Qualitätsmanagement

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Anneliese
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Beitragvon Anneliese » Fr 3. Feb 2006, 12:13

Wenn das nicht in meine paranoiden Tendenzen spielt ! :cool:

Ich sag dazu nur: Versuch mal ins Forum Info-Board Professionelle Thurgau zu gelangen
Diese "Pinwand" steht allen professionellen Helfern im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie als Austausch-Plattform zur Verfügung. Eine separate Anmeldung ist erforderlich! :cool:
Wer mit einem Baum sprechen kann, braucht keinen Psychiater. Nur meinen die meisten Menschen das Gegenteil.
(Phil Bosmans)

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Laura
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Beitragvon Laura » Fr 3. Feb 2006, 21:20

Hallo Anneliese!

Danke für die Verteidigung, aber ich habe Schneewittchens Beitrag nicht als Angriff auf mich aufgefasst, sondern so, dass sie sich über sich selbst lustig gemacht hat, was ich einen sympathischen Zug finde. Ich habe den Eindruck, dass Schneewittchen allmählich hier auftaut und auch ihre Ausdrucksweise überdenkt. Da sollten wir uns dann auch bemühen unsere Meinung über sie zu ändern und ihr unsererseits ebenfalls mehr Vertrauen entgegenbringen.

Hallo Schneewittchen,

so ganz koscher finde ich es auch nicht, dass es hier eine geschlossene Gesellschaft für die Profis gibt, aber ich glaube, es würde mich unter Umständen nur unnötig auf die Palme bringen, wenn ich zu viel davon mitbekommen würde, was sie wirklich denken. Ich schätze mal, es ist gut so, wenn im Offenen Forum die Therapeuten-Patienten-Konflikte nicht gehäuft live weitergehen.

Viele Grüße

Laura
Es ist o. k., wenn nicht alles supertoll ist. Wenn alles supertoll wäre, dann wäre alles nur noch o. k.

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Franz Engels
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Beitragvon Franz Engels » Sa 4. Feb 2006, 10:22

Guten Morgen zusammen

Ich lese immer wieder von Irritationen bzgl. des Info-Boards für Professionelle. Die Bezeichnung "für Professionelle" in der Kombinatione mit "geschützte Benutzergruppe" suggeriert offenbar etwas anderes, als das, was dort stattfinden soll. Ich hätte sicher ein paar Worte dazu sagen sollen, als ich es einrichtete... Sorry :cry:

Also: Bei dem Info-Board handelt es sich, wie ich mit dem Namen auch ausdrücken wollte, um ein separates Angebot für Professionelle hier in der Region. Das hat mit dem Forum "Psychiatriegespräch" gar nichts zu tun, weil es dort nicht um die Diskussion von Grundsatzfragen der Psychiatrie oder möglichen Spannungsfeldern zwischen Professionellen und Patienten gehen soll. Vielmehr sollen die Professionellen vor Ort die Möglichkeit haben, sich über lokale berufpolitische, weiterbildungstechnische, terminliche Dinge etc. zu informieren und auszutauschen. Und das muss natürlich geschützt vor sich gehen, weil die Personen nicht anonym sind und es um regionale Angelegenheiten geht. Das "Projekt" läuft nur deshalb unter dieser Domain und unter diesem Forum, weil ich nicht unbegrenzt über Domainnamen verfüge und nicht die Zeit hatte, die Foren-Software nur für diesen Zweck an einem anderen Ort noch einmal neu einzurichten. Bislang hat noch niemand von dem Angebot Gebrauch gemacht, weshalb ich froh bin, mir noch nicht zuviel Arbeit damit gemacht zu haben.

Ich hoffe, nun ist es verständlicher und das Misstrauen legt sich.

Herzliche Grüsse und ein schönes Wochenende!

Franz Engels (Webmaster)
Das Gegenteil ist nur die Rückseite derselben Medaille.

Scheckfrieda
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Beitragvon Scheckfrieda » Do 9. Feb 2006, 18:11

:roll:

Hallo,
ich bin neu in diesem Forum. Ich denke, Qualität ist auch gerade in der Psychiatrie ein subjektives Empfinden. Ich war in zwei verschiedenen Kliniken, die erste war am Wohnort und eigentlich gut, ich öffnete mich aber nicht den Ärzten, stand unter Schock, war eher authistisch. Ich litt an Schizophrenie, wurde aber auf Depressionen behandelt. Wenige Wochen später wies ich mich selbst in eine Klinik ein, die 30 km vom Wohnort weg war. Nur nach langem hin und her nahm man mich auf. Dort behandelte man mich auf Schizophrenie, ich öffnete mich auch etwas. Aber das Wichtigeste: Nachsorge durch Gespräche mit Arzt und Sozialarbeitern noch während des Klinikaufenthaltes und eine Psychoedukation, die mir von dort aus vermittelt und mir ans Herz gelegt wurde. Ohne die Psychoedukation hätte ich noch viele Rückschläge gehabt. Heute bin ich auf einem recht guten Weg, muss aber sehr auf mich aufpassen. Stressbewältigung ist mein persönliches Zauberwort geworden.

