Psychiatrie? Lieber tot sein...

lavida
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Psychiatrie? Lieber tot sein...

Beitragvon lavida » Mo 6. Nov 2006, 11:01

Hallo,
ich habe leider ausschließlich sehr traumatische Erfahrungen in der Psychiatrie gemacht. Das ist auch der Grund, weshalb ich NIE MEHR WIEDER in eine psychiatrische Klinik gehen werde. Ich weiss nicht, ob ich mein "Problem" überleben werde. Aber eines ist ganz sicher, sollte man jemals versuchen, mich einzuweisen, dann nur über meine Leiche!
Das sind sicher harte Worte, aber sie haben ihre Berechtigung. Meine Erfahrungen in diversen Psychiatrien sind so negativ behaftet, dass ich wahrhaft Albträume bekommen habe, die mich teils heute noch verfolgen, obwohl ich seit über 10 Jahren nicht mehr in einer Psychiatrie war. Meine Nervenärztin und Therapeutin hat mich verstanden und weist mich nicht mehr ein, egal wie lebensbedrohlich ich mich verletze. Ich habe SVV. Mein Beitrag zu meiner Geschichte steht in einem anderen Forum hier.
In Psychiatrien wird sehr oft Machtmissbrauch ausgeübt. Macht, die das Personal dem Patienten gegenüber hat. Viele Ärzte reagieren überaus empfindlich, wenn man ein mündiger Patient ist, Fragen stellt und nicht alles kommentarlos hinnimmt. Ich habe Ärzte erlebt, die wollten mich auf Biegen und Brechen "klein" machen, obwohl das therapeutisch einfach kontraindiziert war. Ich wurde direkt angelogen, dass meine Ärztin, bei der ich ambulant in Therapie war, keinen Kontakt mehr zu mir wünschte. Dadurch sollte verhindert werden, dass sie mir bei meiner Entlassung Unterstützung geben konnte. Wegen dieser Lüge habe ich eine jahrelange ambulante Therapie abgebrochen! Von den Erpressungen will ich gar nicht viel reden. "Wenn Sie xy und xy nicht mitmachen, dann können wir Ihnen auch keinen Ausgang mit Mitpatienten gewähren". Von Einzelausgang mal ganz zu schweigen. Und das soll angeblich zur Therapie gehören. Ich zwänge mich aber nicht in Klamotten aus der Kleiderkammer, um den Frühsport mitzumachen! Und ich kenne sehr viele andere, völlig gesunde Frauen in meinem Alter, die so etwas ebenfalls niemals tun würden. Also warum ich? Nur weil so ein oberschlauer Psychiater der Meinung ist, DAS würde mir helfen? Völliger Blödsinn. Das Personal fühlt sich gestört, wenn es gefordert wird. Auf geschlossenen Stationen verliert man jegliche Intim- und Privatsphäre, was ich als sehr erniedrigend empfunden habe. Von den hygienischen Verhältnissen rede ich besser nicht, die sind nämlich größtenteils entsetzlich. Und ob man als Frau von männlichen oder auch anderen weiblichen Patienten bedrängt wird, interessiert niemanden. Sein Eigentum kann man so gut wie gar nicht schützen. Die meisten Patienten stehen unter medikamentösem Einfluß und bekommen nicht allzu viel mit, aber ich war immer bei vollem Bewusstsein. Wenn ich vorher keine Suizidgedanken hatte, dann habe ich auf der Geschlossenen garantiert welche bekommen. Ich will nicht leugnen, dass viele Patienten einen strukturierten Tagesablauf in der Psychiatrie brauchen. Aber das trifft nicht auf alle zu! Wenn die Herren sich ihrer therapeutischen Maßnahmen doch so sicher sind, dann sollten sie auch in der Lage sein, zu differenzieren! Mich haben diese schlimmen Aufenthalte jedenfalls weiter kaputt gemacht. Ich habe mich dort zum ersten Mal selbst verletzt und dort auch meinen ersten echten Suizidversuch gemacht. Da ist wohl einiges schief gelaufen!
Andere haben vielleicht bessere Erfahrungen gemacht, es wäre zu wünschen.
lavida

SuMu
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Beitragvon SuMu » Mo 6. Nov 2006, 11:25

ich habe weitaus positive Erfahrungen gemacht, war allerdings auf einer offenen Depri-Fachstation.
Ja dort sind suizidale Patienten.

