artefakte in bzw der therapie ?

sky
Beiträge: 304
Registriert: Mi 19. Aug 2009, 14:29
Kontaktdaten:

artefakte in bzw der therapie ?

Beitragvon sky » So 16. Mai 2010, 17:08

hallo,

gibt es 'artefakte' in therapien bzw der therapien ?
was meint ihr ?
*gespannt auf eure ideen, meinungen, erfahrungen dazu

viele grüße, sky

ps : gemerkt habe, daß es etwas korrigieren bzw verständlicher machen muß. ich meinte nicht die artefakte im medizinischen sinn bzgl selbstverletzung und simulation etc.
sondern hatte mir nur den begriff ausgeliehen im sinn von "eine art kunstprodukt, also vom menschen gemacht... und nicht von der natur geschaffen/vorhanden."

bezogen auf die therapie also in die richtung, daß dort etwas künstliches geschaffen wird, was es so von der natur des patienten her gar nicht gibt, wobei ich aber nicht mal krankheitssymptome meine, wobei das auch dazu kommen könnte, sondern auch positive erscheinungen.
*grübel nach einem verständlichen einfachen beispiel*
vielleicht zb vertrauen, das in einer therapie entsteht, ist es eher ein kunstprodukt, entstanden in einer künstlichen umgebung unter künstlichen bedingungen ?
sowas in der art, in diese richtung, dachte ich.
was in und an einer therapie ist also evtl nicht mehr 'natürlich', sondern vielmehr 'künstlich' ?
Forum + Chat auf psychosomatik-austausch . de > Schreiberlinge herzlich willkommen !

Benutzeravatar
fluuu
Beiträge: 2544
Registriert: Di 13. Sep 2005, 13:32
Kontaktdaten:

Re: artefakte in bzw der therapie ?

Beitragvon fluuu » Mo 17. Mai 2010, 11:56

Hallo,
darüber ist schon viel geforscht und geschrieben worden.
Was macht die therapeutische Beziehung aus?
Wie persönlich oder intim darf sie sein und wie distanziert und gespielt muss sie sein?

In einer Psychotherapie wird vom Menschen auf die Gehirnstruktur gewirkt und somit
die von der "Natur" (Gene, Umwelt, Biographie) entstandenen, womöglich gestörten
Prozesse reagiert.
Natürlich ist das ein vom menschlichen Denken oder Geist auf die gegebenen Strukturen
wirkender Prozess. Einfluss nehmend auf Denken und Verhalten.

Wenn Du dann die entwickelten gesunden Strukturen Artefakte nennen willst im positiven
Sinn gegenüber den pathologischen Artefakten wie Symptome z.B. Selbstverletzung und
es Dir hilft einen Ausgleich zu schaffen, warum nicht.
Entscheidend ist letztlich nicht der Begriff sondern das Denken, die Handlung, das Verhalten
welches damit verbunden ist.

Wenn es negative Artefakte gibt hervorgerufen durch z.B. Traumatisierung dann ist es gut
und sinnvoll wenn es dagegen auch positive Artefakte gibt die in der Therapie entwickelt
und zur Anwendung gebracht werden als Ausgleich für Symptome und Störungen.

Am deutlichsten wird es in der Kunsttherapie, alle dort geschaffenen Werke können als
positive Artefakte bezeichnet werden denn sie ermöglichen eine Verarbeitung (egal wie
grausam das Thema ist) und können einen guten Weg aufzeigen nach vorn.
gruß fluuu

kostenlose psychosoziale Online-Beratung
www.seelegut.de

sky
Beiträge: 304
Registriert: Mi 19. Aug 2009, 14:29
Kontaktdaten:

Re: artefakte in bzw der therapie ?

