PETITION ZUKUNFT Psychotherapie!

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dj
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PETITION ZUKUNFT Psychotherapie!

Beitragvon dj » Do 19. Feb 2009, 17:59

Hallo,
Wir, die zukünftigen Psychotherapeuten, möchten Sie bitten auch unsere Petition zu unterstützen:
https://epetitionen.bundestag.de/index. ... ition=1471

Text der Petition
Mit der Petition wird um eine angemessene Vergütung der Ausbildungskandidaten zum psychologischen Psychotherapeuten gebeten.
Begründung
Im Interesse der künftigen Psychotherapeutischen Versorgung in
Deutschland möchte ich Sie auf einen gefährlichen Missstand im
bisherigen Gesetzesentwurf hinweisen, der mit der Ausbildung von
Psychologischen Psychotherapeuten zu tun hat:

*In den Ausbildungsbudgets der Kliniken und im Ausgleichsfonds werden
keine Kosten für eine künftige Vergütung der Ausbildungskandidaten zum
Psychologischen Psychotherapeuten vorgesehen.*

Dies ist für die mittelfristige psychotherapeutische Versorgung in
Deutschland mit ernst zu nehmenden negativen Folgen verbunden.
Zur derzeitigen Situation:

- Psychologische Psychotherapeuten leisten derzeit den größten Teil der
psychotherapeutischen Versorgung von Patienten in Deutschland.

- Um Psychologischer Psychotherapeut werden zu können braucht man das
*abgeschlossene Studium in Psychologie (6-7 Jahre)* UND zusätzlich eine
*Vollzeitausbildung*, die meist 4 bis 5 Jahre dauert.

- Allein die Ausbildungskosten für diese Vollzeitausbildung betragen im
Schnitt etwa 20.000 Euro, hinzu kommen Lebenshaltungskosten, Material-
und Fahrtkosten sowie Sozialversicherungs- bzw.
Krankenversicherungsbeiträge in dieser Zeit. In dieser Zeit besteht
außerdem Verdienstausfall.

- Laut Psychotherapeutengesetz muss ein Ausbildungskandidat im Rahmen
der Ausbildung mindestens 1,5 Jahre Praktische Tätigkeit in
entsprechenden Kliniken absolvieren.

- Meist arbeiten die Ausbildungskandidaten in den Kliniken 1,5 Jahre in
Vollzeit und meist machen sie die gleiche Arbeit wie die
festangestellten Psychotherapeuten.

- *Meist gibt es von den Kliniken derzeit dafür keine oder eine sehr
geringe Vergütung (z.B. 400 Euro/Monat brutto).*

- *Folge: Die meisten Ausbildungskandidaten leben unter dem
Sozialhilfesatz und bekommen keine Unterstützung vom Arbeitsamt und
haben keine Zeit, nebenher etwas dazu zu verdienen.*

- *Die Nachwuchssituation ist verheerend, da die Ausbildung extrem
unattraktiv ist. Damit ist mittelfristig die Versorgungssituation extrem
gefährdet.*

Der bisherige Gesetzesentwurf würde diese Situation zementieren.
Auch hier geht es um soziale Missstände und nur durch die Unterstützung anderer, haben wir eine Chance!!! Bitte zeichnen Sie mit; JEDE STIMME ZÄHLT! DANKE! :!

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Laura
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Beitragvon Laura » Do 19. Feb 2009, 23:11

Hallo dj!

Soll ja keiner darben. Aber was schlagen Sie vor, wie die Gelder umverteilt werden sollen, so dass auch Therapeuten in der Ausbildung über die Runden kommen können? Fragen Sie doch mal Ihre bereits im Beruf stehenden Kollegen, ob die bereit sind, von ihrem nicht gerade dumpinglohnmäßigen Stundensatz ein wenig runterzukommen, damit auch der Nachwuchs leben kann. Ich werde ja immer altmodischer auf meine alten Tage und bin der Meinung, dass man Menschen in Helferberufen nicht zu gut bezahlen sollte, damit auch die richtige Einstellung gewahrt bleibt. Das Preis-Leistungsverhältnis erscheint mir bei Psychotherapie fragwürdig. Da finde ich andere Hilfsangebote in diesem Sektor hilfreicher und die werden schlechter bezahlt.

Also, dj, wer soll was abgeben, damit Therapeuten in der Ausbildung vernünftig leben können? Die nicht immer gut lebenden Beitragszahler der Krankenkassen oder die saturierten fertigen Kollegen?

