Psychose oder Geister?

sommermaus
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Psychose oder Geister?

Beitragvon sommermaus » Di 7. Mär 2006, 17:48

Hallo,

ich habe als Jugendliche einmalGgläserrücken mitgemacht und hatte danach eine ganze zeitlang Angst. Besonders abends und nachts. Ich habe mich wie gelähmt vor Angst gefühlt. Ich bin dann kurz in Therapie gegangen und alles war vorbei. Seit dem lebe ich ohne Angst (20 Jahre). Nun habe ich durch den Tod eines Angehörigen (Selbstmord) angefangen, mich mit der Frage des Jenseits zu beschäftigen. Prompt fängt meine ANgst wieder an. Lange nicht so stark wie früher, aber ich komme mir auf einmal Übersensibel vor. Nehme viel mehr warum mich herum. Ich muß auch noch erwähnen,dass ich schon sehr oft Vorahnungen hatte, die sich auch bewahrheitet haben, auch Todesvorahnungen. Ich habe zwar bei der Auswahl der Bücher darauf geachtet, dass ich nicht irgendeinen esoterischen Quatsch kaufe, aber auch in den wissenschaftlichen Büchern standen Dinge, bei denen ich mich wiedererkannt habe. Also Erlebnisse oder Empfindungen, die aus einer anderen jenseitigen Realität kommen sollen. Eine andere Realität wäre ja auch nicht schlimm, nur wenn sich sogenannte neagtive Energien an mich hängen...??? :???: Rede ich mir meine Angst nur selber ein? Gibt es vielleicht doch Geister, die emfänglichen Menschen das Leben schwer machen? Kann sich das zu einer Psychose entwickeln?

Liebe Grüße!!!

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deepnight
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Beitragvon deepnight » Di 7. Mär 2006, 19:28

Hallo sommermaus,

ja, ich denke sowas kann zu einer Psychose führen. Vielleicht suchst du nochmal Hilfe in einer Therapie? Denn hinter solchen Wahrnehmungen stecken in der Regel unbewältigte emotionale Konflikte.

Gruß, Helene
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moni
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Beitragvon moni » Mi 8. Mär 2006, 02:26

Hallo sommermaus
Denn hinter solchen Wahrnehmungen stecken in der Regel unbewältigte emotionale Konflikte.
Hinter den Wahrnehmungen selber glaube ich nicht unbedingt - wohl aber hinter den Ängsten, wenn diese Wahrnehmungen welche auslösen. Ich glaube auch nicht, dass man sich Angst einreden kann. Wenn man sie verspürt, dann hat man sie, dann ist sie auch da, real - egal, ob der Grund dafür jetzt "real" oder "nicht real" oder "übersinnlich" oder was auch immer ist. Und wie Helene denke auch ich, dass eine Therapie ein geeigneter Schutzraum sein könnte, um hinter deine neuen alten Ängste zu kommen und sie aufzuarbeiten.

Das Gläserrücken selber lässt sich ja physikalisch und psychologisch erklären: Gefühle lösen minime unbewusste und von blossem Auge unsichtbare Muskelkontraktionen aus (was sich z.B. ein Lügendetektor zunutze macht). Beim Gläserrücken geraten die Teilnehmenden in eine Situation, in der das Kollektiv oder zumindest eine Mehrheit davon das Gleiche erwartet, also psychisch "gleichgeschaltet" ist. Die Muskelbewegungen der Mehrheit addieren sich demnach, was das Glas auch von blossem Auge sichtbar in eine bestimmte Richtung "wandern" lässt. Beim Gläserrücken treten also keine "Geister" auf - es gibt lediglich die (unbewussten) Meinungen/Gefühle der Mehrheit der Teilnehmenden wieder. Sehr diesseitig ...

Etwas ganz anderes sind in meinen Augen Wahrnehmungen/Phänomene/(Vor-)Ahnungen, die sich mit unseren irdischen so genannt exakten Wissenschaften nicht erklären lassen. Und es gibt auch Menschen, die dafür empfänglicher sind als andere. Wie man mit einer solchen besonderen Feinfühligkeit am besten umgeht, kann ich nicht sagen, da ich keine persönlichen Erfahrungen (mehr) damit habe (ich war sehr empfänglich dafür als Kind, was mir im Laufe der Pubertät jedoch verloren ging) - aber sie sollte einem nicht Angst machen, und wenn sie dies doch tut, sollte man was daran tun (eben z.B. Therapie).

