Standortbestimmung: was ist hilfreich?

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Re: Standortbestimmung: was ist hilfreich?

Beitragvon fluuu » Fr 20. Mai 2011, 10:11

Hallo,
meinst Du, dass Du mit rechtsstaatlichen Mitteln das krankhafte in Deiner Seele auflösen kannst?
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Re: Standortbestimmung: was ist hilfreich?

Beitragvon fluuu » Mo 23. Mai 2011, 10:31

Genau, diese paradoxen Sichtweisen sind es die einem seelisch behinderten Menschen Lebensqualität ermöglicht
denn sie nehmen die krankhaften Ängste und Zwänge die so sehr behindern und bedürftig machen.
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submarine
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Re: Standortbestimmung: was ist hilfreich?

Beitragvon submarine » Di 31. Mai 2011, 17:13

Hallo,
meinst Du, dass Du mit rechtsstaatlichen Mitteln das krankhafte in Deiner Seele auflösen kannst?
Das Krankhafte in meiner Seele ist haargenauso "krankhaft" wie das der anderen Knilche und Knilchinnen. Nur vielleicht nicht ganz so krass Mainstream-identisch wie bei den ganzen normopathischen Langweilern, die sich gegenseitig darin recht zu geben versuchen dass ihr kankhafter und gewalttätiger Narzissmus (mann nennt ihn auch "Wohlstand"), ihre Schizophrenie und ihre Hysterie einfach nur dadurch die Realität und Normalität verkörpern, weil im jeweiligen momentanen Zeitgeist die Macht, die Mehrheit und das Kapital dahinter stehen... und die alle Minoritäten, welche nicht gerade im Moment als gesellschaftlich schützenswerte Arten gelten, wahlweise verbannen, gettosieren, in die Zwangsprostitution (heutzutage aus sprachhygienischen Gründen "Psychiatrie" genannt) oder direkt in die Problemmüll-Selbstentsorgung (Suizid) treiben.

Da gibt es nix "aufzulösen", das Zauberwort lautet emanzipieren, und zwar auf dem Boden auf dem wir alle stehen (sollten): Dem Boden der Rechtsstaatlichkeit, und das heißt der Menschenwürde, der Sprache und der Vernunft.
Das Krankhafte in deinen Textbeiträgen jedenfalls wird man mit rechtsstaatlichen Mitteln nicht totkriegen können, ich fürchte da hilft nur mehr der virtuelle Tintenkiller. :idea:
Zuletzt geändert von submarine am Di 31. Mai 2011, 17:29, insgesamt 1-mal geändert.

submarine
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Re: Standortbestimmung: was ist hilfreich?

Beitragvon submarine » Di 31. Mai 2011, 17:27

Ich stimme fluuu voll zu.
Immerhin könnte ich dann hinterher nachweisen
Was bringts denn? "Die" erweisen Dir doch einen Dienst, indem sie Dich zu Höchstleistungen und zum Vollausleben Deiner gesetzlich erlaubten Ambitionen versuchen zu verlocken und wissen doch selber, dass es nicht das Ziel erreichen lässt, das Du jetzt mit Deinem VERSTAND anstrebst. Natürlich wird ein Ziel erreicht, aber das kannst Du (und kann man) mit dem Verstand nicht verstehen.

Zur Veranschaulichung der Frage "Was bringts denn?" 'S gab mal den unters Volk gebrachten Spruch zum Zwecke der Eindämmung von Alkoholfahrten: Einer starb früher als der andere *grübel* ich google mal
EINER TRANK -
ER STARB.

EINER TRANK NICHT -
ER STARB AUCH.

