Traumatisierung in der Psychiatrie!!!

Maulbeere
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Traumatisierung in der Psychiatrie!!!

Beitragvon Maulbeere » Mi 21. Nov 2007, 15:46

Hallo an alle!!

Leßt euch den Text von Marc Rufer genau und mal unvoreingenommen durch und laßt jedes Wort auf euch wirken!

www.bpe-online.de/verband/rundbrief/2005/4/rufer.htm

Dr. Marc Rufer ist selber Arzt und Psychotherapeut und hatte schon in einigen Nervenheilanstalten gearbeitet

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fluuu
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Beitragvon fluuu » Do 22. Nov 2007, 11:22

Hallo,
dass Du zum Bundesverband der Psychiatrie Erfahrenen verlinkst ist eigentlich schon Aussage genug, das Lesen des Artikels ist dann nur noch Bestätigung.

Bin selbst mehrfacher Psychiatrie-Erfahrener und arbeite heute ehrenamtlich bei der Diakonie und organisieren Gruppentreffs außerhalb von Institutionen. Hatte mehrfache Kontakte mit Mitgliedern des BPE bis hin zur Selbsthilfegruppe, sie haben mir mehr geschadet mit ihrem Gremiendenken als es die Psychiatrie je vermochte.

Das Thema 'Grausamkeit Psychiatrie' ist uralt und wird regelmäßig immer wieder von jemandem Veröffentlicht.

Es ist viel wahres dran, wer sich einer Behandlung in der Psychiatrie aussetzen muss, egal ob freiwillig oder per richterlichen Beschluss hat eine schwere Persönlichkeitsstörung die zu großen Konflikten führt, sowohl mit sich selbst, als auch mit der Umwelt.
Eine Möglichkeit mit diesem Konflikt umzugehen ist die Schuldigsprechung der Ärzte und des Personals in der Psychiatrie ganz allgemein, nur löst das nichts in einem Selbst. Natürlich gibt es überall wo Menschen arbeiten Fehler, Nutznießer, Ausbeuter, Mitläufer und Machthaber, jedoch das ist überall so und soweit ich das beurteilen kann hat sich das in den Jahrhunderten wesentlich verändert, würde behaupten zum Besseren, so viele Freiheiten wie heute hatten die Menschen noch nie, das bedeutet nicht, dass man nicht skeptisch und kritisch bleiben sollte.

Danke für den Hinweis, schreibe so gerne meine Gedanken zu solchen Themen ins Internet, es ist ein Teil von Konfliktbewältigung.

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@fluu

Beitragvon paine 22 » Do 22. Nov 2007, 12:39

ja, genau das ist mir mit 16 jahren widerfahren, aber nicht in der art und weise.
also, ich habe den text nur kurz überflogen, da ich nicht gerne getriggert werden möchte. ich habe mipt 27 jahren diese spätfolgen aufzuarbeiten, weil ich zur dieser zeit extrem falsch behandelt worden bin.

was kannst du mir raten für abschließende zukünftige behandlungen? ich muß mit adhs, ptbs und borderline irgendwie in meinem alltag zurecht kommen.

darüber hinaus komme ich mit den skill- übungen aus dem buch von der reddemann gut klar und mein körpergefühl wird immer besser; nur das mit der zeitwahrnehmung klappt nicht immer so.. hat da einer nen tipp, bitte...

lg

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Beitragvon fluuu » Mo 26. Nov 2007, 11:55

...oh man, hier geht's ja ab, es geht doch nicht ums Begreifen wie sehr die Psychiatrie mit Zwangsmaßnahmen arbeitet oder nicht, es geht letztendlich nur um's Begreifen wie man sein eigenes Leben mit psychischer Betroffenheit ohne Psychiatrie und Betreuung so eigenverantwortlich wie möglich leben kann. Wer sich damit beschäftigt ist voll ausgelastet und kann sein inneres Defizit bekämpfen und hat es nicht nötig nach außen Schuldzuweisungen zu formulieren.
Denk mal, dass ich gegen den Wind schreibe und lasse es...

gruß fluuu

PS: Es gibt natürlich Fehldiagnosen und Fehlbehandlungen, das sollte man auch beklagen um was daraus zu lernen und damit das Personal weiß was es falsch gemacht hat aber den Umgang damit muss man selber finden, da hilft die Schuldzuweisung nur der Rache, dem Ego aber nicht der Genesung.
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Beitragvon fluuu » Do 20. Dez 2007, 18:33

Welche Traumas?
Einige, kenne sie teilweise recht gut aber wer weiß welche ich nicht kenne.
Sie hier auszuwalzen in der virtuellen Welt ist nicht angemessen, weiß nur, dass sie einen eigenen inneren Konflikt hervorrufen den man auch nur selbst versuchen kann zu lösen. Da nutzt die ganze Kritik nach außen zunächst nichts, es ist Selbstreflektion und Meditation angesagt um die inneren Vorgänge zu Erkunden und zu Erspüren.
Bei diesem Vorgang können einem Institutionen, Gremien oder Vereinstätigkeit nicht helfen und auch kein politisches Engagement, am ehesten noch zwischenmenschliche Begegnungen, Instpirationen und künstlerische Arbeit mit Farben und Harmonien.

Erst wenn das Früchte getragen hat und sie reif sind, kann man sich der Kritik und Schuldigsprechung nach außen zuwenden wenn Ungerechtigkeiten auftauchen.
Solange ziehe ich die Demut dem Leben gegenüber vor.

Sage nicht, dass ich das beherrsche aber es ist ein Ziel.

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Maulbeere
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Beitragvon Maulbeere » Di 8. Jan 2008, 14:46

Hallo paine!

Ich habe erst jetzt wieder im Forum geschaut.

Es tut mir leid, dass ich dich mit dem Artikel getriggert haben. Mir hat es irgendwie Erleichterung verschafft ihn zu lesen.

Es hört sich sehr arg an mit was du alles zum Kämpfen hast.
Du kannst mir jederzeit eine PN schreiben, wenn du überirgendwelche Probleme sprechen willst, oder einfach über das was dir gerade durch den Sinn geht.

Borderline ist sehr hart. erfordert sehr viel Arbeit mit sich selber und ist ziemlich schlimm wenn man damit kämpfen muss.

Ich wünsche dir alles gute und tut mir leid dass ich jetzt erst antworte.

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Kratz
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Beitragvon Kratz » Fr 1. Feb 2008, 19:20

Na Rumpelstielzchen,
dann mal wieder die Fanfaren ertönen lassen was.
Uhu die böse böse Psychiatrie.
Die ist nur da umMenschen zu misshandeln, die hat mein Leben kaputtgemacht.
Überhaupt sind da ja nur Verbrecher Misshandler und Missbraucher, Unterdrücker und und und

Weisst Du Rumpelstielzchen, mir tut es ja schon echt leid hier jedesmal Dir gegenüber den Harnisch anlegen zu müssen, denn ich empfinde dein ganzes Auftreten als armselig und bemitleidenswert. Ja gefangen in einem selbstgebauten Elfenbeinturm aus Hass, Wut und Verzweiflung.
Warum ich sage Verzweifelt, weil ich es aus deinen Zeilen ebenso lesen kann. Und diese Verzweiflung kommt natürlich auch davon, dass Du nicht in der Lage bist deine Erkrankung hinzunehmen und damit leben zu lernen.
Diese ganze verschwendete Energie, anstatt diese zu nutzen Dir ein lebenswertes Leben mit deiner Erkrankung aufzubauen, bleibst Du auf der untersten Stufe hängen, unfähig sich weiterzuentwickeln.

Du bist in Wahrheit nicht dazu in der Lage Dich mit der Krankheit und deine Lebensituation adäquat auseinanderzusetzen, und die Situation in dr Du Dich zweifelsohne befindest zu bewältigen. Die von Dir veröffentlichten Unterlagen, spiegeln keine massiven Behandlungsfehler wieder.
Du hingegen machst Gott und die Welt dafür verantwortlich, ohne ein Bewusstsein für deine Situation zu haben. Und da wirds gefährlich, denn anstatt dich mit deiner Erkrankung auseinanderzusetzen und sie in den Griff zu kriegen,bist Du damit beschäftigt andere in den Sumpf deines Hasses, deiner Wut und Verzweiflung hinunterzuziehen. Dagegen gilt es vorzugehen.

Was den Psychiatrieerfahrenenverband angeht teile ih Fluus Meinung, er ist zu nichts nutze, solange er sich von der Antipsychiatrie ala Seibt und Konsorten benutzen lässt, stehengeblieben auf niedrigster Stufe.

Aber da Du und Andere viele durch Ihre an den Tag gelegten Aktivitäten ins Unglück stürzen, werde ich immer dagegen Stellung beziehen.

Auch dieser neu von Maulbeere , die sich ja auch wohl recht sendungsbewusst gebärdet, eröffnete Thread zeigt wie befangen und verzweifelt ihr seid, traurig und bemitleidenswert, der Selbsterkenntniss und Entwicklung verschlossen.

Das ist nicht der Ruf dem man folgen sollte.

Gruss
Detlev
Des deutschen Bürgers ehrliches Sicherheitshirn vermag nicht den scheinbaren Sinn einer ausschließlich von der Nützlichkeit der Dinge bestimmten Wertung als Unsinn zu begreifen.

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Kratz
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Beitragvon Kratz » Fr 1. Feb 2008, 19:42

Ganz einfach Roddik,
weil ich das aus Euren Zeilen lesen kann,
weil das die Wahrheit ist.
Detlev
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Beitragvon Maulbeere » Fr 1. Feb 2008, 20:24

wer andere als "Schwach" "geisteskrank" "psychisch
krank" hinstellt der hat selber ein Probelm, und zwar ein gewaltiges!
Roddick: Kein Grund zum Aufregen!
Das ist es ja auch was die Psychiater ausmacht.
Sie sind die Obertollen, die Eltie und geniesen es doch über "kranke" bestimmen zu können, weil die "kranken" ja selber nicht wüßten was ihnen gut täte

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Beitragvon Maulbeere » Fr 1. Feb 2008, 20:29

an rumpelstilzchen, Roddick und co:
Laß euch nur nichts von Kratz, Fluu ect einreden!!

Der hat selber Probeleme massenweise und projeziert fleißig.

Trotzdem oder gerade deshalb wünsche ich ihm eine Besserung seiner situation

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Kratz
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Beitragvon Kratz » Sa 2. Feb 2008, 02:18

Jo Maulbeere,
anstatt zu lesen was ich schreibe nichts als heisse Luft.

Du projezierst irgendwelche Probleme in mich hinein die ich weissgott nicht habe.
Schwach und Unbrauchbar waren Roddiks Worte nicht meine,weil er kaum in der Lage ist einem Text zu folgen, leider ist ein Teil meiner Antwort darauf flöten gegangen, was verzerrend wirkt.

Ich betrachte hier niemanden als schwach noch als unbrauchbar, ich habe von Verzweiflung gesprochen, die ich aus Eurem Verhalten lese.

Was Du hier an Problemen schilders die ich angeblich habe, entspringt deiner Phantasie aber gewiss nicht meiner Lebenssituation, was ich Dir an andere Stelle schon deutlich gesagt habe.
Du erzählst hier frei fabulierend von Problemen die ich angeblich massenhaft habe, vollkommener Blödsinn.
Was soll ich daran ernstnehmen, Du fabulierst rum, weil Du es anscheinend icht akzeptieren kannst das es mir gutgeht, ausgesprochen seltsames Verhalten.
Es ist schlichtweg dumm und zeigt einfach nur deinen allzu begrenzten Horizont.
Die Psychiatrie kann nur schaden, wer das nicht so sieht ist Opfer des Systems und weiss nicht wos langgeht.
Es ist schon erstaunlich wie Du glaubst anderer Leuts Leben beurteilen zu können, ohne auch nur die geringste Kenntniss davon zu haben, geschweige denn einen echten Einblick, der Dir ein solches Urteil erlauben würde.
Du scheust Dich nichtmal trotz deutlicher Worte davon Abstand zunehmen.

Der hat selber Probleme massenweise und projeziert fleissig.

Das trifft wohl eher auf Dich zu, denn auf meine Lebenssituation, da könnt ich vor lachen echt vom Stuhl kippen, wenn ich dieses hohle Gerede lese.

Aber klar, Du willst ja auch gar nichts anderes als dass misshandelte Opferlamm sein. Das Psychiatrieopfer, und wer sich so nicht fühlt, dem muss man alles mögliche unterstellen, denn es kann ja gar nicht sein.

Und natürlich Verantwortlichkeit von sich auf andere zu verschieben natürlich auch der einfachste Weg.

Schon Brecht sagte,
hinter der Trommel marschieren die Kälber, das Fell für die Trommel liefern sie selber, auf auf der Schlachthof ruft.

Du weisst hnten und vorne nicht wie ich lebe und wünscht mir eine Besserung meiner Situation, echt dümmer gehts nimmer.

Leute wie Dich und Rumpelstielzchen halte ich allerdings für gefährlich weil solche FRischlinge wie Roddik auch noch unreflektiert undohne hinterfragung drauf abfahren. Viele verlieren dadurch leider mehr als sie gewinnen. Manche das Leben.

Gleichzeitig sehe ich ganz klar, dass Ihr hinten und vorne nicht klarkommt, aber glauben machen wollt ihr habt alles im Griff.

Leider bin ich nicht in der Lage mein Denken soweit einzuschränken dass ich diesem Dahergerede und freien Fabulieren etwas abgewinnen kann.

Wo Ihr nicht durchkommt versucht ihr es mit Diffamierung und Herabsetzung, Unterstellungen , an den Haaren herbeigezogenen Ideen zum Leben anderer.

Jeden Thread treibt ihr in diese Richtung, gefragt oder Ungefragt, passend oder nicht, Hauptsache ihr habt Euer verdrehtes Sendungsbewusstsein befriedigt.

Das ist nichts weiter als störend und sorgt für Behinderung, bei manchen für Verwirrung, andere schreckt es ab sich notwendige Hilfe zu holen.
Das halte ich für besonders infam und ist in meinen Augen fast schon verbrecherisch, die Folgen Eures Verhaltens sind Euch in keinster Weise bewusst, auch tragt ihr nicht die Verantwortung.
Roddik ist heute psychisch krank, morgen wieder ein gesunder der in der Psychiatrie fertig gemacht wurde, mit Medikamenten abgfüllt. Einfach derzeit bekloppter als ein Pärchen Tanzmäuse.
Rumpelstielzchen reisst hier hemmungslosvom Leder, ist er real mit einem Kranken konfrontiert ergreift er die Flucht oder ist handlungsunfähig, was er ja auch selber zugegeben hat. Die von Ihm veröffentlichten Berichte decken keineswegs massive Fehlbehandlungen auf. Seinen Selbstmordversuch kehrt er gerne lapidar unter den Teppich, ist ja gar nicht schlimm gewesen. Und das muss natürlich jeder glauben.
Hier zeigt sich nichts als eine unreife Persönlichkeit.
Aber man fühlt sich hier berufen dem Dummvolk die Augen zu öffnen, selbst mit dem Brett vor dem eigenen Kopf.

Es widert mich wirklich an, weil sich laufend mit diesem Kindergeschwätz zu bechäftigen verhindert sich mit wichtigeren Fragestellungen zu beschäftigen und wird nicht nur von mir als störend empfunden.
Sinn und Zweck dieses Forums ist nicht, Hass Ängste und Vorbehalte zu schüren, sondern sich im kritischen Dialog auseinanderzusetzen.

Nein, ihr kommt einfach mit Eurer Erkrankung nicht klar, das ist alles. Mehr kann ich nicht finden.

Und trotzdem oder gerade deshalb würde ich Euch eine Verbesserung Eurer Situation wünschen.

Detlev
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Beitragvon Kratz » Sa 2. Feb 2008, 11:56

Roddik,
es ist müssig sich mit deinen krummen Gedanken zu beschäftigen.
König ist hier keiner.
Die Führung liegt in Händen des Forumsinhabers, nämlich Herrn Dr. Engels.
Anstatt deinen Irrungen und Wirrungen zu folgen und jeden Thread mit deinem Geschwätz zu füllen, solltest Du mal anfangen Dich zu versuchen zu sammeln.
Ernst nehmen kann ich Dich in diesem Zustand leider nicht, es ist einfach nur störend wie Du Dich verhältst.
Dass Du so nirgendwo ein Bein auf den Boden kriegst kein Wunder.
Es tut mir wirklich leid täglich sehen zu müssen wie Du Dich zum Narren machst.

Es ist auch völlig aus der Luft gegriffen, dass ich offensichtliche Misstände in der Psychiatrie nicht sehe, völliger Quatsch.
Nur dass was Ihr aus diesen Problemen macht, ist dem in keinster Weise angemessen und stimmt eben nicht mit den vorzufindenden Verhältnissen überein.
Ich habe das Funktionieren und die Abläufe in der Psychiatrie schon in Frage gestellt da wars Du wahrscheinich noch nicht geboren, ich setze mich auseinander, aber das bitte sachlich und mit der Absichtt Verhältnisse zu verbessern.

Bei Euch beschränkt sich diese Auseinandersetzung leider auf Beschimpfungen, Unterstellungen und Anschuldigungen, zur Not wird einfach drauflos fabuliert.

Das ist für eine ernsthafte Auseinandersezung eben nicht ausreichend und führt nicht zur Verbesseung.

Jegliche Eigenverantwortung schiebt Ihr ab.

Mene Mene tekel u parsin.

Detlev
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Beitragvon Kratz » Sa 2. Feb 2008, 15:01

Roddik,
zum einen brauchst Du nicht jedesmal den kompletten Text wiederholen, er steht ja direkt über deinen Antworten, egentlich also völlig überflüssig und unnötig.
Ansonsten kommt nichts was man ernstnehmen kann.
Aber was solls, Eulen nach Athen tragen lohnt sich nicht.
Ich würde Dir raten Dich ein wenig mehr um die eigene Verfassung zu kümmern, anstatt Dich ständig lächerlich zu machen.
Selbsterkenntniss ist der beste Weg zur Besserung.´

Detlev
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Beitragvon Kratz » So 3. Feb 2008, 09:35

Gut Rumpelstielzchen,

dann schauen wir uns mal wieder genau an was Du so schreibst.

Und nicht jeder, der Selbstmord begeht, ist psychisch krank. Darüber solltest Du mal nachdenken.

Ich habe nicht gesagt dass jemand der einen Selbstmordversuch unternimmt psychisch krank ist.
Sondern zeigt dass man den Boden unter den Füssen verloren hat und auch ein wenig den Überblick.
Deshalb werden kommt es dann eben zu einer psychiatrischen Untersuchung.


Den Fall Tanja Afflerbeck kenne ich nicht und deshalb äussere ich mich auch nicht dazu, und habe das bisher auch nicht getan. Auch fluu hat sich nicht zu Tanja geäussert. Das entspringt deiner Phantasie.

Läuft da nicht gewaltig etwas schief, wenn ein Psychiater auf Grund solcher fremdanamnetischer Angaben eine Zwangsbehandlung anordnet?

Das stimmt so auch nicht, Du wurdest nicht aufgrund ihrer aussagen zwangsbehandelt, sondern aufgrund deines Benehmens und Auftretens.
Man hat sich lediglich versucht besser über deine Situation und dein Umfeld zu informieren.
Du hast deine Grossmutter regelrecht terrorisiert, jedenfalls hat Sie es so empfunden und sich von Dir massiv bedroht gefühlt.
Und auch wenn Du es hier beständig bestreitest, es war dein Auftreten, dass deine Grossmutter verängstigt hat. Und ohne grundlegende medizinische Kenntnisse hat Sie doch sehr wohl erkannt, dass etwas mit Dir nicht stimmt und sie hat wohl in der Hörzu einen Bericht gelesen, in dem sie dein Verhalten wiedergespiegelt sah.
Deine Grossmutter war sicherlich hilflos und überfordert.

Grundlage der psychiatrischen Behandlung war dein Auftreten nichts anderes.

Das kannst Du als Laie ja beurteilen.

Ich bin sicherlich kein ausgebildeter Psychiater oder Psychologe, das ist richtig. Aber auf deren Beurteilung legst Du ja ohnehin keinen WErt.

Ich habe im Gegensatz zu Dir eine dreissigjährige Psychiatrieerfahrung, so dass ich eben nunmal ganz gut dazu in der lage bin zu beurteilen, nicht aus medizinischer Sicht, sondern weil ich zu den psychiatrierfahrensten Menschen hier in der BRD zähle.

Wenn ich mich selbst diagnostizieren müßte, dann würde ich sagen: Ich leide unter allen Symtomen, die im sogenannten Post-Torture-Syndrome aufgeführt sind.

Du diagnostizierst Dich laufend selbst. Die Meinung ausgebildeter Fachleute willst Du ja nicht anerkennen. Du stellst DIch hier als Folteropfer dar, das empfinde ich gegenüber menschen die wirkliche Folter erleben mussten und überlebt haben als eine Unverschämtheit. Du bist kein Folteropfer.

