Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

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fluuu
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Re: Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

Beitragvon fluuu » Mo 29. Dez 2014, 09:32

Wenn ich das richtig verstehe ist es eine Klage weil zu wenig Geld eingesetzt wird um die seelische Befindlichkeit zu deuten.
Mit anderen Worten, würde man mehr Geld investieren würde man die psychischen Querelen besser lindern können.
Das hieße, die guten Gefühle würden sich kaufen lassen um die schlechten Gefühle los zu werden.
Auch ein Autist hat Gehirnstrukturen die sich aus ganz bestimmten Gründen entwickelt haben und auf diese Gründe kann
man wie bei allen Strukturen mit Lernen und Üben antworten, es ist eine Entwicklungsstörung. Nicht die Diagnose des
Facharztes ist für diese Gehirnstrukturen verantwortlich, sondern die biographische Entwicklung oder Vererbung und da ist der Ansatz.
Nicht der Einsatz teurer Technik und Apparate lindert die psychischen Zustand, sondern menschliche Zuwendung und bei einem
der Probleme hat zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen ist diese Zuwendung besondern von Bedeutung denn die
Lösung ergibt sich nicht wie bei vielen anderen Menschen automatisch.
Nicht die Investition von großen Geldsummen trägt zur Linderung bei sondern das seelische empathische Verhalten der Menschen.
Das ist jedoch nicht nur bei Autismus so sonder bei allen seelischen Störungen.
Ein zwischenmenschliches Gespräch in der therapeutischen Beziehung bewirkt mehr seelischen Anklang als jedes techn. Verfahren.
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Re: Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

Beitragvon fromhell » Mo 29. Dez 2014, 22:54

Da gebe ich ihnen ausnamsweise mal recht allerdings nur unter der vorraussetzung das sie ein sehr naiver mensch sind der glaubt was ein psychologe ihnen gegen bezahlung alles schönes erzählt.
Besser kann man da aber in den puff gehen.gelogen wird dort zwar genau so aberimmerhin hat man dort wenigstens spaß

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fluuu
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Re: Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

Beitragvon fluuu » Di 30. Dez 2014, 10:37

Ich bin HP für Psychotherapie und meine Klienten sollten mir nur das glauben was sie für ihre Gesundung gebrauchen können,
diese selbstbestimmte Gesprächsführung bringe ich ihnen bei denn sie können ihre Lösung für ihr seelisches Problem nur selber finden.
Ob dieser Prozess mit dem Spaß in einem Puff und diesen Spaß stelle ich in Frage, auch zu erreichen ist bleibt fraglich.
Sicher, man bekommt für das Geld sexuelle Befriedigung aber ob das reicht seelische Störungen zu beheben kommt auf den Einzelfall an.
Wer sich in einem Puff wieder völlig fit machen kann in den Gefühlsstrukturen um so besser, Prostituierte und Therapeut in Arbeitsteilung.
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Re: Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

Beitragvon Remedias » Di 30. Dez 2014, 15:45

Autismus und evtl. auch Formen der Psychopathie gehören wohl eher zu den neurologischen als zu den psychiatrischen Störungen, es sind genauergesagt Informationsverarbeitungsstörungen. Gewisse Formen der Schizophrenien gehören wohl auch dazu. Demenz ja wohl auch. ( ich WEISS aber auch, dass das alles statistisch unter "psychiatrische Krankheiten" gezählt wird)
Hier ist es durchaus eine Frage des Geldes, was in die Forschung investiert wird. Bis in die Achziger gab es keine Autismus- Diagnose, die betroffenen Kinder kamen als " frühkindlich Schizophrene" oder "dementia praecox" in die Kinderpsychiatrien.
Das hieße, die guten Gefühle würden sich kaufen lassen um die schlechten Gefühle los zu werden.
das ist da gerade nicht das Problem ( eher bei Neurosen)
Mit freundlichen Grüßen Remedias

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Re: Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

Beitragvon fluuu » Mi 31. Dez 2014, 13:51

Das Problem Gefühle nicht kaufen zu können obwohl die Illusion da ist hat fast jeder Mensch,
nur der Umgang mit diesem Konflikt ist bei Psychotikern anders als bei Neurotikern.
Die Einen flüchten aus der Realität in eine ganz abstruse Welt und die Anderen haben ganz
bestimmte abstruse Mechanismen um damit fertig zu werden und fallen weniger auf.
Jedoch wird diese Unterscheidung heute kaum noch praktiziert denn es geht um seelische
Störungen und da sind die nervlichen Krisen enthalten.
Sicher, in der Geschichte ist eine Entwicklung im Umgang mit psychischen Störungen zu beobachten
aber das ist nicht so verwunderlich denn alles entwickelt sich oder stirbt aus.
So sind Autismus genauso wie Psychopathie Spezifizierungen von psychischen Störungen und
genauso wie alle psychisch/seelischen bzw. nervlichen oder gefühlsmäßigen Konflikte zu bewerten.
Es gibt zwischen psychiatrischen Diagnosen keine Hierarchie und somit auch kein Besser oder Schlechter.
Wichtiger ist den seelischen Konflikt zu erkennen als einen Diagnoseschlüssel zu benennen.
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Re: Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

