Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

acheron
Beiträge: 32
Registriert: So 6. Jun 2010, 12:07

Re: Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

Beitragvon acheron » Di 28. Sep 2010, 22:29

@cake
in deinem vorherigen Skript hast du sehr dezent genau das ausgedrückt , was ich mir auch so dachte . Ich seh das noch ein bißchen krasser : Männer sind allesamt egoistisch und die ganze Menschheit außer Petra asexuell . Alles klar ! Ist es nicht vielmehr so , dass wir das , was wir selbst verkörpern und an uns hassen , gern auf andere übertragen , damit wir uns nicht selbst hinterfragen müssen ?

Ich hab in Männersachen auch diverse Probleme , den Bereich der Sexualität inbegriffen . Ich hab das auch auf die Männer geschoben . Mittlererweile denke ich anders : Hab ich mir die Partner nicht selbst ausgesucht ? Hab ich nicht vielleicht selbst mich für sie geopfert und eigene Ansprüche gar nicht erst angemeldet , woher sollen sie denn wissen , dass ich auch Bedürfnisse habe , wenn ich sie nicht geltend mache ? Klar gibt es Menschen , die von allein auf den Gedanken kommen , der Partner könnte auch was wollen , aber voraussetzen kann man das nicht . Natürlich prägt mich meine Vergangenheit bis heute , aber für die kann mein Partner nicht und nur ich selbst kann etwas an der Situation ändern .
Doch mit dem Anspruch : Ich will alles und das jetzt gleich ! komme ich nicht weiter und überfordere meinen Partner . Die Zeit zu lernen , was der andere möchte muss man in einer Beziehung einkalkulieren , eine Beziehung wächst . Da geht Anfangs eben nur Blümchensex - Vertrauen muss wachsen und lässt sich sofort generieren . Auch wenn man 50 ist und Torschlusspanik hat . Denn so entsteht nur Krampf .

Aber vielleicht bin ich da ein wenig altmodisch . Für mich ist Sexualität Ausdruck höchsten Vertrauens in einer Beziehung . Das kann ich nicht auf Abruf und ich fühle mich bedroht , wenn mir ein Typ gleich am ersten Abend den Weg ins Schlafzimmer zeigen will . Ich will den Menschen kennen , mit dem ich das teile , was für mich das größte Vertrauen voraussetzt . Alles andere ist nur Abreaktion und Flucht vor anderen Problemen , die man nicht sehen und mit Sex betäuben will ( Das ist meine persönliche Ansicht und aus Erfahrung rein auf mich selbst bezogen ) .

LG Acheron
"Ich gehöre zu den Maschinen , welche zerspringen können"

cake
Beiträge: 2235
Registriert: Mi 24. Mär 2010, 22:46

Re: Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

Beitragvon cake » Mi 29. Sep 2010, 07:30

@acheron
da denken wir wohl ähnlich sinnfrei :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :mrgreen:
Es lohnt nicht mehr -aber wir könnten einen eigenen Thread aufmachen, wo sich (gefühlte ca 90% ) Dummdenker aufhalten können. Das Thema an sich ist spannend. :wink: :wink:
gemeldet.
..und nützt`s was? :-k :-k

Hilfreich an einem Therapeuten ist sicherlich auch-den Holzweg den man manchmal automatisiert geht-aufzuklären.
Vorrausgesetzt der Patient ist in der noch Lage zu unterscheiden. Der Therapeut sollte manchmal auch das Absurdum der Denkweisen langsam auflösen oder?

Was macht der Therapeut bei resistenten, renitenten Patienten?
Die Frage an den Therapeuten selbst ,würde mich doch auch mal interessieren. :wink:
Ein Kompromiß, das ist die Kunst, einen Kuchen so zu teilen, daß jeder meint, er habe das größte Stück bekommen. (Ludwig Erhard)

http://angstfrei.plusbb.org/forum.php
Bild

Benutzeravatar
Angelita
Beiträge: 305
Registriert: Di 7. Jan 2003, 10:11

Re: Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

Beitragvon Angelita » Mi 29. Sep 2010, 10:23

Guten Tag Cake

Was verstehen Sie unter "resistenten, renitenten Patienten?"?