Gruß


Scheckfrieda

Gwena
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Beitragvon Gwena » Mo 20. Feb 2006, 09:28

Schade, dass Sie mir auf meine diesbezügliche Frage nicht direkt geantwortet hatten. Ich hatte diesen Boardbereich nämlich auch so aufgefasst, dass sich hier Therapeuten austauschen könnten und entsprechend um eine Freischaltung gebeten.

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Angelita
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Beitragvon Angelita » Do 23. Feb 2006, 23:27

Hallo

Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen, denn in der Schweiz wollen alle Spitäler, psychiatrische Kliniken, Reha-Kliniken usw. eine Zertifzierung bez. Qualitätsmanagement.

Nun ja, was wohl alles gemanaget und zertifiziert wird, geht mittlerweile auf keine Kuhhaut drauf... Was wird u. was wird wie gemessen? Dazu gehört auch wer u. wie, von wem u. wo durch?

Vor einiger Zeit war ich selbst in einer Schmerzklinik. Das Haus hat einen guten Ruf, ein breites Angebot auf höchstem Niveau. Zimmer, Abteilung, Gerätemedizin, alles vom Feinsten. Dazu kommt, dass ich einen Halbprivatstatus habe, dh. dass ich vom Chef/in behandelt wurde... Mir wurden bez. Therapien Zusagen gemacht, die dann doch nicht eingehalten wurden. Das gesamte Personal war jeweils im Laufschritt unterwegs. Ich konnte mich des Eindruckes nicht erwehren, dass man/frau sehr wenig Zeit für Mann/Frau zur Verfügung hatte. Obwohl die Patienten sehr selbständig ihre Wunschmenus mittels Zentralercomputerstation aufgaben, alleine zu den Therapien gingen, die Betten selber machten, sich selbst um die Medikation kümmerten usw. Und trotzdem waren alle gehetzt.
Über Laboruntersuchungen, EKG-Werte, Medikamente u. deren Nebenwirkungen wurde ich nur informiert, wenn ich nachfragte.

Ich entschied mich nach nicht mal drei Wochen das Feld zu räumen.

Im Nachhinein bekam ich einen anonymisierten Fragebogen zu geschickt um meine Zufriedenheit zu messen. Doch keine der Fragen bezog sich auf die für mich aufgewendete Zeit u. deren Qualität. Denn wie sollte man eine solche Frage stellen u. noch schwieriger wie bewerten? Solche Fragebogen gehören zu Qualitätssicherung. Jede Klink will wissen wie es dem einzelnen ergangen ist. Wollen die das wirklich wissen?

Eigentlich ist nicht die Quantität der mir zu gewendeten Zeit massgeblich, sondern die Qualität. Ein 30 Min. gespräch, welches in Ruhe u. Zugewandtheit statt findet, ist mir zuträglicher, als eine Stunde in der der Arzt wie ein gehetztes Reh dauernd auf die Uhr guckt.

Schon oft habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich als aufgeklärte, fragende u. auch kritische Patientin überhaupt nicht geschätzt bin. Wenn ich Medikamente o. Therapien ablehne aus guten Gründen, werde ich dafür kritisiert, wie: "Ja, Frau Sowieso, ich kann ihnen nicht helfen, sie wollten ja das Medikament xy nicht nehmen. Dann müssen sie halt mit ihren Schmerzen leben (o. Schlaflosigkeit usw.)!" Also obs nur gerade das xy-Medikament gäbe u. weit u. breit kein alternatives.

In der Schweiz existiert auch das Hausarztmodell. Wenn man dieses HMO wählt, bekommt der Patient/die Patientin von der Krankenkasse eine Prämienreduktion. Die Idee hinter dem schweizerischen HMO ist, dass dem Ärzteshoping vorgebeugt werden soll, dh. wenn ich zum Spezialisten will, muss mich mein Hausarzt überweisen. Ich bin damit gut gefahren, denn ich habe einen sehr guten Hausarzt, mit dem ich ein vertrauensvolles Arzt-Patientinnen-"Verhältnis" habe.

Vor einiger Zeit wurde der Tarmed eingeführt. Tarife Medizin geht nach Taxpunkten. Der Hausarzt muss im 5 Min. Takt abrechnen. Früher war das ein 1/4 Stunden Takt. Damals kam es öfter vor, dass gerade Spezialisten jedem Patienten min. 15 Min. berechneten, aber der Patient nur gerade 5 Min. im Konsultorium sass. So konnten teure Ärzte in Zürich sich eine goldene Nase verdienen.