Viele Grüße

Laura
Es ist o. k., wenn nicht alles supertoll ist. Wenn alles supertoll wäre, dann wäre alles nur noch o. k.

Corvina
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Beitragvon Corvina » Fr 20. Feb 2009, 10:21

Hallo!

Ich denke, die noch vor der Frage der Vergütung stehende Frage ist: besteht überhaupt ein Interesse (nicht Nachfrage!) an einem Mehr an Psychotherapeuten? Und da denke ich leider nein. Das begrenzte und regulierte Therapieplatzangebot hat nicht zu unterschätzende wirtschaftliche Hintergründe.
Darüber hinaus könnte vor Eurem (verständlichen) Anliegen vielleicht auch erst mal eine Regelung stehen, dass psychologische Psychotherapeuten gesetzlich verpflichtet sind, einen Mindestsatz ihrer Stunden für Pflichtversicherte zur Verfügung stellt. Die besteht nämlich nicht, und so sind die ohnehin schon wenigen Therapieplätze die Kassenpatienten in Anspruch nehmen können nicht selten durch Privatpatienten belegt, die einen viel höheren Satz bezahlen als die Krankenkassen.

Es hängt an vielen Ecken. Und solange die Anzahl der Praxen psychologischer Psychotherapeuten von anderer Stelle festgelegt wird, wird die Zahl derer, die bereit sind ihre Ausbildung selbst zu finanzieren mit der Zahl der Praxen wohl übereinstimmen. Das Argument "erhöhter Bedarf" funktioniert - imho - in Eurer Argumentation nicht, solange nicht die Möglichkeiten eines Angebotsausbaus gegeben sind.

Was natürlich nicht heissen soll, dass Ihr nicht weiter für eine angemessene Vergütung kämpfen sollt. Ich denke nur, im Moment habt Ihr nur nichts wirklich in der Hand außer das Arguemnt "das ist unverschämt".

My 2 cents
Corvina
Mal ist man das Denkmal, mal die Taube.

davidmoritz
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Beitragvon davidmoritz » Sa 21. Feb 2009, 15:38

Was'n Schwachsinn. Man muss nunmal investieren, um danach die dicke Kohle abzusahnen.
Und wer später so viel Kohle absahnt und dafür nur Meds verabreichen muss, der soll gern auch ne Weile leiden.
Wie meine Vorredner schon sagten, in anderen Berufszweigen sieht es ähnlich aus. Wenn man sich ausbildet oder weiterbildet muss man nunmal zurück stecken. Was erwartet ihr denn?! Die dicke Kohle kommt schon noch früh genug!!!

Eine Petition gegen vorschnelle Medikamtverschreibung und für gute Gesprächstherapie würde ich sofort unterschreiben! :D

Jenny Doe
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Beitragvon Jenny Doe » So 22. Feb 2009, 20:25

Ich unterschreibe die Pedition nicht (obwohl ich Psychologiestudentin bin), solange nicht gewährleistet ist, dass in den Ausbildungen zum Psychotherapeuten auch wirklich nur das vermittelt wird, was wissenschaftlich fundiert ist, und nicht irgendwelche subjektiven Ideologien.
Das Geld sollte lieber in die Kontrolle der Psychotherapeuten invensiert werden, so dass nicht noch mehr Klienten Schaden erleiden und nicht in Ausbildungen, wie z.B. in die Ausbildung zum Psychoanalytiker, wo den angehenden Psychotherapeuten 100 Jahre veralteter Blödsinn vermittelt wird, der sich jeglicher wissenschaftlichen Überprüfbarkeit entzieht.

Gruß
Jenny
Forum für induzierte falsche Erinnerungen, Falschanschuldigungen und Fehldiagnose DIS http://www.induzierte-erinnerungen.de

dj
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wie schade

Beitragvon dj » Mo 23. Feb 2009, 16:23

ich muss sagen, ich finde es sehr schade mit was für Vorurteilen hier diskutiert wird. angefangen von der psychoanalyse die veraltet ist und unwissenschaftlich...abgesehen davon dass sie sich in den letzten 100 jahren sehr weiterentwickelt hat
bishin zu der Feststellung, dass Psychologen sich eine "goldene Nase" verdienen...wirklich sehr schade, dass niemand anscheinend hier über die tatsächlichen bedingungen der psychotherapieausbildung und des berufs des psychologischenpsychotherapeuten bescheid weiß (p.s. psychologische psychotherapeuten dürfen gar keine medikamente verschreiben)und lieber mit Vorurteilen und unsachlichen Kommentaren argumentiert...einfach nur schade

s.iso
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Beitragvon s.iso » Di 24. Feb 2009, 04:02

