Kindheits-Psychose? was fehlt mir? :(

Runa
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Kindheits-Psychose? was fehlt mir? :(

Beitragvon Runa » Fr 3. Aug 2007, 05:06

Hallöchen

Dies könnte jetzt leider ein ziemlich langer Text werden, da ich erstmal meine Vorgeschichte schreiben muss!

Im Alter von ca. 5 Jahren, wohnte ich mit meinen Eltern zusammen in einem schönen Haus, mein Leben bis dahin war super, beide "schienen" mich zu lieben und wie es normal ist , liebte ich meine Eltern ebenfalls über alles! Bis zu dem einen Tag! Meine Mutter hatte damals eine Art Kaffeefreundin (also keine wirklich enge freundin)... ich erinnere mich daran, wie mein Vater mich als 5 jährige mit in den Urlaub nahm ... allerdings nicht mit meiner Mutter, sondern mit ihrer Kaffeefreundin und dessen Kindern!.. Natürlich habe ich das ganze damals als 5 Jährige nicht verstanden!! Als wir zurück kamen, warf mein Vater mich und meine Mutter quasi auf die strasse... er sagte meiner ma noch , das er nun mit ihrer freundin zusammen sei und wir doch bitte ausziehen sollten!

In einer Nacht und Nebelaktion zogen meine Mutter und ich bei Freunden ein und suchten uns dann eine Wohnung!

Zu diesem Zeitpunkt war ich (die damals 5 jährige) ein seelisches Wrack! Ich habe weder gegessen, noch getrunken und lag nurnoch im Bett.. ich weiss wie es damals war.. ich blickte meist nur apathisch an die decke, war völlig weggetreten!

Es folgte die einweisung in die Klinik, wo ich Psychologisch behandelt wurde (es kam auch fast zu einer zwangsernährung, dennoch hatte ich wohl doch wieder mit essen angefangen!)....

Nach einiger Zeit ging es mir zumindest vom essverhalten wieder besser! Doch die psychischen mängel hielten an! Ich wollte zu keinem Kindergeburtstag.. meist war es so, das ich mich wahnsinnig auf einen geburtstag freute , doch als ich da war.. fang ich an wie am spieß zu heulen...

lange war ich bei einer tagesmutter, nach der schule.. meine mutter war selbstständig und hatte einen laden zu führen.. sie holte mich immer gegen abend dort ab... wenn sie auch nur 5 min. zu spät kam, weinte ich und dachte, das sie tot sei :(...

es schien als hätte ich einen Mutter (wie auch vater) komplex entwickelt!

in dieser zeit so zwischen (7-9 jahren) weinte ich sehr viel und oft!


Ca. 5 Jahre später (wo bei mir die pupertät einsetzte) war das vorbei.. dennoch fing ich mit vielen sachen viel zu früh an... mit dem rauchen hab ich mit 11 angefangen.. das erste mal gekifft mit 13-14 ca. und mit 15 war ich danach abhängig! Ich kiffte täglich, habe mir dadurch die ganze schulbahn versaut und magerte auf 45 kilo runter (ich nahm allerdings nicht nur marihuana sondern auch sachen wie koks, XTC und anderes..)... damals habe ich mich komplett isoliert... meine ausbildung abgebrochen...nach draussen bin ich kaum noch gegangen.. und anderen menschen wollte ich keineswegs begegnen (weil mir bewusst war das ich schrecklich aussah... )

mit 18 habe ich es aus eigenen kräften geschafft, aufzuhören mit allem!! Ich habe 15 kilo wieder zugenommen :).. und habe einen lieben freund der für mich da ist... dennoch bemerke ich einfach das ich eine art sozialphobie denke ich habe...ich weiss es nicht richtig.. ob sozialphobie, persönlichkeitsstörung oder oder

Ich bin gegenüber anderen menschen eigentlich recht offen... doch habe ich ständig selbstzweifel und sehe mich oft als minderbewertet an.. (solche gedanken wie : du bist ja so oder so nur ein stück Mist) kommen schon recht häufig vor...)...

wenn ich leuten gegenüber stehe.. ist es denk ich unterbewusst bei manchen so, das ich denke, das die anderen mehr wert sind als ich.. somit fange ich an unsicher zu wirken.. das wirkt sich dann so aus, das ich anfange mist zu erzählen.. abgehackte sätze (kein stottern)... ich wirke dann oft verplant.. verwirrt...(bei meinem letzten job den ich hatte.. fing ich sogar an sachen nicht mehr richtig zu machen, sondern machte ständig fehler...)

ausserdem werde ich ständig von tagträumen begleitet.. ich bin viel zu oft in gedanken.. und merke meine umwelt deswegen manchmal nicht so wirklich.. meine gedanken sind manchmal einfach zu viel und zu verworren.. und zu.. negativ.. über mich selber :(

vor ca. 3 jahren machte ich eine therapie.. wegen meinem damaligen drogenkonsums brach ich die aber ab.. obwohl mein psychater mir geraten hat sie bitte weiter zu führen.. weil es für mich wichtig sei...deswegen muss ich jetzt noch ein paar monate warten bis ich eine neue therapie anfangen kann.. da ich eine sperre habe.. da ich die damalige therapie abgebrochen hab.. so wurde es mir gesagt :(

was meint ihr was mir fehlt... in einigen dingen bin ich stark.. in anderen zu schwach... ich weiss nicht wie ich das loswerden soll... :(

hoffe auf baldige antworten

und sry für den langen roman ;)

LG Runa

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