Ich bin auch nach wie vor an diesem Thema interessiert!
Gruss Angelita

“Man muss im Ganzen an jemanden glauben, um ihm im Einzelnen wahrhaft Zutrauen zu schenken.” H. v. Hofmannsthal

cake
Beiträge: 2235
Registriert: Mi 24. Mär 2010, 22:46

Re: Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

Beitragvon cake » Mi 29. Sep 2010, 10:33

Hallo Angelika!

Was verstehen Sie unter "resistenten, renitenten Patienten?"?
Einen wiederstands.- und wiederspenstigen Patienten.
Sprich einen Patienten, der zu einer Mitarbeit oder Einsicht nicht in der Lage ist. :wink: :wink:
Ein Kompromiß, das ist die Kunst, einen Kuchen so zu teilen, daß jeder meint, er habe das größte Stück bekommen. (Ludwig Erhard)

http://angstfrei.plusbb.org/forum.php
Bild

Danke
Beiträge: 125
Registriert: Do 2. Sep 2010, 01:06

Re: Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

Beitragvon Danke » Mi 29. Sep 2010, 13:21

Euer "diskussion ist ja "nett".
Auch das nachfragen was denn ein "residenter" Euerer Beratung Residenter Patient denn so sei!

Also mal was zum nachdenken für Euere Discussion!

Ein Therapeut ist kein Hunde Derseur.
der Patient nicht jemand der auf biegen und brechen "umerzogen" werden muss.

Diese (Eure) Sichtweise hier ist Falsch .
Genau der Umgang mit Menschen die diese Anschung haben ( "Bezugspersonen" sind,
oder Eltern, Verwante oder gute Freunde)
und der "Patient" ist oder war in dem Zwiespalt es denen oder diesesn recht zu machen und mit Ihenen auszukommen,
genau das machte den Mesnchen krank.

Genau das führt meist zur Resignation des eigenen selbst; oder zur depression ( da sich die Situation nicht ändert, sondern sich die "Streithähne" im bekannten oder Verwantenkreis immer mehr voneionander entfernen, die Zwiespälte sich nicht auflösen).
Meist sind Patienten ( die, ich sag mal eine nicht aus eigenen Ego agressive Krankheit haben) genau dort gefangen und können es auch gar nicht aussprechen das die oder der im Umfeld sie durch Ihre Meinung und Anschauung krank machen/machten ( weil entwerder nicht erkennbar für den Betreffenden, oder nicht mehr bewusst, oder sogar zu lange her aber immer noch im Emotionalen Gedächtnis und dem denken).

Umgekehrt gibt es Egomanen die wirklich andere Menschen "überlagern" ausnutzen und deren Welt und Wünsche einfach als zweitrannig darstellen.

Wenn so ein Mensch der ein übersteigertes Ego hat, wenn wirklich so jemand mal als Patient in einer Psychatrie auftauch ( also ich gehe einmal davon aus dann es dann aber meistens wegen Strafrechtlichen Dingen ist das das überhaupt geschieht, zumindest öfter und damit das etwas verständlicher wird hierr grade was ich sagen will); dann ist das jemand der wirklich erst "Ruhiggestellt" werden muss.
Das sind aber dann "geschlossene Abteilungen" und Stationär... und um ehrlich zu sein nichts was man hier Discutieren sollte, da es echt dann darum geht erst einmal Agressionen herunter zu schrauben , bevor so ein mensch zugänglich ist (vorallem sleber) zu einer Eigenen Einsicht zu kommen.
Warum das so ist... also das ist relativ einfach...
Die Menschen powern sich so voll mit Adrenalin, regen sich auf oder wollen eben genau dieses oder jenes Extrem ( sagen wir mal auch Drogen zum Beispiel, und das "Gefühl" das sie dort haben) das sie zu einerem anderen denken innerlich nicht mehr fähig sind.

Also muss dann der Psychologe, bevor er dem Menschen zuhören kann, erst dorthin bringen das er ( der Mensch , nicht Patient... und nicht "der den es zu Ändern gilt" denn die Anschuung ist falsch!) sich selber hinterfrägt wieder.
Das, machen Therapeuten und Psychologen.

Danke fürs zuhören

und langsam lesen !!!

Aufnehmen von texten und bewgreifen zum Beispiel, geht auch nur wenn man es langsam liest, nicht überfliegt und nur die pasagen der "möglichen Angriffspunkte" herausliest.
Dann sofort agiert und reagiert.
Genau das macht ein Mensch in Rage.
Hinterfragt sein handeln selber nicht mehr!!!

