Mein offener Brief an den Herrn Tom Bschor.

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Ihor
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Mein offener Brief an den Herrn Tom Bschor.

Beitragvon Ihor » Mo 26. Nov 2018, 13:44

Hallo, ich weiss es nicht wer hier mich überhaupt lesen kann. Trotzdem ich schreibe es hier als die Rezension auf das neue Buch "Antidepressiva".

Die Wahrheit.

Das es ist wirklich tollles Buch, und sehr professionel, mit den soliden wiienschatlicnen Begründeungen, geschrieben. Das ist alles enorm interessant und wichtig. Die doppelte Verblindung, die Rolle des aktiven Placebos. Aber für den normalen Bürger die wichstigste Frage am Ende bleibt . Wenn diese Medikamente können so enorm schaden, man sollte sie einfach verbieten. Das ist das erste Gebot vom Eid des Hippokrattes: noli nocere. Nicht Schaden!!!
Ich, als der Betroffene, habe leider nicht so gut, hingekriegt, wo genau liegt der Unterschied zwischen der Wiederkehr der Krankheit und den Rebound-Phänomenen beim den Absetzen.
Denn es gibt schon genug wissenschaftliche Beweise, dass die AD nach der langen Einnahme "zu anhaltenden Veränderungenin ZNS" führen. Und diese Veränderungen ( bestimmt nicht im positivem Sinnne) "noch lange nach dem Abstzen persistieren." Es wurde schon tierexperemintell gezeigt. ( Shrestha ct al., 2014)
Die Quelle:

https://www.karger.com/Article/FullText/484951

Und noch ein sehr wichtiges Zitat aus dem Buch von Stefan Weinmann "Erfolgsmythos Psychopharmaka" .
"Am 22 März 2004 sah sich die amerikanische Zulassungsbehörde für Arzneimittel, die "Food and Drug Administration" allerdings gezwungen, davor zu WARNEN( von mir so fett und hoch getan),
dass die als Antidepressiva angewandten und zugelassenen Serotonin-Wiederaufnahmehemmer eine Depression verschlechtern und Suizidät begünstigen oder hervorrufen können"
Weiter im Buch auf der Seite 130 links unten konkrter Link steht. Man kann es alles überprüfen. Und ich denke, der Autor weis sehr gut Bescheid. Wozu, also, wieder das Fahrrad zu erfinden, wo man so manchmal sagt. Das ist doch nicht genug?
Meine andere Bemerkung betrifft die Studien. Dort sind für mich als den Laien, also als den normalen Menschen, ohne das Wissen der medizinischer Statistik es sind wirklich "schwammige" Formulierungen, wie es der Autor selbst dem Leser zugesteht.(S.118, links).
Auf der anderen Seite der Autor sagt uns, den Lesern, sehr klar und doch absolut nicht "schwammig", in Verbindung mit den "möglichen" Rebound-Phänomenen ( und Autor sollte doch wisssen, wie gefährlich sie sind, und bestimmt er weiss noch mehr, aber er sagt es uns nicht.)
daß "die Patenten müssen sich also doppelt genau überlegen , ob sie wirklich ein AD nehmen wollen". / Seite 118, links/. Das ist echt die Äsop-Sprache. Auf der normalen Sprache es bedeutet, eigentlich, dass das Risiko ist sehr groß. Und nach den neuen Erkenntnissen es ist schon einfach gefährlich. Ich erlaube mir hier wieder das Zitat:

"Allerdings gibt es Hinweise darauf, dass Sie längerfristig, d.h. nach ein paar Jahren, eher mehr Angstsymptome entwickeln können oder es Ihnen im Zuge des Absetzens der Medikation eventuell psychisch etwas schlechter gehen kann. " Es ist wieder schon früher von mir hingewiesener Link.

https://www.karger.com/Article/FullText/484951

Wenn dieses sehr großes potenzielles Risiko schon in vorab fest steht, es sollte doch genug sein.
Ich kann , so, angenommen, von fünften oder den siebten Stock mich lassen zu fallen, dann es gibt es die Chance, dass ich geheilt würde, aber die Wahrscheinlichkeit , dass ich doch entweder gelähmt das Leben lang bleibe, oder es bringt doch mich um, dieses Risiko ist doch echt viel mehr größer. Das ist klar und jedem Mneschen sehr gut verständlich.