Beitragvon Remedias » Do 1. Jan 2015, 15:58

So sind Autismus genauso wie Psychopathie Spezifizierungen von psychischen Störungen und
genauso wie alle psychisch/seelischen bzw. nervlichen oder gefühlsmäßigen Konflikte zu bewerten.
Es gibt zwischen psychiatrischen Diagnosen keine Hierarchie und somit auch kein Besser oder Schlechter.
Wichtiger ist den seelischen Konflikt zu erkennen als einen Diagnoseschlüssel zu benennen.
Gerade Asperger- Autisten wehren sich mittlerweile dagegen, als "psychisch krank" klassifiziert zu werden. Sie sehen sich als eine Variante der Informationsverarbeitung, ähnlich wie auch Hochsensitive. "Psychisch krank" empfindet sie dann eher die Umwelt, die mit der Variante nicht klar kommt. Es gibt durchaus Erkrankungen, bei denen der neurologische Anteil höher ist als die der innerpsychischen Konflikte.
Wie würdest du beispielsweise eine Depression bei einem an Parkinson Erkrankten bewerten?

liebe Grüße Remedias

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Re: Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

Beitragvon fluuu » Fr 2. Jan 2015, 17:36

Halte diese Spitzfindigkeiten bei unterschiedlichen Benennungen von Krankheiten für unangebracht,
es sind immer seelische Konflikte und verletze Gefühle die diese Störungen hervorbringen und deshalb
ist dort die Lösung zu finden.
gruß fluuu

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Re: Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

Beitragvon Remedias » Fr 2. Jan 2015, 18:44

Halte diese Spitzfindigkeiten bei unterschiedlichen Benennungen von Krankheiten für unangebracht,
es sind immer seelische Konflikte und verletze Gefühle die diese Störungen hervorbringen und deshalb
ist dort die Lösung zu finden.
es ist tatsächlich ein Schulenstreit.
widerspricht dem nicht, dass du den Einsatz von Neuroleptika befürwortest?

mit freundlichen grüßen Remedias

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Re: Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

Beitragvon fluuu » Do 8. Jan 2015, 12:11

Streitende Schulen halte ich für langweilig, es geht an der Sache vorbei und Medikamente halte ich dort für sinnvoll wo sie heilende Aspekte anstoßen.

Sich selber Gedanken machen und durch Versuch und Irrtum auf die Antworten kommen halte ich für gesund bringend bei einem selbst.
gruß fluuu

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Re: Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

Beitragvon Remedias » Do 8. Jan 2015, 18:30

und Medikamente halte ich dort für sinnvoll wo sie heilende Aspekte anstoßen.

Sich selber Gedanken machen und durch Versuch und Irrtum auf die Antworten kommen halte ich für gesund bringend bei einem selbst.
stimme dir vollkommen zu .

Ich bin bisher vielen Psychiatrie- Profis begegnet, die behauptet haben: " Das sind alles Neurotransmitter- Störungen!" und du schreibst:
" Das sind alles innerseelische Prozesse!", diese zweii divergenten Meinungen sind meiner Ansicht nach zu extrem, sie verkörpern aber zwei Schulen , daher nenne ich es so.

Bei meiner eigenen Erkrankung handelt es sich um 100% um innerpsychische Prozesse.
Aber ich habe eine Freundin, die Parkinson hat und deshalb depressiv ist, und ihr hilft L- Dopa besser als eine Psychotherapie.



Mit freundlichen Grüßen Remedias

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Re: Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

Beitragvon Dezemberblues » So 8. Mai 2016, 13:42

Hallo Ihr alle,

Hilfreich für an einem Psychiater/Therapeuten ist für mich persönlich, dass er mir Entscheidungsfreiheit (Empowerment) lässt, mich berät (Medis....), mir, für mich problematische Verhaltensweisen aufzeigt und mir Werkzeug mitgibt, meine Probleme für die Zukunft selbst in den Griff zu bekommen. Mir aber auch aufzeigt, wenn ich zu schnell zu viel will und mir immer wieder Mut macht, die gelernten Verhaltensweisen auszuprobieren. Sich Zeit für mich nimmt, Humor hat und wir auch mal herzhaft lachen können. Zugewandt ist, mich dort abholt, wo ich es brauche.