Ich kenne selber ein paar wenige Menschen mit solchen Fähigkeiten. Für diese Menschen sind sie eine Selbstverständlichkeit, eine Bereicherung ihres Lebens, mit der sie verantwortungs- und respektvoll umgehen. Alle sagen sie jedoch, dass es auch anstrengend ist und sie deshalb nicht dauernd "auf Empfang" sind. Unser hiesiges, diesseitiges, oft genug allzu hektisches Leben lässt uns ja oft auch wenig Musse und Energie mehr übrig, um uns mit solchen Dingen auseinander zu setzen - in anderen Kulturen wird dem Unbekannten, Unerklärlichen, "Magischen" viel mehr Raum und Bedeutung beigemessen. Fragt sich, was "kränker" ist ... :???: :roll:

Nachdenkliche Grüsse

moni
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sommermaus
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Beitragvon sommermaus » Mi 8. Mär 2006, 12:07

Hallo Moni und Helene,

Moni, Du schreibst, dass Du Menschen kennst, die ihre Fähigkeiten als Bereicherung empfinden, das empfinde ich auch so. Auch negative Vorahnungen machen mir keine Angst mehr, es ist einfach ein Gefühl, dass es der Lauf der Natur (oder Lebens oder Gottes, wie man auch sagen möchte ) ist. Und es ist gut so! Soweit fühle ich mich innerlich auch total gefestigt. Ich bin auch sonst ein recht gelassener Mensch. Gerade deshalb :???: ärgere ich mich, über mich selber, dass ich jetzt auf einmal Angst bekomme. Irgendiwe sitzt irgendwo der Gedanke fest, dass wenn ich mich eben für Schwingungen (egal wie sie nun zu erklären sind) öffne, auch eben negatives anziehen könnte. Ich bin also wirklich kein Esoteriker, glaube aber durch meine Erfahrungen, dass es schon mehr gibt, als das was wir mit unseren Fähigkeiten erkennen und wissen können. Das ist auch gut so. Versteckte emotionale Probleme, meine ich, überhaupt nicht zu haben. Ich bin seit langer Zeit schon sehr im reinen mit mir und meiner Umwelt. Es gibt bestimmt immer Kleinigkeiten, mit denen man sich mal rumschlägt, aber nicht mal das ist zur Zeit vorhanden. Ich war letztens bei einem Arzt (Intenist mit NAturheilverfahren) ,dieser sagte mir auf den Kopf mediale Fähigkeiten zu. Ich war echt platt. Ich sagte ihm daraufhin, dass ich mich zur Zeit mit Tod und Jenseits beschäftige, worauf er meinte,dass es eben zum Leben dazugehört und dass man so eine Fähigkeit nutzen sollte. Ich äußerte meine bedenken, worauf er meinte, das negatives nur durch niederige Gefühle angezogen werden können und ich brauch keine ANgst zu haben. Ich war total überrascht, von einem Arzt (der sehr beliebt ist) solche Aussagen zuhören. Dann bin ich zufällig auf einen Bericht eines MAnnes gestossen,der meinte medial zu sein und zum Schuß in der Psychatrie landete. Er hat geschrieben, dass er viele unheimlichen Dinge gesehn und gehört hat. Das ist mein Alptraum!!! Jetzt weiß ich natürlich nicht was mit dem MAnn wirklich los ist, aber er schreibt es fing ganz harmlos mit Vorahnungen an. Das hat mir dann den Rest gegeben! Ich weiß natürlich vom Verstand, dass es bei mir nicht so sein muß, aber wie gesagt, die Angst sitzt irgendwo fest. Beim Schreiben fällt mir nun auf, dass hier vielleicht das emotionale Problem ist, Helene! Ich bin hin und her gerissen zwischen meinem Gefühl, dass alles in Ordnung ist wie es ist und der Befürchtung das sich Angst verselbstständigen könnte. Das mit dem Glässerücken, habe ich vor langer Zeit abgehakt und meine auch das es eben vom Unbewussten der Personen selbst gelenkt wird. Aber als Teenie hat mir das eben sehr Angst gemacht. Die Angst, die nun aufkam ist, aber mit dieser von früher zuvergleichen.
Ich überlege,ob ich mich weiter mit diesem Thema beschäftigen soll um so meine Angst zu überwinden (hier sehe allerdings eben die Gefahr, dass sie sich auch verselbständigen könnte),mich ihr also stelle oder ob ich lieber die Finger von dem Thema lasse und erst wieder zur Ruhe komme. Was meint Ihr?
Eure Postings haben mich sehr zum Nachdenken angeregt, vielen Dank!!!! :D

Liebe Grüße!!