Beitragvon sky » Mi 19. Mai 2010, 16:46

hallo,
Sicher ist das Vertrauen in einer Therapie künstlich hervorgerufen.
ist quasi mit die frage...
kann man vertrauen künstlich hervorrufen bzw unterscheidet es sich von anders hervorgerufenem vertrauen ?
ist das so hervorgerufene vertrauen künstlich und nicht echt ?
können gefühle nicht echt sein ?
Wenn ich dem Therapeuten in der U-Bahn begegnen würde (ohne zu wissen wer er ist) und auch wenn wir die einzigsten Fahrgäste wären, würde ich ihm nicht meine Lebensgeschichte anvertrauen.
..wäre der fall, wenn du ihn so kennen lernen würdest.
aber wenn du ihn zb während/nach oder gegen ende deiner therapie in der u-bahn treffen würdest, wäre dein vertrauen in ihn dann weg, nur weil ihr in der u-bahn sitzt ?
Der Therapieraum ist ja auch künstlich geschaffen, der Therapeut hat ihn ja nicht zum Spaß eingerichtet sondern damit er einen Arbeitsraum hat.
inwiefern ist vertrauen zb vom therapieraum abhängig ?
denke, es ist sicher ein mit reinspielender faktor, aber meist wohl nicht der wichtigste.
Was macht die therapeutische Beziehung aus?
Wie persönlich oder intim darf sie sein und wie distanziert und gespielt muss sie sein?
mir geht es eher um den letzten teil : wie echt oder unecht (gespielt) ist eine therapeutische beziehung bzw die gefühle, die dabei entstehen.

läuft es zb darauf hinaus, daß man sagen könnte, es ist ganz egal wie gefühl x entsteht, das wichtige ist, daß es überhaupt entsteht und der patient das mitnehmen kann ?
In einer Psychotherapie wird vom Menschen auf die Gehirnstruktur gewirkt
sry, ist mir zu pauschal. das ganze leben, jeder moment wirkt auf den menschen und sein hirn ein.
Wenn Du dann die entwickelten gesunden Strukturen Artefakte nennen willst im positiven Sinn gegenüber den pathologischen Artefakten wie Symptome z.B. Selbstverletzung und es Dir hilft einen Ausgleich zu schaffen, warum nicht.
nein, es geht weniger darum, wie ich sie nennen will, sondern ob es welche sind. es geht mir nicht darum, einfach nur eine andere bezeichnung zu finden.
Entscheidend ist letztlich nicht der Begriff sondern das Denken, die Handlung, das Verhalten welches damit verbunden ist.
zustimme, wobei mich dabei interessiert, ob dabei künstliches entsteht, was eine andere qualität hat bzw sich unterscheidet, und wenn, wie, als echtes.

vielleicht ist es auch schwer verständlich, weil alleine auch schon die vorstellung zwischen echtem vertrauen und künstlichem vertrauen zeigt, daß es schwierig ist, es voneinander zu unterscheiden. evtl auch einfach ein indiz, daß es keinen unterschied gibt.

viele grüße, sky
Forum + Chat auf psychosomatik-austausch . de > Schreiberlinge herzlich willkommen !

Benutzeravatar
fluuu
Beiträge: 2544
Registriert: Di 13. Sep 2005, 13:32
Kontaktdaten:

Re: artefakte in bzw der therapie ?

Beitragvon fluuu » Do 20. Mai 2010, 11:28

Hallo,
neige dazu anzunehmen, dass es kein künstliches Vertrauen gibt. Es ist ein Gefühl welches entweder begründet da ist
oder es fehlt und kann erarbeitet werden. Was ist ein künstliches Gefühl?
Urvertrauen z.B. ist ein gutes lebensnotwendiges Gefühl, wenn es fehlen sollte lässt es sich nacharbeiten mit viel
Geduld und Mühe.
Die therapeutische Beziehung ist eine Form der zwischenmenschlichen Beziehungen und genauso von Gefühlen geprägt
wie alle anderen Beziehungen auch, nur mit der klaren Absprache, dass der Therapeut für das Gelingen der Beziehung
zunächst mehr Verantwortung übernimmt als der Klient. Wenn der Klient die Verantwortung für sich und seine Gefühle
übernehmen kann und ein Selbstvertrauen entwickelt hat, kann er aus der Beziehung entlassen werden und eigene
Beziehungsformen verantwortungsvoll und vertrauensvoll bilden.