Ich hatte bisher immer das Glück genau an solche Therapeuten geraten zu sein, wofür ich dankbar bin.

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Re: Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

Beitragvon mamschgerl » Fr 20. Mai 2016, 14:10

...das ist es.
meine therapeutin, die mich von anfang an, also seit fast drei jahren, begleitet ( bei der notaufnahme war sie da, meine erste sprechstunde hatte ich bei ihr ), sagte mir letztens, als ich meinte, es ginge momentan nicht mehr weiter, da ich mich nicht mehr weiter öffnen könne und die grenze meines vetrauens zu einer person erreicht sei, sie würde nicht aufgeben.
sie ist eine frau, mit der ich mich gut verstehe, sie hat den humor, den man bei mir braucht, um mit mir klar zu kommen, denn vieles, was ich zum besten gebe, reicht aus, mich als abgedreht abzustempeln.
das ist etwas, was auf gegenseitigkeit beruht und war ziemlich schnell klar. offenheit, ehrlichkeit und vor allem, zuhören können, das ist die basis, ohne die es nicht funktionieren kann.
dazu gehört auch, unangenehmes anzusprechen und sich trotzdem sicher sein zu können, dass es so angenommen wird, wie man es meinte, ohne lange erklären zu müssen.
meine therapeutin meinte, sie gebe nicht auf, da sie mich überaus schätzen und meine anwesenheit mit den für beide seiten konstruktiven gesprächen vermissen würde. sie wünsche sich so sehr, dass ich daraus kraft schöpfen könne, um wieder am leben teilhaben zu können ( so wie ich es verstehe, doch da müsste ich weiter ausholen ).
sie gehört nicht zu denen, die selbstgefällig lächelnd über einwände und bedenken der patienten hinweggehen
( auch solche gab es in der klinik ) und auf absolutem befolgen der anweisungen für das erreichen der funktionalität in der grossen welt beharren.
hilfe kann für mich nur von jemandem kommen, der sich genau so öffnet wie ich das zu tun bereit bin.
geben und nehmen stärkt das vertrauen, was meiner meinung nach wichtig für den behandlungserfolg ist.
alles, was von meiner therapeutin während der stunde aufgeschrieben wird, kann ich danach lesen und mich dazu äussern, sehr wichtig für mich, denn auch so kann man missverständnissen besser begegnen.
das ist für mich eine gesunde therapie, ob sie letztendlich dazu führen wird, dass ich mich ohne angst, panikattacken und spontanem heulen etc. etc. durch das leben bewegen kann, weiss ich nicht, aber eine bessere methode kann es für mich nicht geben.
auch auf meine fragen, warum sie manches von mir gesagte so gut nachvollziehen könne, beantwortete sie mir ehrlich, sie hätte selbst angstzustände und dergleichen durchstehen und irgendwie überwinden müssen, daher wisse sie so ziemlich, wie es mir ginge.
das trifft es auf den punkt. mir gegenüber sitzt ein mensch, mit dem ich mich austauschen kann, alleine das gibt schon kraft, wie sie es sich auch gewünscht hatte.
was kann ich mehr verlangen? ich erwarte keine wunder oder allgemeingültige zaubersprüche, die mich aus meiner situation erlösen könnten.
vielleicht ist auch das eine voraussetzung für ein gutes therapeuten/patientenverhältnis.
zusammenfassend gibt es nicht den idealen therapeuten, denn alle sind nur menschen und die chemie muss stimmen, sonst funktioniert gar nichts.
mamschgerl

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Re: Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