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deepnight
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Beitragvon deepnight » Mi 8. Mär 2006, 23:00

Hallo sommermaus,

als Malerin bin ich ein visueller Typ. D.h. schon als Kind kamen mir aus strukturierten Untergründen Bilder entgegen. Das ist meine Phantasie, bzw. eine Leistung meines Gehirns, daß es zufällige Muster zu Bildern verbindet. Vor kurzem hatte ich eine Phase, da sah ich wilde Dämonengesichter, Raubtiergebisse u.ä. Aber mich hat das nicht weiter erschreckt. Ich fragte mich, was will das von mit und dachte mir, es will einfach nur zur Kenntnis genommen werden. Das ist Teil der Realität und ich bin durch meine Erziehung lange davon abgespalten worden, auch von meinen eigenen inneren Anteilen daran. Wovor du Angst hast, bist immer du selber. Wenn mich ein Dämon aus dem Fußboden anschaut und ich habe Angst und bekämpfe das, dann werd ich mit Sicherheit verrückt. Aber wenn ich den Dämon zur Kenntnis nehme und wieder im Fußboden verschwinden lasse, ists einfach nur meine Phantasie.
Die Aussage deines Arztes finde ich nicht hilfreich, denn sie fordert zur Abspaltung des "niedrigen" auf. Es geht aber weder darum, es abzuspalten, noch es zu "erlösen", wie auch manche meinen, sondern es in sich zu erkennen und anzuerkennen (ich sag auch, einfach zur Kenntnis nehmen). Dann verliert es völlig seine Bedrohlichkeit.

Ich hoffe, ich konnte dir damit weiterhelfen.
Gruß, Helene
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moni
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Beitragvon moni » Do 9. Mär 2006, 03:59

Hallo sommermaus

Mir geht so vieles durch den Kopf - ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll ...

Auch ich bin über den Ausdruck "niedrige Gefühle" gestolpert, den dein Arzt gebraucht hat, und ich bin mir nicht sicher, was er genau damit gemeint hat. Eigentlich denke ich, dass kein Gefühl jemals "falsch" oder eben "niedrig" sein kann, nicht sein darf. Man kann das ja auch schlecht beeinflussen. Beeinflussen kann man hingegen, was man mit seinen Gefühlen macht, also den Umgang mit ihnen. Was du über die Dämonen geschrieben hast, Helene, hat mich beeindruckt. Ich weiss ja oft nicht wohin mit dem Üblen in mir - und meine Therapeutin sagt mir auch immer und immer wieder - und sie hilft mir auch dabei -, ich solle es einfach kennen lernen (wie das Schöne auch), anschauen, erkennen, auch benennen - und das genüge erst mal ... Ich versuche es auch, und oft gelingt es mir nicht, aber manchmal krieg ich es hin, und dann verliert es tatsächlich ein wenig von seiner Bedrohlichkeit ...