Vertrauen ist die Annahme, dass Entwicklungen einen positiven und erwarteten Verlauf nehmen und dazu gehört
auch das Vertrauen gewisse Dinge im Alltag einfach ein Stück weit aushalten zu können ohne gleich den Untergang vor
Augen zu haben. Das ist in der therapeutischen Beziehung in sofern wichtig, dass es unweigerlich an Punkte kommt
die aus der Erfahrung und Lebensgeschichte schlechte Gefühle hervorrufen und dann überwunden werden können.
Der Therapeut bzw. die therapeutische Beziehung ist nicht wie zum Teddy, einfach einseitig lieb haben, sondern
erfordert Überwindung in der Wechselwirkung.
Es gilt für den Klienten in der Beziehung Bereiche in sich zu erschließen die bisher verborgen geblieben sind und dabei
kann der Therapeut helfen denn er hat solche Bereiche für sich durch seine Arbeit zugänglich gemacht.
Nun braucht der Klient das Vertrauen, dass diese neuen Bereiche etwas positives und erwartetes beinhalten.
gruß fluuu

kostenlose psychosoziale Online-Beratung
www.seelegut.de

sky
Beiträge: 304
Registriert: Mi 19. Aug 2009, 14:29
Kontaktdaten:

Re: artefakte in bzw der therapie ?

Beitragvon sky » So 23. Mai 2010, 19:40

hallo fluuu,
neige dazu anzunehmen, dass es kein künstliches Vertrauen gibt.
ja, tendiere evtl auch dazu, daß das gefühl zu vertrauen evtl nicht künstlich ist - daß aber dennoch ein teil täuschung mit inbegriffen sein könnte. letzteres kann jedoch sonst auch immer zutreffen, wäre also wieder normal.
Was ist ein künstliches Gefühl?
wenn es kein künstliches gefühl gibt, wie zb das vertrauen in den therapeuten (was vorstellbar ist), frage ich mich jedoch, weshalb man im medizinischen sinn von artefakten der therapie spricht, die künstlich entstanden sind. demnach wären sie auch nur echte reaktionen auf die therapie.

denke auch, es macht wohl wenig sinn, zwischen künstlichen und echten gefühlen zu unterscheiden. zugrunde liegen wohl immer echte gefühle, durch was auch immer hervorgerufen.

viele grüße, sky
Forum + Chat auf psychosomatik-austausch . de > Schreiberlinge herzlich willkommen !

Benutzeravatar
fluuu
Beiträge: 2544
Registriert: Di 13. Sep 2005, 13:32
Kontaktdaten:

Re: artefakte in bzw der therapie ?

Beitragvon fluuu » Di 25. Mai 2010, 11:34

...doch Eisbärin bei allem Zynismus der hart und bitter daher kommt, ihn jedoch in gewisser Weise zu schätzen weiß
denn er ist auf jeden Fall kein Kitsch und kein seichtes Einlullen, auch bei mir war das Urvertrauen zunächst durch
Traumatisierungen erschüttert, das Selbstbewusstsein im Keller und die Eigenliebe nicht vorhanden.
Jahrzehnte lange Arbeit mit Therapie, Reflexion und Selbstheilung hat daraus meine gute oft ausgeglichene,
weitestgehend gesunde heutige Position gemacht.
Das ist doch das tolle am Menschen im Gegensatz zu Tier und Pflanze, der Mensch hat einen freien Willen
und kann sein Denken jederzeit ändern. Dass es oft nicht passiert ist ein psychologisches Problem.
Niemand ist ohnmächtig seinen Defiziten ausgeliefert der es nicht will, nur wer am Krankheitsgewinn festhält
hat keine Chance sich das Urvertrauen anzueignen. Urvertrauen heißt selbstständig mit Eigenverantwortung
leben können, ein großer Gewinn auf der einen Seite aber auch Verlust der Bequemlichkeit von außen
bemuttert und versorgt zu sein.
gruß fluuu

kostenlose psychosoziale Online-Beratung
www.seelegut.de

Benutzeravatar
fluuu
Beiträge: 2544
Registriert: Di 13. Sep 2005, 13:32
Kontaktdaten:

Re: artefakte in bzw der therapie ?