Und ich wollte auch die letze Bemerkung mir erlauben.

Es wäre, in den Interessen den nornalen Lesern , aber nicht für die Studenten, die Statistik studieren , einfach so etwas sehr wichtige Frage und den Kern der Sache zur Sprache bringen.
Ich versuche es so zu formulieren, dass es bei den sogar winzigen , aber echt rein statistisch existierenden Werten der Unterschied , mit welcher man versucht, die rein biologisch-spezifische "Wirkungen" der Medikamenten zu erklären, man kann wieder auf das Plazebo zuschieben, oder, anders ausgedrückt, mit dem Modell des aktives Plazebos zu erklären, denn sehr schwer depressive Menschen einfach schwächer auf das (aktive) Plazebo ansprechen. Also es ist wieder keine Biologie drin, oder Serotonin und so weiter, sondern, so wie die schamanische Rituale Handauflegen, und so weiter, wie es der Autor selbst im den Artikel von Zeit-Magazin uns und den Journalisten sagt.
Ich zitiere:"

"Diese Serotonin-Theorie ist ein beeindruckendes Ergebnis von Marketing. Eine Kampagne der pharmazeutischen Industrie, die genau dieses vereinfachte, unzutreffende Modell unter die Ärzte gebracht hat. "

Und weiter auch

"Zur Heilkunst gehört es, Hoffnung auszulösen", sagt er.( T.Bschor) Also dem Patienten das Gefühl zu vermitteln, dass alles wieder gut werden kann. Das gelte vor allem für eine Krankheit wie die Depression, deren Symptom Hoffnungslosigkeit sei. "In einer indianischen Kultur", sagt Bschor, "sind vielleicht schamanische Rituale wirksam, um einen Selbstheilungsprozess auszulösen."

Die Quelle: Zeit-Magazin, 2016./25-24 Juni 2016. "Aus dem Schatten ans Licht".

Und noch eine sehr klare und , ich bitte um die Entschuldigung für die Wiederholung, absolut nicht "schwammige" , sondern die klare Aussage:

Tom Bschor erklärt:
„Das ist das Ergebnis von Marketing. Das ist eine Kampagne aus den 90er Jahren der pharmazeutischen Industrie, die genau dieses simplifizierende, unzutreffende Modell primär auch unter die Ärzte gebracht hat. Die ärztliche Weiterbildung wurde und wird immer noch in großen Teilen von der Industrie durchgeführt. Die Meinungsbildner sind im großen Umfang finanziell verknüpft mit der Industrie, haben Beraterverträge, bekommen Honorare, bekommen Symposien bezahlt. Und keiner dieser Kollegen würde sagen, ich bin dadurch beeinflusst. Und doch ist es so.“
Die Quelle hier

https://www.deutschlandfunkkultur.de/an ... _id=377937

Was bleibt am Ende? Wenn wir dazu die Ausschluskriterien berücksichten, das Verschweigen von den negativen Ergebnissen , und so weiter,( in den Studien) ich frage dann Sie alle, die mich lesen, und den Autor persönlich.

Was bleibt ? Für uns , für mich persönlich als den Betroffenen?

Was bleibt????

An wen sollte ich mich wenden? An den Hersteller, an meinen Psychiater, der mir Medikament verschrieben hatte, und er hatte mich doch überzeugt. An die Vertreter der Industrie in unserem Staat und in der Regierung? Und nicht nur ich, es geht um die Tausende von verstümmelten menschlichen Leben.

mamschgerl
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Re: Mein offener Brief an den Herrn Tom Bschor.