Hallo dj,
du bist nicht der einzige schlechtbezahlte im Gesundheitssystem. Krankenpfleger und -schwestern, Ärzten im Praktikum u.a. geht es ähnlich. Von deren schlechten Arbeitsbedingungen mal abgesehen. Auch in anderen Berufen mit Uniabschluß gibt es oft erst lange Zeiten im Praktikum, sogar der Bundestag und diverse Behörden nutzen diese kostenlosen modernen "Arbeitssklaven". Da hilft wohl nur eine eigene Interessengemeinschaft oder Gewerkschaft. Ohne Druck von unten geben die Arbeitgeber freiwillig nicht mehr an Bezahlung heraus. Eine Petition ist dafür aber nicht der richtige Weg.
Gruß Stefan

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Oblomow
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Beitragvon Oblomow » Di 24. Feb 2009, 06:34

Jenny Doe hat geschrieben:...solange nicht gewährleistet ist, dass in den Ausbildungen zum Psychotherapeuten auch wirklich nur das vermittelt wird, was wissenschaftlich fundiert ist, und nicht irgendwelche subjektiven Ideologien.
Irgendwie hab ich das Gefühl, dass es eine verdammt kurze Ausbildung wird, wenn man alles streicht was nicht wissenschaftlich fundiert ist. :roll:
Am Ende ist alles ein Witz
(Charles Chaplin)

dj
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Beitragvon dj » Do 26. Feb 2009, 00:05

Ich hab nie behauptet, dass es NUR die Psychologen sind, die unter solchen Umständen leiden ;). sicher sind sie es nicht. Trotzdem finde ich, dass eine Petition ein erster Weg ist, da unser Missstand besonders durch das Psychotherapeutengesetz von 1999 gefestigt wurde. Deshalb muss gesetzlich erstmal ein Fundament neu geschaffen werden. ist meine persönliche Meinung dazu.

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Laura
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Beitragvon Laura » Do 26. Feb 2009, 00:31

Hallo dj!

Ja, schön und gut, aber wo soll das Geld denn herkommen? Insbesondere, wenn da noch andere Berufsgruppen sind, die während der Ausbildung unterbezahlt werden, auch im Gesundheitssystem? Ich habe während meiner Ausbildung überhaupt nichts verdient und könnte genauso gut argumentieren, dass ich als Patientin Anspruch auf Schmerzensgeld habe, wenn mir in der Klinik ein unerfahrener Therapeut vor die Nase gesetzt wird und der mir nur mit dummen Sprüchen kommt.

Und das mit der goldenen Nase...ich kenne nur die Sätze aus DM-Zeiten. Da wurde eine therapeutische Stunde mit 100 bis 150 DM bezahlt. Sicher, da muss man noch was von abziehen, dennoch, alles andere als ein Hungerlohn, egal ob der Therapeut gut gearbeitet hat oder nicht. Richte Deine Petition doch einfach an Deine zukünftigen Kollegen. Vielleicht haben die ja mehr Verständnis für Dich als Beitragszahler, Stützenempfänger und Fehltherapierte wie unsereiner.

Viele Grüße

Laura[/i]
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Kratz
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Beitragvon Kratz » Do 26. Feb 2009, 10:49

Tach zusammen,

ich verstehe nicht so reht woran sich hier gerieben wird. Erstmal ist es gut wenn fundierte Ausbildung stattfindet und dadurch auch Qualität in der Behandlung gegeben ist. Ohne fachlich gute Ausbildung kommt janun mal gar nichts raus und es ist keinem dmit gedient wenn Fachleute eben nicht mehr ausgebildet.
Jeder der eine vernünftige Behandlun verlangt - richtigerweise und berechtigt - kann doch nur unterstützen, dass Fachkräfte ausgebildet werden.
Genau das Fehlen von Fachpersonal führt ja eben zu allen möglichen Misständen in psychiatrischen Kliniken und in der Behandlung überhaupt.
Da wundert mich die Ablehnung der Unterstützung schon ein wenig, denn hier gehts um usbildung nichtum Verdienstfragen oder darum wers bezahlen sollte.
Gerade die Veänderungen des Gesundheitssystems in den letzten Jahren führen doch zunehmend zu einer Verschlechterung der Situation Behinderter was Pflege, Unterbringung und Hilfsangebote angeht.
Es wird doch hauptsächlich an Fachpersonal gespart, was ja eben für uns alle nicht gerade von Vorteil ist und gerade den Aufenthaltinpsychiatrischen Kliniken oft genug unerträglich macht.

