Vom Arzt in Reha "gesundgeschrieben"

Lillyone
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Vom Arzt in Reha "gesundgeschrieben"

Beitragvon Lillyone » Mi 23. Mär 2005, 22:38

Folgender Fall: Frau befindet sich in einer Reha im Alk-Entzug. Offensichtlich hat der Arzt die Berichte vorher nicht gelesen. Seit Jahren leidet sie angeblich uner Schizophrenie, das Gutachten des SV sagt aus, dass sie nie wieder ohne fremde Hilfe leben und arbeiten könne. Nun meinte der Arzt, der offensichtlich die Arztberichte nicht gelesen hat (weiß auch nicht, was ihm alles so vorliegt), sie könne dann wieder nach der Thera wieder arbeiten gehen. Also ist schon interessant - einer als Sachverständiger vom VormG beauftragt meint, sie bekäme ihr Leben ohne Betreuung (angeordnete gerichtliche Betreuerin) nicht in den Griff, lebenslang, der andere meint, sie wäre topfit fürs Arbeitsleben. Sie hat nen GdB von 80, sogar das Versorgungsamt meinte, sie könne die nächsten Jahre ihren Beruf nicht mehr ausführen. Sie erhält Grundrente .... ++++, jegliche Integrationsmaßnahmen seien zwecklos. .
Diagnose:psychosenahe BL-Störung, Halluzinationen, Paranoia. Und dann stellt dieser Doc alles auf den Kopf. So nur mal zum Test, psychisch Kranker geht zum anderen Arzt, der stellt eine völlig andere Diagnose. Ich denke, sie muss es nun aus eigener Kraft schaffen, nicht mehr auf Diagnosen von Ärzten angewiesen sein, weiter studieren, ihren Kopf fordern und vor allem den Alk. weglassen, Gruss von Lillyone

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