Beitragvon fluuu » Fr 28. Mai 2010, 11:38

...alles hat seine Grenzen, glaubst Du denen die sagen man darf sie nicht überwinden?
Man darf die Begrenztheit der psychischen Krankheit nicht verlassen?
Gut, sei es so, alles bleibt wie es ist aber dann nicht Jammern und Stöhnen sondern
damit glücklich sein.
Man kann psychische Gesundheit nicht herbeizaubern aber man kann als erwachsener
Mensch für das sorgen was fehlt und wenn es nötig ist Hilfe organisieren.
gruß fluuu

kostenlose psychosoziale Online-Beratung
www.seelegut.de

sky
Beiträge: 304
Registriert: Mi 19. Aug 2009, 14:29
Kontaktdaten:

Re: artefakte in bzw der therapie ?

Beitragvon sky » Fr 28. Mai 2010, 16:30

...alles hat seine Grenzen, glaubst Du denen die sagen man darf sie nicht überwinden?
davon sprach niemand.
fällt mir aber auf, daß du es oft so hinstellst, als würde irgendjemand sagen, man darf etwas nicht oder es gäbe nur die wahl zwischen 2 töpfen.
Gut, sei es so, alles bleibt wie es ist aber dann nicht Jammern und Stöhnen sondern damit glücklich sein.
darum geht es überhaupt nicht.
warum geht nur das eine oder das andere wovon das eine nur richtig und das andere nur falsch sein soll ?
Man kann psychische Gesundheit nicht herbeizaubern aber man kann als erwachsener Mensch für das sorgen was fehlt und wenn es nötig ist Hilfe organisieren.
stimme ich dir so ziemlich zu.
nur ging es um urvertrauen, das man, wenn man es nie gelernt hat, im nachhinein sich auch nicht erarbeiten kann - es wird eben nicht das urvertrauen sein. aber man kann sicherlich einiges tun, um es bestmöglich abzumildern.

viele grüße, sky
Forum + Chat auf psychosomatik-austausch . de > Schreiberlinge herzlich willkommen !

sky
Beiträge: 304
Registriert: Mi 19. Aug 2009, 14:29
Kontaktdaten:

Re: artefakte in bzw der therapie ?

Beitragvon sky » Do 4. Nov 2010, 22:35

hallo,

*thread wieder ausgrabe*
sorry an smilla, die inzwischen zwar gelöscht ist, aber dafür, daß ich nicht mehr antwortete.
und obwohl fluuu inzwischen auch weg ist, kurz bezug zu einem satz :
der Mensch hat einen freien Willen und kann sein Denken jederzeit ändern.
davon bin ich zb nicht überzeugt. mir erscheint das kausalitätsprinzip wesentlich glaubwürdiger.
und wenn man mal überlegt, wie viele faktoren die eigenen entscheidungen beeinflussen, dann bin zumindest ich sehr zurückhaltend mit dem "freien" willen.
Künstlich finde ich aber auch manche Therapiestunde und zwar in dem Sinne, was sie aus mir macht. Ich bin gut drauf, ich lache, ich scherze...und doch finde ich alles nur künstlich. Anscheinend nur für diese Stunde geschaffen. Vielleicht, weil ich eine gute und pflegeleichte Patientin sein will? Jedenfalls sieht meine Welt meistens anders aus sobald ich draußen bin.
dann würde mmn etwas falsch laufen, da ich es nicht für sinnvoll halte, dem therapeuten eine heile welt vorzuspielen, um sich vor der auseinandersetzung mit den eigenen problemen oder den befürchteten reaktionen des therapeuten zu "schützen".
aber ok, mensch macht ja öfters etwas, was nicht sinnvoll ist.

was mich betrifft, kann ich inzwischen wohl ergänzen, daß ich das vertrauen nicht als künstlich bezeichnen würde. schätze, da hatte wieder etwas die skepsis zugeschlagen.
aber wohl egal wie es ist - ich finde es auf jeden fall faszinierend und bin sehr, sehr dankbar dafür, an meine therapeutin geraten zu sein :)

viele grüße, sky
Forum + Chat auf psychosomatik-austausch . de > Schreiberlinge herzlich willkommen !