Manchmal sollte man schon "gezwungen" (mit Nachhalt angewiesen) werden Therapien mitzumachen.
viele Grüße
SuMu / http://psychomuell.de - http://blogzicke.de - http://su-mu.de/

Paula Strassmann
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Beitragvon Paula Strassmann » So 23. Dez 2007, 14:00

Bei mir waren es 6 Kliniaufenthalte. Ich war zu 50% sehr zufrieden, und zu 50 % habe ich auch traumatische Erlebnisse erlebt. Ich war eine mündige Patientin, habe mich in den entscheidenen Momenten immer zur Wehr gesetzt und wurde dann auch als schwierige Patientin angesehen. Klinikaufenthalte sind nach meinen Erfahrungen meistens mit zu hohen Neuroleptikadosierungen verknüpft. Wenn noch andere Gesundheitsprobleme anstehen, hat man Pech gehabt, denn in diesem Moment wird nichts mehr ernst genommen, auch nicht z.B. einen eingeklemmter Nerv, der war dann auch psychotischer Ursache.
Auch sieht man vieles bei den anderen Patienten, das haarsträubend ist, und weiss dass es auch Glück ist, wenn es die und nicht einem selber trifft. Ein Machtgefüge ist auf jeden Fall da, und kann ja auch ab und zu sinnvoll sein, aber noch lange nicht bei allen Patienten. Irgendwie habe ich gelernt die Denkweise und Umgangsformen der Aerzte zu akzeptieren, um dann mit Schau und wenn nötig auch Lügen zum Optimum von meiner Behandlung zu kommen. Das ist aber nur möglich, wenn zu hause im gesunden Zustand alles schon einige Male durchgedacht wird, um dann durch Psychopharmaka drogisiert davon noch richtig Gebrauch zu machen.
pst

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Remedias
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Beitragvon Remedias » So 23. Dez 2007, 15:06

ich habe gute Erfahrungen in der Klinik gemacht; es war nicht schlimm, nur langweilig.
Ich war zweimal diesem Jahr in der Klinik, einmal auf einer Psychosestation; einmal auf einer Depristation. Beides waren offene.
Die Ärzte waren freundlich und bemüht, allerdings aus meiner Sicht heraus überarbeitet. Überall bemerkt man Personaleinsparungen.
Ich bekomme eine Gänsehaut und bin bestürzt, wenn ich lese, was Anderen so geschehen ist, zum Beispiel die Threaderöffnerin @lavida.
Dennoch hätte ich mir von einigen Sachen gewünscht, dass sie anders bzw. besser laufen:
Einzelgespräche hatte ich nur eines in 10 Tagen. Ich bekam hohe Dosen NL und auch Tavor, und hätte mir gewünscht, dass ich vorher über die Medikamente aufgeklärt werde bzw. dass mir die Entscheidung gestellt wird , sie überhaupt zu nehmen.

Liebe Grüße Remedias

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Stacheldraht
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Beitragvon Stacheldraht » Mo 24. Dez 2007, 10:54

Hi,

ich habe auch einige schlimme Erfahrungen in der Psychiatrie gemacht. Ich war schon mit 16 auf einer geschlossenen Akutstation für Erwachsene, weil ich auf der Kinder/Jugend zu lästig geworden bin...

Man kann nie wieder gutmachen, was die mit mir getan haben, ich weiß nicht, ob ich je wieder ohne Albträume von Fixierungen und anderen Zwangsmaßnahmen einschlafen kann.

Wenn sie mich fixierten, dann nur, weil es das Einfachste war (NIEMALS die letzte Wahl...!!) Zb wurde ich fixiert, weil ich Hilfe gesucht habe und zum Personal gesagt habe, ich möchte mich schneiden. die sagten "okay, Bedarf oder Gurte" Und ich wollte keinen Bedarf, weil ich sowieso schon so unruhig war auf Grund der Tabletten! Habe eine Borderline Persönlichkeitsstörung und die drückten mir die ärgsten NL rein!!
Ich wehrte mich meist ziemlich bei Fixierungen, dann hockten 10 Pfleger auf mir drauf und ihre knochigen Knie bohrten sich in meinen Körper und das minutenlang. Sie habe mich dabei verspottet, geschlagen und ein Kissen vors Gesicht gehalten, bis ich keine Luft mehr bekam. Ich hatte große Panik, denn ich war 1. an den Händen, Beinen, Bauch und Schulter festgbunden, 2. saßen Pfleger auf mir drauf, was sehr schmerzte und 3. musste ich um Luft schnappen, was aber nur schwer möglich war, weil ich aus Vezweiflung auch heulte. Dann wurde ich in einen dunklen Raum geschoben, dort blieb ich dann 10 Stunden oder mehr, ohne das jemand vorbeischaute oder gar bei mir blieb . Ich konnte mich nicht melden, auch wenn ich mich schon fast angeschifft hätte, weil ich auf die Toilette musste oder Durst hatte oder meine Hände blau waren, weil die Gurte so eng waren. Wenn ich nicht schon einen Schultergurt draufhatte, wurde ich damit erpresst "Wenn du nicht sofort die Klappe hältst, kriegst den auch noch!" Dabei habe ich nur panisch geschrien. Ihr wisst eh, wie das ist, wenn man sich nicht bewegen kann. Ich wusste auch nicht, ob die mich je wieder abbinden, ES KAM NICHT NUR EINMAL VOR, DASS SIE MICH EINFACH VERGESSEN HABEN !!! Einmal haben sie mir auch (weil sie nach dem Schultergurt keine Strafe mehr wussten) die Hände mit einem zweiten Gurt einfach unters Bett gespannt, das tat extrem weh.

Ich bin 3 oder 4 Mal, wo ich nur 2 Handgurte und den Bauchgurt hatte, komplett rausgeschlüpft aus Allem. Ich habe stundenlang gewerkt und hatte eine eigene Technik, aber es war ein unbeschreibliches Gefühl, als ich dann wieder frei war, ohne dass ein Pfleger die Gurte aufmachte. Und dann wurde ich extrem brutal wieder fixiert, mit allen möglichen anderen Gurten. Ich war aber total ruhig und entspannt. Ich wurde ja wie gesagt nie fixiert, weil es nötig war. Und wenn ich mich schon mal geschnitten habe (oberflächlich), hatte ich sowieso kaum noch Spannung in mir und sie haben mich als Strafe festgebunden. Und sie haben es ja auch zugegeben, dass es eine STRAFE ist und wenn man dann nicht alles macht, was sie wollen, wird man nicht abgebunden. Die haben auch Wochenfixierungsgenehmigungen, der Arzt unterschreibt das und dann kann der Patient jederzeit und ohne irgendwem Bescheid geben zu müssen, fixiert werden.

Ich war nicht suizidal, als ich in die Psychiatrie kam, ich war lediglich verdammt traurig aufgrund der zerbrochenen Familie und ich verletzte mich selbst. Das wars. Aber als ich mehrere Monate auf der geschlossenen war, schlug ich mir den Kopf blutig an der Wand, schluckte Glasscherben (--> Magenspiegelung) und sprang aus dem Fenster (--> Intensivstation)

Wenn ich einmal für 1-2 Wochen jeden Tag fixiert wurde, wurde ich einfach für eine Zeit lang ruhig gestellt. Die gaben mir soviel Cis (Zis?), dass ich einige Tage durchschlief (unruhiger, nervöser Halbschlaf) und als ich munterer war, 12 Stunden ohne Pause von der einen Seite der Station zur anderen hin und her ging. Ich konnte nicht sitzen, weil ich durch das Med so unruhig war. Oder wenn ich von Haldol Krämpfe bekam, war es auch total egal.

Ansonsten gab es übrigens keine Sedierung bei Fixierungen!!! Ich war also (wenn ich abends fixiert wurde) die ganze Nacht munter, meine Gedanken kreisten zwischen Selbstverletzungen, Selbstmord oder Mord eines anderen Menschen. Dazwischen hatte ich Panikphasen, in denen ich kaum Luft bekam und schrie und dann Schreiphasen, weil ich aufs Klo musste und mich keiner hörte! (Tür zu= aus den Augen, aus dem Sinn!)
Die letzten Male habe ich dann schon Spritzen bekommen, aber die haben mich total aufgeputscht, dann schrie ich noch viel mehr und war auch die ganze Nacht munter. Wenn die mich in den Hintern spritzten, zogen sie mich fast komplett aus und es ist nicht so toll, wenn männliches Personal meine intimsten Bereiche sieht... und bei jeder Fixierung - egal ob im 8Bett Zimmer, am Gang, im Extraraum - wurde mir die Hose ausgezogen!! Das war sehr entwürdigend.

Ich mag nicht weiterschreiben, ich kann momentan nicht. Heute ist Weihnachten und ich verbrachte letztes Jahr auf der oben genannten Station und das Jahr davor auch dort, nur noch auf der Kinder/Jugend, wo ich an dem Tag auch fixiert war.