DOCH DER, DER NICHT TRANK,
STARB FRÜHER,

WEIL DER, DER TRANK
IHN ÜBERFUHR.
Ob Du "die" überführst oder nicht, das Ergebnis ist schlussendlich immer das gleiche.
wie weise, aber wenn eh alle Wege nach Rom führen kann man doch ebensogut denjenigen Weg wählen, der sich auf dem Boden des Rechts befindet, oder spricht da was dagegen ? Vielleicht habe ich eben ein Bedürfnis nach Sicherheit und Kontrolle, Laien nennen es auch Vernunft und Sprache, vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass ich begriffen habe dass zwar alle Wege nach Rom führen, die allermeisten davon aber in die römischen Gossen, Galeeren, Sklavenmärkte, Bordelle und Verliese, vor allem wenn man allein und ohne Kreditkarte unterwegs ist. Und sich daher keine Freunde leisten kann, außer falsche, denn die gibt es umsonst. Das sind diese Clowns, die Dinge sagen wie "wir wollen dir doch helfen", "bleib wie du bist", "vergiss, wenn du leben willst" oder "so schlimm wird es ja nicht sein"... :lol:

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Re: Standortbestimmung: was ist hilfreich?

Beitragvon submarine » Di 31. Mai 2011, 17:52

Genau, diese paradoxen Sichtweisen sind es die einem seelisch behinderten Menschen Lebensqualität ermöglicht
denn sie nehmen die krankhaften Ängste und Zwänge die so sehr behindern und bedürftig machen.
wow, das ist ja so hirnverbrannt dass es schon wieder geil ist, drum sag ich immer, was schon mein Onkel Adi sagte: Untermenschen sind zu vernichten, das nützt dem Leben. Krass paradox, irre hilfreich für die Irren. Sowas ähnlich Merkbefreites lese ich jedenfalls auch aus deiner Schreibe heraus, das liegt aber sicherlich an meiner krankhaften Seele. Nein, heute ist man ja einen Schritt weiter (aber auch nur weil Frieden ist): Das unwerte Lehm wird nicht zusammengetrieben und kostspielig vernichtet, sondern lukrativ abhängig gemacht und in einer blubberblasigen Parallelwelt (Psychiatrie und Versorgungssystem) mit gigantischer Infrastruktur alimentiert. Damit der Rubel rollt. Der Rubel der anderen. Und es keinen Stress gibt.
"Paradoxe Kommunikation" ist hierbei lediglich Spielzeug für die Hilflosen, ein dekoratives Versatzstück, eine müßige Jonglage mit dem Irrationalen, die niemals wirklich fundamental werden darf, denn die dahinter stehende Logik der spekulativen und narzisstischen Selbstbereicherung ist alles andere als paradox, jedenfalls wenn man der Religion des Geldes, der Verdrängung und der unkritischen Nachahmung verfallen ist, also "normal" ist. In Wirklichkeit ist das natürlich vollständig paradox, und genau das macht irre. :shock:

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Re: Standortbestimmung: was ist hilfreich?

Beitragvon cake » Mi 1. Jun 2011, 10:24

"kaputt vom Nachgrübeln über mein unglückliches Leben"
:???: :???: :???:
Ein Kompromiß, das ist die Kunst, einen Kuchen so zu teilen, daß jeder meint, er habe das größte Stück bekommen. (Ludwig Erhard)

http://angstfrei.plusbb.org/forum.php
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Re: Standortbestimmung: was ist hilfreich?

Beitragvon fluuu » Mi 1. Jun 2011, 11:17

...letztens wollte ein ehemaliger Sozialpädagoge der inzwischen Altersrentner und an Depressionen
erkrankt ist sein gescheitertes Leben da er eine politische Laufbahn anstrebte mit Macht und Einfluss,
die jedoch auf Grund der psychischen Erkrankung nicht möglich wurde, als unantastbar erklären.
Der bewusste Verlust und die Aufgabe der Selbstverantwortung und Souveränität, ein Stillstand,
ein Verharren in der Unmöglichkeit.
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Re: Standortbestimmung: was ist hilfreich?

Beitragvon submarine » Do 9. Jun 2011, 16:03

"kaputt vom Nachgrübeln über mein unglückliches Leben"
:???: :???: :???:
macht kaputt, was euch kaputt macht ! Bei dir ist es das Grübeln über dein unglückliches Lehm, aber dagegen hilft ja die (überhaupt nicht abhängig machende) stimmungsaufhellende Antigrübelpille, jetzt im neuen Design, mit 25% mehr Serotonin-Power und mit noch sahnigerem Erdbeer-Dopamin-Aroma. Gib dir den Chemie-Kick ! Zu Risiken und Nebenwirkungen brauchen Sie ihren Arzt oder Apotheker gar nicht fragen, der lügt Ihnen bloß die Hucke voll.
Bei mir dagegen sind es eher so merkbefreite Hilfe-Angebote die mich kaputt machen, so wie die Sprüche des SPDi-Idioten, der mir letztens ernsthaft erzählt hat dass ich doch zugeben muss, dass ich endlich wieder mit den Anderen "Fußball spielen" will. Mein Einwand, dass ich, um wieder Fußball spielen wollen zu können, überhaupt erst mal Fußball mit den Anderen hätte gespielt haben müssen, gab er eine noch weiter hergeholte Metapher zur Antwort, und ich wusste einmal mehr, dass ich meine Probleme alleine lösen muss. Weil egal wo ich hingehe, ich werde immer nur vergackeiert, und zwar von denen die fürs Helfen bezahlt werden.
Noch kaputter allerdings hatte mich jahrzehntelang das Schein-Fußballspielen mit den Normalen gemacht, das dauernde mich Verbiegen- und Verstellenmüssen unter lauter Menschen, die meinen dass das doch jeder machen muss, und dass ich mich nur wichtig tue, oder, noch besser, dass mir die Psychos nur irgendwas eingeredet hätten.
Das Paradoxon des Schein-Fußballspielens besteht übrigens darin, dass man so tut als wäre man ein Klose, obschon man eigentlich ein Ball ist. Aber das merkt keiner, wozu auch, irgendeiner muss ja schließlich der Ball sein, und solang man es nicht selber ist, sieht man das Problem nicht. Gib ihm den Fuß-Kick ! :oops:

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Re: Standortbestimmung: was ist hilfreich?

Beitragvon submarine » Do 9. Jun 2011, 16:18

...letztens wollte ein ehemaliger Sozialpädagoge der inzwischen Altersrentner und an Depressionen
erkrankt ist sein gescheitertes Leben da er eine politische Laufbahn anstrebte mit Macht und Einfluss,
die jedoch auf Grund der psychischen Erkrankung nicht möglich wurde, als unantastbar erklären.
Der bewusste Verlust und die Aufgabe der Selbstverantwortung und Souveränität, ein Stillstand,
ein Verharren in der Unmöglichkeit.
Ich hab zwar keinen Dunst wovon du hier schon wieder schreibst, aber ich meinesteils werde jedenfalls versuchen eine schriftliche Zeugenaussage meiner Mutter zu ergattern, und ggf. noch mal bei der Ärztin anklopfen, die mir damals in der Klapse angedeutet hatte dass sie mir später mal "helfen" wird. Vielleicht hilft sie mir ja wirklich, nämlich mit einer Zeugenaussage (dass ich damals in keinster Weise eine Psychose hatte - sie weißt das ja, und ich wette dass das auch irgendwo in den geheimen Teilen meiner Krankenakten drin steht, auch wenn die alte Ärztin zunächst bestimmt selektiven Alzheimer vorschützen wird). Ich denke ich werde solche Zeugenaussagen nur bekommen, indem ich diese ganzen kybernetischen Pappnasen (man nennt sie auch "Menschen") vor die Wahl stelle, entweder auf der Zeugen- oder auf der Anklagebank zu landen, je nachdem ob sie mir mit der Wahrheit helfen wollen oder nicht. Dann werden die schon zu denken anfangen. Und wenn nicht, isses mir auch wurst, dann habe ich es zumindest versucht und kann fürderhin jeden anzeigen, der mir noch mal unterstellt dass ich das Ganze damals mit Absicht gemacht hätte, bzw. das meine "Einwilligung" rechtskräftig gewesen sei. Denn wenn dem wirklich so wäre, würde ich das ja wohl kaum vor Gericht zu bringen versuchen, da ich mir damit ja potenziell selber schaden würde.

"Wenn du zum Arzte gehst, vergiss die Peitsche nicht."

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Beitragvon Remedias » Do 9. Jun 2011, 18:05

"Wenn du zum Arzte gehst, vergiss die Peitsche nicht."
:mrgreen:

liebe Grüße Remedias

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Re: Standortbestimmung: was ist hilfreich?

