weiblicher narzissmus

JoeBlack
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ja....

Beitragvon JoeBlack » Mi 7. Jun 2006, 01:58

hallo sunridy....

so im grossen im ganzen ist es genauso beschrieben, wie es mir als narzisstisch-schizoidem gestörtem geht...was für eine diagnose...tztz( eine von mehreren)

ich emfpinde es auch so...
auch bin ich auf der suche nach dem gefühl ,der liebe die ich mal verspüren durfte, das perfekte, ob ich nun gerade für die person zum richtigen zeitpunkt am richtigen ort war und dadurch als der mann, der ihr nur als einziger helfen kann, und ich es als liebe gedeutet habe, ich weiss keine antwort auf diese frage...

seitdem is es mir nicht mögliche eine beziehung einzugehn, etwas fehlt immer, ich weiss auch nicht , aber einerseits bin ich einsam und scheue die nähe von menschen und insbesondere die nähe von damen wo ich schwach werden könnte, andererseits wünsche ich es mir, wieder dieses gefühl wieder zu finden.
wenn ich die liebe nicht in mir spüre und ich sie nicht weitergeben kann so wie es sein sollte, dann distanziere ich mich sehr schnell,ohne rücksicht auf den anderen.
ich will das zwar nicht, weil es ja verletzt, aber das ist wie ein zwang.
obwohl ich distanziert bin habe ich auch mal, zwar selten das bedürfnis von zärtlichkeit und nähe, aber nur für den moment,irgendwas sagt mir, warte, die wahre EINE kommt noch...
klingt vielleicht blöd, aber es ist so...
ich bin auch der suche nach dem was ich einmal fühlte und hab es bisher nicht wiedergefunden, das zermürbt, mit jedem mal wird es mehr...
ich brauche den beschützerinstinkt, den ich ausleben kann, zu sorgen für jemanden ders nicht gut geht, und wenn ich dann fühle,so wie damals würde ich dafür sogar mein leben für diese person geben....
tage wo ich die welt aus den angeln heben könnte wechseln sich mit tagen ab wo ich am liebsten im boden versinken würde, einschlafen und nicht mehr aufwachen.
diese stimmungsschwankungen zerfressen innerlich...
und in der depressiven phase braucht es nur ein kleines sandkorn um in hoffnungslosigkeit zu versinken...
aber dennoch stand ich zu der liebe meines lebens ohne wenn und aber, ohne rücksicht auf mich, auf andere ,kämpfte nur für sie...
im job konnte man mir nichts anhaben, kritik? prima her damit boss, das prallte an mir ab, weil ich meinerselbst und meiner stärke bewusst war...
privat verletzlich, voller gefühl, leidenschaft..
nur rauslassen kann ich es nicht mehr, bin wie umgedreht, tränen? kann nicht weinen..
tränen anderer? berühren mich nicht, kann zwar in den arm nehmen und gut zureden, aber ich höre mich da nicht selbst, so kalt war ich niemals vorher, aber jetzt denke ich das bin nicht ich, ich will mein wirkliches ich wieder zurück..und das gefühl der wahren liebe.. so wandle ich dahin, ohne hoffnung, zuversicht, in eine ungewisse zukunft...
ich kämpfe noch, weil ich muss, ich bin das meinen kids schuldig, so quäle ich mich tag für tag ,woche für woche durchs leben? oder bin ich schon tot, ich weiss es nicht...

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Fran
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Beitragvon Fran » Sa 11. Nov 2006, 13:30

Hallo sunridy!

habe jetzt erst Deinen Beitrag gelesen. Ich habe mir erlaubt ihn zu kopieren damit ich ihn mal ausdrucken kann. Denn wenn mal wieder einer da ist, der wissen möchte, was mich ausmacht, dann können deine Worte dies wohl sehr gut beschreiben! Bullimikerin bin ich zwar nicht, finde mich aber sehr wohl unter der Rubrik Essstörung wieder.
Danke für Deinen Beitrag!
Geliebt wirst du einzig, wo du schwach dich zeigen darfst, ohne Stärke zu provozieren.
(T.W. Adorno)


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