Beitragvon mamschgerl » Mo 26. Nov 2018, 20:37

Lieber Ihor,
du selbst hast es schon gesagt. Was bleibt, ist die Erkenntnis, daß niemand weiß, wie Psychopharmaka funktionieren und niemand konkret voraussagen kann, was am Ende mit der Psyche geschieht, wenn man sie schluckt.
Ich habe noch keinen Psychiater, keinen Therapeuten, keinen Arzt kennengelernt, der nicht die ewige Leier vom Nutzen der angeblich nicht abhängig machenden Medikamenten zum Besten gibt.
Es scheint zwar ständig ein Austausch stattzufinden, der aber findet eben nur zwischen der Pharmaindustrie und den Ärzten statt. Ich bezweifle, daß es dabei auch nur ansatzweise um das Wohl des Patienten geht, vielmehr geht es darum, welche Vorteile für die Ärzte beim Verschreiben der Medikamente herausspringen und daß es der Pharmaindustrie nur um den Profit geht, ist hinlänglich bekannt.
Also, was bleibt? Für uns als Betroffene nicht viel...für diejenigen unter uns, die krankheitsspezifisch sowieso schon Schwierigkeiten haben, Vertrauen zu Menschen zu fassen, wird es noch schlimmer...ich zumindest reagiere nach diesen ( im Vergleich zu anderen ) wenigen Jahren mit psychiatrischer Behandlung allergisch auf diese Leute, die mir einreden wollen, daß trotz gegenteiligen Erlebens die Einnahme bestimmter Medikamente mein Dasein erleichtern würden. Mein Dasein wurde erheblich erschwert, aber zumindest habe ich dazu beigetragen, das Dasein der Ärzte und der Pharmaindustrie - wenn auch nur sehr kurz und in minimalster Weise - zu erleichtern...
L.G. mamschgerl

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Ihor
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Re: Mein offener Brief an den Herrn Tom Bschor.

Beitragvon Ihor » Di 4. Dez 2018, 14:53

Danke sehr, mamschgerl. Ich wollte hier auch meinen langen Thread präsentieren. Auf dem anderem Forum, wo ich wieder gesppert wurde. Ohne wenn und aber. Liebe Mamschgerl, ich hatte immer gedacht, oder wenigstens gehofft, dass ich im demokratischen Land lebe.
Was hierzlande passiert, ist einfach grausam und entsetzlich.

Das ist das Link:


https://www.diskussionsforum-depression ... 61&t=38511


Interessanterweise, liebe mamschgerl, viele User haben mich unterstützt. Und das war echt sachliche und begründete Dikusssion. Ich war echt fast glücklich. Glaubst du mir oder nicht. Aber dann der Moderator den Thread gesperrt und mich auch. Am Ende er hatte es geschafft, mich mit dem Eimer mit dem Dreck zu "verschmieren", oder "ergiessen", so wie die Russen sagen.
Es ist so einfach, den lebendigen Menschen sofort, mit einem Klick mausetot auszuschahlten. Und wo ist Recht auf die freie Meinung?
Sehr traurig. Das ganze System ist so korrumpiert, dass es wirklich mit dem Recht man kann es Mafia ernnennen kann. oder könnte.

Aber ich werde nicht aufgeben, liebe Mamschgerl. Igor heisst der Krieger. Wenn ich es richtig erinnere. Und das ist mein echter Name.

Interesannt, dass die neue Untersuchungen und die Studien schon eindeutig beweisen, dass die lange Einnahme von AD die anhaltende Scaden im Gehirn verursacht. Klar, ich habe alle Links. Und das diese gieriege Konzerne wollten nicht wahrhaben. Denn das würde der enorme Verlust von dem Umsatz bedeuten. Wo wir leben???

Danke dir.

LG.


Igor.


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