Und wenn Ihr hier manchmal , die die so viel schreiben und nur kurtz mal was einwerfen...
das mit euch selber nicht mehr macht, werdet Ihr euch nie ändern...
und
andere nie verstehen, nicht mal Ansatzweise

Danke
Beiträge: 125
Registriert: Do 2. Sep 2010, 01:06

Re: Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

Beitragvon Danke » Mi 29. Sep 2010, 14:10

Recht haben zum Beispiel !
Das ist denk ich ein typisches Beispiel dafür.

Also, angenommen ein Unfall...
und die zwei nagelneuen Autos sind kaputt, aber das fängt Feuer das ganze...

Jetzt streiten die sich und telephonieren und wollen fotografieren.

Wer hat Recht?

Ich sag mal der Fezerwehrmann den beide da wegholt... obwohl die sauer sind das die "wichtigen Laptops" im Auto verbrannten.

Das... is die Ruhigstellung das ein Therapeut oder Psychologe manchmal machen muss, als erstes.

Dann, sollte geschenen das geschaut wird was los ist.
Aber, dazu fehlen einerseits informationen und die bereitwilligkeit.

Also mal angenommen, im eine Auto sassen drei, einer davon hat den anderen herausgeholt... und der Fahrer is sauer das der laptop hin ist...
schlimmer vielleicht, der hat den nicht herausgeholt, aber der Laptop...

was ist dann?

Selbstvorwürfe von dem einen und Depression...

Es wird nun so das er nach dem ganzen Stress (in der Firma z.B. nach seiner Entlassung) unbewusst kapiert das damals Mist passierte und das er depressiv ist und weis nicht wieso.
Bis er nicht wieder dort hin kommt, zu begreifen...was da passierte, das er so voller Emotion für den "neuen Auftrag" das wichtige laptop uind die emails war, das er erst den rausschleppte anstatt den anderen zu helfen.
Dann aber ja die ganze Firma und alles weg ist, die Ziele die so wichtig waren...

Das ist dann das delema in dem der Therapeut ist.

Erstens , kann er das alles nicht wissen... wird Ihm ja auch nicht gesagt, den der Mensch weiss es selber nicht.
Zweitens, begreift der Mensch das.... auf einmal aus dem nichts heraus... kann sein das er durchdreht.

Ist da keine Erinnerung dadran, kein Weg diese Emotionale Katastrophe, zu rekonstruieren, und eine Möglichkeit das aufzulösen...
dann geht eben nur der Weg das langsam den Menschen seine Ziele wieder finden lassen und diese dann zu folgen.
Eben gedämpft, damit diese übersteigerun nicht mehr passiert und es keine emotionale Rückschöäge gibt auf das was in dem menschen verankert ist ( ws der therapeut nicht mal ansatzweise wissen kann, er kann nur zuhören wenn der Patioent redet und dann vielleicht, wenn er die Erfahrung, den Weitblick und vielleicht mit etwas Glück erkenne und raten kann was ungefähr der Schlüssel ist wo sich die Emotionale Katastrophe verfestigt hat, dann ein bischen das nachdenken und weiterdenken beeinflussen).

zurück zu "Beratungsresident".

Manche können zum Beispiel das eben nur unter gewissenen Umständen emotional sagen oder zulassen das sie überhaupt ruhig denken und nicht in Abwehr gedanken sind gegen den anwesenden.
Einfaches Beispiel; Frau nach Vergewaltigung.. ein gespräch zu einen männlichen Therapeuten oder Psychologen ( egal wie gut der sein mag) ist wohl nicht besonders sinnvoll... schlichtweg total unsinnig und doof ( wenns nur ansatzweise ne andere Möglichkeit gibt).

Genauso ist es wenn der Mensch ( Patient) ständig sich an seine Mitmenschen anpassen sollte, und dann wieder einen menschen ( hier Therapeuten trifft, der aus Zeitmangel oder aus der Art der studie heraus, sofort Rückschlüsse zieht und diagnosen ( die ja erwartet werden, schon wegen der Abrechnung mit der Kasse) und dadurch ein tieferes Gespräch unmöglich macht.