Doch so wie es heute ist, ist es für alle auch unbefriedigend. Denn der Hausarzt schlägt sich mit Taxpunkten herum, unnötige Bürokratie, Rechtfertigungen den Kassen gegenüber. Die Kassen sind auch dreist den Patienten gegenüber. Passierte mir vor nicht all zu langer Zeit, dass die Kasse für ein Medikament nicht mehr zahlen wollte. Ich telefonierte mit der zuständigen Sachbearbeiterin u. wollte wissen, warum sies mir nicht vergütet. Sie meinte, dass ich das Kontingent überschritten hätte. Im Verlauf des Gesprächs stellte sich heraus, dass die Dame überhaupt nicht wusste, warum u. für was ichs nehmen muss. Ich sagte ihr, dass sie sich an meinen Hausarzt wenden solle u. ich ihr die Rechnung wieder zustellen würde, denn ich dächte, dass sie sicherlich nicht die Kompetenz hätte, das zu entscheiden. Das selbe Theater, wenn man zur Reha fahren will. Da müssen zwei, drei Berichte für die KK verfasst werden, bis deren Vertrauensarzt dann von seinem Büro aus endlich die Zusage gibt.

Auch in der Schweiz liegt vieles im Argen im Gesundheitswesen - es krankt! Ein weiteres Beispiel mit dem EMR = ErfahrungsMedizinisches-Register. Der EMR legt zwar einen gewissen Qualitätsstandart fest für Kunsttherapeuten, Fussreflexzonenmassagen usw. Wenn eine Therapeutin beim EMR ist, kann die Patientin, wenn sie eine Zusatzversicherung hat, die Rechnung der Krankenkasse zu stellen u. die bezahlt dann auch. Doch; zum einen muss die Therapeutin jedes Jahr dem EMR ca. Fr. 300.-- zahlen, damit sie wieder aufgenommen wird u. zum andern muss die Patientin eine teure Zusatzversicherung zahlen, damit die KK die Rechnung bezahlt. Aber oft ist es so, dass gerade Familien mit kl. Budget diese Therapien bräuchten, die aber nicht kommen, weil sie sich keine Zusatzversicherung leisten können u. aber solche Therapieleistungen auch nicht aus dem eigenen Sack zahlen können. Ergo; in der Schweiz haben wir schon lange das drei Klassensystem: Privat-, Halbprivat u. Allgemeinpatient. Je nach Geldbäutel ist man das eine o. das andere.

Und zum Schluss frage ich nochmals, wie kann man Qualität im Gesundheitswesen quantifizieren? Mit Taxpunkten sicher nicht! Es ist eine Ungeheuerlichkeit, dass KKs vorschreiben, dass eine Konsultation so u. so viele Taxpunkte wert ist!!! Braucht der Arzt länger als die Vorgabe, muss er sich bei der KK rechtfertigen. Dabei gibt es Studien, dass Ärzte, die sich Zeit fürs Gespräch mit dem Patienten nehmen, viel weniger Medikamente verschreiben müssen. Die empathische Zuwendung ist auch Heilmittel - wie viele Taxpunkte ist sie wert? Wie will die KK feststellen, ob u. wie ich den Klienten helfen kann? Und wie viel u. wie lange ist meine Arbeit wert? Warum ist trotz Sparmassnahmen, Revision des Gesundheitswesens immer noch so ein hohes Defizit? Und jedes Jahr gehen die Prämien rauf u. immer weniger Landärzte gibts, immer weniger Zahlen die KK u. immer weniger verdienen die Hausärzte. Echt, so eine Landarztpraxis ist kein Zuckerschleck. Daher habe ich Hochachtung vor meinem Arzt, der jedes dritte Wochenende Notfalldienst hat u. trotzdem am Montag wieder zur Stelle ist.

Vielleicht bin ich nicht ganz beim Thema geblieben... Es war mir ein Bedürfnis.
Gruss Angelita

“Man muss im Ganzen an jemanden glauben, um ihm im Einzelnen wahrhaft Zutrauen zu schenken.” H. v. Hofmannsthal

JoeKern
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Beitragvon JoeKern » Mi 12. Apr 2006, 09:59

Die bittere Tatsache

Was Philia schreibt (vom 20.02.) entspricht der bitteren Tatsache.
Ich bin nur Betroffener. Chronisch Betroffener. Kenne die Kliniken in Wien, deren Namen ich ja nicht zu nennen brauche, kenne aber auch eine Klinik in Bayern. 16 Jahre habe ich in Deutschland gelebt, 16 Jahre das Gesundheitssystem mit allen Facetten kennen gelernt. Zurück in Wien stehe ich verloren und alleine gelassen vor den Toren der Anstalten in die ich nicht mehr hinein will. Erst vor zwei Wochen auf eigenem, dringenden Wunsch entlassen, habe ich die bittere Erkenntnis gemacht, dass wir in Österreich von einem Qualitätsmanagement noch weit entfernt sind.
Gut, es war eine Akutstation. Richtig, dort hat man nicht viel Zeit für einzelne Patienten.
Du starrst den ganzen Tag ins Nichts, wartest vom Frühstück auf das Mittagessen, vom Mittagessen auf das Abendbrot. Dazwischen eine große Leere, ein bis zwei Schachteln Zigaretten am Tag. Wenn mit Polizei und Rettung die Zwangseinweisungen kommen hast du Abwechslung. Wenn der Manische nicht zu beruhigen ist siehst du teilnamslos zu wie er beruhigt, niedergespritzt wird. Am Nachmittag etwas Besuch. Du starrst in verunsicherte Gesichter die nicht wissen mit der Situation hier umzugehen.
Sie meinens ja nur gut. Sie wollen uns Mut zusprechen, etwas Kraft geben durchzuhalten.

Schlafsaal, 8 Betten im Raum. Der Manische muss ins Gitterbett. Tobt mitten in der Nacht, das Pflegepersonal scheint überfordert.
Still sitzt du da und lässt deine Infusion in dich tröpfeln. Es ist gut für mich, sagen sie.
Kann ich den Arzt sprechen ? Nein, sagen sie, aber Freitag ist Visite.
Heute ist Mittwoch, gut - denke ich - dann eben Infusionen bis Freitag.
Die Schwester, den Pfleger getraue ich mich nicht anzusprechen. Es ist eine unruhige Hektik die von der Station Besitz ergreift. Nur wir, die Patienten, wir sind ruhig gestellt.
So ruhig eben, dass sie keine Arbeit mit uns haben. Das Speisezimmer ist Raucherraum. Der Raucherraum der einzige Aufenthaltsraum. Also sitzt du da
und rauchst. Bis einer wieder ausfällig wird, bis Streit unter den Patienten wächst weil die Zeit so lange ist. Die Wartezeit. Warten macht müde, hoffnungslos, ist eintönig.

Du sollst sie nicht stören, die Pfleger, die Schwestern, wenn sie Zeit gefunden haben im Personalzimmer Kaffee zu trinken. Nein, ich will mir es ja auch nicht verscherzen mit ihnen. Sie haben die Macht hier, sie kontrollieren Alles und Jeden, sie sorgen dafür dass Alles und Jeder nicht aus der Kontrolle fällt. Also lieber in Ruhe lassen. Freitag ist Visite, haben sie gesagt.

Sie öffnet die Akte, die Ärztin. Einige lose Blätter darin, Befunde, oben auf der
Medikationsplan. Ich habe fast eine Stunde vor der Türe gewartet bis ich zur Visite dran gekommen bin. Das übliche "wie gehts ?". Eine Aufforderung zu sprechen. Ich darf endlich nach einer Woche mein Befinden äußern. Ich bin aufgeregt, hatte mir im Kopf so viel zurecht gelegt was ich sagen wollte. Und dann doch nur: "Na ja, die Infusionen"
Sie unterbricht mich. Fragt etwas die anwesende Oberschwester. "Wir redizieren
Gevacalm und Seroquel". Eine knappe Antwort. Eine kleine Notiz im Medikationsplan.
Akte zu. Meine Papiere wandern zurück in die Ablage, zu den vielen Akten der
Mitpatienten.
Gut, denke ich draußen am Gang. Du bist eben nur eine Akte. Der Manische, der
Psychotische, die zwei, die sich immer um Zigaretten streiten - sie sind alles nur Akten.
Irgendwann - aber wann ? - steht da eine kleine Notiz "Entlassen am". Und "ich Akte" wandere ins Archiv.

Ich habe erfahren, dass es an der anderen Klinik viel besser sein soll.
Ja, ich weiß. Dort war ich schon im Alter von 16 Jahren. Aber man braucht eine Voranmeldung, es gibt eine Warteliste. Soll ich mich jetzt schon für eine Psychose im Herbst anmelden ? Wie kann ich wissen wann der nächste psychotische Schub kommt ?
O Du mein Österreich - ich denke an die vielen "Akten" die jetzt zu Hause sitzen und versuchen ambulant über die Tage zu kommen. Die Betroffenen die es dort nicht mehr ausgehalten haben, das Raucherzimmer, die Mitpatienten, das ewige Warten.
Die das Glück hatten, auf freiwilliger Basis entscheiden zu können von der Klinik
abzuhauen.
Eines ist klar. Sie haben die Akte zum letzten mal geöffnet für die - für sie vielleicht erleichternde Notiz -: Auf eigenem Wunsch entlassen.
Wieder einer weniger.
JoeKern

JoeBlack
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Registriert: So 4. Jun 2006, 01:47

Beitragvon JoeBlack » Di 6. Jun 2006, 18:25

zu dem Thema von Joe Kern möchte ich was schreiben ,wenns erlaubt ist.

ich habe dasselbe erlebt in einer psychiatrischen Klinik, aber in Bayern.akutstation hin oder her.ich war da eine woche zur stabilisierung bevor ich dann in eine psychosomatische uni-klinik kam.
diese eine woche war der reinste horror.der raucherraum sah aus wie eine gefängniszelle.streitereien ständig. man wird angeschnorrt um zigaretten.dann fragt einer ja wir sind engel und kommen in den himmel,ja sagte ich klar.da hatte ich dann ruhe.nachts schlich immer eine patientin rum, kam jede nacht in die zimmer,legte sich einfach in ein bett, ob da jemand drinlag oder nicht spielte keine rolle. dann jede std funzelte die nachtschwester mit ihrer taschenlampe rum. an schlaf war da nicht zu denken.
man wurde nur ruhig gestellt,mund auf pillen rein und ja nicht schummeln, anstehn zur medikamentenaufnahme,dann gabs erst essen wenn man die pillen brav geschluckt hat.
geschreie hier und da.
dann visite, ja 8 personen, 3-4 ärtze, und pfleger, sassen rum und ich in der mitte, fragen über fragen.wollten mich behalten, ich wollte nicht, da ich ja in die uni klinik überwiesen wurde, da aber akut ein prob bestand wegen überweisung etc.

als ich in der uni klinik ankam, dachte ich ,ich bin in einem hotel, 2 bett zimmer, überall teppichboden, essen prima,die mitpatienten sehr angenehm, manfühlte sich von anfang an schon wohl.
die pfleger aufmerksam und höflich, ruhig und jederzeit ob tag oder nacht für ein einzelgespräch bereit, egal wie lange es dauerte.
die therapien waren wie in einer psychosomatischen klinik üblich, kannte das von früher.
jeder pfleger ob er in urlaub war, frei hatte oder aus krankenstand zurückkam wusste über jeden patienten bescheid, egal was es war.
jede woche grosse visite, professorin dabei, foren jeden freitag, was es für anliegen und probs gibt, die anliegen wurden sobald wie möglich erledigt und dinge repariert etc.

ja das nenn ich qualittätsmanagement par exelance.
wenn auch die therapie nicht den erhofften erfolg brachte, aber dennoch muss ich sagen, ja da wird ihnen geholfen.
wobei ich mit 3 diagnosen reinging und mit 9 wieder raus*gg
aber ich kann den ärzten keinerlei vorwurf machen, manche dinge kann man eben nicht mehr heilen,aber mildern um zu versuchen den patienten ein leben sogut wie es die umstände erlauben zu ermöglichen.
liebe grüsse
J.B

JoeBlack
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Registriert: So 4. Jun 2006, 01:47

Beitragvon JoeBlack » Di 6. Jun 2006, 18:25

zu dem Thema von Joe Kern möchte ich was schreiben ,wenns erlaubt ist.

ich habe dasselbe erlebt in einer psychiatrischen Klinik, aber in Bayern.akutstation hin oder her.ich war da eine woche zur stabilisierung bevor ich dann in eine psychosomatische uni-klinik kam.
diese eine woche war der reinste horror.der raucherraum sah aus wie eine gefängniszelle.streitereien ständig. man wird angeschnorrt um zigaretten.dann fragt einer ja wir sind engel und kommen in den himmel,ja sagte ich klar.da hatte ich dann ruhe.nachts schlich immer eine patientin rum, kam jede nacht in die zimmer,legte sich einfach in ein bett, ob da jemand drinlag oder nicht spielte keine rolle. dann jede std funzelte die nachtschwester mit ihrer taschenlampe rum. an schlaf war da nicht zu denken.
man wurde nur ruhig gestellt,mund auf pillen rein und ja nicht schummeln, anstehn zur medikamentenaufnahme,dann gabs erst essen wenn man die pillen brav geschluckt hat.
geschreie hier und da.
dann visite, ja 8 personen, 3-4 ärtze, und pfleger, sassen rum und ich in der mitte, fragen über fragen.wollten mich behalten, ich wollte nicht, da ich ja in die uni klinik überwiesen wurde, da aber akut ein prob bestand wegen überweisung etc.

als ich in der uni klinik ankam, dachte ich ,ich bin in einem hotel, 2 bett zimmer, überall teppichboden, essen prima,die mitpatienten sehr angenehm, manfühlte sich von anfang an schon wohl.
die pfleger aufmerksam und höflich, ruhig und jederzeit ob tag oder nacht für ein einzelgespräch bereit, egal wie lange es dauerte.
die therapien waren wie in einer psychosomatischen klinik üblich, kannte das von früher.
jeder pfleger ob er in urlaub war, frei hatte oder aus krankenstand zurückkam wusste über jeden patienten bescheid, egal was es war.
jede woche grosse visite, professorin dabei, foren jeden freitag, was es für anliegen und probs gibt, die anliegen wurden sobald wie möglich erledigt und dinge repariert etc.

ja das nenn ich qualittätsmanagement par exelance.
wenn auch die therapie nicht den erhofften erfolg brachte, aber dennoch muss ich sagen, ja da wird ihnen geholfen.
wobei ich mit 3 diagnosen reinging und mit 9 wieder raus*gg
aber ich kann den ärzten keinerlei vorwurf machen, manche dinge kann man eben nicht mehr heilen,aber mildern um zu versuchen den patienten ein leben sogut wie es die umstände erlauben zu ermöglichen.
liebe grüsse
J.B

arne
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Bemühung um Qualität der Behandlung im Hochtaunuskreis

Beitragvon arne » Mo 21. Aug 2006, 21:22

Hallo, ich habe gemischte Erfahrungen mit dem Qualitätsmanagement bei uns im Hochtaunuskreis gemacht. Zumindest gibt es mal einen Qualitätsbeauftragten, der auch jederzeit ansprechbar ist, sowohl akut aus der Station heraus, als auch besonders natürlich später, wenn man - wieder bei Sinnen - auf seine Behandlung zurück blickt. Ich hatte schwer gelitten unter der Langzeit-Gabe von Flunaxol Depot über die Remission ( Wiederauftauchen ) hinaus und habe dies als Behandlungsfehler gerügt, denn diese alten typischen Mittel sind eine Vergewaltigung der Seele, die heute nicht mehr ertragen werden muß, wo es gut verträgliche Mittel wie z.B. Solian ( Amisulprid ) gibt. Ich habe also gesagt: "Die Langzeitgabe des Depots über ein Jahr hinweg war nach heutigen Maßstäben ein Kunstfehler". Darauf der Q-Beauftragte zu mir: "Wenn Sie dieser Meinung sind, dann könnten Sie ein Gutachten erstellen lassen, um den Arzt anschließend rechtlich zur Rechenschaft zu ziehen, sonst kann ich Ihnen da nicht helfen". Er war offenbar nicht bereit, den betreffenden Arzt direkt anzusprechen und mit dem Vorwurf der Fehlbehanldung zu konfrontieren, sondern hat mich auf den Rechtsweg verwiesen. Ein zivilrechtliches Gutachten zur Klage wegen Schadensersatz / Schmerzensgeld kann ich mir aber eh nicht leisten. Es käme also nur infrage, Strafantrag zu stellen ( wegen Körperverletzung ) und zu hoffen, daß der Strafrichter im Strafermittlungsverfahren einen Gutachter auf Gerichtskosten bestellt. So weit wollte ich allerdings nicht gehen.
Also hat mir die Auskunft des Q-Beauftr. dann auch nicht weitergeholfen.
Sinnvoll dagegen war sein Hinweis, ich sollte die im Hochtaunuskreis übliche Behandlungsvereinbarung mit der Akutstation des Krhs. genau so abschliessen und formulieren, daß so eine Langzeitbehandlung mit alten Typika nicht mehr möglich sein soll. Das habe ich dann auch gemacht. Die Vereinbarung wurde inzwischen auch vom Ltd. Oberarzt der betr. Station, dem Sozialdienst und dem Stationspfleger abgezeichnet, so daß ich in Zukunft davon ausgehen kann, daß mir diese antiquierte und schreckliche Art der Behandlung in diesem Krhs. jedenfalls erspart bleibt.

Gibt es eigentlich überall in D schon Q-Beauftragte an den Psych. Kliniken und auch solche Behandlungsvereinbarungen für die Akutbehandlung, in denen man festlegen kann, wie man behandelt werden möchte !? Oder sind wir da im HTK besonders fortschrittlich ?

Alles Gute
Christian

arne
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Registriert: So 6. Nov 2005, 19:52

QM als Feigenblatt ?

Beitragvon arne » Fr 25. Aug 2006, 23:25

Hallo Ada,

Du machst die Andeutung, daß das QM vielleicht nur eine Show-Veranstaltung ist, die den Abbau von Leistungen ( und damit auch Qualität ) im Gesundheitswesen kaschieren soll.
Denn in der Tat hat das QM nur kommunikative Kompetenzen, aber keine wirklichen. Es kann nur hinweisen auf Mißstände.
Das hat der Q-Beauftragte im Hochtaunuskreis immerhin aber getan, indem er mit einer der Ärztinnen, deren Behandlung ich beanstandet hatte, wohl auch gesprochen hat.
Insofern hat das QM hier funktioniert - richtig zum Anfassen !

Eine Behandlungsvereinbarung der Klinik mit Patienten, die schon häufiger die Klinik aufsuchen mußten, ist wohl eine Maßnahme des QM, gehört sogar sehr zum QM, da ja in der Vereinbarung z.B. gerade dafür gesorgt wird, daß der Patient nicht mit Medikamenten behandelt wird, die er nicht verträgt oder einfach nicht möchte. Das ist ja eine direkt Frage der Behandlungsqualität.
Außerdem kann man darin z.B. festlegen, daß eine Fixierung wirklich nur als ultima ratio ( letztes Mittel ) angewandt wird, wenn alle anderen Maßnahmen schon versagt haben.
Auch das ist wohl eine Regelung der individuellen Behandlungsqualität.

Also Antwort auf Deine Frage, ob eine Beh.vereinbarung zum QM gehört: Ja - sogar zentral !

Bisher habe ich auch noch kein besseres Instrument kennengelernt als die Beh.vereinb., um die Psychiatrie in Ihrer ganzen Gewalt zu bändigen, so daß Sie auch wirklich möglichst zum Segen wird für den Patienten. Was ja eigentlich sein soll.

Das ganze Gerede um eine ( zivilrechtliche ) Vorsorgevollmacht hilft im Ernstfall nicht viel: Nur die Beh.vereinbarung, die auch der Stationsoberarzt abgezeichnet hat, stellt eine Verpflichtung der Klinik dar, bestimmte Maßnahmen z.B. zu unterlassen, die Du als Patient im akuten Zustand auf keinen Fall haben willst.
Eine Vorsorgevollmacht wird in der Psychiatrie im Akutfall in der Regel einfach vom Tisch gewischt.
Das geht mit der Beh.vereinbarung nicht !

Soviel von mir nochmal zum Thema QM und Behandlungsvereinbarung.

Du, Ada gehörst wohl zu den sog. Professionellen in der Klinik, die QM machen.
Viel Erfolg dabei, denn QM ist schon eine sehr sinnvolle Art "Supervision", die schlimme Behandlungsfehler vermeiden helfen kann. Da trägst Du viel indirekte Verantwortung auch für die Patienten.

Liebe Grüße an alle Leser des Beitrages und Threads:

Arne

arne
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QM ? "Das hat uns gerade noch gefehlt............!"

Beitragvon arne » Di 5. Sep 2006, 23:42

Hei Ada, sicher hast Du recht, daß die Pfleger auf Station - und auch die Ärzte - in dem ganzen Papierkram fast ersaufen und kaum noch Zeit am Patienten haben. Deshalb sagen die in der Regel auch, wenn einer vom QM kommt, "Das hat uns gerade noch gefehlt........."! Trotzdem ist die Einrichtung eines QM in der Klinik prizipiell o.k., da immer wieder schwere Behandlungsfehler gemacht werden. Welcher Arzt oder auch Pfleger ist denn unfehlbar !?

Alles Gute für Deine Arbeit und viel Spaß trotz einiger Widrigkeiten wünscht Dir

Arne

Jenny Doe
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Beitragvon Jenny Doe » Mi 18. Okt 2006, 05:00

Hallo zusammen!

Bei meiner Beschäftigung mit dem Thema"Qualitätsmanagement in der Psychiatrie" stieß ich auf dieses Forum hier und dachte, ich melde mich mal an.

Meine Meinung dazu ist, dass man das Qualitätsmanagement in der Psychiatrie aus zwei Perspektiven sehen kann.
Für den Therapeuten mag das mehr Arbeit bedeuten, ich als Klientin hingegen befürworte das Qualitätsmanagement sehr und bin froh, dass es endlich eingeführt wird und auch Therapeuten endlich mal einer Kontrolle unterliegen. Meiner Auffassung nach geht es noch nicht weit genug. Die Gesetze sollten noch mehr verschärft werden.

Mir hat, vor allem meine letzte Psychoanalyse massiv geschadet. Noch heute - vier Jahre nach Therapieabbruch durch meine Analytikerin - leide ich unter den Folgen dieser Therapie.
Fehldiagnose, Fehlbehandlung, unterlassene Hilfeleistung, falsche Berichte an den Gutachter, um Stunden zu kriegen, einseitiger Austausch mit analytischen Kollegen, die ihr nach dem Mund redeten, ... alles das hat dazu geführt, dass aus meinem Wunsch ein(!) Problem von mir in der Therapie anzugehen, 240 Stunden wurden, in denen regelrecht nach Problemen gesucht wurde. Ist für Analytiker nicht schwer, da sie bei der Geburt des Klienten beginnen und alle Verletzungen, die der Klient jemals erlebt hat, wieder ausgraben. Sorry für meinen Sarkasmus. Dahinter steckt eine wahnsinns Wut und blanker Hass einer Klientin, die noch heute massiv unter den Schäden dieser Therapie leidet, nicht arbeitsfähig ist, ...