Beitragvon mamschgerl » Sa 21. Mai 2016, 06:06

p.s.
...solange es den therapeuten in ihrem schulenstreit nicht klar ist, um was es letztendlich geht und ihre eigenen belange ( meine methode ist besser als deine ) die individuelle sicht auf den patienten versperrt, solange wird es auch "schlechte" therapeuten geben.
persönliches profilierungsgehabe hat da hinten anzustehen, aber leider gehört das zum menschsein auch dazu.
schlimm ist es, als patient mit akuten störungen an solche zu geraten, wenn man zum einen nicht in der lage ist, die störung als solche zu begreifen und noch weniger dazu, sich selbst in dieser krise wahrzunehmen geschweige denn, den behandelnden therapeuten als unzureichend zu erkennen.
man kommt nicht mal im entferntesten auf den gedanken, dass der arzt eventuell aufgrund persönlicher unzulänglichkeiten völlig inkompetent sein könnte. man muss sich fatalerweise in dieser krise auf jemanden verlassen können.
das sollten alle therapeuten sich zuerst zu herzen nehmen, bevor sie irgendeine methode ausprobieren, die letztendlich alles schlimmer machen könnte, als es schon ist.
die frechheit, bei nichtgelingen der eigens propagierten therapie den patienten dann als therapieresistent zu entlassen, gipfelt dann bei manchen in ihrer ignoranz, ihre menschlichkeit und damit ihre eigene fehlbarkeit anzuerkennen.
wohl dem, der an solche gerät, die sich nicht durch diplomatisches gerede bei genauerem hinterfragen ihrer methoden herausreden wollen und dem patienten fälschlicherweise das gefühl geben, sich in verständnisvollen händen zu befinden, obwohl sie geschickt manipuliert werden.
aber, wie gesagt, therapeuten sind auch nur menschen, aber es ist nun mal ein beruf, bei dem sich jeder sicher sein sollte, dass er selbst nicht an erster stelle kommt, um sein ego zu befriedigen.
mamschgerl

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Re: Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

Beitragvon mamschgerl » Di 31. Mai 2016, 08:24

authismus als etwas darzustellen, was aufgrund in der kindheit erlebtem entstanden ist, lässt mal wieder deutlich werden, wer hier keine ahnung hat.
zu behaupten, dass es unsinnig wäre, um mehr gelder in die forschung der krankheiten zu investieren, ist ebenso ahnungslos und mal wieder typisch für denjenigen, der von sich selbst behauptet, gegenüber allen anderen feststellungen die einzig wahre einsicht und ansicht zu vertreten. es gibt keine götter neben mir, oder wie?
allen ernstes zu behaupten, dass man bei authistisch erkrankten heilung durch zuwendung, gesprächen und sonstigem, was im grunde eventuell nur bei tatsächlich durch kindheitserlebnissen oder sonstig traumatisierten, depressiven und allen anderen durch äussere umstände und daran gescheiterten, erkrankten menschen hilft, auf authistische personen zu übertragen, gehört wirklich aus der riege der therapeuten gestrichen.
ohne forschungen gäbe es nach wie vor abenteuerliche diagnosen, genauso abenteuerlich wären auch weiterhin die entsprechend angewandten "heilungsmethoden", die sich manche ärzte in ihrem eigenen wahn einfallen lassen.
das rumgebrabbele von manchen psychotherapeuten, für den laien natürlich unverständlich zu haltende, angebliche wissen um die vielfalt der störungen, die einem menschlichen hirn widerfahren können, ist wirklich kaum zu ertragen, ebenso wenig ist die unverantwortlichkeit mit worten kaum zu beschreiben.
herauszufinden, welche erkrankung ein patient zudem hat, obliegt dem verständnisvollen therapeuten, nicht dem patienten. wäre es so, wozu bräuchte man den fachmann?
es ist mir im großen und ganzen schlicht unbegreiflich, dass so viele pfuscher sich therapeut schimpfen dürfen, wer vergibt die probationen?
und hâtte ein patient die kraft, die willensstärke, die einsicht und das wissen, sich selbst zu diagnostizieren und zu heilen, bräuchte man keinen arzt mehr, vor allen dingen nicht solche wie einen gewissen schreiberling in diesem forum, der, sorry, ich muss es so sagen, von tuten und blasen keine ahnung hat.
solche menschen sollten das recht auf ausübung ihres berufes alle zwei monate durch verantwortliche prüfen lassen müssen, wenn nicht schon im vorfeld die fehlende eignung festgestellt werden kann.
im übrigen ist mein neffe ein authist, was nur durch neueste erkenntnisse diagnostiziert werden konnte durch neue methoden, die durch forschungsgelder finanziert wurden, die ja aber doch so gar nicht nötig sind, oder?
weil ja alle, ausschließlich alle psychischen und neurologischen krankheiten aufgrund der äußeren umstände entstanden sind, wenn ich fluu richtig verstanden habe?
es wäre zu wünschen, dass sich therapeuten wie fluu selbst therapieren lassen würden, denn da muss es einen grund für diese ignoranz und selbstherrlichkeit geben, da muss aufgrund der bestimmt ausschließlich der äußeren umstände wohl ganz schön viel schiefgelaufen sein...
mamschgerl

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Re: Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

Beitragvon gelöschterNutzer » Mi 8. Feb 2017, 19:29

Hallo

was wirklich hilft ist, wenn Sie als Person einen standfesten Charakter haben und als Konsequenz innerhalb der Therapie, ihr eigenes Umgangsverfahren, mit fremdem Problemen, beispielhaft aufzeigen.

Das ist schon alles, denke ich.

Gruß


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