Umgang mit Schizophrenen

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Penelopee
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Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon Penelopee » Fr 3. Dez 2010, 13:13

Wir haben einen Fall im engsten Familienkreis. Das ganze Drama geht jetzt schon annähernd 15 Jahre so, und ich bin mit meinen Kräften bald am Ende.
Ich sehe es auch nicht mehr, dass sich der total egoistische Kranke ständig aus allem heraushält, immer den Weg des geringsten Einsatzes geht (am liebsten faul im Bett liegen, die anderen alles regeln lassen, und ansonsten nur vorm PC sitzen und DVDs bestellen).

Mir reicht es jetzt.
Mir haben mehrere Menschen gesagt, dass man sich aus so einem kranken Familiensystem rausziehen muss, sonst wird man selbst krank, zumal der Kranke immer und immer wieder nur mit seiner Psychogeschichte anfängt.

Ich habe auch keinen Bock mehr, mir immer und immer diese Wahngeschichten anzuhören. Nach 15 Jahren (ohne Zustand der Besserung!) kann das kein Mensch mehr aushalten....

Beispiel:
Völlig normaler und entspannter Besuch bei irgendeinem Bekannten. Der Kranke sitzt da wieder völlig apathisch, redet leise und wenn er überhaupt etwas sagt, dann nur wirres Zeugs ("Ich werde verfolgt", "Man will mir nur schaden", "Wahrscheinlich bin ich dann schon tot").
Immer wieder AUFMERKSAMKEIT - es gibt keine entspannten Treffen, keine entspannten Zusammenkünft, es geht immer nur um seinen "Psychomüll", gepaart mit einem religiösen Fanatismus, der in der Familie aber immer besonders gefördert wurde.

"Ich werde von der Mafia verfolgt und man will nur mein Leben". :shock:
Was sagt man da bitte noch?
Sagt man "Ach was, ist doch alles erfunden" ---> glaubt er sowieso nicht und redet weiter
Wird man laut und sagt "Halt endlich den Mund, ich kann das nicht mehr hören" ---> fängt er wieder an "Mir geht es doch so schlecht". Für mich ist das emotionale Erpressung!

Krankheit hin oder her - mir kann niemand erzählen, dass alle Schizophrenen immer und 100% in diesem Akut-Zustand sind wie mein Familienmitglied.
Der macht Theater und will AUFMERKSAMKEIT.

Ich bitte um Ratschläge und Hinweise.
Für mich ist es jetzt soweit, dass ich den Kontakt bis zum Lebensende abbrechen will. Weil es mir nur schadet, weil immer alles negativ und schlecht ist, weil sich nichts verbessert, einen total selbst runterzieht....

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Laura
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Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon Laura » Fr 3. Dez 2010, 16:53

Hallo Penelopee!

Wenn Du die Entscheidung getroffen hast, den Kontakt zu Deinem kranken Angehörigen abzubrechen, dann brauchst Du ja eigentlich keine Ratschläge und Hinweise mehr. Mich würde aber noch interessieren, wie dieser Kontaktabbruch aussehen soll. Wirst Du ihn einfach nicht mehr besuchen oder willst Du darüber hinaus in der Familie dafür sorgen, dass er nicht mehr auf Zusammenkünfte darf, auf denen Du zugegen bist?

Ist dieser Kranke in fachlicher Behandlung/Betreuung? Nimmt er Medikamente?
Penelopee hat geschrieben:Krankheit hin oder her - mir kann niemand erzählen, dass alle Schizophrenen immer und 100% in diesem Akut-Zustand sind wie mein Familienmitglied.
Der macht Theater und will AUFMERKSAMKEIT
Hast Du Dich je über Schizophrenie informiert? Viele Schizophrene sind tatsächlich nicht andauernd in einem Akutzustand, manche aber schon, so vielleicht auch Dein Familienmitglied. Mit "Theater machen" hat ein Akutzustand aber nichts zu tun, sondern dann sind die Wahnvorstellungen Überzeugungen. Wenn Dein Verwandter "Aufmerksamkeit" will, dann vermutlich, um in seinen Ängsten beruhigt zu werden.

Viele Grüße

Laura
Es ist o. k., wenn nicht alles supertoll ist. Wenn alles supertoll wäre, dann wäre alles nur noch o. k.