Beitragvon Mirjam » Fr 10. Jun 2011, 22:02

dass ich doch zugeben muss, dass ich endlich wieder mit den Anderen "Fußball spielen" will. Mein Einwand, dass ich, um wieder Fußball spielen wollen zu können, überhaupt erst mal Fußball mit den Anderen hätte gespielt haben müssen, gab er eine noch weiter hergeholte Metapher zur Antwort, und ich wusste einmal mehr, dass ich meine Probleme alleine lösen muss. Weil egal wo ich hingehe, ich werde immer nur vergackeiert, und zwar von denen die fürs Helfen bezahlt werden.
Noch kaputter allerdings hatte mich jahrzehntelang das Schein-Fußballspielen mit den Normalen gemacht, das dauernde mich Verbiegen- und Verstellenmüssen unter lauter Menschen, die meinen dass das doch jeder machen muss, und dass ich mich nur wichtig tue, oder, noch besser, dass mir die Psychos nur irgendwas eingeredet hätten.
Das Paradoxon des Schein-Fußballspielens besteht übrigens darin, dass man so tut als wäre man ein Klose, obschon man eigentlich ein Ball ist. Aber das merkt keiner, wozu auch, irgendeiner muss ja schließlich der Ball sein, und solang man es nicht selber ist, sieht man das Problem nicht. Gib ihm den Fuß-Kick ! :oops:
Also die Psychos haben dir eingeredet, dass du kein Fußballer bist ?
Die Fußballspieler meinen das jedenfalls, weil du nicht mitspielst ?
Du spieltest aber früher mit, weil du was vorspieltest ?
Konntest dann aber nicht mehr vorspielen zu spielen ?
Na ja. Auch der, der auf der Ersatzbank sitzt ist wohl Mitspieler.
Bleib am Ball Junge, und sei es nur auf er Ersatzbank.
Weine aber nicht, wenn der Trainer (Psycho) immer wieder sagt, dass du nicht spielst.
Die Mitspieler meinen jedenfalls, der Trainer redet dir das nur ein.
Da freut sich der, der den ins Publikum gebolzten Ball fängt. Haha.
Man, spielt der mit !
Ich komm da irgendwie auf keine grüne Fläche.
LG
Mirjam

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Re: Standortbestimmung: was ist hilfreich?

Beitragvon submarine » Mo 4. Jul 2011, 17:19

Also die Psychos haben dir eingeredet, dass du kein Fußballer bist ?
Die Fußballspieler meinen das jedenfalls, weil du nicht mitspielst ?
Du spieltest aber früher mit, weil du was vorspieltest ?
Konntest dann aber nicht mehr vorspielen zu spielen ?
So in etwa, ja.
Endlich mal jemand der mitdenkt. :cool:
Na ja. Auch der, der auf der Ersatzbank sitzt ist wohl Mitspieler.
das ist eben der Denkfehler, dem der SPDi-Depp ebenfalls aufsitzt. Ich sitze gar nicht auf der Ersatzbank, das schaut bloß so aus. Ich sitze da bloß imaginär, quasi. Seit wann sitzt ein ausrangierter Ball auf der Ersatzbank ? Vor allem wenn die Einwilligung ins Fußball-Dasein nie rechtskräftig war, man also gewissermaßen im Stadion äh Stadium der Nichteinwiiligungsfähigkeit zum Ball in Fußballerhosen wurde wurde, bleistftsweise um nicht auf dem Friedhof der Kuscheltiere zu landen, bevor man den heiligen Rasen jemals auch nur aus der Nähe besichtigen durfte. Das hätte ich seinerzeit auch haben können, Kuscheltier-Bestattung dritter Klasse, also zuerst zu tode therapiert und anschließend in Frührente geschickt werden, ohne je gelebt zu haben, nicht mal zum Schein. Aus meiner heutigen Sicht habe ich damals das einzig richtige getan, aber das ändert ja nix daran, dass meine jetzige Situation irgendwie komisch ist.
Ich als Ex-Fußball, von dem alle glauben er sei Ex-Fußballer auf der Ersatzbank. Genau das ist ja das Problem. Es handelt sich um eine Wahrnehmungsstörung, aber nicht bei mir sondern bei den Deppen die mir zu "helfen" vorgeben.
Bleib am Ball Junge, und sei es nur auf er Ersatzbank.
Der Ball bin ich. Ich kann gar nicht anders als da dran zu bleiben, also an mir selbst, aber alle versuchen mich daran zu hindern. Und die Frührente ist in meinem Falle auch keine Ersatzbank sondern so ne Art lebenslängliche Isolationshaft mit unbeschränktem Freigang. Das wovor ich mich fürchte ist die anschließende Sicherheitsverwahrung. Für die gäbe es zwar keine Rechtsgrundlage, aber da meine ganze Situation von Anfang an keine Rechtsgrundlage hatte, fürchte ich dass das keine alte Sau mehr interessiert und die mich nach Schema "F" durch den Fleischwolf drehen werden. Und zwar aufgrund genau der selben Denkfehler, die mir hier im Forum auch überall entgegenkommen. Das Gegenteil von gut ist gut gemeint. :silly:
Weine aber nicht, wenn der Trainer (Psycho) immer wieder sagt, dass du nicht spielst.
Die Mitspieler meinen jedenfalls, der Trainer redet dir das nur ein.
Da freut sich der, der den ins Publikum gebolzten Ball fängt. Haha.
Man, spielt der mit !
Ich komm da irgendwie auf keine grüne Fläche.
das kapier ich jetzt auch nicht mehr ganz. :-k