Tja und mit anderen menschen kann man doch von haus aus nicht sooo reden, da sie immer Recht haben wollen...

Und das ist leider das ganz grosse Problem.
Reden zwei die die gleichen schnellen Lösungen Befürworten miteinander, sind sie sich sympatisch und selbstverständlich kommen sie auf gemeinsame "interresen" und lösungen.
Das können aber kurzschluss Lösungen sein.

Beispiel:
Menschenfresser... es gäbe keine Menschenfresser mehr wenn es legal währe...
dann würden sie sich gegenseitig auffressen...
tja und wenn die sich alle aufgefressen haben dann haben wir nur noch einen und den sperren wir ein...

Frage? wer ist da wir?

Eine "Gruppe" und wenn das auch nur eine Person iim selbstgespräch ist die sich über die anderen erhebt.

andersrumm...
würde nicht nachgedacht warum das so ist oder war?
wo und warum gab es das früher?
Hunger.. und weil es kein Einkaufzentrum gab früher in der kalten Jahreszeit wo nichts wächst...
aber das führt zu weit gerade...

Die richige Lösung und assiotiation auf das Wort Menschenfresser sollte seon... Helfen, essen geben.

Wenn das erst gedanke im Kopf "böse " ist oder weg damit...
dann ist es schon falsch gedacht...

warum?
dieser Gedankenansatz, Urteilt.

erhebt den jenigen über den anderen und lässt ein anderes Denken im Kopf nicht mehr zu.
Richitg für "ersthelfer" die in so eine Situation kommen ... Feuerwehr und so was, mag das eine richtiger Gedankenansatz zur Katastrophen minimierung sein.
Jedoch eine "Entwicklungshilfe" sieht ja dann wohl anders aus und geht dem auf den Kern und besorgt genügend nahrung und gibt die möglichkeit das diese Menschen sich selber zu versorgen.

Und genau deshalb ist "der Intellekt" von Schlagzeilen so gering.
Kurzschlusslösungen, sind falschen denken.


Ich hoff mal das das jemand versucht nachzuvollziehen , bevor es einfach mit Schlagworten wieder ins Verschollene geräht hier in dem Schreibgewühte.

Danke
Beiträge: 125
Registriert: Do 2. Sep 2010, 01:06

Re: Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

Beitragvon Danke » Mi 29. Sep 2010, 14:11

Recht haben zum Beispiel !
Das ist denk ich ein typisches Beispiel dafür.

Also, angenommen ein Unfall...
und die zwei nagelneuen Autos sind kaputt, aber das fängt Feuer das ganze...

Jetzt streiten die sich und telephonieren und wollen fotografieren.

Wer hat Recht?

Ich sag mal der Feuerwehrmann der beide da wegholt... obwohl die sauer sind das die "wichtigen Laptops" im Auto verbrannten.

Das... is die Ruhigstellung das ein Therapeut oder Psychologe manchmal machen muss, als erstes.

Dann, sollte geschenen das geschaut wird was los ist.
Aber, dazu fehlen einerseits informationen und die bereitwilligkeit.

Also mal angenommen, im eine Auto sassen drei, einer davon hat den anderen herausgeholt... und der Fahrer is sauer das der laptop hin ist...
schlimmer vielleicht, der hat den nicht herausgeholt, aber der Laptop...

was ist dann?

Selbstvorwürfe von dem einen und Depression...

Es wird nun so das er nach dem ganzen Stress (in der Firma z.B. nach seiner Entlassung) unbewusst kapiert das damals Mist passierte und das er depressiv ist und weis nicht wieso.
Bis er nicht wieder dort hin kommt, zu begreifen...was da passierte, das er so voller Emotion für den "neuen Auftrag" das wichtige laptop uind die emails war, das er erst den rausschleppte anstatt den anderen zu helfen.
Dann aber ja die ganze Firma und alles weg ist, die Ziele die so wichtig waren...

Das ist dann das delema in dem der Therapeut ist.

Erstens , kann er das alles nicht wissen... wird Ihm ja auch nicht gesagt, den der Mensch weiss es selber nicht.
Zweitens, begreift der Mensch das.... auf einmal aus dem nichts heraus... kann sein das er durchdreht.