Ich denke, dass es sich so ähnlich auch mit den Fähigkeiten verhält, die man hat. Konkret: Wenn es tatsächlich so ist, dass du mediale Fähigkeiten hast, dann ist das - wie du es ja selbst auch empfindest - erst mal etwas Schönes, eben Bereicherndes. Wie alle Fähigkeiten kann man auch diese verschieden nutzen - positiv wie negativ. Wie man sie nutzen will, bestimmt man selbst. Vielleicht meinte dein Arzt mit "niedrigen Gefühlen" so etwas wie "böse Absichten". Das sagen auch die Menschen, von denen ich in meinem letzten Post geschrieben habe: Dass sie es zu jeder Zeit selber in der Hand haben, was sie mit ihrer besonderen Feinfühligkeit machen - dass also, solange sie damit nichts Böses, was ihnen selbst oder anderen schaden könnte, im Sinn haben, auch nichts Schlimmes passiert. Dass sich da also nichts verselbständigen kann. Ja eben sogar, dass sie diese Feinfühligkeit auch mal bewusst "abschalten" - also dass sie ihrem Willen unterliegt. Alle sind auch sehr bodenständige Menschen, die mit beiden Beinen auf der Erde und im Leben stehen. Du sagst ja von dir selber auch, dass du ein innerlich gefestigter, gelassener Mensch bist - das ist in jedem Fall gut und wohl besonders wichtig, wenn man mediale Fähigkeiten hat, eben weil man sehr verantwortungsvoll damit umgehen muss. So wie z.B. ein Mann mit Riesenmuskeln auch sehr sorgsam mit seiner Kraft umgehen muss, wenn er einen aus dem Nest gefallenen Jungvogel wieder dorthin zurücksetzen will ... Nur weil er so starke Muskeln hat, ist er noch lange kein Totschläger - er allein bestimmt, wie er sie einsetzen will.

Nun plagt dich aber wieder Angst, die derjenigen von früher, aus deiner Jugendzeit, ähnlich ist. Für mich ist diese Angst in deiner Situation sehr gut nachvollziehbar. Sie hat angefangen, als ein dir nahe stehender Mensch sich das Leben genommen hat, wodurch du vermehrt begonnen hast, dich mit dem Tod und dem, was danach sein könnte, zu beschäftigen. Also mit Fragen, die sich nicht eindeutig beantworten lassen - die ein Stück weit ein Rätsel bleiben.
Jugendliche sind in ihrer Identität noch nicht gefestigt, viele von ihnen ziemlich orientierungslos, und so manche fühlen sich mit all ihren Fragen auch oft genug allein gelassen. Das macht sie offener gerade auch für Unbekanntes, Unerklärliches, und nur zu gerne sind sie bereit, damit zu experimentieren, um in einer schnellen Antwort Halt zu finden. Da sie noch nicht stabile Persönlichkeiten sind und auch noch nicht über so viel Lebenserfahrung verfügen, dass sie ihre Erlebnisse auch aus Distanz anschauen und einordnen können, laufen sie Gefahr, von den Antworten, die sie zu finden glauben, abhängig oder sogar süchtig danach zu werden - Antworten wie z.B.: Ich kann/Wir können Geister herbeirufen, die uns sagen, was wir tun sollen. Das ist jedoch nicht eine Tatsache, sondern einfach ihre Interpretation.
Wann immer sie von nun an in eine problematische Situation kommen, rufen sie diese "Geister" an, von denen sie denken, dass sie die Macht haben, ihnen beizustehen. Es entwickelt sich eine Eigendynamik der Abhängigkeit von einer vermeintlichen Macht, die sie fasziniert, ihnen aber gleichzeitig auch Angst macht - weil sie ja eben das Zepter aus der Hand geben. Und genau in dieser Eigendynamik liegt die Gefahr der Verselbständigung.

Nun bist du ja erwachsen, hast Lebenserfahrung, bist eine stabile Persönlichkeit - aber durch den Tod deines Angehörigen jetzt ein bisschen aus dem Gleichgewicht geraten. Nicht grad so haltlos, wie sich Jugendliche fühlen oder es auch tatsächlich sein können - du sagst ja selber auch, dass deine jetzige Angst schwächer sei als diejenige von damals. Aber doch erschüttert genug, und ich könnte mir vorstellen, dass deine Angst (auch) daraus entstanden ist. Und dass sie auch von selber wieder abnehmen kann in dem Mass, wie die Erschütterung sich wieder beruhigt.

Von daher kann ich mir verschiedene Antworten auf deine letzte Frage vorstellen:
Ich überlege,ob ich mich weiter mit diesem Thema beschäftigen soll um so meine Angst zu überwinden (...),mich ihr also stelle oder ob ich lieber die Finger von dem Thema lasse und erst wieder zur Ruhe komme.
Ich glaube eigentlich, dass du gar nichts falsch machen kannst, wofür auch immer du dich entscheidest - sofern du auf dein Bauchgefühl hörst, darauf, welches deine innersten Bedürfnisse in dieser Beziehung sind, und vor allem dich zu nichts zwingst - also kein "ich soll"!