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Re: Standortbestimmung: was ist hilfreich?

Beitragvon fluuu » Fr 8. Jul 2011, 10:03

Hallo,
lustige Phantasie von Metaphern, da gebe ich gerne etwas Rhetorik hinzu.
Der Mensch in seinem Spiel des Lebens ist zunächst Mannschaft, gegnerische Mannschaft,
Schiedsrichter, Ball und Publikum in einem.
Koordiniert wird dieses Zusammenspiel von Denken und Fühlen in der Einheit
und Ganzheit des menschlichen Daseins als soziales Wesen im Wechselspiel.
Wer in einem dieser Bereiche Schwierigkeiten hat nimmt Hilfe von außen
in Anspruch und lässt denjenigen nach seiner Fasson mitspielen.
Nur so besteht die Chance etwas Neues zu erfahren.
Ist das nicht möglich spielt man sich selber etwas vor und trickst diese
Bereiche untereinander aus in der Hoffnung, dass es niemand merkt.
Dann werden Eigentore geschossen und abgestritten, dass der Ball über der Linie
war oder es wird gefault bzw. kleine Verletzungen groß markiert.
So kann man schnell zum Spielball anderer Leute werden und sie treten kräftig mit
den Füßen nach dem Ball.
Wer jedoch ein Eigentor schießt und die Dummheit und den Fehler dieses Verhaltens
erkennt leidet kurz darunter wird dann aber als fairer Spieler akzeptiert.
gruß fluuu

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Re: Standortbestimmung: was ist hilfreich?

Beitragvon submarine » Mo 18. Jul 2011, 19:08

Es gibt aber auch Fälle, die sich sehr viel weiter im fußballerischen Abseits befinden.