Dort ist noch viel mehr gerennt, was einfach nur schlimm war und mich nun prägt. Ich kam mir vor, als müsste ich einen Mord absitzen!

Wenn ich nochmal in die Psych komme und Zwangsbehandlungen miterleben muss, dann nur über meine Leiche!!!

:cry:

Lg
STachel

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Beitragvon Stacheldraht » Mo 24. Dez 2007, 12:34

Hi Rod,

danke für deine Worte!

Traurig, dass es bei vielen in der Psychiatrie nur schlimmer wird! Ich mein, da stimmt ja auch was nicht... sollte doch eigentlich helfen, wenn ich das richtig verstanden habe :roll:

Ich zb habe meine extremen Fremdaggressionen und Wutausbrüche erst in der Psychiatrie entwickelt, genauso wie Suizidalität und ich schneide auch erst tiefer, seit die Pfleger mich ausgelacht haben, dass meine Schnitte nur oberflächlich sind.

Das ist ein Auszug aus dem Lied "Kleine Schwester". Finde es ganz passend.

Wohin gehst du, kleine Schwester?
Wonach hungert deine Seele?
Nach Vergessen oder Rache?
Nach Vergeltung ohne Plan?


War das eigentlich bei euch auch so, dass die Ärzte, Patientenanwälte und Pfleger unter einer Decke steckten?? Bei mir gab es einen Arzt, den ich sehr gefürchtet habe, denn wenn ich fixiert wurde, kam er zu mir, um mich total niederzumachen. Er hat dann vor mein Bett gespuckt, weil ich ihm gesagt habe, er solle gehen und daraufhin habe ich ihn "Drecksau" nachgerufen und er ist hergekommen und hat mir ins Gesicht gespuckt!!! Ich hab mir seine grindige Spucke nicht einmal wegwischen können. Und angeblich tat er das nicht nur bei mir...


Lg

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Beitragvon fluuu » Mo 24. Dez 2007, 14:54

Hallo,

auch ich habe Schlimmes durchgemacht in mehreren Klinikaufenthalten, es war so grauenvoll, es wahren meine Symptome der psychischen Erkrankung die mich Grausames aushalten ließen, der Wahn der Störung auf Grund dessen ich in die Klinik kam setzte mir zu, das konnte kein Arzt, kein Personal und kein NL toppen.
Es waren die Halluzinationen und der Realitätsverlust die die größten Qualen erzeugten und das alles auf Grund der Biografie, erlebter Geschichten und Traumatisierungen.

Wer den Arzt als schlimmer empfand als die Symptome der psychischen Erkrankung hat sich etwas vorgemacht oder hat simuliert.

Aus meiner Erfahrung ist das Leid, der Schmerz und die Pein der akuten Erkrankung die größte Grausamkeit, jeder der an schwerer Depression gelitten hat weiß wovon die Rede ist.

gruß fluuu
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Beitragvon Stacheldraht » Mo 24. Dez 2007, 17:02

Meine psychische Krankheit war für mich viel weniger das Problem als für alle anderen, mitunter Pfleger und Ärzte.

Und wenn es für wen schlimmer ist, seinem Wahn ausgesetzt zu sein als in dieser Situation mit Gewalt behandelt zu werden und gegebenenfalls niedergespritzt zu werden, okay.... Für mich jedenfalls entstanden die Probleme erst durch die vielen Zwangsmaßnahmen.

Was hat das leicht mit simulieren zu tun? Versteh ich nicht...

Lg

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Re: Psychiatrie? Lieber tot sein...

Beitragvon PsyKritiker16 » Di 5. Jan 2016, 13:57

Liebe lavida

Ich habe Ihren kritischen Erfahrungsbericht gelesen und war tief betroffen. Und vor allem fasziniert: ENDLICH äussert einmal jemand die Wahrheit über die fraglichen, sinnlosen, klein machenden, diskriminierenden, bevormundenden und von niemandem hinterfragten Praktiken der entmenschlichenden geschlossenen Psychiatrie! :evil: Unzählige Betroffene wären tausendmal lieber tot als in einem solchen Gefängnis unschuldig eingesperrt zu sein! Wer einmal "drin gelandet" ist, hat davon zeitlebens z.T. schwere seelische Narben; ob er vorher psychisch gesund war oder nicht. Deshalb BRAUCHT es einfach kritische Stimmen wie Ihre. GRATULATION!!!

Alles Gute und stets viel Gesundheit und (v.a.) Freiheit

PsyKritiker16


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