.....daß ein schwachsinniges Geschwätz von Angehörigen offenbar reicht, um einen Menschen in die Psychiatrie zu verfrachten. Und keine Chance, sich zu Wehr zu setzen - totales Ausgeliefertsein.

Das ist schlichtweg falsch, egal was passiert ist und wer was erzählt. Es findet ein Aufnahmegespräch statt in dem sich ein Bild von deinem Zustand gemacht wird. Ich habe etliche Zwangseinweisungen hinter mir, selbst an den Rollstuhl gefesselt und in Polizeibegleitung wurde diees Aufnahmegespräch in jeder psychiatrischen Klinik in die ich eingefahren bin durchgeführt. Selbst wenn ich dort schon mehrmals gewese bin.
Schwachsiniges Geschwätz Dritter führt nicht zu einer Aufnahme. Ganz allein dein Auftreten und Verhalten.
Niemand wird einfach abgeholt und untergebracht.
Das ist Unsinn.

.... gleich weiter im Text.
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Beitragvon Kratz » So 3. Feb 2008, 10:06

Ich habe auch jahrelang versucht zu glauben, daß dies nur ein trauriges Mißverständnis gewesen wäre. Aber warum gibt es dann keinen guten Psychiater, der die katastrophalen physischen und psychischen Folgen behandeln kann? Ich war und bin hier auf mich alleine gestellt.

Weil Du es gar nicht zulassen kannst das es auch gute Psychiater und Pysychologen gibt. Du sprichst Ihnen doch von vornherein ab, dass sie Dir helfen wollen.

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Hier möchte ich deutlich unterbrechen Rumpelstielzchen, denn es gilt mal deutlich ein ewiges MIssverständniss zwischen uns zu klären.

Ich bin nicht der Meinung dass die Psychiatrischen Kliniken ein Hort der Freude und der Hilfe sind. In vielen Kliniken habe ich sehr schlechte Erfahrungen gemacht.
Tagelanges Fixieren in Dunkelkammern, Unterdrückung und Machtmissbrauch von Personal und Ärzten, Angst vor dem kranken Patienten, bis hin zur Prügel die ich erhalten habe, tritte in die genitalien , das ganze Programm des psychiatrischen Machtmissbrauchs.
Medikamentendosierungen, die heute wirklich abgelehnt werden, ich glaub ich hab insgesamt wohl etliche Liter Haldol zu mir nehmen dürfen, ganz zu schweigen von den ganzen anderen Medikamenten.
Das hat auch mich immer wütender und verzweifelter werden lassen. Ich habe schwere Verletzungen davongetragen, ein Milzriss us dem ein gutartger Tumor entstand beim Fixieren, die linke Halsschlagader ist dicht - mein Gehirn kriegt nur noch von einer Seite Blut, mein linkes Bein ist kaputtgespritzt worden, so dass ich kaum zweihundrt Meter laufen kann - beständige Schmerzen .... und einiges andere.
Ich bin weissgott alles andere als der dumme Psychiatriebefürworter als den ihr vrsucht mich hier immer wieder darzustellen.

Aber ich konnte niemals leugnen, dass ich selbst mitverantwortlich gewesen bin.
Einiges habe ich aufgrund meiner Erkrankung damals auch selbst hervorgerufen. Auch das kann ich nicht bestreiten.

Heute habe ich gelernt meine Erkrankung als Teil meiner selbst anzuerkennen und ihre positiven Aspekte zu nutzen, auch habe ich gelernt sollte es notwendig werden mich in helfende Hände zu begeben.
Ich habe eine Klinik gefunden, in der ich mit grösstem Respekt und Anerkennung behandelt werde.
Auch wennn ich mal wieder richtig von der Spur bin.

Fluu und mir, auch wenn wir durchaus unterschiedliche Meinungen haben, geht es darum die Krankheit zu bewältigen und sich ein lebenswertes Leben zu schaffen.
Dahin gibt es viele Wege, wir haben für uns dieselben gefunden.

Wir bestreiten auch nicht immer noch vorhandene Misstände, sondern versuchen im stattfindenden Dialog diese Zustände zu verbessern und die dazu vorhandenen Möglichkeiten zu nutzen.

Dieses Forum ist eine dieser Möglichkeiten, von einem Arzt ins Leben gerufen, der diesen Dialog sucht und sich nicht scheut in auch zu führen.
Trotz aller Schwierigkeiten.

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