Es kann bleistiftsweise der äußerst unwahrscheinliche Fall eintreten, dass man vom Schiedsrichter höchstpersönlich in einem unbeobachteten Moment ganz gezielt gefoult wurde, und zwar so fies dass man dadurch zwangsläufig ein "Eigentor" schießen musste, ohne es verhindern zu können. Gibt´s nicht? Gibt´s doch!
Und das Ganze noch zu einem Zeitpunkt der fußballerischen Persönlichkeitsentwicklung, wo man eigentlich noch zugleich Spieler, Ball und eigenes Tor war, und man noch im Garten rumbolzte, wo der Schiedsrichter noch identisch mit Gott, der Welt und dem Hüter des Heiligen Grals war. Man schoss also förmlich sich selber ins eigene Tor, durch unfaire Machenschaften genau desjenigen, der das am allerwenigsten machen sollte, und versteht daher anschließend die Welt nicht mehr, weil einem natürlich keine alte Fußballer-Sau sowas jemals glauben wird, und wenn es die eigene Mutter ist.
Dass das Ganze daran lag, dass der Schiedsrichter illegal für ein Wettbüro arbeitete und selber seine ganzen Kohlen heimlich auf die andere Mannschaft verwettet hatte, das kann man vielleicht Jahrzehnte später allmählich zu ahnen beginnen, aber das war´s dann auch. Mit der erträumten Fußballerkariiere ist für immer Essig, und da tröstet es wenig wenn man irgendwann zu erkennen beginnt, dass es eigentlich gar nicht man selber war, sondern dieser fiese Schiedsrichter, der von Anfang an wollte, dass man unbedingt Fußballer werden sollte, aber eben bloß um zu verlieren... :-" Deswegen wird der alte Knochen das logischerweise auch niemals zugeben, und wenn es sonst keiner gesehen hat... dann hat man das, was Laien ein "Problem" nennen.
Und wenn dann lauter Dösköppe auf einen zurennen und einen selbstverliebt und wortreich zu "heilen" versuchen, wird es dadurch auch net besser. Wovon wollen die einen denn heilen ? Von Dingen, die sie gar nicht wissen können ? Von Erinnerungen, die man gar nicht hat, weil das Ganze so abstrus ist dass man vor den eigenen Erinnerungen zurückschreckt?
Von was wollen die Dösköppe mich also heilen, von mir selbst ? Oder wie ? Oder was ?
Und was soll denn bei der dümmlichen Heilerei rauskommen, wenn man sofort bemerkt dass diese selbstverliebten Heiler-Köppe mit dem bösen Schiedsrichter in diplomatischen Beziehungen stehen, oder sogar direkt mit ihm Geschäfte treiben ? Und dabei beteuern, sie wollten einem doch "helfen", man müsse ihnen "vertrauen" ?
Wer schießt denn da ein Eigentor ?

Und wer hätte vorher auf Japan gewettet ? Eben.

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Re: Standortbestimmung: was ist hilfreich?

Beitragvon submarine » Mo 18. Jul 2011, 19:33

@fluu

lass doch mal dieses unsägliche Suff-Zitat von dem alten Lustmolch Goethe weg, das ist ja furchtbar.
Ist doch hier kein "Bauer sucht Frau" - Forum oder sowas (oder doch ? #-o ). Ich meine, wegen was sind wir denn hier, um uns mal wieder zu verlieben ?
OMG, das ist das was ich "schizophrene Kommunikation" nenne. Als Psycho-Profi hat man wohl ein wirtschaftliches Interesse daran, den Mühseligen und Beladenen die Mär von der naiven Verliebtheit zu verzapfen, also ihnen genau das unter der Nase zu reiben, was sich ihnen entzieht wie eine Fata Morgana - um gleichzeitig die eigene Dienstleistung als den wahren Weg zur Seligkeit zu verkaufen.
Ungefähr das selbe Prinzip wie bei der fiesen psychologischen Wirtschaftswerbung, die uns Durst machen will um ihre überzuckerte Brause besser verticken zu können. Nur bei dir halt das Ganze versehen mit einem literarischen Feigenblatt, gemixt mit einem Schuss "Beate Uhse", und gezielt an Sozialverlierer (sog. "psychisch Kranke") gerichtet, also genau an die Opfertypen, denen der Psychologe dann auch noch den angeblichen "Panzer" wegreißt, damit der solchermaßen systematisch Entwaffnete auf dem Schlachtfeld der Liebe erst recht immer als erster erschossen wird, aber nicht von Amors Pfeilen.
Ganz schön kaltblütig, Geld verdienen mit der Hilflosigkeit der Armen, indem man sie noch ärmer macht, und das als "Hilfe auf Augenhöhe" verkauft. So ähnlich hat es gerade die deutschländische Bundeskanzlerin in Afrika gemacht, ganz im Sinne einer liberalen Außenpoltik.
Kommt "liberal" eigentlich von "libido" oder sollte das lieberal heißen ? :shock:


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