Ambra
Beiträge: 21
Registriert: Mi 13. Okt 2010, 01:37

Re: artefakte in bzw der therapie ?

Beitragvon Ambra » Fr 5. Nov 2010, 11:11

Noch einmal kurz zum Vertrauen:

Wie kann Vertrauen künstlich sein? (Können Gefühle überhaupt künstlich sein? Ich meine: Entweder sind sie echt oder vorgetäuscht; das ist dann aber nicht künstlich, sondern Betrug, oder meinetwegen auch Selbstbetrug.)

Ich würde sagen, das Vertrauen zum Therapeuten ist lediglich künstlich erzeugt im Gegensatz zum natürlich gewachsenen im Verlauf einer "normalen" Bekanntschaft. Das ist für mich der einzige Unterschied.

Zum Urvertrauen meine ich auch, dass dort, wo nichts vorhanden ist, auch nichts zu ändern ist - schließt sich ja schon rein logisch aus. Man kann allenfalls versuchen, das aus dem Fehlen des Urvertrauens resultierende Misstrauen abzubauen, denke ich.


Gruß
Ambra

struppi
Beiträge: 40
Registriert: Do 14. Okt 2010, 14:31

Re: artefakte in bzw der therapie ?

Beitragvon struppi » Di 16. Nov 2010, 12:26

Ich finde die Umgebung in Gruppentherapien / Kliniken SEHR künstlich. So viele kaputte misstrauische Menschen treffe ich im Alltag doch nicht. Dort kann ich den Kollegen / Sportsfreund fragen, ob er mit mir ne Radtour macht, ohne dass der denkt, ich will ihn vergewaltigen. Dort kann ich sagen "ich bin wütend" ohne dass jemand eine Morddrohung hineininterpretiert. Aus der Klinik bin ich völlig verunsichert und unspontan entlassen worden.

Benutzeravatar
Franz Engels
Site Admin
Beiträge: 899
Registriert: Mi 12. Jun 2002, 20:18
Wohnort: CH-3011 Bern
Kontaktdaten:

Re: artefakte in bzw der therapie ?

Beitragvon Franz Engels » Fr 27. Mai 2011, 10:25

Hallo
Ich finde die Umgebung in Gruppentherapien / Kliniken SEHR künstlich.
Stimmt. Das ist ein Problem, finde ich auch. Das Wort "kaputt" sagt mir zu wenig aus, hätte ich hier nicht verwendet.

Freundliche Grüsse
Franz Engels
Das Gegenteil ist nur die Rückseite derselben Medaille.

Benutzeravatar
fluuu
Beiträge: 2544
Registriert: Di 13. Sep 2005, 13:32
Kontaktdaten:

Re: artefakte in bzw der therapie ?

Beitragvon fluuu » Sa 28. Mai 2011, 11:28

Wenn man bedenkt, dass man selber ein "Kaputter" ist kann zunächst die Gemeinschaft
mit "kaputten" Menschen sehr heilsam sein auf gleicher Ebene.
Gibt man sich als "Kaputter" nur mit "Heilen" ab wird man zwar wunderbar
betreut und liebevoll umsorgt aber gleichberechtigt ist diese Beziehung nicht.
gruß fluuu

kostenlose psychosoziale Online-Beratung
www.seelegut.de


Zurück zu „Qualitätsmanagement in der Psychiatrie - Wie sind Ihre Erfahrungen?“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast