Skandal oder ist so etwas erlaubt?

Melli
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Skandal oder ist so etwas erlaubt?

Beitragvon Melli » Fr 31. Okt 2003, 11:46

Hallo ihr da!

Ich erzähl mal meine Geschichte in Kurzform und hätte dann dazu eine Frage.
Aufgrund übler Lebensumstände habe ich vor 2 Jahren einen gemacht (dem besorgten Leser sei gleich gesagt, dass es mir inzwischen gut geht :lol: ). So landete ich in der Psychiatrie auf der offenen Station bei den Depressiven.
Man sagte mir eine Psychotherapie zu - die sich dann aber als recht merkwürdig herausstellte. Mein Therapeut hatte nämlich die Angewohnheit, alle zwei Wochen für zwei Wochen in den Urlaub zu fahren. Hinzu kamen dann noch Überstundenausgleich etc dazu. Ich litt furchtbar unter seiner ständigen Abwesenheit, was ihn allerdings wenig störte.
Hinzu kam, dass er mich sehr schlecht behandelte. Ein Beispiel sei hier angemerkt:
Da ich unter Kontaktängsten litt, meinte er, ich solle eine Reizüberflutung über mich ergehen lassen. Ich meinte zwar, das würde nix bringen, da ich rund um die Uhr Angst habe (also nicht bloß wie jemand mit Flugangst =>der sich mal ins Flugzeug setzen soll), und ich aber trotz meiner ständigen Angst unter die Leute ginge und meine Angst ständig überwinden würde.
Hinzu kam ein ziemlich dämlicher Vorschlag von ihm: ich solle mit einer Maske tanzen vor laufender Kamera. Ich muss dazu sagen, dass ich zu diesem Zeitpunkt schon Kamererfahrung hatte. Mit meinem Bruder hatte ich mal einen Film gedreht, bei dem ich trotz meiner Ängste auf einer Bühne stand und eine Sängerin imitierte. Da anschließend in dem Saal eine Veranstaltung war und irgendwelche Frauen etwas herrichteten, hatte ich dabei ein kleines -aber immerhin- Publikum. Also wenn das keine Reizüberflutung war?`Hatte mir aber damals nicht geholfen, warum soll es mir jetzt helfen.
Zudem fand ich die Idee mit den Masken mehr als doof, da ich Masken hasse und sie in diesem Fall auch noch kontraproduktiv sind. Wenn ich hinter einer Maske mich verstecke, vor wem soll ich dann Angst haben?
Nun gut. Also daheim erzählte ich meiner Mutter davon und sie machte mir den Vorschlag, ein Theaterstück vorzuspielen. Ich wehrte ab, nein, das wäre ja furchtbar. Aber das wäre nun wirklich eine extrem starke Reizüberflutung. Nun, ich lenkte ein und wollte meinem Therapeuten von diesem Vorschlag unterrichten. Er beschimpfte mich, was mir einfiele, ich bräuchte wohl immer eine Extratherapie, eine melanisische Therapie, ich könnte nicht mit anderen teamarbeiten (es wäre ein Gemeinschaftstanz gewesen)... und so weiter.
Hinterher hatte ich gar keine Lust mehr auf das Theaterstück. Ich war richtig demotiviert, was ich ihm auch sagte. Doch meinte er, ich solle es ruhig machen.
Demotiviert übte ich meinen Text, lud alle Patienten auf meiner Station und auf anderen Stationen zu "meiner Hinrichtung" ein- also zur Vorführung :oops: , verteilte dazu schöne Einladungsblätter...und gab mir richtig Mühe. Das Theaterstück dauerte 10 Minuten und es waren alle begeistert.
Aber mein Therapeut ist in den nachfolgenden Sitzungen nicht auf die Vorstellung eingegangen -nix. Selbst auf meine Aufforderung hin, darüber zu reden.
In dieser Zeit bekam ich auch Schlafstörungen. Mein Therapeut meinte nur, 5 Stunden Schlaf sind völlig ausreichend -nichts desto trotz bin ich aber ein Langschläfer und fühle mich mit 5 Stunden schlaf am Abkratzen.
Aufgrund seines ständigen Urlaubs hab ich ihm auch mal einen Brief geschrieben von 1 DIN A4 Seite. Auch hier war seine Reaktion unnachahmlich mies. Sein Schlusswort über meinen traurigen Gesichtsausdruck war: "Und die Schmolllippe kannst du auch wieder einfahren".
Auf diesen Kommentar hin bin ich dann für eine Nacht abgehauen. Als ich wieder kam, hat er mich nicht einmal begrüßt und fragte auch nicht, wo ich war.
Bei meinem zweiten Brief hat er mich gleich an die Oberärztin verwiesen und ging dann sofort nach Hause. Auf den Satz im B rief:"Mein Therapeut hat noch nicht einmal gesagt, dass es ihm leid tut, dass er dauernd im Urlaub ist" - meinte die Oberärztin nur: "Warum soll es ihm leid tun, Urlaub ist doch was schönes."
Ich habe versprochen, mich kurz zu fassen. Aber eines noch. Nach drei Monaten waren meine Schlafstlörungen so gravierend (obwohl ich keine Tabletten mehr nahm aus Angst, die Schlafstörungen kämen vion den Tabletten) , dass ich nur noch 3 Stunden pro Nacht schlief. Ich ging um 22 Uhr ins Bett, lag wach bis um Mitternacht, hatte dann Alpträume bis um 3 Uhr und wachte dann auf und war wach bis zum Morgen. Selbst wenn ich mal starke Antidepressiva zum einschlafen nahm (einmal aus Verzeiflung 200mmg Amineurin) wachte ich um 3 Uhr auf. Heute weiß ich, dass meine Psyche überreagiert hatte aufgrund meiner täglichen Ausseinandersetzungen mit dem Therapeuten. Manch einer würde wohl sagen, warum hast du den nicht gewechselt. Da muss ich leider sagen, dass er mir noch am besten von allen schien :shock:
Und nun zum Eigentlichen (das war nur der Vorspann):
Als ich die Rechnung zu lesen bekam, war ich reichlich verwundert. Denn es stand in der Abrechnung:
2x tägl. psychiatrische Behandlung durch eingehendes therapeutisches Gespräch (GOÄ804), dazu 2 Visiten täglich (GOÄ 45/46). Ich kann mich an so viel Behütung garnicht erinnern :evil:
Der Chefarzt meint nur, dass Visiten immer mit GOÄ 804 kombiniert werden. Ist denn das richtig?
Abgesehen davon gab es nicht täglich 2 Visiten.
Wäre es mir so gut gegangen, wie die Rechnung vorgibt, dann wäre ich dort richtig glücklich gewesen.
Kann mir jemand antworten? Hat jemand Ähnliches erlebt und vor allem: wer kennt die Rechtslage?

Melli
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Nachtrag: das soll heißen: einen Suizidversuch gemacht

Beitragvon Melli » Fr 31. Okt 2003, 11:49

sorry

Rixse
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Beitragvon Rixse » Sa 1. Nov 2003, 12:26

Hallo Melli,

also zu den letzen Fragen zur Abrechung kann ich nichts sagen. Aber mir scheint, der Therapeut ist kein Therapeut :D - vielleicht kann sich hier mal ein Experte dazu äußern, ob das Verhalten Teil einer Therapie sein kann - was ich mir aber nicht so recht vorstellen kann.

Man hat mir mal empfohlen, als ich mich um die Aufarbeitung des Todes meines Vaters mittels therapeutischer Gespräche bemüht habe, daß die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgversprechende Therapie überhaupt eine gute Beziehung zwischen Therapeut und Patient ist. Wenn das nicht stimmt, kann der Therapeut noch so gut sein und es wird nichts werden. Man muss da ggfs. suchen, auch wenn's mühsam ist.

Wie mir scheint, ist das Verhalten Deines Thearpeuten absolut asozial und unangemessen - kommt mir zudem nicht sehr professionell vor - aber das kann ich als Laie nicht beurteilen. Mein Tip wäre, suche Dir - wenn mgl. - einen anderen Thearpeuten oder eine Therapeutin, mit der Du auf sozialer Ebene ein besseres Gefühl hast.

Viel Erfolg noch und halte uns auf dem Laufenden.

Gruß,
Chris

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Franz Engels
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Beitragvon Franz Engels » Sa 1. Nov 2003, 17:44

Hallo Melli,

schlimm, was Sie da erlebt haben, und ich wünsche Ihnen sehr, dass Sie sich einen Rest Offenheit für Hilfsangebote bewahrt haben! Auch negative Erfahrungen können ja, wie kürzlich ein Forumsbesucher berichtete, zu positiven Weichenstellungen führen, wenn man die Situation erst einmal klar erkannt hat.

@rixse:
Unter dem Vorbehalt, dass es nie möglich ist, auf Distanz und ohne Kenntnis der "Gegenseite" zu einem sicheren Urteil zu kommen, kann ich in dem von Melli geschilderten Verlauf auf den ersten und auch zweiten Blick nichts Therapeutisches (im Sinne von "Hilfreiches") entdecken. Sieht eher nach dem Gegenteil aus, weil der "Therapie-Widerstand" offenbar gezielt geschürt und auch zu einem späteren Zeitpunkt keine Bemühungen unternommen wurden, ihn wieder aufzulösen. Ich kann diese Vorgehen keiner mir bekannten Therapiemethode zuordnen und habe auch selber nie erlebt, dass durch die Verfestigung eines Widerstandes ein therapeutischer Prozess in Gang gekommen wäre. Bleibt vorerst die Erkenntnis, dass Behandlung nicht gleich Therapie ist :?

Freundliche Grüsse

Franz Engels (Webmaster)

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Vergleichbar ist es sicher nicht...

Beitragvon Grobser » So 2. Nov 2003, 10:50

... aber etwas Ähnliches habe ich schon erlebt. Ziel der verbalen Provokation sollte die Auslösung von Emotionen beim Patienten sein; es wurde ihm sozusagen die Gelegenheit gegeben, mal aus sich herauszubrechen...

Meistens jedoch führte das nur dazu, daß der Patient sich gekränkt und persönlich angegriffen fühlte und somit blockierte, was dann allerdings sofort eine Entschuldigung des Therapeuten nach sich zog und somit wieder eine Grundlage für ein gemeinsames Miteinander geschaffen wurde.

Gruß
Grobser

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Beitragvon Franz Engels » So 2. Nov 2003, 12:40

Ja, es gibt eine Provokationstherapie, die versucht, emotionale Blockaden durch gezielte Provokationen, Beleidigungen etc.. zu lösen. Ich kenne diese Methode nicht aus eigener Anschauung und arbeite auch nicht damit. Diese Therapierichtung arbeitet aber, soweit ich weiss, mit viel drastischeren Mitteln,die eindeutig als Provokationen erkennbar sind. Kann mir auch nicht vorstellen, dass der Patient zu keinem Zeitpunkt der Behandlung über die verwendete Methodik aufgeklärt wird. Von der Schilderung her kann ich mir nicht vorstellen, dass es sich hier um so eine Behandlung gehandelt hat.
Kennen Sie oder kennt jemand anders die Provokationsmethode genauer?

Freundliche Grüsse
Franz Engels (Webmaster)

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Beitragvon Grobser » So 2. Nov 2003, 16:18

Ich kann mir ebenfalls nicht vorstellen, daß es sich bei dem von Melli dargelegten Ablauf um eine solche Provokationstherapie handelte. Allerdings kenne ich diese Therapieform auf keinen Fall genau. Es ist vielmehr eine Erfahrung, die ich aus eigener Beobachtung und den Gesprächen mit Betroffenen, die sich dann daraus ergaben, machen konnte.

Gruß
Grobser

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Beitragvon erdling » So 2. Nov 2003, 17:12

Hi, Melli,
ich bin entsetzt über das, was du erleben mußtest. Hoffentlich ist der schaden , den dieser sogannte therapeut angerichtet hat reversibel.
ich habe mir schon früher, als ich meinte noch nicht krank zu sein, zur devise gemacht: auch aus negativen erlebnissen kann ich möglicherweise etwas positives für mich ableiten. hört sich zwar etwas masochistisch an, aber dadurch war ich in der Lage schwere Lebenskrisen zu überstehen,bzw. weiß heute, wenn mich die Depression wieder fest in ihren klauen hält mit all der wahnsinnigen angst, die mich dann befällt, daß ich das überlebe: ich habe bisher ja noch alles überlebt, was mir angetan wurde.

Ich wünsche dir Mut und Kraft und Geduld, daß du neue gute Therapeuten findest und
dich bald auf dem weg der besserung befindest.
gebe die hoffnung nicht auf, es gibt viele wege nach draußen.

lieben gruß
von erdling

erdling
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Beitragvon erdling » So 2. Nov 2003, 22:12

Hi,
ich bins noch mal.
Ich habe noch eine frage an dich, teddy, Dein <<Tagebuch-Lebenserfahrungen>> ist wohl noch ziemlich leer? Ich brauchte keinen Therapeuten um zu dieser erkenntnis zu kommen. ich brauchte diese möglichkeit um überleben zu können!
irgentwie verletzt mich die art und weise wie du schreibst. vieleicht bin ich ja nur zu empfindlich. entschuldige bitte.

alles gute

von erdling

Melli
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tolle Resonanz!

Beitragvon Melli » Do 6. Nov 2003, 09:45

Also ganz herzliches Dankeschön an alle erstmal für die tolle Resonanz!!! Ich war total überwältigt. :D

Nun, es ist schon so, dass es kaum einen Schaden gibt, an dem nicht auch ein Nutzen hängt. Wie schon mal erwähnt litt ich unter Kontaktängsten. Mein Lebensmotto war unter anderem: Bloß niemanden verletzen. Ob die anderen auf mir herumtrampeln ist nicht so wichtig, Hauptsache ich verletze niemanden.
Meine Hemmschwelle überwand ich dadurch, dass ich mit der Zeit (sorry an alle Ärzte) lernte, diese Pseudotherapeuten nicht mehr ernst zu nehmen und sogar zu verachten. Mit meiner Wut im Bauch und meinem fehlenden Respekt konnte ich nun meinen Gefühlen reichlich Luft machen - was aber auf keine Resonanz seitens meines Pseudotherapeuten führte. Ich denke, hätte es sich um eine Konfrontationsmethode oder so was gehandelt, dann hätte er mich ja irgendwann mal für mein Verhalten loben müssen. Stattdessen ging er wieder in Urlaub.

Als er mal wieder im Urlaub war beschloss ich, mit dem Bus von der Klinik aus ins Tierhein zu fahren. Dort lernte ich einen süßen Wauzi kennen, den ich schnell als meinen neuen Therapeuten engagierte. Seitdem führ ich jeden Tag zum Tierheim -das war in dieser Zeit mein Lebensinhalt und meine Kraft. Heute lebt der Schnucki bei mir und ich denke wir haben uns wohl gegenseitig das Leben gerettet. Wenn ich jetzt auch noch dazu sage, dass ich unter anderem eine Hundehaarallergie hatte, die so stark war, dass ich keine Luft mehr bekam, dann werden die einen mich für verrückt halten und die anderen können vielleicht ermessen, wie notwendig ich emotionale Zuwendung brauchte- mehr als die Luft zum atmen.
Inzwischen habe ich Gott sei Dank nach 1 1/2 Jahren die Allergie überwunden -aber das war ein harter Weg.

Gott sei Dank habe ich auch eine sehr gute Therapeutin in meiner Studienstadt gefunden, aber das war wie eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Von 5 Therapeuten, bei denen ich probatorische Sitzungen nahm, war sie die einzige, wo sowohl die Therapiemethode stimmte (nicht unerheblich) und das Zwischenmenschliche (ebenfalls nicht unerheblich).

Was ich seit meinem Suizidversuch allerdings mit mir herumschleppe ist das Gefühl, zwei Leben zu haben. Ich denke das kennen alle Menschen, die ein einschneidendes Erlebnis plötzlich erfahren mussten. Daran knabbere ich noch innerlich. Irgendwie wurde dadurch mein Stolz verletzt. Ich habe nie gedacht, dass ich einmal so am Boden liegen kann, dass ich zu so einem Mittel greifen muss. Ich komme aus einem tiefreligiösen Elternhaus...

Grüße an alle!

Melli

Melli
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beide haben wohl recht

Beitragvon Melli » Mo 10. Nov 2003, 12:16

Hallo Teddy, hallo erdling!

Ich gebe beiden von euch recht. Wenn die negativen Erfahrungen so sind, dass man sie noch überleben kann und somit an Stärke und Kraft zunimmt, so hat das auch seine positive Auswirkung.
Wenn aber der Psychoterror (und als solchen habe ich ihn in der Klinik auch empfunden) solche Dimensionen annimmt, dass man sich am liebsten das Leben nehmen möchte, kann ich auch nicht von einem positiven Effekt sprechen.
Am Rande will ich hier anführen, dass ich meinen Eltern sehr dankbar bin, dass sie in dieser schweren Zeit zu mir gestanden haben und ich ihre Rückendeckung hatte. Wäre ich ganz allein auf dieser Welt gewesen und gänzlich diesen Sadisten ausgeliefert gewesen, dann...
Eine gute Eltern-Kind-Beziehung ist keineswegs selbstverständlich und ich habe sogar den Eindruck, dass die Menschen, die sich in solchen Kliniken befinden, meistens eine nicht tragfähige Elternbeziehung haben.
Ich hatte generell den Eindruck, dass die Patienten den Therapeuten am Ar... vorbeigingen. Doch was ein Patient am meisten braucht, sind meiner Meinung nach nicht Tabletten, die einen erst nach 12 Uhr Mittag aus dem Bett kommen lassen, und die einen unfähig machen, sich an die letzte Woche noch zu erinnern, sondern was diese Patienten vor allem bräuchten ist schlicht und einfach Liebe, das heißt Anteilnahme, Zuwendung, Interesse.

Liebe Grüße,
Melli


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