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Remedias
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Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon Remedias » Fr 3. Dez 2010, 18:08

Hallo Penelopee,
wie Laura fragt, das interessiert mich auch: Ist dein Verwandter in Behandlung; bekommt er Medikamente?
Ihn scheint es ja wirklich schwer erwischt zu haben.
Ich kann aber auch verstehen, wenn du den Kontakt abbrechen oder vermindern willst, denn es ist schwierig, mit jemandem, der so krank ist, umzu gehen.
Gut ist, immer die gesunden, die alltäglichen Anteile zu stärken und ihn so zu behandeln, als wäre er nicht krank. Das hat zumindest mir geholfen. Bei Wahninhalten nur sagen: "Dem ist nicht so" , und auf irgendwelche alltäglichen Themen übergehen.
Ich kann jetzt nur von mir ausgehen, was mir gut getan hat. Wenn man versucht hat, mir Wahninhalte zu widerlegen, habe ich es eh nicht geglaubt und noch gemeint, derjenige stecke mit den Anderen unter einer Decke.
Ansonsten kannst du dir vielleicht vorstellen, wieviel Angst jemand ausstehen muss, der glaubt, sie sind hinter ihm her. Die Angst ist echt, auch wenn es die Grundlage nicht ist.
liebe Grüße Remedias

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Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon Penelopee » Sa 4. Dez 2010, 04:48

[...] Doppelt
Zuletzt geändert von Penelopee am Sa 4. Dez 2010, 05:05, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon Penelopee » Sa 4. Dez 2010, 05:02

Danke für die Rückmeldungen!

Nein, das muss sich überhaupt niemand antun, zumal er durch seine Krankheit auch noch ständig andere Menschen belästigt d.h. terrorisiert.
Er hatte bereits Anzeigen wegen Stalking am Hals (irgendwelche wildfremden Frauen verfolgt und belästigt). Das Problem bei solchen "Psychos" ist ja: Die sind nicht schuldfähig (also werden sie immer so weitermachen und letztendlich alles auf ihre Psychoprobleme schieben....).

Diese Woche war es wieder so weit:
Er wohnt ja noch im Elternhaus (ist fast 50), nun ist das "Hotel Vollversorgung" selbst mal krank geworden und ins Krankenhaus gekommen (wegen einer Kleinigkeit). Da ist er natürlich wieder durchgedreht, hat allen Menschen den Anrufbeantworter mehrfach vollgesprochen, dass er nicht weiterleben kann, alle sollen sich sofort bei ihm melden, sofort vorbeikommen (sonst könnte er für nichts mehr garantieren :shock: ).
An mir geht das inzwischen eiskalt vorbei.
Wenn er sich umbringen will, soll er es endlich tun.
Er muss endlich lernen für sein Leben die Verantwortung zu übernehmen.
Den Terror, der Schrei nach Aufmerksamkeit, die emotionale Erpressung etcpp. hält niemand aus.
Er k*** mich inzwischen nur noch an......
Ich muss mir sowas auch nicht mehr reinziehen. Egal ob Familie oder nicht.
Sonst geh ich selbst vor die Hunde.
Und ja, ich muss auch an mich denken....
Ich werde ihm ab sofort jegliche Kontaktaufnahme untersagen. Sollte das trotzdem in der Form so weitergeht, ist eine Anzeige bei der Polizei der nächste Schritt....
Remedias hat geschrieben: Ihn scheint es ja wirklich schwer erwischt zu haben.
Ich kann aber auch verstehen, wenn du den Kontakt abbrechen oder vermindern willst, denn es ist schwierig, mit jemandem, der so krank ist, umzu gehen.
Gut ist, immer die gesunden, die alltäglichen Anteile zu stärken und ihn so zu behandeln, als wäre er nicht krank. Das hat zumindest mir geholfen. Bei Wahninhalten nur sagen: "Dem ist nicht so" , und auf irgendwelche alltäglichen Themen übergehen.
Ich kann jetzt nur von mir ausgehen, was mir gut getan hat. Wenn man versucht hat, mir Wahninhalte zu widerlegen, habe ich es eh nicht geglaubt und noch gemeint, derjenige stecke mit den Anderen unter einer Decke.
Ansonsten kannst du dir vielleicht vorstellen, wieviel Angst jemand ausstehen muss, der glaubt, sie sind hinter ihm her. Die Angst ist echt, auch wenn es die Grundlage nicht ist.
liebe Grüße Remedias
Ich bin kein Psychiater, und daher kann ich mir diese Wahnideen auch nicht mehr anhören. Ich habe ca. 5 Jahre versucht, das alles zu besänftigen, zu ermutigen. Ist vollkommen sinnlos und überflüssig. Das kann er mit seinem Psychiater und seiner Therapeutin bereden.
Es gibt keine alltäglichen Themen. Es gibt immer nur Suizid- und Depressionsgespräche.

Wenn er es (das Leben an sich) nicht aushält - und ja er nimmt Medikamente sowohl gegen seine Schizophrenie als auch mehrmals täglich dieses Tavor gegen seine Ängste - dann soll er dauerhaft stationär in der Psychiatrie bleiben. Wir hatten mit mehreren Leuten während des letzten Psychiatrieaufenthalts alles in die Wege geleitet, dass er in ein betreutes Wohnen kommt, wo er dauerhaft betreut wird und fachmännisch unterstützt wird (auch für den Behördenkram). Wollte er aber nicht. Er wollte lieber wieder nachhause und so weitermachen, wie all die Jahre zuvor, sich ins Bettchen legen, betütteln lassen, nichts tun, dem Leben davonlaufen.
Dass das nicht funktioniert und ihn letztendlich krank macht, ist allen Beteiligten klar. Mit den Konsequenzen muss er selbt fertig werden. Punkt.

Sonnie
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Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon Sonnie » So 5. Dez 2010, 03:40

Hallo Penelopee,

Ich bin selber Mutter eines Wahnhaft Paranoiden Psychose Erkrankten!
Mein Sohn ist inzwischen 17 Jahre alt und lebt trauriger Weise seid
einem Jahr in einem Wohnheim für Doppeldiagnostizierte Jugendliche.
Sein Verlust macht mir als Mutter sehr zu schaffen!
Ich weine täglich um meinen Sohn und mache mir ernsthaft Sorgen
um seine weitere Zukunft!
Wenn mir mein Sohn heute am Telefon sagt:
Ich hab dich lieb, bin ich ganz ergriffen über seine freundlichen Worte!
Früher hatte er mir soetwas tolles und liebes nie gesagt.

Was Du schreibst tut mir als Mutter in der Seele weh!
Vor allem wenn ich das hier so lese wie Du Dich über Deinen erkrankten Verwandten
äußerst.
Er ist doch schwer Psychisch krank, so jemand kann nicht wie ein gesunder Mensch funktionieren!
Das müsste doch klar sein, oder?
Da er wohl dauerhaft von dieser schweren Krankheit betroffen sein wird, wäre es
gerade wichtig so einem Menschen nahezustehen und liebevoll zu unterstützen!
Ich habe schon oft genug darüber gelesen, dass solche Menschen je länger sie mit dieser Krankheit
konfrontiert werden dazu neigen, daran zu verzweifeln und Selbstmord zu begehen! Was ist wenn?
Wer will sich nachher den Vorwurf machen, nicht ein bisschen mehr Verständnis
und Mitgefühl entgegen gebracht zu haben?
Auch wir sind nicht vor ernsthaften Erkrankungen gefeit.
Es kann uns doch jeder Zeit genauso einmal treffen und dann bräuchten
wir die Hilfe und das Verständnis eines anderen Menschen!
Es soll ja laut Statistik auch immer mehr Psychisch Erkrankte mit Depressionen
geben! Woher kommt das denn?
Nach meiner Meinung doch nur, weil in erster Linie jeder nur an sich denkt und es
inzwischen immer kälter unter den Mitmenschen zugeht!
Wo ist bloß die Menschliche Nächstenliebe und das Mitgefühl geblieben???

Sorry ist nicht böse gemeint, aber das musste mal raus!

Gruß Sonnie

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Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon Penelopee » So 5. Dez 2010, 04:36

Sonnie hat geschrieben: Er ist doch schwer Psychisch krank, so jemand kann nicht wie ein gesunder Mensch funktionieren!
Das müsste doch klar sein, oder?

Hör mal: Ich weiß das.
Ich bin seit meiner Kindheit in einer Familie gefangen mit psychisch Kranken.
Mein ganzes Leben ist dadurch beeinträchtigt, meine Arbeit, meine zwischenmenschlichen Beziehungen.
Die Menschen (es war bereits mein Opa, danach mein Vater) haben es ebenfalls nicht für nötig gehalten, sich wirklich helfen zu lassen. Haben die Familie terrorisiert, ständig Suizandrohungen gemacht, irgendwas verändern zu wollen war kein Ziel ("Therapeuten sind alle bekloppt").
Mein Vater hat sich letztendlich umgebracht. Das war seine freie Entscheidung!
Mein Bruder fährt jetzt genau die gleiche Schine ab wie vorher der Vater....
Wo ist bloß die Menschliche Nächstenliebe und das Mitgefühl geblieben???
Sag mir einen Menschen, der so was annäherend 25 Jahre über sich ergehen lassen muss und dann noch "verständnisvoll" und "mit Liebe" reagieren kann.
Deine Aussage ist genau so wie meine Mutter redet: Schlechtes Gewissen machen, betütteln, wir müssen füreinander sorgen, egal ob wir dabei selbst unser Leben aufgeben und zugrunde gehen.

