Therapieresistenz bei Psychose (schhizophrener Formenkreis)

mrbean111
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Therapieresistenz bei Psychose (schhizophrener Formenkreis)

Beitragvon mrbean111 » Di 14. Nov 2006, 11:24

Hallo,
mein 14-jähriger Sohn ist seit 29. September in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Risperdal hat innerhalb weniger Tage angeschlagen; aber wegen Nebenwirkungen musste auf Seroquel umgestellt werden. Seit 27. Oktober Umstellung mit 300 mg täglich abgeschlossen, Dosiserhöhung auf 450 mg am 31. Oktober; Medikamentenspiegel; Ergebnis am 9.11. zu niedrig, Erhöhung auf 500 mg. Und jezt heißt es seit Montag 13.11. mein Sohn sei therapieresistent und müsse wegend er langsamen Wirkung von Leponex zunächst auf Haldol, dann für die Langzeittherapie auf Leponex umgestellt werden. Ich beobachte dagegen, dass es meinem Sohn seit Freitag etwas besser geht und Seroquel zwar nicht so gut wie Risperdal aber eben doch so langsam wirkt. Da das 1. Medikament gewirkt hat und nur wegen der NW abgesetzt werden musste und das 2. Medikament noch nicht lange und u.U. nicht in ausreichender Dosis wirken konnte, halte ich eine Umstellung für verfrüht, oder? Nach erst einmal 2 Wochen Seroquel schon wieder das Medikament zu wechseln erscheint mir äußerst fragwürdig. Hat jemand Erfahrung mit Seroquel? Wie schätzt Ihr einen so risikoreichen Wechsel auf Leponex nach gerade mal 2 Wochen Seroquel ein?

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