qualitätsmanagements in der psychatrie

bronzfeld
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qualitätsmanagements in der psychatrie

Beitragvon bronzfeld » Sa 5. Jan 2008, 15:38

Hallo,ich bin zum ersten mal im forum und möchte über meinen fall berichten.
Vor drei jahhren bekam ich 67 nach 2jähriger körperlicher und seelischer überbelastung von heute auf morgen einen nervenzusammenbruch.Also ein bornaut symdrom.Kam dann für 14 tage in ein krankenhaus und anschliessend 6 wochen in eine rehaklinik.Nun wurde ich vollgestopft mit medikamenten.Bald bemerkte ich aber, dass mein zustand immer schlimmer wurde.Nun wurden die medikamente gewechselt, dieses geschah 6 bis 7 mal,aber mir ging es immer schlechter.Im entlassungbericht stand zwar dass die patientin sich sehr gut erhohlt habe.
Psychopharmaka kam für mich also nicht mehr in frage.Was konnte ich jetzt machen?Habe dann mehrere heilpraktiker aufgesucht,aber nichts half.Mit autogenem training und mit muskelentspannungsübungen habe ich mich so recht und schlecht über wasser gehalten.
Im augenblick geht es mir aber wieder so schlecht,dass ich es ohne fremde hilfe nicht schaffe.Nun habe ich mir die arztberichte noch mal angeschaut.Alle medikamente die ich damals bekommen habe,habe ich im internet eingegeben.Der schock war sehr gross, nachdem ich die nebenwirkungen gelesen habe.
Von jedem medikament gab es fast eine seite nebenwirkungen aufgelistet und ganz viel von diesen nebenwirkungen haben mir zu schaffen gemach.

Ich verstehe die welt nicht mehr.Wie kann man einen schon so sehr angeschlagenen menschen noch zusätzlich soetwas antun.
Hinzufügen möchte ich noch,dass mich eine psychotherapeutin ein jahr begleitet hat.Bekam aber bei fast jedem gespräch einen nervenzusammenbruch.
Was kann ich noch machen ? Bitte helft mir aus meiner jetzt schweren situation...DANKA Gruss bronzfeld.

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Reh
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Beitragvon Reh » Sa 5. Jan 2008, 17:30

Hallo bronzfeld,
was für Medikamente haben sie dir gegeben, NL, AD's?

Was hast du denn heute noch für Symptome?

Gruß
Reh

bronzfeld
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medikamente+symptome

Beitragvon bronzfeld » Sa 5. Jan 2008, 18:49

Hallo Reh!
Du wolltest wissen welche medikamente ich bekam.
Es waren: Sarothen,melleril, sinequan,fluctine,aponal,opapromal? +imap.Das waren jetzt die psychopharmaka.Vom den heipraktikern bekam ich:Schüsslersalze,globoli,,johanniskraut baldrian,dystologes und noch so einiges mehr,aber ich reagierte nur contra.Irgendetwas scheint mit mir nicht zu stimmen.
2.Frage: Es geht mir zur zeit sehr schlecht.Möchte mit niemanden sprechen,zittere am ganzen körper,habe kopf und herzschmerzen schreie innerlich und weine sehr viel.Meine angst bringt mich um den verstand.
Vielleicht kannst du mir einen tipp geben.
Ich habe schon vor zu einem heiler zu gehen.
Wie stehst du dazu? Gruss bronzfeld.

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Reh
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Beitragvon Reh » Sa 5. Jan 2008, 19:18

Ich kenne die Medikamente nicht, habe nach einigen gegoogelt. Scheinen Antidepressiva und Neuroleptika gewesen zu sein. Habe ich recht?
NL bei Bourn Out ist schon ein ganz schöner Hammer.

Die Ärzte sagen einem übrigens nie, was für heftige Nebenwirkungen und Spätfolgen Psychopharmaka haben können.

Hast du die Medikamente langsam reduziert oder von heute auf morgen abgesetzt? Das ist wichtig zu wissen.

Ich kann verstehen, daß du bereit bist auch ungewöhnliche Wege zur Heilung zu gehen.

Angstzustände kenne ich sehr gut. Während meiner Psychose habe ich gedacht, ich werde wahnsinnig vor Angst. Habe am ganzen Körper gezittert.

Nimmst du im Moment noch Psychopharmaka?
Kannst du sagen, wovor du Angst hast?

Gruß Reh

bronzfeld
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medikamente+und angst

Beitragvon bronzfeld » Sa 5. Jan 2008, 19:42

Ich nehme zur zeit keine medikamente,weil ich weiss wie ich reagiere.
Die angst kommt von ganz alleine.Wenn ich nachts im bett liege und nicht schlafen kann,dreht sich die ganze palette meiner sorgen in meinem kopf.(Kinder ,mann, behinderter sohn)Wenn ich dann mal einen guten tag habe, reduzieren die sorgen sich sehr,das ist aber sehr selten.Ich werde noch mal wahnsinnig.Gruss bronzfeld

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Reh
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Beitragvon Reh » Sa 5. Jan 2008, 19:52

Hallo Brenzfeld,

bevor ich dir einen Rat geben kann, wäre es wichtig für mich zu wissen, wann du mit den Psychopharamaka aufgehört hast und ob du sie von heute auf morgen abgesetzt hast.

Sind es deine Sorgen, die die Angstzustände bei dir auslösen?

Gruß
Reh

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fluuu
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Re: medikamente+und angst

Beitragvon fluuu » So 6. Jan 2008, 14:15

Ich werde noch mal wahnsinnig.Gruss bronzfeld
Das ist ein volkstümlicher Ausdruck für eine psychische Krise die in einer knallharten Psychose enden kann. Wenn der Druck zu groß wird, da Anforderungen überfordern, die Umstände nicht mehr real zu bewältigen sind, dann kommt die Flucht ins Irreale und man wird wahnsinnig.
Da hilft nur Loslassen, von den Anforderungen zurücktreten, die Erwartungen zurücknehmen, die Anforderungen an sich selbst reduzieren und akzeptieren das dieser Perfektionismus nicht zu halten ist. Besser für den Moment kapitulieren als völlig die Kontrolle zu verlieren. Auch eine Mutter muss doch gegenüber den Kindern mit den Kräften haushalten damit sie nicht restlos ausfällt. Nachts nicht Schlafen können und es ziehen grüblerisch alle Schreckensvisionen vorbei ist alles Andere als erholsam und kräftigend.
Ich werde noch wahnsinnig heißt ich mache viele Fehler und erkenne sie nicht, das ist dumm...

gruß fluuu
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