Das alles wäre nicht passiert, hätte es damals schon mehr Kontrolle gegeben, wären Therapeuten damals schon verpflichtet gewesen, Fortbildungen zu besuchen, ... statt einfach drauf loszutherapieren, obwohl sie überhaupt keine Ahnung von der Problematik des Klienten haben.

Gruß
Jenny

sei
Beiträge: 33
Registriert: So 8. Okt 2006, 21:31

Beitragvon sei » Sa 21. Jul 2007, 19:27

Hallo,
wenn man QM aus der Sicht des patienten in hinblick auf Veränderungen,im Umgang mit Patienten sieht,hat sich in den letzten jahrzehnten schon einiges getan.
Ich habe festgestellt das sich einige Kliniken und auch deren beschäftigte langsam zum Dienstleister entwickeln,der Patient wird als Kunde durchaus ernster genommen.Leider gerät man aber immer wieder an Personal das seinen Unmut an Patienten die sich nicht wehren können freien lauf lassen,teilweise ganz schön übel und meistens sind es die älteren Semester.
Es kommt mir so vor als würde manch einer den kranken als lästig empfinden und nicht dran denken das er durch den patienten einen Job hat,besonders in Kliniken die zum grossen teil sehr anstrengende Patienten und zu wenig Personal haben müssen jene die sich nicht wehren können unter vereinzeltem Personal leiden.
Passt vielleicht nicht ganz zum Thema,andererseits geht ja doch alles irgendwie Hand in Hand,wenn das Personal
keine Qualität hat,sich weigert den patienten für voll zu nehmen dann klappt der Rest auch nicht,aber wie gesagt es bessert sich wohl langsam vorallem in hinblick auf die jüngeren Semester.
Grüsse
Sei

schnattchen
Beiträge: 10
Registriert: Di 3. Jul 2007, 11:34

Beitragvon schnattchen » Mo 20. Aug 2007, 07:38

Kurze Nachfrage: Wer entscheidet in Deutschland, dass die ärztliche Tätigkeit nur noch "kurative" Handlungen umfaßt? Meines Wissens sind auch die Indikationsstellung und die Prävention ärztliche Basisaufgaben. Und wer entscheidet übrigens im Einzelfall, wann eine ärztliche Leistung "kurativ indiziert " ist und wann nicht? Wissen Sie das? Vorsorgeuntersuchungen als "Wunschleistung" des Patienten klingt irgendwie bedenklich...
moin!
das ist eine gute frage.
ich bin zahnärztin, und in unserem metier treibt das deutsche gesundheitssystem manchmal sehr seltsame blüten.
ich meine, wir dürfen ja grundsätzlich alles machen, was wir für richtig halten, nur ist oft das portemonnaie des patienten gefragt. beispiel kassenpatient:
ein backenzahn braucht eine wurzelbehandlung, aber ein zahn in der reihe fehlt (evtl. schon seit zehn jahren, oder er war nie angelegt, was ja auch vorkommt). die kassenleistung in diesem fall wäre für den erkrankten backenzahn die extraktion. oder aber der patient bezahlt die wurzelbehandlung privat, was sich auf mehrere hundert euro beläuft.

ganz krass ist das gebiet der kieferorthopädie betroffen! ein kind kommt mit offensichtlichem fehlbiss in die praxis. da die indikationsstellung sich aber nicht nach einer korrekten diagnose, sondern neuerdings nach dem schrittweisen bestimmen von dezimalzahlen aus einem gegenstandskatalog bestimmt wird, bleiben viele fehlbisse unbehandelt, da die kasse es nicht bezahlt und das ganze privat mehrere tausend euro kostet.
die folgen sind gravierend: im späteren leben haben die patienten meist kiefergelenkbeschwerden (deren behandlung die kasse dann aber ohne murren teuer bezahlt)nebst parodontitiden mit zahnverlust, wo dann der zahnersatz fällig wird.
auf prävention wird hier kein sonderlicher wert gelegt. den sinn und unsinn dieses systems versteht niemand so recht, nicht einmal die, die es zu entscheiden haben, als da wären: krankenkasse, medizinischer dienst, kassenzahnärztliche vereinigung. oft bekommt man dann die antwort: "weiss ich auch nicht....machen sie mal so wie sie meinen!" ...und hinterher gibts auf den deckel dafür.

unabhängig davon kann ich aber dem qm einiges positive abgewinnen.


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