Hmm ... ich hab jetzt soeben meinen Text noch einmal durchgelesen und merke gerade, dass ich mich vielleicht ziemlich auf die Äste hinausgewagt habe ... Es ist wirklich kein leichtes Thema, und es liegt mir allerfernstens, in irgendeiner Form etwas in dich hineinzuinterpretieren. Ich habe halt selber schon viel darüber nachgedacht, aber ich möchte der Weisheit letzten Schluss nicht für mich pachten. Dafür diskutiere ich zu gern ... :D

Liebe Grüsse

moni
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sommermaus
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Beitragvon sommermaus » Do 9. Mär 2006, 11:28

Hallo Helene und Moni,

erstmal möchte ich sagen, dass Ihr wieder ganz tolle interessante Postings geschrieben habt. Wirklich super! Meine Gehirnzellen arbeiten auf Hochtouren,um alles zu überdenken! :D

Zuerst zu meinem Arzt. Er sagte, dass er sich 20 - 30 Jahre mit dem Thema Jenseits beschäftigt hat und auch heute noch immer die aktuellen Forschungsergebnisse verfolgt. Er sprach von Bewußtseinserweiterung, die sich im Laufe des Lebens (ich hoffe, ich habe es richtig verstanden und in Erinnerung) vollzieht oder eben auch nicht. Hat man also ein gesteigertes Bewusstsein, zB. durch Meditation, durch Lebensweisheit und Erfahrung, durch mediale Fähigkeiten, durch die Suche nach dem Sinn usw. , können niedrige Energien (z.B Neid, Gier usw. aber eben auch schwache Geister) einem nichts mehr anhaben. Sie prallen ab. Damit ist natürlich nicht gemeint, dass man nicht mal denkt; " Ach, das hätte ich auch gern!" Sondern das einen z.B. Gier nicht dazu veranlasst, schlechte Dinge zu tun. Diese Geister (wir nehmen jetzt mal an es gibt sie) spüren angeblich, wenn jemand negative Energien aussendet und diese können sie sich zu nutzte machen. Man ist sozusagen auf Empfang gestellt für niedrige Schwingungen.

Ich hoffe ich habe das jetzt richtig und verständlich wiedergegeben!!??

Ich glaube auch, dass man seine Emotionen betrachten sollte und erst mal annehmen muß, nur so hat man die Gelegenheit manchmal rechtzeitig innezuhalten,sich bewußt zu werden.
Genau das gleiche gilt eben dann auch für Dämonen oder wie man es nennen mag. Akzeptieren und verschwinden lassen, hört sich seeehr gut an! :D

Helene , hattest Du von Anfang an keine Angst oder hast Du gelernt damit umzugehen?

Der Witz ist ja eigentlich, dass ich "nur" Angst vor der Angst habe! (Ich höre meinen Verstand regelrecht aufstöhnen! :lol: Der macht was mit mir mit!!!)

Moni, Deine Berichte von Deinen Bekannten haben mir sehr Mut gemacht.
Es sagt mir eben, dass es möglich ist mit dieser Fähigkeit ganz normal umgehen zu können. Wenn andere keine Angst haben,kann ich das bestimmt auch lernen!

Ich kenne einen Therapeuten, der sich mit solchen Ängsten auskennt. Dort habe ich nun einen Termin gemacht, leider erst für Anfang April.

Ich kann aber sagen, dass ich wirklich schon viel gelassener bin :cool: und die Gespräche mit Euch mir sehr geholfen haben! Es ist einfach auch gut mal wieder aus seiner eigenen Gedankenwelt gerissen zu werden und zu sehen, dass es noch andere Ansichten gibt, die es lohnt zu beleuchten. Und so merkt man, wie man sich irgendwo in eine Sackgasse gefahren hat. VIELEN DANK AN EUCH!

Meine ganze Familie ist für solche Themen überhaupt nicht offen! Da fühlt man sich manchmal sehr verlassen.