Es geht hier um Schwierigkeiten von Auszubildenden und Lernwilligen ihre Ausbildung mit entsprechender Vergütung zu versehen, damit es überhaupt möglich ist.

Das finde ich in jedem Fall unterstützenswert.

Ich finde das sich hier im Forum seit längerem ein boshafter Ungeist eingeschlichen hat - der nichts mit miteinander reden und unterstützen zu tun hat, sondern von Abwertungen Beschimpfungen oder zum Teil recht boshaften Unterstellungen geprägt ist.
Das ist traurig.

Was ist das für ein plumpes dumpes Gerede wenn hier Auszubildende um Unterstützung bitten, damit ausreichend finanzielle Mittel dieselbe absichern.
Bei Tisclern gibts da reichlich Hilfe von den Handwerkskammern- übrigens.

Aber darum gehts mir letztlich auch gar nicht, der ganze Tenor stinkt zum Himmel.

Gruss
Detlev
Des deutschen Bürgers ehrliches Sicherheitshirn vermag nicht den scheinbaren Sinn einer ausschließlich von der Nützlichkeit der Dinge bestimmten Wertung als Unsinn zu begreifen.

dj
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Beitragvon dj » Sa 28. Feb 2009, 15:06

wegen Unterbezahlung in anderen Berufen gibt es auch entsprechende Petition: Heilhilfsberufe - Finanzielle Unterstützung bei kostenpflichtiger Ausbildung oder auch diese Ausbildungsförderung - Finanzielle Hilfe für jede Ausbildung etc. (weiteres https://epetitionen.bundestag.de/ )
Petitionen sind eine unserer Möglichkeiten uns zu wehren, aus diesem Grund denke ich sollten wir uns für unsere Rechte einzusetzen und dafür kämpfen
LG

dj
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Beitragvon dj » So 1. Mär 2009, 17:27

:eek: ... ich glaube du hast ein problem mit deinem Psychotherapeuten...
jedenfalls spricht deine Aussage dafür und natürlich die ganzen Vorurteile/Stereotype die du reingebracht hast...schade

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Laura
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Beitragvon Laura » So 1. Mär 2009, 17:48

@dj:

Wenn Du der Meinung bist, Psychotherapeuten könnten nichts an ihren Klienten falsch machen und seien allesamt nette Menschen, dann hast DU Vorurteile und Stereotypen im Kopf :!: Wenn ich Beweise hätte, könnte ich zwei Therapeuten aus ihrem Beruf rausklagen und möglicherweise Schmerzensgeld verlangen. Aber Kunstfehler passieren hier in der Regel unter Ausschluss von Zeugen und die Therapeuten, die mich missbraucht haben, haben weiter dick ihre Kohle verdient. Dafür kannst Du natürlich nichts, aber welchen Sinn sollte ich denn darin sehen, dass Psychotherapeuten so viel Geld verdienen sollen?

Gruß

Laura
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Jenny Doe
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Beitragvon Jenny Doe » So 1. Mär 2009, 18:16

Hallo Laura,

na ja, wenn man studiert hat wird man besser bezahlt, als wenn man einen Job ohne irgendeine Qualifikation ausübt. Das ist in jedem Job so und das Bedürfnis nach einer guten Bezahlung bei hoher Qualifikation ist nicht nur verständlich, sondern auch berechtigt.


Hallo dj

Du verwechselst Vorurteil mit Erfahrung.
Definition: Ein Vorurteil ist eine nicht durch Erfahrung erworbene Einstellung gegenüber Dingen oder Menschen.
Die Meinung, die ich äußere sind keine Vorurteile, sie beruhen auf Erfahrungen mit mehreren Therapeuten. Wenn Analytiker z.B. an Träumen ihrer Klienten ruminterpretieren oder glauben über hellseherische Fähigkeiten zu verfügen und sagen zu können, was in der Kindheit des klienten passiert ist, ... dann basiert das wohl kaum auf einer wissenschaftlichen Fundierung. Ich verfüge selber über psychologische Ausbildungen und weiß, wie solche Ausbildungen ablaufen. Und solange sich nicht etwas in der Aubildung zum Psychotherapeuten ändert, solange werde ich auch eine solche Pedition nicht unterschreiben. Ich kann Dein Bedürfnis nach Finanzierung der Ausbildung verstehen. Aber ich stehe auf der Seite der Klienten, die durch das, was Therapeuten in ihren Ausbildungen vermittelt wird, schweren Schaden erleiden.

Viele Grüße
Jenny
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