Nur komisch: Wenn ich mal krank bin oder Hilfe brauche ist von der "tollen Familie" und der "großen Liebe" überhaupt niemand da.....

Ich kann deine Meinung nicht teilen.
Und ich bin froh, dass ich so klar denken und das Procedere durchschauen kann.
Sonst wäre ich nämlich auch schon in der Psychiatrie gelandet
Zuletzt geändert von Penelopee am So 5. Dez 2010, 04:47, insgesamt 4-mal geändert.

Penelopee
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Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon Penelopee » So 5. Dez 2010, 04:43

DVTore hat geschrieben: Ich denke, er ist nur das Symptom des Systems und hat sich mit seinem Auftrag :silly: resigniert abgefunden und führt ihn auch nach besten Kräften aus. Seine Creativität und Individualität kann er woanders gar nicht darstellen und einbringen, leider.
Klar ist er der Symptomträger dieses kranken Familiensystems, an dem vor allem auch meine Mutter maßgeblich mit dran Schuld hat, zumal mir die ganzen Zusammenhänge über Schizophrenie bzw. Psychosen durchaus vollkommen bewusst sind.
Nur leider scheinen seine Psychiater das mit der Selbstständigkeitförderung nicht für nötig zu halten, und der Therapeut offenbar auch nicht.
Klar, er kann selbst entscheiden, ob er im "Hotel Mutti" bleiben will bis Mutti stirbt und sich die beiden gegenseitig fertig machen (und eigentlich nichts funktioniert) - oder ob er ein Leben im betreuten Wohnen mit Gleichaltrigen und gesetzlichem Betreuer wählt, seine Selbstständigkeit lernen und vielleicht mal auf die Beine kommen möchte.
Er hat sich für das 1. entschieden. Ich akzeptiere seine Entscheidung.
Er muss selbst die Konsequenzen dafür übernehmen!

Kranke versuchen ja immer wieder und massivst, die Verantwortung für ihr Leben auf Angehörige zu übertragen (seine lachhaften Suizidandrohungen sind ein Teil davon).
Das Spielchen muss man durchschauen - nur dann kann man aus diesem Kreislauf aussteigen !
Zuletzt geändert von Penelopee am So 5. Dez 2010, 05:00, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon Penelopee » So 5. Dez 2010, 04:54

Erwin hat geschrieben: Erlaub es mir das knapp zu erklären. Du solltest Dir, falls Du das noch nicht hast, Deines eigenen Anteils an der Sache bewußt werden.

Sein Fehlverhalten ist SEIN Problem. Daß Du Wut entwickelst, und jahrelang auf ihn eingegegangen bist, Dich hast erpressen lassen, vielleicht auch Deine Gutmütigkeit hast ausnutzen lassen, ist Dein Problem. Deine Wut zeigt, daß irgendwo bei Dir ein neuralgischer Punkt mit getroffen ist, und den solltest Du rausfinden, falls Du das noch nicht hast. Das muß nicht sofort und auf Zwang sein. Es geht nicht alles auf einmal. Sicher ist erstmal Abstand angesagt. Aber auf Dauer wäre es gut für Dich Dir Deines Anteils bewußt zu werden. Ich weiß nichts über Dich und vielleicht hast Du schon in der Richtung "gegraben". Das wäre gut. Die Meisten brauchen professionelle Hilfe um so etwas aufzuarbeiten.

Und eine letzte Bemerkung, ich will Dich damit nicht zurechtweisen, nichts läge mir ferner. Ich kann Dein Dilemma gut verstehen.

LG

Erwin
Danke. Klar, es gibt immer einen Dummen, der alles mit sich machen lässt.
Wenn du allerdings mit Kranken aufwächst und als Kind immer eingehämmert bekommst: "Du musst lieb und nett sein, für alles Verständnis haben, denn die Menschen sind doch so krank", dann bist für diese Art der emotionalen Erpressung total anfällig.
Ich war nicht immer wütend. Vor 10 Jahren war ich noch aktiv und mitfühlend. Nachdem ich sah, dass die Kranken gar keine Veränderung wollen (sondern am liebsten nur im Bettchen liegen und andere machen lassen), war das lieb-mitfühlende vorbei. Inzwischen ist nur noch Wut und ja sogar Hass da.
Für mich ist das normal und vollkommen nachvollziehbar, und andere Menschen (auch aus der Familie sowie aus einer Angehörigengruppe einschließlich Psychologin) pflichten mir absolut bei.
Abstand ist jetzt das einzig richtige - und zwar für längere Zeit.

Wenn ich allerdings sage, dass ich Weihnachten dieses Jahr erstmalig nicht nach Hause kommen werde, ist schon der nächste Trouble vorprogrammiert...

Da fand ich gerade einen interessanten Beitrag, der es wirklich genau auf den Punkt trifft:
"Wie erzeuge ich Schizophrenie?":
http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/w ... izophrenie

Sonnie
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Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon Sonnie » So 5. Dez 2010, 13:26

Hallo Penelopee,
Mein Vater hat sich letztendlich umgebracht. Das war seine freie Entscheidung!
Ich weiß dass Selbstmord keine freie Entscheidung ist!
Diese Menschen sehen keinen anderen Ausweg mehr.
Sie können ihre Seelischen Schmerzen einfach selber nicht mehr ertragen!

Wo von Du schreibst was Familie terrorisieren anbelangt da kann ich selber
ein Lied von singen!
Mein Sohn war von Geburt an sehr, sehr anstrengend und unruhig gewesen.
Er wurde zuerst auf ADHS diagnostiziert und hatte von Geburt an große
Schlafschwierigkeiten gehabt.
Mit 6 Jahren zeigte mein Sohn ein unkontrolliertes Aggressives Verhalten uns allen gegenüber.
Ich musste mich von ihm Jahre lang auf übelste Weise anschreien und beschimpfen lassen!
Was meinste was ich da mitgemacht hatte?
Ich hatte von seiner Geburt an sehr viel Stress mit ihm gehabt und suchte mir über die Ämter und verschiedene Fördermaßnahmen Hilfe zu holen.
In der Pubertät geriet mein Sohn durch sogenannte falsche Freunde leider immer mehr
auf die schiefe Bahn!
Er begann Drogen zu konsumieren und ließ sich da auch nicht reinreden.
Ab einem bestimmten Alter lassen sich Jugendliche einfach nichts mehr sagen.
Je mehr mein Sohn an Drogen zu sich nahm umso schlimmer und aggressiver wurde er
uns allen gegenüber!
Wir wurden ca. ein Jahr lang mit dem Messer von ihm bedroht. Das wurde zuletzt dermaßen bedrohlich, dass ich ihn 2-mal selber als Mutter bei der Polizei anzeigen musste.
Das Jugendamt tat es immer wieder als von mir als übertrieben ab, nur mit Hilfe der Polizei schaffte ich es, dass mein Sohn woanders untergebracht werden konnte.
Das war wohl unsere Rettung gewesen!
Denn bei einer Wahnhaft Paranoiden Psychose kann das für die Angehörigen böse enden!
Die Schizophrenie hat mitunter eine Vorlaufzeit von bis zu 5 Jahren!
Wenn es mit meinem Sohn nicht so gefährliche Ausmaße angenommen hätte, würde ich ihn bestimmt niemals in ein Heim geschickt haben.
Denn ich bin absolut dagegen, dass man Kranke einfach so in Heime abschiebt!
Wie mein Vater so schwer an Krebs erkrankte, dachte ich auch daran ihn bis zu seinem Tod
selber zuhause zu pflegen.
Es kam aber dann doch alles anders als angenommen.
Er verstarb sehr schnell schon nach kurzer Zeit!
Im Übrigen wäre es auch mal für Dich ganz gut eine Psychotherapie zu machen!
So könntest Du Deine Wut besser in den Griff bekommen und würdest Dir selber
mal was Gutes tun.
Wut wirkt sich immer zerstörerisch aus!
Deine Wut hat mitunter auch noch ganz andere Hintergründe, die man in so einer
Therapie für sich besser heraus finden kann.

Gruß Sonnie

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Laura
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Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon Laura » So 5. Dez 2010, 14:30

Hallo Penelopee!

Es sei Dir unbenommen, hier einfach mal Deiner Wut Luft zu machen. Nur könntest Du dabei darauf achten, von Pauschalisierungen über psychisch Kranke und insbesondere über Schizophrene abzusehen? Deine psychisch kranken Verwandten sind nicht alle psychisch Kranken, aber Du kommst hier in ein Forum, an dem sich überwiegend psychisch Kranke und hierunter auch viele Schizophrene (unter anderem meine Wenigkeit) beteiligen. Wie soll man denn versuchen, Dir den Rücken für Deine Entscheidung zu stärken, wenn man gleichzeitig mit Deinen Allgemeinaburteilungen über "die Kranken" und "die Psychos" konfrontiert wird?

Also, als Schizophrenie-Betroffene bin ich selber nicht mit jedem Mitbetroffenen gut Freund und ich denke, Du kannst ruhigen Gewissens den Kontakt zu Deinem kranken Bruder auf Eis legen, da es ja für beide Seiten nichts bringt.

Wenn Du einfach mal bewusst ungerecht sein möchtest und einfach nur all Deiner Wut freien Lauf lassen möchtest, dafür hast Du doch die Angehörigengruppe und die Psychologin. Aber was soll das werden, wenn's fertig ist, wenn Du diskriminierende Pauschaläußerungen in ein Forum setzt, das ein überwiegend psychisch krankes Publikum hat? Ich habe keine Lust, als Prügelknabe für Deine Verwandten herzuhalten. Ich bin nämlich auf andere Weise von Schizophrenie betroffen und es tut mir einfach nur weh, wie Du von "den Kranken" und "den Psychos" sprichst, als ob wir alle samt und sonders egoistische Scheusale wären, die anderen immerzu nur eine Last wären. Für derlei Äußerungen ist das hier einfach der falsche Ort. Also nimm entweder Abstand davon, alle psychisch Kranken in Deine Wut miteinbeziehen zu wollen oder hau an einem Ort auf den Putz, an dem wir es nicht mitkriegen und nicht schon wieder mit dem Stigma konfrontiert werden müssen.

Übrigens glaube ich auch kaum, dass es für Dich selbst für den Umgang mit Deiner Wut auf Dauer so hilfreich sein kann, wenn Du Dich in Pauschalisierungen und Projektionen verirrst. Man findet kaum ein Umfeld, das völlig frei von "Psycho" wäre. Du wirst auch abseits Deiner Familie immer wieder damit konfrontiert werden, also schließe lieber Deinen Frieden mit der Tatsache, dass es nun mal psychische Erkrankungen gibt und halte Dich offen dafür, dass Du auch mal eine angenehmere Erfahrung mit einem Betroffenen machen könntest als die, die Du in Deiner Familie machen musstest. Die Erfahrung, dass wir als Betroffene sowieso das Allerletzte seien, und seien wir noch so pflegeleicht und selbstständig, machen wir nämlich sowieso schon mehr als genug.

Viele Grüße

Laura
Es ist o. k., wenn nicht alles supertoll ist. Wenn alles supertoll wäre, dann wäre alles nur noch o. k.

Penelopee
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Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon Penelopee » So 5. Dez 2010, 14:58

Laura hat geschrieben:Aber was soll das werden, wenn's fertig ist, wenn Du diskriminierende Pauschaläußerungen in ein Forum setzt, das ein überwiegend psychisch krankes Publikum hat? Ich habe keine Lust, als Prügelknabe für Deine Verwandten herzuhalten. Ich bin nämlich auf andere Weise von Schizophrenie betroffen und es tut mir einfach nur weh, wie Du von "den Kranken" und "den Psychos" sprichst, als ob wir alle samt und sonders egoistische Scheusale wären, die anderen immerzu nur eine Last wären. Für derlei Äußerungen ist das hier einfach der falsche Ort. Also nimm entweder Abstand davon, alle psychisch Kranken in Deine Wut miteinbeziehen zu wollen oder hau an einem Ort auf den Putz, an dem wir es nicht mitkriegen und nicht schon wieder mit dem Stigma konfrontiert werden müssen.
Laura, das war nicht gegen dich gerichtet, da ich dich überhaupt nicht kenne.
Wenn das so rübergekommen sein sollte, möchte ich mich sofort dafür entschuldigen.

Ich rede von meinem kranken Familiensystem und den daraus entstehenden Psychosen, die für mich ganz klar nicht genetisch sondern verhaltens- bzw. erziehungsbedingt sind.

Ich weiß, dass es manchmal sehr schwierig ist, diese Denkweise zu verstehen, weil ja auch viele Ärzte und Therapeuten gerne diese "Schonhaltung" einnehmen, die dem Kranken aber nicht wirklich weiterbringt. In meinen Augen wird gerade die Psychose viel zu oft nur symptomorientiert behandelt - ohne wirklich auf die genauen Ursachen zu schauen.
Wenn ich aber doch weiß, dass Krankheit auch dadurch entsteht, dass Familiensysteme nicht funktionieren, Abhängigkeiten geschürt und der junge Mensch permanent emotional manipuliert wurde, dann muss der Ansatz dort stattfinden.
Natürlich sind Tabletten nehmen und jammern manchmal leichter - aber es ist keine Lösung.
Und daher ist auch mitjammern keine Lösung, denn sie bringt niemanden weiter.

Ich bin davon überzeugt, wenn mein Bruder rechtzeitig den Absprung aus der Familie geschafft hätte, wenn er mit 20 ausgezogen und sich gegen die Mutter abgenabelt hätte (das hat mit weniger Lieber rein gar nichts zu tun), dann hätten wir heute keine Schizophrenie.
Ich will damit sagen:
Es ist sehr schwer zu ertragen, warum Menschen sich selbst kaputt machen.

@ Erwin, ja, der Artikel ist ausgezeichnet, auch wenn das nicht einfach ist für Angehörige.
Viele Mütter, die Abhängigkeiten schüren und nicht loslassen können, halten sich ja gerade an dieser "Mein Kind ist ja so krank, ich werde gebraucht"-Haltung sehr lange Zeit auf und rechtfertigen damit dann indirekt die noch weitere Bemutterung.
Im Grunde müssten für Psychosen die gesamten Familiensysteme miteingebunden werden. Aber: Welche Klinik nimmt sich die Zeit?

Ich habe meine Bruder in all den Jahren immer in der (geschlossenen) Klinik besucht. Da waren so viele junge Männer. Irgendwann hatte man das durchschaut: man brauchte nur die Eltern anzuschauen (besonders das Verhalten der Mutter), und vieles wurde sehr viel klarer. D.h. nicht dass es immer so ist, aber eben sehr oft.....

Ansonsten nehme ich euren Hinweis auch gerne an, nochmal selbst alles psychotherapeutisch aufzuarbeiten.
Meine Wut, meine Gefühle, meine Gedanken sind normal und vollkommen gesund. O:)
Ich hatte das vor Jahren schon getan, die Inputs sind immer die gleichen: Zieh dich endlich aus dieser Familie raus, die nicht bereit ist, etwas zu verändern.....
Die Angehörigengruppe müsste im Grunde meine Mutter besuchen, nicht ich als Schwester, aber das würde meine Mutter niemals tun, weil sie dort genau mit diesen Fakten konfrontiert werden würde ("Lassen Sie den Sohn endlich los"), und wer will das schon hören?

Ich wünsche allen noch einen schönen 2. Advent (wir versinken im Schnee......) :-"

Sonnie
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Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon Sonnie » So 5. Dez 2010, 16:14

Hallo Erwin,
Erwin hat geschrieben:Hallo Sonnie,

es läßt ihnen keine Ruhe, daß hier so gedacht wird, was?

Bleiben Sie mal schön bei sich.

Haben Sie schon mal darüber nachgedacht daß Ihr Sohn vielleicht seine Schizophrenie durch Ihre Erziehung bekam? So etwas kommt sehr oft vor.

Am Ende hatte Ihr Sohn vielleicht berechtigen Grund für sein agressives Verhalten, wer weiß?

Machen sie doch eine Psychotherapie, um zu erkennen wo Ihre Fehler im Umgang mit Ihrem Sohn liegen, anstatt anderen Psychotherapien wegen deren Wut zu raten.

Verstehe grad nicht was das ganze hier jetzt soll?

Woher willst Du denn wissen warum mein Sohn an einer Psychose erkrankt ist?
Nur weil da mal jemand den ganzen Müttern alle Schuld zugewiesen hat,
dass ihre Söhne später an einer Psychose erkrankten?
Tut mir Leid wenn ich Dich jetzt enttäuschen muss!
Mein Sohn hatte bei seiner Geburt bedauerlicher Weise nachweislich einen
Sauerstoffmangel erlitten, was übrigens ausreicht um später eine Psychose zu bekommen!
Kann man auch nachlesen.
Dann ist sein Vater ebenfalls Psychisch krank.
Ich trennte mich von ihm, wie meine Kinder noch ganz klein waren.
Er neigte zu unkontrollierten Gewalttätigen Verhaltensweisen,
die ich leider erst viel zu spät bei ihm entdeckte.
Er lebt inzwischen auf einem anderen Kontinent und niemand konnte ihn von seinen Verwandten
dazu bewegen sich Psychiatrisch untersuchen und behandeln zu lassen!
Seine zweite Frau und seine Geschwister bestätigten mir das oft genug,
was ich schon so lange bei ihm vermutete!
Mein Sohn begann mit 16 Drogen zu kosumieren und so hatte er seine Veranlagung und
die Voraussetzungen um eine Psychose zu entwickeln frühzeitig in Gang gesetzt.
Mir hierfür die Schuld zuweisen zu wollen und mir mit irgendwelchen Behauptungen zu
kommen, dass ich als Mutter daran Schuld sein soll dass er eine Psychose entwickelte,
finde ich ehrlich gesagt arg daneben und das aller Letzte!
Ich weiß gar nicht was ich dazu noch sagen soll?

Ach ja, meine Verhaltenstherapie habe ich gerade abgeschlossen und sprach praktisch
nur aus eigener gutgemeinten Erfahrung.
Sorry, ich werde mir demnächst mehr überlegen ob ich jemanden noch mal einen
gutgemeinten Ratschlag weitergebe!

Sonnie

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Anna21
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Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon Anna21 » So 5. Dez 2010, 16:38

Hallo Penelopee,

na, das ist ja eine heiße Diskussion hier!

Ich schließe mich voll und ganz denen an, die nicht darauf verzichten wollen, Verantwortung für das eigene Schicksal zu übernehmen.
Eine psychiatrische Diagnose ist kein Freihfahrtschein, sich wie ein narzisstisches, egoistisches A... aufzuführen.

Ich leide auch unter eine chronisch rezidivierenden Schizophrenie, habe aber damit umzugehen gelern, einfach weil ich musste.
Und ich wage es zu bezweifeln, wie das manche hier andeuten, dass dein Verwandter praktisch nie in der Realität ankommt. Wer immer noch eine Entscheidung treffen kann - "ja, ich will zu Hause wohnen" und wer Drohungen hervorbringen kann wie "dann bringe ich mich um" hat immer noch einen Bezug zu seiner Mitwelt, nur dass diese Beziehung äußerst narzisstisch und regressiv ist.

Meine Mutter hat die selbe Karte bis zum bitteren Ende ausgereizt. Sie hat eine Depression attestiert bekommen und damit ihr ganzes egozentisches Verhalten gerechtfertigt. Ganz bewusst und manipulativ.
Ich habe mich längst von meiner Familie gelöst, weil mir vom Jugendamt auch immer gesagt wurde: "Deine Mami ist ja krank, da musst du rücksicht nehmen". Auch Rüchsicht darauf, dass sie prügelte und mich mit Ausdrücken wie Hure oder Schlampe betitelte. 10 Jahre lang, 20 Jahre lang.
Und ich habe immer an ihre Vernunft apperliert und gedacht, wenn ich ein postives Miteinander vorlebe, lernt sie das vielleicht.
Pustekuchen!
Ich wechsel seit mehr als fünf Jahren kein Wort mehr mit meiner Familie und ich glaube nicht, dass es mir schlecht geht. Im Gegenteil: Inzwischen habe ich längst einen lieben Freund und eine Ersatzmama.

Und dann immer die Ansprüche der Ärzteschaft! Mit den Angehörigen arbeiten!
In meinem Fall würde das doch nur bedeuten, dass ich weiterhin die Sozialpädoging für meine Mutter spielen soll.
Die Karte funktioniert, echt, das funktioniert.

Diese scheiß Sozialromantiker!
Mit ein bisschen Tüteltü und gutem Willen ändert sich kein Mensch
und schlechte Charaktereigenschaften haben noch lange nicht notwendigerweise was mit einer Erkrankung zu tun.
Im Übrigen fühle ich mich von dir auch nicht pauschal als Psycho verunglimpft.
Ich finde, du hast deine Wut sehr differenziert dargelegt.
Und ich weiß, was du meinst.

Mit den besten Wünschen und ganz empfehlungsfrei

Anna21
Es ist weniger schwierig, Probleme zu lösen, als mit ihnen zu leben.

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Remedias
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Re: Umgang mit Schizophrenen

Beitragvon Remedias » So 5. Dez 2010, 19:08

Hallo,
aber die Geschichte von der schizophrenierzeugenden Mutter, die sollte doch schon längst auf dem Müllhaufen der Psychiatrie gelandet sein; sie hat nur Unfrieden und Vorwürfe gebracht und zum Suizid von mancher Mutter geführt. Schuld hat da garkeiner, schon gar keine Erziehung und das mit dem Familiensystem ist eine ganz spezielle Richtung, deren Wahrhaftigkeit auch kritisch zu sehen ist.
liebe Grüße Remedias


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