Ich habe meine Bücher fertig gelesen und beschäftige mich bis zu meinem Termin nun weniger mit diesem Thema, um einfach zur Ruhe zu kommen und dann wieder einen bessere Einblick in mich zu haben.
Vielleicht habe ich auch übertrieben. Wenn mich was interessiert,neige ich dazu alles aufzusaugen und in relativer kurzer Zeit einen ganzen Buchladen aufzukaufen! :) Ich lege auch Wert darauf ganz unterschiedliche Meinungen zu hören und wähle so die Bücher aus. Jetzt habe ich wisschaftliche Vorträge über Nahtoderfahrungen, Bücher über Schamanische Reisen (welche übrigens mir NAhtoderlebnissen vergleichbar sind, fand ich sehr interessant!), ein Buch von einem Heidelberger Professor, der das Jenseits mit der Quantenphysik erklärt (ganz spielerisch und leicht geschrieben, endlich habe ich kapiert, was ich in der Schule nie verstanden habe! :) ) , das HITBuch "ICH-Wie wir uns selbst erfinden" usw.

Ich merke gerade: ICH HABE ÜBERTRIEBEN! Ich habe unendwegt nachgedacht über die vielen Infos was mich wohl zusätzlich verwirrt hat. Merk ich jetzt erst richtig!


Liebe Grüße!!!

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Beitragvon magnusfe » Do 2. Aug 2007, 01:26

ich finde es logisch

ich glaube dass die seele nach dem tod weiterlebt

ich glaube es gibt 2 bereiche nach dem tod, himmel und hölle

wer gläserrücken betreibt, macht magie, bibel sagt gott mag sowas nicht, deshalb kommt man in kontakt mit bösen geistern dadurch und bekommt manchmal negative höllische gefühle

wer nicht jesusgläubig ist, kommt laut bibel auch in die hölle

wer also nichtjesusgläubig ist und an das leben nach dem tod denkt, ahnt eventuell unbewusst, dass er nach dem tod nicht ins paradies kommen wird, und davor hat er unbewusst angst

aber abhilfe ist möglich, einfach jesus aufnehmen

Gebetvorschlag :

Gott, ich danke dir, dass du jesus für mich geopfert hast, ich möchte aufhören getrennt von dir zu leben, deshalb bitte dich dich, mir deinen heiligen geist zu geben, deinen sohn jesus als herr und führer in mein leben kommen zu lassen, mir meine sünden zu vergeben und mich künftig als dein kind von deinem sohn jesus im lebensalltag lenken und leiten lassen in deinem sinne ...

Herr Jesus, komme nun in mein Leben und übernimm die Kontrolle darüber, mein Leben soll dir gehören, ich möchte für immer dein Eigentum sein und in dein Ebenbild verwandelt werden charakterlich/seelisch

linktips :

www.wunder-heute.net, www.erftv.de

http://www.jesus.ch/index.php/D/aticle/18

Berichte von zufriedenen Christen
http://www.magnusfe.de.vu

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Laura
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Beitragvon Laura » Do 2. Aug 2007, 02:27

Hallo magnusfe!

Mit Aussagen wie Deinen kann man andere Menschen erst krank machen. Du glaubst ja echt alles, was in der Bibel steht. Was gibt Dir die Gewissheit, dass in ihr die unverfälschte Wahrheit steht? Hab mich ein wenig in Deinem Forum umgesehen (das Dich anscheinend noch nicht genügend auslastet...), Du bekommst da ja eine Menge Gegenwind, aber das spornt in Dich in Deinem Missionsbestreben wohl nur erst richtig an.

Weißt Du, bei Menschen, die meinen, Anderen die Hölle prophezeien zu können, denke ich, dass sie gerne selbst diejenigen wären, die darüber bestimmen können, wer nach dem Tod wo hin kommt. Und ich frage mich, ob Menschen wie Du je daran denken, dass sie selbst in der Hölle landen könnten, die sie Anderen so selbstzufrieden androhen.

Du scheinst an einen furchterregenden, hart strafenden Gott zu glauben und nennst Dein Forum daher "christlich-satanisch". Verschone damit lieber Menschen, die sowieso schon genug mit Ängsten zu kämpfen haben. Stell Dich lieber in die Fußgängerzone oder schreib ein Buch. Das ist harmloser als in ein psychiatrisches Forum zu gehen und hier Seelenfang zu betreiben. Glaub mir, Du musst kranke Menschen nicht unbedingt noch kranker machen.

Viele Grüße

Laura
Es ist o. k., wenn nicht alles supertoll ist. Wenn alles supertoll wäre, dann wäre alles nur noch o. k.