Ist da keine Erinnerung dadran, kein Weg diese Emotionale Katastrophe, zu rekonstruieren, und eine Möglichkeit das aufzulösen...
dann geht eben nur der Weg das langsam den Menschen seine Ziele wieder finden lassen und diese dann zu folgen.
Eben gedämpft, damit diese übersteigerun nicht mehr passiert und es keine emotionale Rückschöäge gibt auf das was in dem menschen verankert ist ( ws der therapeut nicht mal ansatzweise wissen kann, er kann nur zuhören wenn der Patioent redet und dann vielleicht, wenn er die Erfahrung, den Weitblick und vielleicht mit etwas Glück erkenne und raten kann was ungefähr der Schlüssel ist wo sich die Emotionale Katastrophe verfestigt hat, dann ein bischen das nachdenken und weiterdenken beeinflussen).

zurück zu "Beratungsresident".

Manche können zum Beispiel das eben nur unter gewissenen Umständen emotional sagen oder zulassen das sie überhaupt ruhig denken und nicht in Abwehr gedanken sind gegen den anwesenden.
Einfaches Beispiel; Frau nach Vergewaltigung.. ein gespräch zu einen männlichen Therapeuten oder Psychologen ( egal wie gut der sein mag) ist wohl nicht besonders sinnvoll... schlichtweg total unsinnig und doof ( wenns nur ansatzweise ne andere Möglichkeit gibt).

Genauso ist es wenn der Mensch ( Patient) ständig sich an seine Mitmenschen anpassen sollte, und dann wieder einen menschen ( hier Therapeuten trifft, der aus Zeitmangel oder aus der Art der studie heraus, sofort Rückschlüsse zieht und diagnosen ( die ja erwartet werden, schon wegen der Abrechnung mit der Kasse) und dadurch ein tieferes Gespräch unmöglich macht.

Tja und mit anderen menschen kann man doch von haus aus nicht sooo reden, da sie immer Recht haben wollen...

Und das ist leider das ganz grosse Problem.
Reden zwei die die gleichen schnellen Lösungen Befürworten miteinander, sind sie sich sympatisch und selbstverständlich kommen sie auf gemeinsame "interresen" und lösungen.
Das können aber kurzschluss Lösungen sein.

Beispiel:
Menschenfresser... es gäbe keine Menschenfresser mehr wenn es legal währe...
dann würden sie sich gegenseitig auffressen...
tja und wenn die sich alle aufgefressen haben dann haben wir nur noch einen und den sperren wir ein...

Frage? wer ist da wir?

Eine "Gruppe" und wenn das auch nur eine Person iim selbstgespräch ist die sich über die anderen erhebt.

andersrumm...
würde nicht nachgedacht warum das so ist oder war?
wo und warum gab es das früher?
Hunger.. und weil es kein Einkaufzentrum gab früher in der kalten Jahreszeit wo nichts wächst...
aber das führt zu weit gerade...

Die richige Lösung und assiotiation auf das Wort Menschenfresser sollte seon... Helfen, essen geben.

Wenn das erst gedanke im Kopf "böse " ist oder weg damit...
dann ist es schon falsch gedacht...

warum?
dieser Gedankenansatz, Urteilt.

erhebt den jenigen über den anderen und lässt ein anderes Denken im Kopf nicht mehr zu.
Richitg für "ersthelfer" die in so eine Situation kommen ... Feuerwehr und so was, mag das eine richtiger Gedankenansatz zur Katastrophen minimierung sein.
Jedoch eine "Entwicklungshilfe" sieht ja dann wohl anders aus und geht dem auf den Kern und besorgt genügend nahrung und gibt die möglichkeit das diese Menschen sich selber zu versorgen.

Und genau deshalb ist "der Intellekt" von Schlagzeilen so gering.
Kurzschlusslösungen, sind falsches denken.


Ich hoff mal das das jemand versucht nachzuvollziehen , bevor es einfach mit Schlagworten wieder ins Verschollene geräht hier in dem Schreibgewühte.

Calendula
Beiträge: 41
Registriert: Mi 27. Okt 2010, 11:51

Re: Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

Beitragvon Calendula » Mi 27. Okt 2010, 15:44

Guten Tag Herr Engels,

ich finde es sehr löblich, dass Sie sich im gegnerischen Lager :mrgreen: :wink: umhören. Das freut mich. :razz:

Die Diskussion um Schulen und Strategien nimmt wohl tatsächlich einen großen Raum ein. sie beeinflusst auch m.M n. weitaus mehr als nur Therapiemaßnahmen auf Station und den Umgang mit Patienten dort.

Ich habe lange eine Therapeutin gehabt, die in der Lage war, je nach der Situation flexibel zu reagieren.
Denn je nach gerade aktueller Problemlage braucht man unterschiedliche Hilfen.

Flexibler Umgang mit Strategien der verschiedenen Behandlungsformen ist die große Kunst in der Therapie.

Auch ich bin der Meinung, dass es nicht primär auf eine Therapieform ankommt, sondern auf das vertrauensvolle Bündnis zwischen Behandler und Patient.
Ich halte es für wichtig, eine menschliche Atmosphäre zu schaffen und zu erhalten und auch den Arzt Therapeut als Mensch erleben zu können. Damit meine ich nicht distanzlosen Umgang, sondern das Vermeiden von kühler Distanz.

LG
Calendula, die neu hier ist und sich erst noch umsehen möchte.^^

anwalt
Beiträge: 1
Registriert: So 31. Okt 2010, 12:58
Kontaktdaten:

Re: Also.................

Beitragvon anwalt » So 31. Okt 2010, 20:19

Sie geben mir hier zu meinem Erst-Tag ein Stichwort, mir etwas Frust von der Seele zu schreiben.

Das schlimmste, was ein Arzt tun kann, ist, eine einsichts- und urteilsfähige Patientin niederzuspritzen und in diesem Zustand eine Anhaltung zu erwirken...(so mir passiert, weil ich ein Medikament verweigerte auf das ich nachweislich angetrieben reagiere bis zum Ausfall der Selbststeuerungsfähigkeiten)

Und genau mit diesem wurde ich 2 Monate behandelt, bis mir alles wurscht war - ich weine heute noch darüber.

Erst mit einer Verfügung konnte ich diesem Tun - im Nachhinein - einen Schranken vorsetzen - für die Zukunft. Seit ich diese Patientenverfügung bei sämtlichen Krankenhäusern hinterlassen habe, werde ich mit Samthandschuhen angefasst, ich habe seither auch keinen stationären Aufenthalt mehr "genossen".

Was für mich wichtig ist in einer therapeutischen Beziehung, ist, mich Ernst zu nehmen - medizinische Befunde hinterfragen und nicht vorurteilen - bisher war es immer ein Kampf und ist es noch immer.

Nach einem Verschleiß von ca. 10 Therapeuten habe ich jetzt wirklich aufgegeben - ich mag nicht mehr.

http://www.psychotherapiepraxis.at/foru ... p?p=305633

Und das Schlimme daran ist: alles namhafte Leute mit allem Bibabo angepriesen - Inkompetenz, Hochmut, Arroganz, Unachtsamkeit und "Spiel mit den Patienten" in bestem Wissen, das eigene Wissen - anstrengend, und auslaugend immer wieder von neuem zur gleichen Erkenntnis kommend - es wird Schindluder betrieben.
Mich würde echt interessieren was für eine Diagnose sie bei dir versucht haben zu stellen. Kannst mir auch per PN schreiben.

5D-Cube
Beiträge: 74
Registriert: Di 3. Sep 2013, 02:32

Re: Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

Beitragvon 5D-Cube » Mi 16. Okt 2013, 00:30

Ich habe jetzt nur Erfahrung mit Verhaltenstherapie

meiner Meinung nach ist das Hilfreiche an einem Psychotherapeuten, sich jede Woche mit einem netten Kerl zu treffen.

Was er einem beibringen will, kann man sich genausogut oder besser (weil auf den eigenen Fall spezialisiert, die Zeit dazu hat ein Psychotherapeut mit X Patienten nicht) aus Büchern anlesen.

Sich jede Woche mit einem netten Kerl treffen, da würde es natürlich auch jemand ohne Psychotherapeutenausbildung tun.

Es besteht natürlich die Möglichkeit, dass ein Verhaltenstherapeut eine Idee für ein Problem hat, die man selber nicht gehabt hätte. Aber die Möglichkeit besteht auch beim Arbeitskollegen oder beim Nachbarn

Vielleicht sollte ich mal Tiefenpsychologische Therapie ausprobieren oder eine Therapieform, die auf der Humanistischen Psychologie beruht.
Ich betreibe eine Gruppe zum Thema Patientenverfügung auf facebook:http://www.facebook.com/pages/Vorlagen- ... 76?fref=ts
Dazugehöriger accounthttp://www.facebook.com/schutzvor.zwang

Benutzeravatar
fluuu
Beiträge: 2544
Registriert: Di 13. Sep 2005, 13:32
Kontaktdaten:

Re: Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

Beitragvon fluuu » Mi 16. Okt 2013, 10:50

Richtig, die intensivste positive Wirkung bei seelischen Problemen hat der zwischenmenschliche Kontakt, die Zuwendung.
Nur wenn es um starke psychische Symptome, Traumatisierungen oder heftige Krisen geht sind konkrete
therapeutische Methoden dem allgemeinen Smalltalk klar überlegen was die Behandlung angeht.
Nett alleine reicht in der Therapie nicht und dabei ist nicht nur die Verhaltenstherapie gemeint sondern vor allem
die Gesprächstherapie. Dort ist es möglich durch gezielte mentale (geistige) Aktivierungen neue Denkweisen
zu ermöglichen und zu trainieren die alte Muster mit Störfaktor beheben, überschreiben und ersetzen.
Eine qualitative therapeutische Betätigung ist nicht nur der nette Kumpel sondern konkrete und gezielte Beschäftigung
mit den individuellen Situationen im emotionalen Bereich und das kann wenn es an wunde Punkte kommt richtig
Arbeit machen auf beiden Seiten, beim Therapeut sicher begleiten um nicht vom Weg ab zu kommen und beim
Klienten die schmerzlichen Bereiche zu beleuchten. Ein Klient der dazu nicht bereit ist erlebt Oberflächlichkeit
und nettes Plaudern wie es mit der Oma oder dem Kollegen auch geht.
Therapie bedeutet Arbeit verrichten im physikalischen Sinne, es wird etwas von einem Zustand in einen Anderen gebracht,
es wird eine Kraft auf einem Weg eingesetzt so, dass ein neues Produkt entsteht, eine neue Energie.
gruß fluuu

kostenlose psychosoziale Online-Beratung
www.seelegut.de

5D-Cube
Beiträge: 74
Registriert: Di 3. Sep 2013, 02:32

Re: Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

Beitragvon 5D-Cube » Mi 16. Okt 2013, 20:27

Ein guter Freund oder Angehöriger ist ehrlich zu einem, auch wenn es weh tut.

Oberflächlichen Smalltalk habe ich garnicht gemeint.
Ich betreibe eine Gruppe zum Thema Patientenverfügung auf facebook:http://www.facebook.com/pages/Vorlagen- ... 76?fref=ts
Dazugehöriger accounthttp://www.facebook.com/schutzvor.zwang

deinemudda
Beiträge: 6
Registriert: Do 1. Mai 2014, 23:19

Re: Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

Beitragvon deinemudda » Di 6. Mai 2014, 18:23

Hallo,

das ist relativ einfach: Zunächst zum Psychiater:

Ich erwarte von einem Psychiater eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Idealerweise besteht die daraus, dass

- man sich vorstellt
- man vor einer Diagnose und Behandlung bestenfalls in Ich-Botschaften den persönlichen Eindruck wertneutral darstellt (ich habe das und das mitbekommen und bin verwirrt) und anschließend den jeweiligen Patienten bittet, seine Sicht darzulegen. Das sollte ein grundlegender Test sein.
- man immer(!) erklärt was man vorhat und wichtige Nebenwirkungen erklärt (!).
- dass sich ein Psychiater auch exkulpieren kann: Bei vielen Krankheiten wo obiges z.T. zunächst fehlschlägt folgt der Akutphase eine Ruhephase - sofern keine Suizidgefahr oder Fremdgefährdung herrscht, sollte ein Psychiater nicht, keinesfalls versuchen Patienten unbedingt zu halten. Ein Mensch sollte in Extremsituationen auch bei geistigen Krankheiten in der Lage sein, zumindest eine "Wahl" zu treffen und solange sich niemand aktiv(!) für eine Behandlung und diesen oder jenen Behandler entschieden hat, sollte etwas derartiges nicht erzwungen werden.
- devote Grundhaltung - Autorität nur in Ausnahmesituationen ausspielen: Der Arzt ist und bleibt Dienstleister, er wird nicht plötzlich Gott. Entscheidungen des Betroffenen stehen über (!) ärztlichen (bis auf gaaanz wenig Ausnahmen) Entscheidungen. Das ganze sollte ein Angebot und kein Zwang sein


Was ein Psychiater nicht machen sollte:

- lügen (anfangs praktisch, längerfristig höchst destruktiv)
- Wahnideen gar unterstützen oder unkommentiert lassen: Beides führt zu einer Chronifizierung der Krankheit. Am besten ist es, wenn der Psychiater den gegenüber nicht (!) abwertet, sondern seine Sicht darlegt. Formulierungseuphemismen (statt: "Ich finde sie hat's arg erwischt" einfach "Mich verwundert ihr Verhalten total") zählen hierbei nicht als Lüge.
- Medikamentation unerklärt lassen: Viele Medikamente haben Nebenwirkungen. Diese Nebenwirkungen verstärken oftmals die Symptome, die man zu meiden sucht.
- bizarre Verhaltensmuster: Stock im Arsch oder Dauergrinsen z.B.
- sich über Patienten lustig machen


Psychologe:

Psychologen sind sehr vielfältig und hierbei kommt es einfach auf den Patienten an. Die Chemie muss passen. Ein konservativer ist vielleicht besser für jemanden gehobenen Alters oder aus dem Versicherungsbereich, ein neugieriger vielleicht für einen Forscher. Psychologen gab es früher nicht, da haben andere Menschen die Aufgabe übernommen und das nichtmal allzu inkompetent. Das, was viel ausmacht, ist einfach, dass jemand über Probleme redet, qualifizierte Ratschläge bekommt, ein abgestimmtes Programm (tiefenpsychologisch, verhaltenstherapisch) bekommt und das Verhältnis stimmt. Ein Psychologe ist kein Richter, er muss sich in Patienten hineinversetzen können und je ähnlicher sich Patient und Therapeut sind, desto leichter oder ggf. auch einfach besser (im Sinne des hermeneutischen Zirkels tiefer verstehen) kann der Therapeut die Lage des Patienten nachempfinden. Das wirkt sich wiederum positiv auf die Therapie aus, auf Anregungen und Ratschläge des Therapeuten sowie den Erfolg.


Besten Gruß
deinemudda

fromhell
Beiträge: 25
Registriert: Mo 22. Dez 2014, 22:35

Re: Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

Beitragvon fromhell » So 28. Dez 2014, 15:07

Ich fordere Psychopiation und Demenzipation.
Ansonsten ist die "geglückte" Emanzipation eine bodenlose UNGERECHTIGKEIT!!!!

fromhell
Beiträge: 25
Registriert: Mo 22. Dez 2014, 22:35

Re: Was ist wirklich hilfreich an einem Psychiater/Therapeuten?

Beitragvon fromhell » So 28. Dez 2014, 15:17

Was die Frage aus der eingangspost angeht " was ist überhaupt verrückt"
Muß die psychatrie -sofetn es sie wirklich interessiert erstmal bereit sein keine mühen und kosten zu scheuen um dies auch herauszufinden.
BEISPIEL "PSYCHOPATHIE" sowie AUTISMUS.

Es ist heute sehr wohl möglich anhand spezieler bildgebendet verfahren in spezial MRT, s
grafisch zu belegen das beim psychopathen tatsächlich neurologisch kein Mitgefühl vorhanden ist.

Beim Autismus kann grafisch deutlich gemacht werden das bestimmte warnehmungen in anderen hirnregionen verarbeitet werden als bei normalos.
Aber so etwas kostet .weshalb es nur allzu selten eingesetzt wird.
Aber schlimmer noch - was den betroffenen höchspersönlich angeht.
das die psychatrie immer noch ihr eigenes ding betreibt und sich (weil es finanziel weniget lukrativ ist)
Sich auch mit seltenen veränderungen wie autismus zu beschäftigen.
so gibt es autisten die ein leben lang fehldiagnostiziert -behandelt werden.nur weil rs zu wenig fachleute gibt die sich hiermit beschäftigen.


Zurück zu „Gedanken zu einer neuen, anderen, besseren Psychiatrie“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste