrer war ;)

*knuddel*
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