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Beitragvon magnusfe » Do 2. Aug 2007, 03:41

naja, so ein einfaches denken hilft mir im leben

alles ist klar geordnet und bestimmt, auch was nach dem tod passiert

keine unsicherheit, keine angst, alles in ordnung

krank werden leute wenn sie ewig nachdenken / philosoophieren und nie zu einem ergebnis, zu einem fertigen weltbild kommen, weil sie immer weiter philosophieren und nachdenken ohne je damit fertig zu werden, das macht unsicher und erzeugt ängste, ob man es wahrhaben will oder nicht ...

mein weltbild ist fertig, ändert sich nicht mehr, ich muss nicht mehr nachdenken, habe fertige antworten

alles okay

die erfüllten biblischen vorhersagen lassen mich denken dass bibel wahr ist

hier : -> http://rafa.foren-city.de/topic,857,-er ... ungen.html

wie auch immer, schlusswort : ich denke in dieser hochentwickelten sehr komplexen welt in der wir leben, sind wir menschen stark beansprucht/belastet, vor allem mental, und wir brauchen ein einfaches klares weltbild, wo wir sicherheit/halt finden, damit wir nicht durchdrehen ...

ich verurteile niemanden zur hölle ... wer gott /jesus ablehnt aus freiem willen der kommt dorthin weil er es so will ... hölle bedeutet eine sichere zone wo man garantiert nicht auf gott / jesus treffen wird, sozusagen ein schutz der menschen vor gott / jesus, die dies wünschen
http://www.magnusfe.de.vu

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Beitragvon magnusfe » Do 2. Aug 2007, 15:42

Depressionen : -> http://www.jesus.ch/index.php/D/article/563-Depression/

Allgemein Psyche : -> http://www.jesus.ch/index.php/D/article/547-Psyche/


Das ist der Beweis dass Religion und ein einfaches Weltbild helfen und nicht verschlimmern, wenn man es locker und unverkrampft angeht

damit ist keine mitgliedschaft in einer sekte / kirche etc. gemeint, sondern ein privater einfacher glaube der das hirn positiv stimuliert
http://www.magnusfe.de.vu

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moni
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Beitragvon moni » Do 2. Aug 2007, 16:49

Hallo magnusfe

Abgesehen davon, dass ich es lieber etwas bunter mag, weil ich - aufgrund eigenen Erlebens und Beobachtens - glaube, dass man sich selber durch sehr strikte Weltbilder mit entsprechend einfachen Lösungsmustern oder gar -vorgaben auch Scheuklappen anzieht, die den eigenen Horizont verengen und einschränken, finde ich folgenden Teil deines Gebetes frag-würdig:
... ich möchte für immer dein Eigentum sein ...
Ich meinerseits will nie (wieder) "Eigentum" von wem auch immer sein bzw. mich als ein solches behandeln lassen!

Und allgemein zum Thema Lesen: Lesen ist immer auch Interpretation und benötigt deshalb gedanklichen Spiel- und Freiraum - egal, um welches Buch es sich handelt. Das ist bei der Bibellektüre nicht anders. Ansonsten ist es blinde Dogmengläubigkeit - und dazu brauche ich keine Bücher ...

Ich will dir nicht böse Absichten unterstellen, wahrscheinlich bezweckst du mit deinen Posts hier sogar das Gegenteil. Aber ein Forum - und vielleicht erst recht eines wie dieses hier - ist auch in meinen Augen nicht geeignet zur anonymen Mission für Weltbilder (welche auch immer das sein mögen). Bevor man unbekannten Leuten seine Glaubens- und Lebensart nahe bringt bzw. sie beinahe dazu nötigt, sollte man sich erst einmal für sie als Menschen interessieren und sich mit dem auseinander setzen, was sie bewegt.

Genau das fehlt mir aber hier in deinen Posts.

Viele Grüsse

moni
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Remedias
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Beitragvon Remedias » Do 2. Aug 2007, 20:32

Hi @Sommermaus, mein Thera hat mir eine ganz gute Handhabung vorgeschlagen, um Geister und Psychose voneinander unterscheiden zu können.
Realitätskontrolle: Haben andere die Geister auch gesehen? Gibt es darüber Infos zum Beispiel im Internet?, dann ist es KEINE Psychose;
da kann ich dich ganz fest beruhigen! :D
Liebe Grüße Remedias

sommermaus
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Beitragvon sommermaus » Fr 3. Aug 2007, 09:20

Hallo zusammen, :-)

meine Ängste sind in der Zwischenzeit auf fast Null gesunken. Ich habe viel meditiert und so meine innere Mitte gefunden. Auf einmal haben sich meine Ängste diesbezüglich total relativiert und wenn ich dann doch mal wieder Angst bekam, habe ich mir einfach bewusst gemacht, dass ich der "Steuermann" bin und nichts geschehen kann, was ich nicht möchte. Ich fühlte mich nicht mehr ausgeliefert, sondern wurde mir meiner inneren Kraft bewusst. Seit Monaten beschäftige ich mich überhaupt nicht mehr mit dieser Angst.
Meine Vorahnungen sind ab und zu noch da, aber damit kann ich sehr gelassen umgehen und akzeptiere die Dinge so wie sie sind. Ich glaube generell an ein Leben nach dem Tod und durch meine Vorahnungen, denke ich gibt es auch eine Möglichkeit des Kontaktes. Nur wie der wirklich aussieht ist mir eigentlich egal. Ich könnte mir vorstellen, dass es so etwas wie ein kollektives Unterbewusstsein gibt oder ähnliches. Vielleicht ist es einfach nur unsere menschliche Vorstellung, dass es Geister gibt. Alles ist Energie, das würde für einen Geist genauso gelten, wie auch für eine Info die wir empfangen. Ich köpnnte mir vorstellen, dass gewisse Infos einfach um einen Menschen oder an einem Ort gespeichert sind, ähnlich wie unsere Erbinfos in der DNA und unter bestimmten Bedingungen haben wir kurzzeitig Zugriff und Einblick in die Info. Wir können schließlich auch keine Radiowellen sehen. Wer weiß wieviele Wellen um uns rum noch existieren, die wir nicht kennen. Es wäre arrogant zu behaupten, wir im Jahre 2007 wüssten jetzt über alle Naturgesetze bescheid. Schliesslich hätten wir vor ein paar 100 Jahren auch an übersichtliche Kräfte geglaubt, wenn wir eine rießige Kinoleinwand gesehen hätten, auf der vielleicht schon verstorbene Menschen ein Theaterstück spielen. Diese Energiewellen interpretiert nun vielleicht jeder anders, da wir noch keine Erklärung für unseren Empfang haben. So fühlt ein Mensch einfach nur unbehagen, da eine bestimmt Frequenz bei Menschen vielleicht negativ "ankommt", ein anderer interpretiert Geister hinein, der nächste merk gar nichts usw. Ich glaube schon, dass es nach dem Tod noch etwas gibt, aber an Geister in dem Sinne wie die meisten Menschen sie definieren nicht unbedingt. Ich denke unsere Schöpfung ist so komplex, dass wir aus unserer "Froschperspektive" sie nicht überschauen können und uns somit Erklärungen kreieren. Ich denke, das was hinter allem steht, ist im Ganzen gut und friedvoll. An Teufel und Hölle glaube ich gar nicht, auch nicht an einen "strengen Gott". Warum sollte er uns so voller "Fehler" erschaffen haben, wenn er so allmächtig ist, um uns dann zu bestrafen??? Das ist für mich totaler Humbug. Ich glaube nur an eine selbst gemachte Hölle, diese hat aber nichts mit Gott oder Teufel zu tun.



Ganz liebe Grüße Euch allen und ein großes Dankeschön für Eure Hilfe!

magnusfe
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Beitragvon magnusfe » Sa 4. Aug 2007, 01:51

Hi @Sommermaus, mein Thera hat mir eine ganz gute Handhabung vorgeschlagen, um Geister und Psychose voneinander unterscheiden zu können.
Realitätskontrolle: Haben andere die Geister auch gesehen? Gibt es darüber Infos zum Beispiel im Internet?, dann ist es KEINE Psychose;
da kann ich dich ganz fest beruhigen! :D
Liebe Grüße Remedias
geister können auch unsichtbar bleiben und so sprechen, dass nur du es hörst in deinem kopf

dieser ratschlag ist absolut nutzlos ...
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